DE732873C - Freilaufnabe mit Ruecktrittbremse - Google Patents

Freilaufnabe mit Ruecktrittbremse

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Publication number
DE732873C
DE732873C DEF84502D DEF0084502D DE732873C DE 732873 C DE732873 C DE 732873C DE F84502 D DEF84502 D DE F84502D DE F0084502 D DEF0084502 D DE F0084502D DE 732873 C DE732873 C DE 732873C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
bearing
ring body
rubber ring
brake hub
Prior art date
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Expired
Application number
DEF84502D
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Bruckmoser
Gustav Steinlein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Firchtel & Sachs AG
Original Assignee
Firchtel & Sachs AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Firchtel & Sachs AG filed Critical Firchtel & Sachs AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE732873C publication Critical patent/DE732873C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M7/00Motorcycles characterised by position of motor or engine
    • B62M7/12Motorcycles characterised by position of motor or engine with the engine beside or within the driven wheel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Support Of The Bearing (AREA)

Description

  • Freilaufnabe mit Rücktrittbremse Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der motorisch angetriebenen Freilaufnabe mit Rücktrittbremse nach Patent 69 1917, bei der das Rückwirkungsmoment des Motors sowie auf das Fahrzeugrad in verschiedenen Richtungen wirkende Stöße durch einen zwischen der Radnabe und dem Motorgehäuse angeordneten und mit diesen Teilen fest verbundenen Gummiring aufgenommen werden, indem dieser eine Nachgiebigkeit in axialer und in tangentialer sowie auch in beschränktem Maße in radialer Richtung gestattet.
  • Die Nachgiebigkeit des Gummiringes wird durch vorliegende Erfindung noch bedeutend dadurch verbessert, daß der Motor in bezug auf den Gummiringkörper derart angeordnet ist, daß die Pleuelstangenmiittelebene, in der die Massendruckkräfte auftreten, mit der durch die Mitte oder annähernd durch -die Mitte des Gummiringes geführten Ebene zusammenfällt. Ein weiterer Vorteil wird nach der ' Erfindung dadurch :erzielt, daß der Gummiring .in bezug auf den festen Lagerring des zur Gegenabstützung des Motorgehäuses dienenden Kugellagers derart am Lagerkonus und dem. Motorgehäuse befestigt ist, daß das Kugellager unter schwacher Vorspannung steht und seine Spielfreiheit gewährleistet ist. Ferner sind die freien Sexten des Gummiringkörpers erfindungsgemäß mit Schutzabdeckungen versehen. Durch die neue Anordnung werden die Naclzteile, die sonst von der Unmöglich- ]zeit der vollkommenen Auswuchtung eines Einzylindermotors herrühren, nach Möglichkeit beseitigt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Triebradnahe mit Freilauf und Rücktrittbremse mit einer Anordnung des Gummiringfederkörpers gemäß der Erfindung im Schnitt dargestellt.
  • - Die die Freilauf- und Bremseinrichtung beliebiger Ausführung enthaltende Gabenhülse 1 ist auf der Achse 2 des Triebrades gelagert und wird durch das auf ihr fest angebrachte Zahnrad 3 mittels .eines nicht dargestellten Wechselgetriebes vom Motor, dessen Zylinder mit q., und dessen Kolben mit 5 bezeichnet ist, angetrieben. Der auf der Achse 2 sitzende Lagerkörper 6, der das Bremsdrehmom,ent aufnimmt und auf den Fahrradrahmen 7 überträgt, ist zu, diesem Zweck mit durch den Gabelschlitz hindurchgeführten Zapfen 8 versehen, die mit dem am Rahmen angreifenden Bremsarm 9 in Eingriff sind. Auf diese Weise ist der Lagerkörper 6 gegen Drehung festgehalten.
  • Mit dem Lagerkörper 6 oder einem mit diesem fest verbundenen Zwischenteil i o ist das das Rückwirkungsmoment des Motorantriebes aufnehmende elastische Glied in Form eines Ring körpers i i aus Gummi z. B. durch AufvulkaniseTen mit einem Zwischenteil 13 verbunden und .dieser durch beliebige Mittel in der Bohrung des Motorgehäuses 12 fest angebracht.
  • Das Gehäuse 12 ist auf der anderen Seite gegen die Nabe durch :ein Kugellager 14 abgestützt.
