DE735636C - Verfahren zur Herstellung von Alkylenchlorhydrinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Alkylenchlorhydrinen

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DE735636C
DE735636C DEU13756D DEU0013756D DE735636C DE 735636 C DE735636 C DE 735636C DE U13756 D DEU13756 D DE U13756D DE U0013756 D DEU0013756 D DE U0013756D DE 735636 C DE735636 C DE 735636C
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chlorine
chlorohydrin
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olefin
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DEU13756D
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Dr Andre Macq
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C29/00Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring
    • C07C29/64Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring by simultaneous introduction of -OH groups and halogens
    • C07C29/66Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring by simultaneous introduction of -OH groups and halogens by addition of hypohalogenous acids, which may be formed in situ, to carbon-to-carbon unsaturated bonds

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Alkylenchlorhydrinen Es ist bekannt, Lösungen von Alkylenchlorhydrin durch Einführen von- Chlor und Olefinen in einen Wasser enthaltenden Behälter zu erzeugen: Das Chlor reagiert dabei.zuerst mit dem Wasser unter Bildung von unterchloriger Säure, welche sodann von den Olefinen addiert «irrt, wobei eine wässerige Lösung von Allcylenchlorhydrin entsteht. Der Vorgang kann dadurch kontinuierlich gestaltet werden, daß man fortwährend Lösung von Alkylenchlorhydrin aus dem Umsetzungsgefäß entfernt und durch eine entsprechende Menge von frischem Wasser ersetzt. Die auf dieser Grundlage .beruhenden Verfahren ergeben jedoch keine gute@Konzentration der Lösungen von Alkylenchlorhydrin, w enigsteris nicht, wenn ma:n .die Ausgangsstoffe wirtschaftlich ausnutzen und die Bildung beträchtlicher Mengen von Nebenerzeugnissen, besonders von Olefinchloriden, verhindern will; außerdem wird ,dabei eine Kühlung,der Lösung während des Bildungsvorganges oft als unumgänglich betrachtet. _ -Gemäß der Erfindung lassen sich mit sehr guter Ausbeute von chlorhaltigen organischen Nebenerzeugnissen praktisch freie konzentrierte Lösungen von Alkylenchlorhydrin ohne besondere Kühlung durch Verwendung von wenigstens zwei hintereinandergeschal-' teten Umsetzungsgefäßen erhalten. Im Gegensatz zu den nur ein einziges Umsetzungsgefäß umfassenden Vorrichtungen, in. das die Ausgangsstoffe -gleichzeitig und in gleichem Bewegungssinn eingeführt werden, besitzen die Vorrichtungen mit wenigstens zwei Umsetzüngsgefäßen-den Vorteil, daß die olefinreichsteiz Gase mit den anderen Ausgangsstoffen in demjenigen Umsetzungsgefäß zusammengebracht werden können, welches die konzentrierteste Lösung von Alkyl:enchlorhydrin enthält, während die aus =diesem Urnsetzungsgefäß entweichenden olefinärmeren Gase Gelegenheit haben, in den anderen Umsetzungsgefäßen sich umzusetzen, welche fortschreitend. ärmere Lösungen von Chlorhydrin enthalten. :Das Wässer wird in .das letzte Umsetzungsgefäß eingeführt und durchläuft die Reihe der verschiedenen Umsetzungsgefäße in entgegengesetztem Sinne zu den Gasen. Dadurch wird die Herstellung konzentrierter Lösungen von Alkylenchlorhydrin bei vollkommener Ausnutzung .der olefinhaltigen Gase erreicht, welche das letzte Umsetzungsgefäß in fast olefinfreiem Zustand verlassen.
  • Das Chlor wird in jedes der verschiedenen Umsetzungsgefäße unmittelbar eingeleitet, wodurch die Bildung von 'unnützen oder sogar schädlich hohen Chlorkonzentrationen in irgendeinem Teile der Anlage vermieden und die Verteilung und Mengenregelung erleichtert wird. Die Zuführung wird vorteilhafterweise derart eingestellt, daß in jedem Umsetzungsgefäß die ihm zugeführte Chlormenge im wesentlichen verbraucht wird. Dies trägt zum regelmäßigen Gang dex Anlage bei und dient zugleich zur Aufrechtdrhaltung einer für die Bildung des Chlorhydrins günstigen Temperatur, während außerdem die Bildung beträchtlicher Mengen von Nehene.rzeugnissen, besonders Olefinchloriden, dadurch vermieden wird.
