DE569592C - Eintruemmiger Umlaufaufzug - Google Patents

Eintruemmiger Umlaufaufzug

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DE569592C
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circulating elevator
chain
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B9/00Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures
    • B66B9/10Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures paternoster type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)

Description

  • Eintrümmiger Umlaufaufzug Die Erfindung bezweckt, eintrümmige Umlaufaufzüge so auszubilden, daß seitliche Drücke auf die Führungsschienen vermieden werden. Die Erfindung besteht darin, daß die Drehrichtungen der in üblicher Weise beiderseits des Fahrkorbes angeordneten beiden Kettentriebe einander entgegengesetzt sind, so daß die Verbindungslinie der beiden Aufhängepunkte des Fahrkorbes immer durch dessen Schwerpunkt geht.
  • Abb. i bis 5 stellen ein Beispiel dar, und zwar zeigen Abb. i eine Ansicht von unten auf -den Fahrkorb, Abb. 2 eine Seitenansicht desselben, Abb.3 eine Draufsicht auf die Maschine, Abb. q. die Befestigung des Mitnehmers an der Kette, Abb. 5 eine schematische Darstellung der Hubketten.
  • Der Fahrkorb a trägt den Mitnehmer b, der im Zapfen c.drehbar gelagert ist. An seinen beiden Enden trägt der Mitnehmer Gabelköpfe d, in denen die Kreuzgelenke e gelagert sind, die über die Tragbolzen f der Hubkette g geschoben sind, so daß sie die Bewegung der Ketten mitmachen. Steht der Mitnehmer b in Lage b' (Abb. i) so nimmt er, bei den eingezeichneten Drehrichtungen die Kettenräder h, hl, 1t2 und 113, den Fahrkorb nach oben mit; dort machen die Kettenbolzen f die halbkreisfärmige Bewegung über die Kettenräder h, hl mit, und der Mitnehmer b schwingt in die Lage b', worauf sich der Mitnehmer mitsamt dem Fahrkorb nach unten bewegt, um dann unten über die Kettenräder h2 und 1t3 zu laufen und wieder in die Lage b zu schwingen.
  • Abb.5 zeigt die schematische Anordnung der Ketten, der Kettenräder und der Mitnehmer.
  • Zur Führung des Fahrkorbes dienen die Schienen! in Verbindung mit den Führungsschuhen k. Der Motor und die Winde laufen also bei Auf- oder Abfahrt stets im gleichen Drehsinne.
  • Es ist ferner ersichtlich, daß die Fahrkorbachse stets in der Verbindungslinie der beiden Führungsachsen liegt (Achse x-x), so daß bei gleichmäßig belastetem Fahrkorb keine seitlichen Drücke auf die Führungen auftreten. Bei der Antriebsmaschine in Abb. 3 ist l die Winde, n die Antriebswelle der Winde, o1 bis o5 die Zahnräder, welche den Kettenrädern h2 und 1t3 die gewünschte Drehung erteilen.
  • Um zu erläutern, was unter seitlichen Drükken auf die Führungsschienen verstanden werden soll, sind Abb.6 bis 9 beigefügt, die eine bekannte Anordnung darstellen, bei der diese seitlichen Drücke auftreten.
  • Die beiden Führungsschienen sind mit p und p1 bezeichnet, der Fahrkorb mit g, die Aufhängepunkte des Fahrkorbes an den beiden Ketten mit r und r1; letztere sind an beweglichen Trägern s und s1 befestigt, die in Führungen t, die mit dem Fahrkorb verbunden sind, sich verschieben können. Der Schwerpunkt S des Fahrkorbes liegt auf der Verbindungslinie r-rl; er verursacht allerdings keine seitlichen Drücke auf die Führungsschienen, solange er von den Kettenstükken u, u1 und v, vl; also aufwärts bewegt wird. Sobald aber die Aufhängepunkte p und r1 bei Aufwärtsfahrt des Fahrkorbes die höchsten Stellungen erreichen, verschieben sich die Träger r und r1 in die Stellungen r' und ri und bleiben dort während ganzer Abwärtsfahrt, d.h. auf der Strecke i-i' und 2-2' (Abb.7 und 8). Aus Abb.8 geht deutlich hervor, daß der Schwerpunkt S des Fahrkorbes nun nicht mehr auf der Verbindungslinie zwischen r und r1 liegt; infolgedessen tritt ein Kippmoment Q # L auf, welches auf den Führungen ein Kräftepaar hervorruft. Dieses aber bewirkt seitliche Drücke auf die Führungsschienen p und p1, solange der Fahrkorb abwärts fährt, sie bedeuten erhebliche Reibungsverluste, Abnutzung und unter Umständen unruhigen Lauf des Fahrkorbes.
  • Um die Kräfte P nicht so groß zu erhalten, könnte an sich auch die Anordnung so getroffen werden, d. h. daß der Schwerpunkt Sl des Fahrkorbes in der Verbindungslinie der Achsen der Kettenräder 3 liegt (s. Abb. i und 2), dann ist P nur halb so groß, nämlich dafür tritt aber das Kräftepaar bei Auf- und bei Abfahrt auf; die durch Reibungsverluste vernichtete Arbeit für einen vollen Hub (Auf und Ab) ist daher so groß wie vorher.
  • Beim Gegenstand der Erfindung dagegen geht die Verbindungslinie der Aufhängepunkte e-e (s. Abb. i bis ¢) stets durch den Schwerpunkt des Fahrkorbes, Kräftepaar P und damit seitliche Drücke auf die Führungen treten nicht auf.

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRU CIi Eintrümmiger Umlaufaufzug, bei dem der Fahrkorb mittels gelenkiger Mitnehmer an zwei endlosen Kettensträngen hängt, die sich senkrecht im Schacht bewegen und durch Kettenräder angetrieben werden, bei dem ferner der Antriebsmotor bei Auf- und Abfahrt in der gleichen Drehrichtung läuft, während der Fahrkorb sich stets in der gleichen Achse bewegt, und seine Führungen nicht verläßt, dadurch. gekennzeichnet, daß die DrehricUtungen der beiden Kettentriebe einander entgegengesetzt sind, so daß die VerbindungsUni:e der beiden Aufhängepunkte des Fahrkorbes immer durch dessen Schwerpunkt geht.
DE1930569592D 1930-12-04 1930-12-04 Eintruemmiger Umlaufaufzug Expired DE569592C (de)

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