DE732005C - Doppelpoliger Wendeschalter fuer Regeltransformatoren - Google Patents

Doppelpoliger Wendeschalter fuer Regeltransformatoren

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Publication number
DE732005C
DE732005C DES123727D DES0123727D DE732005C DE 732005 C DE732005 C DE 732005C DE S123727 D DES123727 D DE S123727D DE S0123727 D DES0123727 D DE S0123727D DE 732005 C DE732005 C DE 732005C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reversing switch
contacts
contact
movable
switch according
Prior art date
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Expired
Application number
DES123727D
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Boettger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES123727D priority Critical patent/DE732005C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE732005C publication Critical patent/DE732005C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/0005Tap change devices
    • H01H9/0027Operating mechanisms

Landscapes

  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description

  • Doppelpoliger Wendeschalter für Regeltransformatoren Die Erfindung bezieht sich auf einen doppelpoligen Wendeschalter für die Absatz- und Zusatzschaltung der stufenweise regelbaren Spannung einer Anzapfwicklung zu der Grundspannung eines Transformators, der aus zwei Schiebeschaltern mit geradliniger Kontaktbewegung besteht und der mit einem Stufenwähler zusammenarbeitet, dessen geradlinige Kontal-,tb@ahn von jedem der beweglichen Stufenwählerkontakte zweimal :durchlaufen wird.
  • Bekannt ist bereits eine Regeleinrichtung, bei der ein doppelpoliger Wendeschalter mit geradliniger Bewegung seiner beweglichen Kontakte mit einem Stufenwähler mit geradliniger Kontaktbahn zusammenarbeitet. Diese Einrichtung beansprucht aber viel Platz, weil bei ihr die geradzahligen Anzapfungen und die ungeradzahligen Anzapfungen der Zusatzwicklung übereinander angeordnet sind. Dadurch ergibt sich der weitere Nachteil, daß die Anzapfungen nur einmal ausgenutzt werden können. Nachteilig bei der bekannten Einrichtung ist ferner, daß :die beweglichen Kontakte des Wendeschalters während des Durchlaufs aller Regelstufen mitbewegt werden müssen. Dies bedingt langgestreckte, feststehende Kontakte, die gegenseitig ausgekreuzt sein müssen. Dadurch werden die Kontaktschienen unterbrochen. Die Unterbrechungsstellen aber stellen bei hohen Spannungen einen isoliertechnisch nur schwer beherrschbares Problem dar.
  • Um die vorstehenden Nachteile zu vermeiden, sind gemäß der Erfindung die beweglichen Kontakte des Wendeschalters, der mit einem Stufenwähler zusammenarbeitet, dessen Kontaktbahn von jedem der beweglichen Stufenwählerkontakte während eines Regelvorganges vom positiven zum negativen Spannungsmaximum zweimal durchlaufen werden, über einen :doppelarmigen Hebel miteinander gekuppelt, der in der einen Endstellung des Stufenschalters vom Stufenschalterantrieb aus um seinen Drehpunkt gekippt wird. An Stelle eines doppelarmigen Hebels kann gemäß der Erfindung auch ein Seilzug oder eine Kette verwendet werden, der von einem vom Wählerantrieb betätigten Aussetzgetriebe betätigt wird. Infolge des zweimaligen Durchlaufens der Stufenwählerkontaktbahn ergibt sich einerseits ein raumsparender Aufbau der Gesamtregeleinrichtung, andererseits wird äber durch die besondere Ausbildung des doppelpoligen Wendeschalters und durch dessen besonderen Antrieb ein kurzschlußfester Schalter erhalten, der .auch bei höchsten Spannungen leicht und bei geringem Raumbedarf zu isolieren ist. Gegenüber der bekannten Wendeschalterausführung, bei :der die beweglichen Wenderkontakte während des Regelvorganges über die gleiche Wegstrecke wie die beweglichen Stufenkontakte wandern müssen, bringt -der erfindungsgemäße Wendeschalter infolge seiner klein bemessenen Kontakte eine weit raumsparendere Konstruktion.
