DE733440C - Drei- und mehrzylindrige Vergaser-Zweitaktbrennkraftmaschine - Google Patents

Drei- und mehrzylindrige Vergaser-Zweitaktbrennkraftmaschine

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DE733440C
DE733440C DEA91808D DEA0091808D DE733440C DE 733440 C DE733440 C DE 733440C DE A91808 D DEA91808 D DE A91808D DE A0091808 D DEA0091808 D DE A0091808D DE 733440 C DE733440 C DE 733440C
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DE
Germany
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cylinder
internal combustion
combustion engine
stroke internal
carburettor
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Expired
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DEA91808D
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English (en)
Inventor
Ernst Doerner
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Audi AG
Auto Union AG
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Audi AG
Auto Union AG
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B25/00Engines characterised by using fresh charge for scavenging cylinders
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2720/00Engines with liquid fuel
    • F02B2720/13Two stroke engines with ignition device
    • F02B2720/131Two stroke engines with ignition device with measures for removing exhaust gases from the cylinder

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description

  • Drei- und mehrzylindrige Vergaser-Zweitaktbrennkraftmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine. drei-und mehrzylindrige Vergaser-Zweitaktbrennkraftmaschine mit je einer den Arbeitszylindern zugeordneten Kurbelkammer, bei der von sämtlichen Zylindern, .die während des Normallaufes Brennstoff ansaugen, wenigstens zwei während des Leerlaufes von der Brennstoffzufuhr abgeschaltet sind und der oder die noch im Leerlauf arbeitenden Zylinder infolge erhöhter Belastung im Gleichtakt arbeiten.
  • Die während des Leerlaufes stattfindende Vermischung der aus der Leerlaufdüse des Vergasers angesaugten kleinen Brennstoffmenge mit der größen Menge der im Zylinder zurückbleibenden verbrannten Gase hat bekanntlich zur Folge, daß eine Entzündung des Brennstoffgemisches . erst nach mehr oder weniger vielen Teilaufladungen, also nach verschiedenen Explosionsaussetzern erfolgt. Hierauf beruhen jedenfalls zur Hauptsache die z. B. bei Fahrzeugzweitaktmotoren im Leerlauf unregelmäßig auftretenden knallartigen Explosionen, die sich in harten Schlägen auf die Getriebeteile schädlich auswirken und sich auch in einer ruckartigen Fahrweise unangenehm bemerkbar machen.
  • Bei mehrzylindrigen Zweitaktmotoren, bei .denen je einem Arbeitszylinder eine Kurbelkammer zugeordnet ist, hat man diesem Übelstand bereits dadurch abzuhelfen versucht, daß man die übliche kleine Brennstoffmenge für jeden Zylinder im Leerlauf durch entsprechende Umschaltorgane in der Btennstoffzu-Leitung für einzelne Zylinder abschaltet :und auf andere oder nur einen Zylinder zuschaltet, so daß diese oder .dieser mit einer reichlicheren Brennstoffmenge arbeiten. Durch diesen Vorschlag wird der unregelmäßige Leerlauf insofern bereits verbessert, als bei gegebener Gesamtlast während des Leerlaufes die Zahl der arbeitenden Zylinder verringert und deren dadurch bedingten Mehrbelastung die Brennstofizufuhr entsprechend vergrößert wird. Bei einer solchen Einrichtung besteht jedoch der Nachteil, daß die in jeder Kurbelkammer eines abgeschalteten Zylinders entstehenden Über- und Unterdrücke unmittelbar auf das Absperrorgan in der Brennstoffansaugleitung einwirken und deshalb hohe Ansprüche an die Dichtheit und Verschleißfestigkeit dieses Organs stellen. Außerdem können beim Wiederzuschalten der Zylinder leicht Zündunregelmäßigkeiten, also unregelmäßige Explosionsschläge auftreten, da sich die Kurbelkammern erst wieder auffüllen müssen.
  • Es ist zwar auch ein Mehrzvlinderzweitaktmotor bekanntgeworden, bei dem das Organ zum Abschalten eines Arbeitszylinders bezüglich Dichtheit und Verschleißfestigkeit weniger hohe Ansprüche zu befriedigen braucht. Dies wird hierbei aber nur dadurch erreicht, daß jeweils zwei sich gegenüberliegende Arbeitszylinder mit gleichsinnig arbeitenden Kolben an eine gemeinsame Kurbelkammer angeschlossen sind und der eine Zylinder durch ein in dessen Gernischüberströlnkanal angeordnetes Absperrorgan gleichzeitig mit dem Offnen eines Ventils zum Entlüften des Zylinders abgeschaltet wird. Bei einem derartigen Motor handelt es sich lediglich um eine Sonderbauart, von der bezüglich der Anordnung des Absperrorgans keine Übertragung auf 1,Iotoren mit jedem Zylinder zugeordneter Kurbelkammer erfolgen kann.
