DE735518C - Verfahren zum Herstellen von Presslingen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Presslingen

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DE735518C
DE735518C DEJ67161D DEJ0067161D DE735518C DE 735518 C DE735518 C DE 735518C DE J67161 D DEJ67161 D DE J67161D DE J0067161 D DEJ0067161 D DE J0067161D DE 735518 C DE735518 C DE 735518C
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DE
Germany
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peat
bituminous
crushed
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coal
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Expired
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DEJ67161D
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English (en)
Inventor
Johannes Fischer
Max Jahns
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Individual
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L5/00Solid fuels
    • C10L5/02Solid fuels such as briquettes consisting mainly of carbonaceous materials of mineral or non-mineral origin
    • C10L5/06Methods of shaping, e.g. pelletizing or briquetting
    • C10L5/10Methods of shaping, e.g. pelletizing or briquetting with the aid of binders, e.g. pretreated binders
    • C10L5/14Methods of shaping, e.g. pelletizing or briquetting with the aid of binders, e.g. pretreated binders with organic binders

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)
  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von Preßlingen Nach dem Hauptpatent handelt es sich um ein Verfahren zum Herstellen von Preßlingen aus feinkörniger Steinkohle oder Schwelkoks mit Pechtorf -als Bindemittel und einem bituminösen Stoff, wobei nach Vermischung des bituminösen Stoffes mit etwa 5 bis i o % des zur " Verwendung kommenden Rohtorfes unter Erwärmung auf etwa go° C diese Mischung mit dem aus Kohle oder Schwelkoks und der restlichen größeren Torfmenge bestehenden Hauptgut vermengt und das Ganze durch ein mehrstufiges Preßverfahren mit stufenförmiger Druckerhöhung zu einem weitgehend entwässerten Preßkuchen verarbeitet wird, der dann zerkleinert wird, worauf weiter entwässert wird und schließlich Formlinge gepreßt werden. Da aber der Rohtorf je nach der Beschaffenheit des Moores, aus dem er :entnommen wird, häufig mit groben Fasern o. dgl. durchsetzt ist, die sich für den Brikettierungsprozeß als hinderlich erweisen, so ist es notwendig, diese groben Fasern aus dem Brikettiergut zu entfernen.
  • Man kann dies vor der Verarbeitung des Rohtorfes in bekannter Weise, beispielsweise mittels einer Siebvorrichtung, durchführen, aber die Fasern werden hierbei zerkleinert, daß sie sich für solche Zwecke, bei denen man auf Erhaltung der Faserung Wert legt, nicht verwenden lassen. Auch handelt es sich bei der Verwendung der vorgenannten Siebvorrichtung nur um Verarbeitung des Torfes für reine Torfbrikettierung, während es sich bei ziem Verfahren nach dem Hauptpatent um Brikettierung von Torf und Kohle oder Schwelkoks handelt. Die grobe Faserung dient auch beim Abpressen des Wassers aus dem Mischgut Torf und Kohle oder Koks zur Erhöhung der Preßwirkung, weil die festen Faserteile in diesem Falle die Wirkung eines Preßkörpers haben. Auch aus c(iesem Grunde ist es zweckdienlich, die grobe Faserung erst nach der Entwässerung und Nachtrocknung des Brikettiergutes zu entfernen. Wenn man die groben Fasern für andere Zwecke nutzbar machen will, so ist es notwendig, daß dieselben nicht mit dem bituminösen Stofft in Verbindung gebracht werden. weil das Bitumen die Fasern verschinierep, würde.
  • Bei dem vorliegenden neuen Verfahren soll daher erst der bituminöse Stoff mit dem Rohtorf und der hohle oder Koks vermischt werden, nachdem der im Hauptpatent beschriebene Entwässerungsprozeß mit dem mehrstufigen Preßverfahren durchgeführt und anschließend hieran die hierbei entstehenden Preßkuchen zerkleinert und das zerkleinerte Gut nachgetrocknet ist. In diesem Falle lassen sich die Fasern aus dein zerkleinerten und getrockneten Mischgut sehr gut durch eine entsprechende mechanische Vorrichtung entfernen. Die Durchführung des vorliegenden Verfahrens ist wie folgt: Der zur Verwendung kommende Rohtorf wird in bekamiter Weise zerkleinert und dann im durchgehenden Arbeitsgang unter Erwärmung auf etwa So- C mit der Feinkohle oder dem Schwelkoks gemischt. Anschließend hieran wird dann im weiteren durchlaufenden Arbeitsgang das Mischgut durch ein niehrstufies PreV;verfahren mit stufenförmiger Druckerhöhung, wie im Hauptpatent eingehend beschrieben, weitgehend entwässert. Die beim Abpressen entstehenden Preßkuchen «-erden alsdann im fortlaufenden Arbeitsgang in einer gc eigneten Vorrichtung zerkleinert und in einer Trockenvorrichtung in bekannter Weise nachgetrocknet. Aus diesem zerkleinerten Mischgut werden dann die darin enthaltenen groben Fasern durch eine geeignet-- mechanische Vorrichtung entfernt, und das Mischgut wird im weiterlaufenden Arbeitsgang mit dem bituminösen Stoff vermengt. Aus diesem Mischgut Zierden dann die Formlinge in bekannter Weise hergestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zttm Herstellen von I'ref:,-lingen aus feinkörniger Steinkohle oder Schwelkoks mit Pechtorf als Bindemittel und einem bituminösen Stoli nach Patent 641-7o2, dadurch gekennzeichnet, daf:) lediglich Rohtorf mit hohle oder @chcielkoks ztt einem weitgehend etitn-ässerten Prel3gut verarbeitet wird, der dann zerkleinert wird, worauf nach weiterer Trocknung die Fasern entfernt und dann anschlie13end unter Vermischung finit dem bituminösen Stoff Formlinge gcprelat werden.
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DE1051507B (de) * 1951-04-10 1959-02-26 Eduard Johannes Verfahren zur Verhuettung von Feinerzen

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DE647702C (de) 1937-07-10

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