DE733964C - Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten

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DE733964C
DE733964C DEI64842D DEI0064842D DE733964C DE 733964 C DE733964 C DE 733964C DE I64842 D DEI64842 D DE I64842D DE I0064842 D DEI0064842 D DE I0064842D DE 733964 C DE733964 C DE 733964C
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Germany
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condensation products
pressure
bisulfite
sodium
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Expired
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DEI64842D
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Shun-Ichi-Yamashita
Tokuzo Yoshizaki
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IG Farbenindustrie AG
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IG Farbenindustrie AG
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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten Nach dem Patent 730 953 erhält man kapillarwirksame Stoffe, indem man Amide von Carbonsäuren, die mindestens 6 aliphatisch oder cycloaliphatisch gebundene Kohlenstoffatome im Molekül besitzen, mit. Aldehyd- oder Ketonbisulfitverbindungen oder deren Komponenten, gegebenenfalls in Gegenwart einfies organischen Lösemittels, unter Erwärmen umsetzt.
  • Es wurde nun gefunden, daß man die -Umsetzung in Abwesenheit von Lösemitteln bei vermindertem Druck ausführen kann. Drücke unter 3o mm sind dabei besonders günstig. Man verfährt z. B. in der Weise, daß das gegebenenfalls geschmolzene Säureamid mit einem geringen überschuß der Bisulfitverbindang vermischt und auf etwa i5o bis 17o° erwärmt wird; dabei wird im Anfang ein Druck von 40 mm eingehalten, bis die Hauptmenge des Wassers abgetrieben ist.
  • Im allgemeinen ist es vorteilhaft, unter kräftigem Durchmischen zu arbeiten. Die Bisulfitverbindungen werden dabei zweckmäßig in so feiner Verteilung angewandt, daß sie sich in dem geschmolzenen Säureamid nur langsam oder gar nicht absetzen. Hierauf wird der Druck allmählich bis auf etwa 1z bis 15 mm vermindert. Es gelingt so, in verhältnismäßig kurzer Zeit eine vollständige Umsetzung des Säureamids zu erreichen: Hierbei entweichen auch überschüssige Mengen der Aldehyde zusammen,mit Schwefeldioxyd, so daß die erhaltenen Erzeugnisse beim Lösen in Wasser wegen eines geringen Gehaltes an Natriumsulfit schwach alkalische Lösungen geben. Beispielsweise kann man wie folgt verfahren: Man vermengt 563 Teile gesclimolzenes:ülsäureamid mit 35; Teilen fein gemahleiiein`-technischem Formal deliy dbisulfitnatrium, das 9-lt',ö oxymethansulfotisaures Natrium enthält, und rührt die erhaltene :Mischung bei 4omm Druck bei 16o bis i55-, his die Hauptmenge des Wassers abgetrieben ist. Hierauf vermindert man den Druck auf 1 2 bis 15 mm. Nach der Umsetzung läßt man das Gemisch unter vermindertem Druck erkalten und erhält so oleylaminomethansulfonsaures Na-,trium, das nur noch geringe, fast nur aus anorganischen Salzen bestehende Beimengungen enthält. Es läßt sich z. B. auf der Walze in einfacher Weise zu Flocken verarbeiten.
  • Ebenso kann man auch die Amide von anderen Fettsäuren, z. B. von Palmitinsäure, Palmkernölfettsäure, Tranfettsäure. Spermölfettsäure, der verschiedenen Paraffinos@-dationscarbonsäuren sowie Gemische aus .den Amiden der genannten Säuren, mit Fornialdeliydl>isulfitnatrium umsetzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Koiidensationsprodukten nach Patent ;3o953. dadurch gekennzeichnet, daß die Umsetzung der Säureamide mit den Bisulfitverbindungen in Abwesenheit von Lösemitteln bei vermindertem Druck vorgenommen wird.
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