DE731995C - Verfahren zur vollstaendigen bzw. weitgehenden Abtrennung freier Schwefelsaeure aus solche enthaltenden sauren Alkylschwefelsaeureestern - Google Patents
Verfahren zur vollstaendigen bzw. weitgehenden Abtrennung freier Schwefelsaeure aus solche enthaltenden sauren AlkylschwefelsaeureesternInfo
- Publication number
- DE731995C DE731995C DEN44200D DEN0044200D DE731995C DE 731995 C DE731995 C DE 731995C DE N44200 D DEN44200 D DE N44200D DE N0044200 D DEN0044200 D DE N0044200D DE 731995 C DE731995 C DE 731995C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- sulfuric acid
- acidic
- acid
- complete
- esters containing
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
- C07C303/00—Preparation of esters or amides of sulfuric acids; Preparation of sulfonic acids or of their esters, halides, anhydrides or amides
- C07C303/42—Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
Description
- Verfahren zur vollständigen bzw. weitgehenden Abtrennung freier Schwefelsäure aus solche enthaltenden sauren Alkylschwefelsäureestern Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur vollständigen oder weitgehenden Entfernung freier Schwefelsäure aus Gemischen, welche freie Säure und saure Alkylschwefelsäureester enthalten. Die Gemische können hergestellt sein durch Umsetzung' von Alkenen (Olefinen) mit Schwefelsäure oder durch Umsetzung aliphatischer, primärer oder sekundärer Alkohole mit dieser Säure.
- Das Verfahren ist besonders geeignet zur Gewinnung saurer Alkylester, die abgeleitet sind von höhermolekularen Alkenen oder Alkoholen mit mehr als fünf Kohlenstoffatomen. Diese sauren Alkylester werden in die Alkalisalze übergeführt, die Netz-, Reinigungs-, Dispergier- oder Lösungsmittel sind.
- Es ist bekannt, die freie Schwefelsäure aus Gemischen aus freier Säure und sauren Alkylestern vollständig oderweitgehend durch Behandlung mit einer so geringen Menge Wasser oder eines ivgrigen Mittels, z. B. der Lösung eines Salzes, einer Base oder einer Säure, zu entfernen, daß sich aus dem Gemisch zwei Schichten bilden (vgl. holländische Patentschrift46545). Die gebildeten Schichten werden durch Zentrifugieren, Dekantieren oder in anderer an sich bekannter Weise getrennt. Dieses bekannte Verfahren wird im allgemeinen wie folgt ausgeführt: In einem Turm wird ein Umsetzungserzeugnis hergestellt aus einem Dampfphasenspaltdestillat (Siedebereich 16o bis 300°) von paraffinischem Ausgangsgut und 9o °/aiger Schwefelsäure in einem Verhältnis von r:r'/2Mo1, berechnet auf die Bromzahl des Spaltdestillats. Das Spaltdestillat wird am Boden des Turmes und die Schwefelsäure am oberen Ende eingeführt; während das Gemisch dauernd mit Hilfe eines Rührers bewegt wird. Das Veresterungsgemisch verläßt den Turm am oberen Ende und tritt in einen Mischer ein, in welchen Wasser in einer Menge von 15 Gewichtsprozent, berechnet auf das Gemisch, eingeleitet wird. Das Gemisch fließt dann in eine Zentrifuge, aus welcher außer dem praktisch von freier Säure befreiten Schwefelsäureester eine 65 0/,ige Schwefelsäurelösung abfließt.
- Wenn die Schwefelsäureester zu den Natriumsalzen der sauren Alkylsulfate aufgearbeitet sind, werden diese in einer Ausbeute von etwa 650/" berechnet auf Spaltdestillat, erhalten.
- Will man aus der verbrauchten 65 °/,tgen Schwefelsäure durch Vermischen dieser mit technischer Schwefelsäure (960/,) eine go0/,ige Säure herstellen, die für die nächste Veresterung verwendet werden soll, wird mehr Säure der angegebenen Konzentration gebildet, als erforderlich ist, so daß eine Einrichtung zum Konzentrieren der anfallenden, mit Wasser verdünnten Säure vorgesehen werden muß. wenn die gesamte verbrauchte Säure für den erwähnten Zweck wieder verwendet werden soll.
- Es wurde gefunden, daß das Zusetzen von Wasser zu dem V eresterungsgemisch die Hydrolyse bzw. Zersetzung der sauren Alkvlester fördert und damit eine Herabsetzung der Ausbeute bewirkt. Es wird nämlich tatsächlich Wärme erzeugt, da die gebildete verdünnte Säure einige Zeit in inniger Berührung mit dem sauren Alkvlsulfat bleibt.