  • Es ist schon vorgeschlagen worden, für die Herstellung von Chlorhydrin Chlor in einen ersten Waschturm einzuleiten, in welchem dieses von der Waschflüssigkeit aufgenommen wird, und die Waschflüssigkeit sodann in einem zweiten Waschturm mit den Olefinen in Berührung zu bringen, welche in einer dem Gehalt an Chlorverbindungen der Waschflüssigkeit entsprechenden Menge in den zweiten Waschturm eingeleitet werden. Es ist auch vorgesehen, bei diesem Verfahren mehrere Paare solcher Gaswaschtürme zu. verwenden, welche von der Waschflüssigkeit nacheinander durchlaufen werden, wobei jedoch Chlor und Olefine direkt in die für sie bestimmten Waschtürme eingeleitet werden, in einer solchen Menge, daß sie in jedem *Paar zueinander gehörender Waschtürme vollkommen aufgebraucht werden. In betriebstechnischer Hinsicht ergeben sich aus dieser Anordnung Schwierigkeiten, weil für jedes Paar von Gaswaschtürmen die einzuleitenden Mengen von Chlor und Olefinen besonders und .genau'aufeinander abzustimmen sind,- da .andernfalls ein Ausbeuteverlust unvermeidbar ist.
  • Demgegenüber sieht das vorliegende Verfahren vor, die-olefinhalti.gen Gase nacheinander durch sämtliche Umsetzungsgefäße zu leiten= welche von der Umsetzungsflüssigkeit in umgekehrter Reihenfolge durIlaufen werden.- Es ergibt sich daraus -der wesentliche Vorteil, daß in den ersten Umsetzungsgefäßen, in denen der 0lefingehalt der-Gase-am größten ist, unabhängig von der mehr oder weniger genauen Regelung des Chlorstromes, stets ein Überschuß an Olefin vorhanden ist, während -in den letzten Umsetzungsgefäßen der Olefingehalt der Gase so klein ist, daß ein etwaiger Chlorüberschuß auf die Gesamtausbeute an Chlorhydrin einen nur unbedeutenden Einfluß haben kann, da nur noch kleine Mengen von Olefin für die Bildung von chlorhaltigen orgänischen.lebenerzeugnissen durch überschüssiges Chlor zur Verfügung stehen.
  • Die Anordnung des Gasdurchlaufes durch die Reihe von Umsetzungsgefäßen im Gegenstrom zur . Bewegungsrichtung der Chlorhydrinlösungen erleichtert auch die Befreiung dieser Lösungen von den Olefinchloriden; zu deren Bildung wenigstens zu Anfang des Lösungsdurchlaufs ein Teil der Ausgangsstoffe beansprucht wird, und welche den Lösungen der Chlorhydrine ein milchiges Aussehen verleihen, wenn sie sich damit mischen. Bei den bekannten Verfahren müssen die Olefinchloride bei der Weiterverarbeitung der konzentrierten Allzylenchlorhydrinlösungen durch einen besonderen Arbeitsgang abgetrennt werden.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist des weiteren. gefunden worden, daß bei der Herstellung von Alkylenchlorhydrin die von der gleichzeitigen Bildung von Olefinchloriden herrührenden Schwierigkeiten dadurch gänzlich behoben werden, daß in den Umsetzungsgefäßen eine über dem Taupunkt der Olefinchloride liegende Temperatur aufrechterhalten wird, Das Vorkommen von Olefinchloriden in flüssigem Zustande wird -dadurch unmöglich, und die Chlorhydrinlösungen bleiben vollkommen klar. Zugleich wird die Bildung von _ unterchloriger Säure beschleunigt. Denn bei den Temperaturen über dem Taupunkt der Olefinchloride geht die Umsetzung des Chlors mit Wasser schneller vor sich als bei Zimmertemperatur, und endlich ist man infolge der Abwesenheit von Olefinchloriden in den Chlorhydrinlösungen der Mühe enthoben, besondere Vorsichtsmaßregeln bei der Herstellung der Dichtungen zu treffen, auf welche die flüssigen Olefinchloride zerstörend wirken können. Spuren von Olefinchloriden, die sich ausnahmsweise in der konzentrierten Chlorhydrinlösung befinden können, werden durch die frischen olefinhaltigen Gase entfernt, welche vor dem Eintritt in das erste eigentliche Umsetzungsgefäß .einen aus anderen noch zu erörternden Gründen vorgeschalteten Waschturm in gegenläufigem Sinne durchlaufen, der mit der konzentrierten Chlorhydrinlö.sung beschickt wird.