  • Die Figuren zeigen zwei Ausführungsbeispiele und eine Anwendungsmöglichkeit des erfindungsgemäßen Wendeschalters.
  • Fig. i stellt eine Regelschaltung dar, in der der erfindungsgemäße Wendeschalter mit Vorteil verwendet wird. Die Netzleitungen i und 2 führen die ungeregelte und die NTetzleitun.gen 3 und .1. die geregelte Spannung. 5 ist die Erregerwicklung- eines Regeltransformators, dessen Regelwiclung 6 Anzapfungen trägt, die an zwei Kontaktbahnen 7 und angeschlossen sind. Diese werden von den beiden miteinander gekuppelten beweglichen Kontakten 9 bestrichen. Die feststehenden Kontaktschienen io dieser beiden Stufenwähler sind in bekannter Weise mit einer mit Überschaltwiderständen i i :ausgerüsteten Lastschalteranordnung verbunden. Der eine Pol 13 der Regelwicklung ist über :die Kontakthülse 1q. mit dem beweglichen Kontakt 15 des einen Wendeschalters verbunden, während der Regelpol, d. h. die an den Anzapfungen entlangzuschaltende Leitung 16, über die Kontakthülse oder Schleifbürste iS mit dem beweglichen Kontakt 17 des zweiten Wendeschalters verbunden ist. Die Umschaltung der Regelwicklung kann erfolgen, wenn der eine Stufenkontakt 9 auf dem an das Wicklungsende angeschlossenen Kontakt i9 steht. Die beweglichen Kontakte 15 und 17 werden vorzugsweise gleichzeitig in die gestrichelt gezeichneten Lagen 2o und 21 geführt. Dadurch kehrt sich die Spannung der Regelwicklung um. Die von der Regelwicklung 6 abgegebene Spannung kann zu einer Netzspannung oder zu der Spannung einer nicht regelbaren Transformatorwicklung addiert werden.
  • In Fig. 2 ist eine Ausführungsform des doppelpoligen Wendeschalters in Verbindung mit einem Stufenwähler dargestellt. Der Stufenwähler ist in einem Isolierrohr 22 untergebracht. Dieses trägt die feststehenden Stufenkontakte und die Stromzufuhrschienen 23 für die beweglichen Kontakte 24 und 25. Diese sind an einem auf einer Stange 26 geführten Kontaktschlitten 27 befestigt. Der Antrieb erfolgt durch einen Seilzug oder-eine Kette 28. deren Führungsrolle 29 von der Stange 26 ge- tragen wird. Das Antriebsrad der Kette ist mit 30 bezeichnet. Es ist auf dein Deckel 31 des Stufenwählerrohres 22 gelagert. Der Kontaktschlitten 27 wird durch an der Kette befestigte Bolzen 32 mitgenommen und in seiner oberen und unteren Endstellung abgekuppelt. Der Stufenwähler ist unten durch die Bodenplatte 33 abgeschlossen.
  • Die Deckelplatte 31 und die Bodenplatte 33 tragen die beiden Isolierrohre 34 und 35, in denen die beiden Wendeschalter untergebracht sind. Jeder Wendeschalter besteht aus einer das Kontaktstück 36 tragenden Isolierstange 37. Das Kontaktstück 36 kann eine auf die Isolierstange 37 aufgesetzte Metallhülse sein oder aus einem Bolzen bestehen, der in die Isolierstange eingesetzt ist und die Isolierstange unterbricht. Die feststehenden Kontakte, die mit den Lastleitungen bzw. der Regelwicklung verbunden sind, sind an den Isolierrohren 34 und 35 befestigt. Die Stromzuführung zu den beweglichen Kontakten 36 erfolgt über die Schleifbürsten 38. Durch einen endlosen Seilzug oder eine Kette 39 sind die beiden beweglichen Kontakte 36 über Umlenkrollen 40 und 41 miteinander gel.:uppelt. Die Rollen 40 sind an der Platte 31 oder einem Gerüst bzw. an der Schutzkappe des Getriebes 42 gelagert, während