- Es wurde gefunden, daß diese 'Wachteile vermieden werden können, wenn man schon vor der Verdünnung des Veresterungsgemisches mit Wasser einen möglichst großen Anteil der freien Säure entfernt. Dies kann durch Absetzen und Dekantieren, vorzugsweise aber durch Zentrifugieren herbeigeführt werden. Demgemäß wird das den Turm verlassende Veresterüngsgemisch in eine Zentrifuge geleitet und so 840/,ige Schwefelsäure zunächst abgetrennt. Dann wird das teilweise von Schwefelsäure befreite Gemisch einem Mischer zugeführt, in welchem 3 °,o Wasser zugegeben werden. Das Gemisch gelangt dann in die nächste Zentrifuge, aus welcher 65 °ioige Schwefelsäure und ein praktisch von freier Säure befreiter Schwefelsäureester abgeführt «-erden. Gewünschtenfalls können anschlie-1,')end an diese Behandlung Waschungen mit Wasser erfolgen.
- Bei der Überführung der sauren Schwefelsäureester in die Natriumsalze erhält man eine Ausbeute von etwa 8o0/,. berechnet auf Spaltdestillat.
- Die aus der verbrauchten Säure durch Vermischen mit technischer 960/,iger Schwefelsäure erhältliche go0,',ige Säure kann für die nächste Sulfonierung verwendet werden. ltn Hinblick darauf, daß eine Schwefelsäure von höherer Konzentration anfällt, ist somit keine Einrichtung zum Konzentrieren mehr erforderlich.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Verfahren zur vollständigen bzw. weitgehenden Abtrennung freier Schwefelsäure aus solche enthaltenden sauren Al-I:ylschwefelsäureestern durch Behandlung mit einer so geringen Menge Wasser oder eines wäßrigen *Mediums, dall eine Trennung des Gemisches in zwei Schichten erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Gemische vor Anwendung dieser Behandlung von einem Teil der freien Säure, vorzugsweise durch Zentrifugieren befreit «-erden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL731995X | 1939-10-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE731995C true DE731995C (de) | 1943-02-19 |
Family
ID=19820285
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN44200D Expired DE731995C (de) | 1939-10-19 | 1940-09-26 | Verfahren zur vollstaendigen bzw. weitgehenden Abtrennung freier Schwefelsaeure aus solche enthaltenden sauren Alkylschwefelsaeureestern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE731995C (de) |
-
1940
- 1940-09-26 DE DEN44200D patent/DE731995C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE731995C (de) | Verfahren zur vollstaendigen bzw. weitgehenden Abtrennung freier Schwefelsaeure aus solche enthaltenden sauren Alkylschwefelsaeureestern | |
| DE570675C (de) | Verfahren zur Entfernung von Pyridinbasen aus Phenolen oder phenolhaltigen Kohlenwasserstoffoelen | |
| DE927927C (de) | Verfahren zur Reinigung von milchsaeurenitril-, acetaldehyd- und blausaeurehaltigem Acrylsaeurenitril | |
| DE2645777C2 (de) | ||
| DE2445729C3 (de) | Kontinuierliches Verfahren zur Herstellung von Fettsauren durch Ansäuern von Metallseifen | |
| DE715071C (de) | Verfahren zur Herstellung von Monoalkylolaminen oder solche Amine enthaltenden Gemischen | |
| DE581147C (de) | Gewinnung von reinem Schwefel | |
| DE567602C (de) | Verfahren zur Gewinnung von Wasserstoffsuperoxyd | |
| DE490250C (de) | Verfahren zur Herstellung von Estern | |
| DE581654C (de) | Reinigung von teer- oder bitumenhaltigem Schwefel mittels Oleum | |
| DE959184C (de) | Verfahren zur Aufarbeitung von Alkalisalze der Terephthalsaeure enthaltenden waessrigen Loesungen | |
| DE677842C (de) | Verfahren zur Herstellung von Kaliumnitrat ueber das Doppelsalz KSO HNO | |
| DE474502C (de) | Verfahren zur Verseifung von AEthylschwefelsaeure | |
| DE952630C (de) | Verfahren zur Abtrennung von wasserunloeslichen aliphatischen Dicarbonsaeuren aus ihren Gemischen mit anderen wasserunloeslichen Stoffen | |
| AT78943B (de) | Verfahren zur Aufarbeitung der Waschwässer der Nitrozellulosefabrikation. | |
| DE950464C (de) | Verfahren zur Trennung von 4-Chlor- und 2-Chlor-m-xylol | |
| DE639953C (de) | Verfahren zur Herstellung von Alkylestern der Methacrylsaeure | |
| DE228914C (de) | ||
| DE903815C (de) | Verfahren zur Herstellung von Sulfonsaeuren | |
| DE542254C (de) | Verfahren zur Konzentrierung waessriger Ameisensaeure | |
| DE538646C (de) | Verfahren zur Abtrennung unverseifbarer Bestandteile aus Oxydationsprodukten von Kohlenwasserstoffen | |
| DE895150C (de) | Verfahren zur Gewinnung von Wasserstoffsuperoxyd | |
| DE966323C (de) | Verfahren zur Reinigung von Terephthalsaeure | |
| DE544284C (de) | Verfahren zur Herstellung von AEthern aus Alkylschwefelsaeuren | |
| DE438014C (de) | Verfahren zur Herstellung von Trockenoelen (Standoelen) aus animalischen OElen |