  • Für drei- und mehrzylindrige Zweitaktniotoren mit je einer deal Arbeitszylinder zugeordneten Kurbelkammer wird die Verbesserung des Leerlaufes durch eine Verringerung der arbeitenden Zylinder zwecks deren Mehrbelastung gemäß der Erfindung dadurch erzielt, daß die für den Leerlaufgleichtakt erforderliche Abschaltung mehrerer Zylinder durch eine gesteuerte Verbindung ihrer Kurbelkammern miteinander erfolgt. Dadurch werden die Über- und Unterdrücke in der hurbelkatniner eines abgeschalteten Zylinders durch die gerade entgegengesetzten Verhältnisse in einer benachbarten Kurbelkammer ausgeglichen, was bei iSo° Kolbenversetzung in den Zylindern zweier miteinander verbundenen Kurbelkammern nahezu vollkommen erreicht werden kann. Auf diese Weise werden nicht nur die Nachteile einer Einrichtung gemäß dem bekannten Torschlag vermieden, sondern auch vor allem Vorteile bezüglich der Steuerung des jeweils zwei hurbelkanimern verbindenden Organs und eitler ständigen Schmierstoffzufuhr zu den Kolben der abgeschalteten Zylinder erreicht. Letzteres erfolgt dadurch, daß der Ausgleich der Über- und Unterdrücke infolge der Drossel- und Rei- , ' buiigs@viderstände einen geringen Verlust des Spülvolumens bedingt, der sich durch ständises Nachströmen einer entspreclietid geringen Menge frischen Brennstoffgemisches wieder ausgleicht und somit den Ülfilm der Zv1ineierwandung nicht abreißen läßt.
  • In der Zeichnung ist der Gegentand der Erfindung beispielsweise bei einem scheinatisch dargestellten Dreizylindermotor veranschaulicht, wobei das Organ zur Verbindung zweier Kurbelkammern in Abb. i im geöffneten und in Abb. - im geschlossenen Zustand . dargestellt ist.
  • Zu den drei Zylindern I, II und III mit iao#, versetzt zueinander angetriebenen Kolben gehören die Kurbelkammern a, v und c, die durch die Wände d und e voneinander getrennt sind und das Brennstoffgemisch beispiels-,veise aus dein gemeinsamen Vergaser f ansaugen. Der Vergaser f besitzt die Drosselklappe g, die mittels des Gestänges h, i, k und dein zwischengeschalteten Schleppglied l durch das Gaspedal in. betätigt wird. Eine Feder aa dient für den Rückzug des Pedals in und eine Feder o für das Rückholen des Gestänges la, i. und damit das Zurückdrehen der Drosselklappe g in .die Leerlaufstellung.
  • In der Kurbelkammerwand c ist ein Drehschieber p gelagert, der zweckmäßig die durch einen mittleren Steg unterteilte Durchgangs-' öffnung q aufweist. Der Drehschieber p wird mittels eines doppelarmigen Hebels r gesteuert, und zwar in seine Offenstellung durch die Feder s und in seine Schließstellung einerseits mittels des Bowdenzuges t bei Betätigimg des Startvergasers und andererseits mittels des Winkelhebels ti und Gestänges v, w mit zwischengeschaltetem Schleppglied .xdurch das Gaspedal -in. Die Anschläge y, z begrenzen dabei den Drehweg des Schiebers p, und zwar der Anschlag y für die Schließstet-` Jung und der Anschlag % für die Offfenstellung. Die Wirkungsweise der Einrichtung gernä ß derErfindun- ist folgende: Bei freigegebenem Gaspedal na und nichtbetätigtem Startvergaser befinden sich die Steuerungsgestänge für den Drehschieber p und die Vergaserdrossel-; klappe g in der aus Abb. i ersichtlichen Stellttng, wobei der Drehschieber geöffnet ist und die Drosselklappe in der Leerlaufstellung steht. Der 14lotor befindet sich also entweder in Ruhelage oder es arbeitet sein Zylinder I j ini Leerlauf. Im letzteren Falle arbeitet der Motor im regelmäßigen Zweitakt, da die Leerlaufmenge für den Zylinder I durch -die Stellung der Drosselklappe g genügend groß eingestellt ist und die Zylinder II und III abgeschaltet sind und durch ihre Pumpenwirkung den arbeitenden Zylinder I belasten.
  • Soll ein stillstehender Motor angelassen werden, so kann ohne Betätigung des Startvergasers nur der Zylinder I in Gang gesetzt werden. Wird dagegen der Startvergaser betätigt, so wird durch den Bowdenzug t der Drehschieber p in die geschlossene Stellung nach Abb. 2 verdreht, wobei der Winkelhebel 2t. seine ausgezogen gezeichnete Stellung beibehält. Die beiden Kurbelkammern b und c unterliegen dadurch den gleichen Bedingungen wie die Kurbelkammer a des Zylinders I, so daß der Motor mit sämtlichen Zylindern im Leerlauf anläuft und erst bei Ausschaltung des Startvergasers und sich Wiederöffnen des Drehschiebers p die Zylinder II und III abgeschaltet werden.