die Rollen 4.1 innerhalb der Isolierrohre 34 und 35 befestigt sind. Die Ketten- oder Seilzüge können aus Metall oder Isolierstoff, z.B. Hanf, Seide, bestehen, die Kettenglieder aus kunstharzgetränkten Faserstoffen oder Kunstharz. Die Triebscheibe ,I2, um die der Seilzug ein oder mehrere Male herumgeführt ist, wird vom Stufenschalterantrieb aus betätigt. Bei dem in Fig.2 dargestellten Ausführungsbeispiel greift in der einen Endstellung des Stufenwählers der vom Kontaktschlitten 27 abgekuppelte Bolzen 32 in eine Aussparung oder Kulisse der Triebscheibe 42 ein und dreht diese; dadurch wird der eine Kontakt 36 ge- 1 hoben, während der zweite gesenkt wird. In der Mittelstellung sind durch .die beweglichen Kontakte 36 sämtliche feststehenden Kontakte überbrückt.
  • Der Antrieb der Wendeschalterkontakte kann natürlich auch über Zahnstangen erfolgen, die an den Isolierträgern 37 befestigt sind.
  • Der gemeinsame Antrieb von Stufenwähler und doppelpoligem Wendeschalter ermäglicllt ein zweimaliges Durchfahren der Stufenkontaktbahn bei nur einmaliger Betätigung des Wendeschalters.
  • Eine weitere Antriebsmöglichkeit des Wendeschalters ist in Fig. 3 dargestellt. Durch das mit dem Stufenschalterantrieb verbundene Nockenradd.3 wird der doppelarmige Hebel4d angetrieben, der bei 45 drehbar gelagert ist und an ,den bei 46 die Kontaktträger 37 angelenkt sind. Zur besseren Führung,der Kontaktträger 37 tragen die Isolierrohre Ansätze oder Ringe 47.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Doppelpoliger Wendeschalter für die Absatz- oder Zusatzschaltung der stufenweise regelbaren Spannung einer Anzapfwicklung zu der Grundspannung eines Transformators, der aus zwei Schiebeschaltern mit geradliniger Kontaktbewegung besteht und der mit einem Stufenwähler zusammenarbeitet, dessen geradlinige Kontaktbahn vön jedemder beweglichen Stufenwählerkontakte zweimal durchlaufen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Kontakte,des Wendeschalters entweder über einen doppelarmigen Hebel (q.4, Fig. 3) oder einen Seilzug miteinander gekuppelt sind und daß die Betätigung des Wendeschalters in der einen Endstellung -des Stufenschalters vom Stufenschalterantrieb aus erfolgt. ,
  2. 2. Wendeschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Kontakte des Wendeschalters über einen endlosen Seil- oder Kettenzug miteinander gekuppelt sind, der über ein Triebrad (q.2) geführt ist, das in der einen Stufenschalterendstellung vom Stufenschalterantrieb aus betätigt wird.
  3. 3. Wendeschalter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schiebeschalter in ein besonderes Isolierrohr (34 bzw. 35) einbesetzt ist. q..
  4. Wendeschalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die -die Schiebeschalter enthaltenden Isolierrohre an den beiden Bodenplatten (3i und 33) eines den Stufenschalter enthaltenden Isolierrohres (22) befestigt sind.
  5. 5. Wendeschalter nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß jeder bewegliche Kontakt aus einem auf einer Isolierstange (37) befestigten Metallrohr (36) oder aus einem in die Isolierstange eingesetzten Metallbolzen besteht und daß die Länge des Rohres bzw. des Bolzens mindestens dem Abstand der feststehenden Kontakte zuzüglich einer Kontaktbreite entspricht.
  6. 6. Wendeschalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromzufuhr zu den beweglichen Kontakten über Schleifbürsten (38) -erfolgt.
DES123727D 1936-08-07 1936-08-07 Doppelpoliger Wendeschalter fuer Regeltransformatoren Expired DE732005C (de)

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