  • Die Aufrechterhaltung einer über dem Taupunkt der 0lefinchloride liegenden Temperatur in den. Umsetzungsgefäßen kann auf jede beliebige Weise erfolgen, welche gestattet, den j.eweillgen Umständen entsprechend -die -Temperatur -in' den Umsetzungsgefäßen zu erniedrigen -oder .zu erhöhen; am einfachsten und- am vorteilhaftesten geschieht Idas erfindungsgemäß durch eine entsprechende Regelung der Temperatur- der in das letzte Umsetzungsgefäß eingeführten . Wassermenge. Dadurch wird wieder der regelmäßige -Gang der Anläge gefördert, .und die Temperaturunterschiede in - den verschiedenen Umsetzungsgefäßen werden =- weitgehend ausgeglichen. -In der Zeichnung ist eine der Ausführungsmöglichkeiten für das Verfahrei-# zur Herstel -` lung von Alkylenchlorhydrin gemäß .der vorliegenden. Erfindung "veranschaulicht. Mit io und 2o sind zwei Unisetzun gsgefäße bezeichnet, welche nacheinander- yon den Chlorhydiznl.ösungen . und in gegenläufigem Sinne von olefinhaltigen Gasen durchlaufen 'werden. Erfindungsgemäß umfaßt eine- Anlage mindestens . zwei Umsetzungsgefäße, aber je , nach den Umständen, insbesondere je nach' dem -Gehalt der Gase an Olefinen und deren Natur und- je nach der Art-. der herzustellenden Alkylenchlorhydrine, kann '.die Zahl .der zu einer Kette oder Reih e'zu vereinigenden Umsetzungsgefäße größer -oder kleiner sein: Andererseits ist die Erfindung nicht auf die Verwendung eiaier besonderen -Bauform von 'LTihsetzungsgefäßen beschränkt; grundsätzlich kann jede Art von Umsetzungsgefäßen verwendet werden, welche gestattet, eine innige Berührung zwischen Gasen einerseits und Flüssigkeiten -andererseits herbeizuführen . Es ist jedoch vorteilhaft, solche Utn'setzttiigs@efäße zu benutzen, die außerdem erlauben, mit verhältnismäßig-geringen Flüssigkeitsmengen auszukommen. Die Verwendung einer Mehrzahl hintereinandergeschalteter, diesen Bedingungen genügender Umsetzungsgefäßegestattet, -eine merkbare hydrolytische Zersetzung zu vermeiden, der das bereits .gebildete Allcylenclilorhydrin ausgesetzt sein könnte.