  • Wird bei einem mit dem Zylinder I im Leerlauf arbeitenden Motor das Gaspedal betätigt, so wird zunächst der Drehschieber p in die geschlossene Stellung nach Abb. 2 verdreht, wobei der Winkelhebel z4 die gestrichelt gezeichnete Stellung einnimmt. Das Schleppglied i gestattet der Stange k gegenüber der Stange i gerade so viel Bewegungsspiel, daß die Drosselklappe g während der Schließbewegung des Drehschiebers p unbeeinflußt bleibt und erst beim weiteren Niedertreten des Pedals m bis zur Vollgasstellung geöffnet werden kann. Da der Winkelhebel zt durch den Anschlag y und Hebel r gegen ein Schwenken über seine gestrichelte Stellung hinaus verhindert ist, bewegt sich die Stange w während des Offnens der Drosselklappe g vermöge des Schleppgliedes x gegen die Stange v, wobei sich eine in dem Schleppglied x vorgesehene Feder zusammendrückt. Das Schleppglied x und die darin untergebrachte Feder sind dabei so bemessen, daß bei Freigabe des Gaspedals m dessen Zurückgehen bis zur Rückführung der Drosselklappeg in ihre Leerlaufstellung unterstützt wird und dann erst .das Wiederöffnen des Drehschiebers erfolgt. Dadurch werden dann die Kurbelkammern b und c wieder miteinander verbunden und die Zylinder II und III abgeschaltet, bis ein erneutes der genannten Arbeitsspiele eingeleitet wird.
  • Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung hat die Unterteilung des Drehschieberdurchganges q durch einen mittleren Steg den Vorteil, daß .der Drehweg zu seinem vollen Öffnen und Schließen nur gut. halb so groß wie bei einer nicht unterteilten Öffnung zu sein braucht, weil der eine Teil des Durchganges q im oberen und der andere Teil im unteren Drehschiebergehäuse abgeschlossen wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Drei- und mehrzylindrige V ergaser-Zweitaktbrennkraftmaschine mit je einer den Arbeitszylindern zugeordneten Kurbelkammer, bei der von sämtlichen Zylindern, die während des Normallaufes Brennstoff ansaugen, wenigstens zwei während des Leerlaufes von der Brennstoffzufuhr abschaltbar sind und der oder de noch im Leerlauf arbeitenden Zylinder infolge erhöhter Belastung im Gleichtakt arbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß die für den Leerlaufgleichtakt erforderliche Abschaltung mehrerer Zylinder durch eine gesteuerte Verbindung ihrer Kurbelkammern miteinander erfolgt.
  2. 2. Mehrzylindrige Vergaser-Zweitaktbrennkraftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zweier benachbarten Kurbelkammern (b, c) miteinander über ein in Abhängigkeit vom Gaspedal (m) steuerbares Absperrorgan, z. B. einen Drehschieber (p), erfolgt.
  3. 3. Mehrzylindrige Vergaser-Zweitaktbrennkraftmaschine nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, .daß .der zwei Kurbelkammern miteinander verbindende Drehschieber (p) derart über ein Schleppgestänge (x) o. dgl. gesteuert wird, daß dieser in der Ruhelage des Gaspedals (m) vollständig geöffnet ist und beim Betätigen desselben vollständig geschlossen wird, bevor dastrosselorgan (g) des Vergasers (f) oder der Vergaser beeinflußt wird. q..
  4. Mehrzylindrige Vergaser-Zweitaktbrennkraftmaschine nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, .daß der die Kurbelkammern (b, c) miteinander verbindende Drehschieber (p) außer durch das Betätigen des Gaspedals auch über einen Bowdenzug (t) o. dgl. in Abhängigkeit von der Betätigung .des Startvergasers zur Erleichterung des Motoranlassens geschlossen wird.
  5. 5. Mehrzylindrige Vergaser-Zweitaktbrennkraftmaschine nach Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der zur Kurbelkammerverbindung dienende Drehschieber (p) eine durch einen mittleren Steg unterteilte Durchgangsöffnung (q) aufweist.
DEA91808D 1940-08-07 1940-08-07 Drei- und mehrzylindrige Vergaser-Zweitaktbrennkraftmaschine Expired DE733440C (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1162632B (de) * 1956-05-23 1964-02-06 Auto Union Gmbh Vorrichtung zur Verbesserung des Leerlaufs von vorzugsweise mehrzylindrigen Zweitaktbennkraftmaschinen mit Vergaser
DE1186266B (de) * 1957-09-18 1965-01-28 Svenska Aeroplan Ab Vorrichtung zur Erzielung eines gleichmaessigen Leerlaufs einer mehrzylindrigen Zweitaktbrennkraftmaschine, vorzugsweise Vergasermaschine

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