  • Der Gummiringkörper i i ist vorzugsweise derart auf dem Lagerkörper 6 angeordnet, daß das Kugellagen- 14 unter einer gewissen Verspannung gehalten wird, d. h. die Befestigung des Ringkörpers i i in bezug auf den Lagerkörper 6 und den axial unverschiebbaren Ring 15 des Lagers 14 einerseits und das Gehäuse 12 anderseits ist so: getroffen, daß die in spannungslosem Zustand sich am Außen- und Innenumfang des Gummiringkörpers i 1 in der Radialebene einander gegenüberliegenden Zonen in Axialrichtung .etwas gegeneinander verschoben sind.
  • Im übrigen ist die neue Anordnung des Ringkörpers i i an den Teilen 12 bzw. 13 und 6 bzw. Io ohne irgendeine Beeinträchtigung der Bewegungsmöglichkeit des Gummiringkörp:ers i i in sich in axialer Richtung vorgesehen.
  • Der Ringkörper i i kann an der Seite mit einer Schutzabdeckung 16 versehen sein, die, wenn sie aus einem starren Blechring o. dgl. besteht, mit Ihrer Innenkante bei 17 einen ausreichenden Abstand von dem Außenumfang des Zwischenteils i o bzw. des Lagerkörpers 6 haben muß, um die Federwirkung des Gummikörpers i i in keiner Weise zu hemmen. An der dem Zahnrad 3 zugekehrten Seite wird zweckmäßig ebenfalls eine geeignete Schutzabdeckung vorgesehen, die z. B. aus einem gegen Öl unempfindlichen, nachgiebigen Belag bestehen kann.
  • Wie aus der in der Zeichnung beispielsweise dargestellten Anordnung ersichtlich ist, kann der Außenumfang des Gummiringkörpers i i ungehindert in der Radialrichtung nachgeben, so daß der sich auf dem Gummikörper i i abstützende Gehäusering i11 bezug auf die Achse 2 eine exzentrische Bewegung ausführen kann, mit anderen Worten, daß das Gehäuse 12 vom Motor herrührende Erschütterungen auf den Gummiring i i ungehindert übertragen kann, der sie radial federnd aufnimmt.
  • Die Aufnahme dieser Kräfte erfolgt am zweckmäßigsten, wenn der Motorzylinder 4. so in bezug auf den Ringkörper i i angeordnet ist, daß die Schwingebene 18 der Pleuelstange i g (Pleuelstangenmittelebene) durch die Mitte der Gummifeder i i hindurchgeht, wie das die Abbildung zeigt. Die Massendruckkräfte werden dann in der Ebene, in der sie auftreten, unmittelbar in das Gummilager i i geleitet.
  • Der Ringkörper i i aus Gummi erzielt in der erfindungsgemäßen Anordnung nicht nur eine Abfederung in tangentialer Richtung, wodurch ungleichförmige Bewegungen des Motors, Stöße von Unebenheiten der Straße, oszillierende Massendrücke und das. Motorrückdrehm:oment ausgeglichen werden, sondern darüber hinaus auch eine recht gute Abfederung in radialer Richtung, durch die sie insbesondere, in Verbindung mit einer Anordnung, bei der die Ebene der Massendruckkräfte (Pleuelstangenmittelebene) durch die Lagermitte geführt ist, die durch die tangentiale Federung noch nicht abgefederten Restkräfte des unausgeglichenen Kurbeltriebes aufnimmt und vom Fahrzeugrahmen fernhält. Schließlich vereinigt die neue Anordnung mit diesem Vorteil noch den Vorteil der Spielfreiheit des Gegenlagers (Kugellagers) durch Einbau einer geringen Federung in axialer Richtung.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Motorisch angetriebene Freilaufbremsnabe mit einem das Motorrückdrehmoment aufnehmenden, mit einem feststehenden Bremsteil der Nabe verbundenen, federnd nachgiebigen Lagerglied für den Motor in Form eines Gummiringkörpers, welcher an den beiden gegeneinander abgefederten Teilen befestigt ist, nach Pa- Cent 691 917, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (4, 5) in bezug auf den Gummiringkörper (I i) derart angeordnet ist, daß die Pleuelstangenmittelebene (18), in der die Massendruckkräfte auftreten, mit der durch die Mitte oder annähernd durch die Mitte des nachgiebigen Lagergliedes (i i ) geführten Ebene zusammenfällt.
  2. 2. Motorisch angetriebene Freilaufbremsnabe mach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der nachgiebige Ringkärp,er (i i) in bezug auf 'den festen Lagerring (15) des zur Gegenabstützung des Motorgehäuses (I2) dienenden Kugellagers (14) derart am Lagerkonus (6) und dem Motorgehäuse (12) befestigt ist, daß das Kugellager (14,15) unter schauwacher Vorsp.annung steht und seine Spielfreiheit gewährleistet ist. - -3. Motorisch angetriebene Freilaufbremsnabe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Seiten ,des Gummiringkörpers (i i) mit Schutzabdekkungen (16) bzw. einem gegen Öl unempfindlichen, nachgiebigen Belag versehen sind.
DEF84502D 1938-02-18 1938-02-18 Freilaufnabe mit Ruecktrittbremse Expired DE732873C (de)

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