  • Beispielsweise stellen die Umsetzungsgefäße fo'und "2o mit geeignetem Füllmaterial und mit Lochplatten i1 untl 12 bzw. 21 und 22 versehene Umsetzungstürme dar. Sie stehen in Verbindung mit den ein Schutzrohr 13 bzw. 23 enthaltenden Sammelkästen 14 bzw. 24. Mittels Pumpvqrrichtungen 15 bzw. 25 -kann die in dem Sammelkasten befindliche Flüssigkeit -durch die Steigleitungen 16 bzw. 26 auf die betreffenden Umsetzungstürme gehoben und so in-einen lebhaften Kreislauf über den Umsetzungsturm io bzw.2o gebracht werden. Das Chlor tritt durch-den Stutzen r8 unten in den Umsetzungsturm i o ein, während beim Umsetzungsturm 2o dasselbe durch .den _ Stutzen 2& geschieht. Das Chlöx-trifft dort mit den die Umsetzungstürme -durchlaufenden Flüssigkeitsströmen zusammen und wird von diesen nach dem jeweils zugehörigen Sammelkästen 14 bzw. 24 geführt; bis die Flüssigkeit im Verfolg des Kreislaufes wieder in den Umsetzungsturm fo bzw. 2o eintritt, findet das Chlor die zum Umsetzen in unterchlorige Säure nötige Zeit. Wie schon erwähnt,- wird der Chlorstrom für- jeden Umsetzungsturm gesondert derart .geregelt, daß das Chlor praktisch vollständig im betreffenden Umsetzungsturm verbraucht wird oder dali nur ein geringer Überschuß bleibt. -Die durch die Leitung i ankommenden olefinreichen Gase begegnen beim Durchstreichen durch den Waschturm 4 der konzentrierten Lösung von Alkylenchlorhydrin, welche dadurch von den etwa vorhandenen. Chlorresten und Nebenerzeugnissen befreit und zugleich abgekühlt wird. Die erwärmten Gase gelängen durch die Leitung 7 vom Wäschturm 4 oben in den Umsetzungsturm io und werden von .der durch die Leitung 16 eintre= tenden Flüssigkeit nach unten mitgerissen, währenddessen ein- Teil der in den Gasen enthaltenen Olefine in -Chlorhydrin umgesetzt wird. Die nun olefinärmewn Gase verlassen den Umsetzungsturm io durch die Leitung 17, durch welche sie oben in .den Umsetzungsturm 20 geführt werden, in dem sich'dieselben Vorgänge und. Reaktionen abspielen wie irrt Umsetzungsturm To. . Die durch die Leitung 27 aus dem Umsetzungsturm 2o entweichenden Gase, welche hauptsächlich aus den inerten Aasfeilen, der- olefinhaltigen Gase sowie aus den chlorhaltigen Nebenprodukten bestehen, können je nach den Verhältnissen zur Anlage für die Gewinnung dieser NTebenerzeugnisse,oder nach der Abgasleitung -geführt werden. Falls sie noch Olefine enthalten, können sie jedoch vorher in weiteren, den Umsetzungstürmen io und 2o entsprechenden Türmen zur - Herstellung von Cblorhydrin dienen. -Mittels einer Leitung 29 wird dem Säminelkasten 24 die nötige Menge von frischem, vorher auf die gewünschte Temperatur- gebrachtem Wasser zugeführt, welches sich mit der zwischen dem Sammelkasten 24 und dem Umsetzungsturm 2o über Pumpe 25 und Steigleitung 26 umlaufenden Flüssigkeit mischt und sich an dem Umsetzungsturm 2o gebildeten Chlorhydrin anreichert. Im Regelbetrieb wird jedoch eine gewisse Flüssigkeitsmenge diesem Kreislauf entzogen, durch die Leitung 19 dem Sammelkasten und damit dem Kreislauf zugeführt, welcher über Pumpe 15 und Steigleitung 16 den Umsetzungsturm i o- bedient. Ein in die Leitung 19 eingeschalteter Schieber gestattet, die auf . diese, Weise dem über den Umsetzungsturm 2o gehenden Kreislauf fortlaufend entzogene Flüssigkeitsmenge - zu regeln. In entsprechender Weise wird dein den Umsetzungsturm 1o bedienenden Kreislauf fortwährend Flüssigkeit entzogen, welche von der Leitung 16 auf Leitung 5 übergeht, zwischen welchen sich eine Regelvorrichtung 6 befindet. Die in die Leitung 5 übergehende Flüssigkeit stellt eine konzentrierte Lösung von Alkylenchlorhydrin dar, welche über --den Waschturm q. und durch Leitung 3 nach dem Behälter 2 geführt wird. Im Regelbetrieb ist die in den den -Umsetzungsturm 2o bedienenden Kreislauf eingeführteWassermenge maßgebend für die diesem Kreislauf zu entziehende und dem Kreislauf des Umsetzungsturms 1o zuzufÜhrende Flüssigkeitsmenge, wie auch für die -aus diesem Kreislauf stammende und in den Behälter 2 überzuführende Menge.
  • Die folgenden beispielsweisen Angaben beziehen sich .auf .die erfindungsgemäße Herstellung von Glykolchlörhydrin mittels etwa 6200 Äthylen enthaltenden Gasen. Unter Aufrechterhaltung einer Temperatur von 45 bis 5o° in drei hintereinandergeschalteten Umsetzungstürmen wären die aus diesen austretenden wasserklaren Chlorhydrinlösuna n 1,o7-, o,7ä-bzw. ö,4-.normal, während alles gleichzeitig gebildete Dichloräthan mit den Restgasen abgeführt wurde. Es ergab sich eine Absorptionsausbeute des Äthylens von 97,5 % und die Menge des gebildeten Glykolchlorhydrins erreichte 850/0 der mittels der verbrauchten Menge Chlor theoretisch erhältlichen Menge. Dieses Beispiel zeigt auch, daß das beschriebene Verfahren gestattet, ausgezeichnete Ausbeuten und konzentrierte Chlorhydrinlösungen zu erhalten, ohne daß es eines besonderen Zuschusses von inerten Gasen oder einer andersartigen Verdünnung der olefinhaltigen Gase bedürfte, um den Taupunkt der Olefinchloride herabzusetzen.
  • - #Bei einem anderen Großversuch, der ohne Einstellung der Temperatur des Frischwassers vorgenommen wurde, ergaben sich in den verschiedenen Umsetzungstürmen Temperaturen von 35 bzw. 44 bzw. 27°. Alle Lösungen waren stark getrübt und enthielten neben Glykolchlorhydrin erhebliche 1Vlengen von Dic.hloräthan, während die Restgase solches ebenfalls enthielten. Die Absorptionsausbeute des Äthylens blieb zwar die gleiche wie bei dem vorhergehenden Versuch, aber die Bildung von Glykolchlorhydrin betrug nur 6o010 der mittels der verbrauchten -Menge Chlor theoretisch erhältlichen Menge.
  • Es ist ausdrücklich darauf hinzuweisen, daß das beschriebene Verfahren nicht nur gestattet, ärmere oder reichere äthylenhaltige Gase zu verwenden, als oben beispielsweise angegeben, sondern auch andere Olefine als Äthylen, oder Gemische verschiedener Olefine, -,venn die Herstellung von anderen Alkylenchlorhydrinen oder Gemische verschiedener Alkylenchlorhydrine bezweckt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Verfahren zur fortlaufenden Herstellung wässeriger Alkylenchlorhydrinlösungen .durch Einleiten von Olefnen in eine mindestens zwei hintereinandergeschaltete Umsetzungsgefäße durchströmende chlorhaltige wässerige Lösung, dadurch gekennzeichnet, daß man die Olefine oder solche enthaltenden Gase vor ihrem Eintritt in das erste Umsetzungsgefäß zunächst durch .die aus diesem abgezogene und einem Waschturm@zugeführte chlorhydrinreiche Endlösung und sodann nacheinander durch sämtliche Umsetzungsgefäße in der umgekehrten Reihenfolge wie die Umsetzungslösung leitet, das erforderliche Chlor nach Maßgabe seines annähernden Verbrauches jedem einzelnen Umsetzungsgefäß zuführt und innerhalb jedes Umsetzungsraumes eine- über .dem Taupunkt der chlorhaltigen Nebenerzeugnisse liegende Temperatur aufrechterhält.
  2. 2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Temperatur innerhalb der Umsetzungsgefäße durch Einstellen .der Temperatur des Frischwassers regelt, das dem von den Olefinen zuletzt .durchströmten Gefäß zugeführt wird.
DEU13756D 1937-03-06 1937-03-06 Verfahren zur Herstellung von Alkylenchlorhydrinen Expired DE735636C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1028109B (de) * 1952-10-24 1958-04-17 Carbochimique Sa Kontinuierliches Verfahren zur Herstellung von Propylenchlorhydrin
DE1031299B (de) * 1951-05-31 1958-06-04 Bataafsche Petroleum Verfahren zur Herstellung von Dichlorhydrin

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