DE73198C - Selbstthätige Spindel-Ausrücke-Vorrichtung für Zwirnmaschinen (Flügel-Zwirnmaschinen). (4 - Google Patents
Selbstthätige Spindel-Ausrücke-Vorrichtung für Zwirnmaschinen (Flügel-Zwirnmaschinen). (4Info
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Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H13/00—Other common constructional features, details or accessories
- D01H13/14—Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements
- D01H13/16—Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material
- D01H13/1608—Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material where the paying-out and take-up stations are stopped at one and the same time
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 76: Spinnerei.
Vierter Zusatz zum Patente M 25698 vom 5. Mai if
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. Juli 1893 ab. Längste Dauer: 4. Mai 1898.
Die in beiliegender Zeichnung dargestellte Einrichtung an der durch D. R. P. Nr. 25698
geschützten selbsttätigen Spindel-Ausrücke-Vorrichtung
für Zwirn- und Spulmaschinen hat den Zweck, diese Ausrücke - Vorrichtung zur Anwendung auf Flügelspindeln brauchbar zu
machen.
Bei Zwirnmaschinen mit Flügelspindeln tritt nämlich bei der Anwendung automatischer
Abstellvorrichtungen der Uebelstand auf, dafs durch das plötzliche Ausrücken der Spindel
die auf derselben lose gehende und nur vom aufzuwickelnden Faden gezogene Doppelrandspule,
infolge der derselben innewohnenden lebendigen Kraft, nicht mit der Spindel zugleich
zum Stillstand kommt, sondern in der Regel langer als die letztere in Bewegung
bleibt.
Durch dieses Voreilen der Spule gegen die Spindel wickelt die erstere (entgegengesetzt wie
beim Arbeitsgang) Faden ab, welcher von der Nachbarspindel erfafst und weiter abgewickelt
wird, so dafs Abgang entsteht.
Um dies zu vermeiden, mufs die Doppelrandspule aufser der durch eine Schnur oder
dergleichen bewirkten Bremsung, welche die zum Aufwickeln nöthige Fadenspannung erzeugt,
noch eine besondere Bremsvorrichtung besitzen, welche mit den die Spindel in Stillstand
setzenden Organen gleichzeitig in Thätigkeit treten kann.
Zu diesem Zweck befindet sich seitlich vom unteren Spulenrand eine mit Filz oder Leder
belegte Blechfeder 61, welche an der auf der genutheten Welle 63 mit der Spule auf- und
niedergleitenden Nufs 62 befestigt ist und beim Drehen, der Welle 63 entweder an den Spulenrand
gedrückt, wodurch die Bremsung bewirkt, oder von demselben entfernt wird (Fig. 1
und 2).
Die Drehbewegung der Welle 63 wird in der einen Richtung durch die senkrechte Verschiebung
der Stange 15, welche beim Abstellen der Spindel nach unten erfolgt, bewirkt,
und zwar durch den auf der Stange 15 festsitzenden Stellring 64 mit nasenartigem Ansatz
(Fig. 4), in der anderen Richtung durch die am Spulenrand schleifende Schnur 65 bezw.
durch das daran befestigte Bremsgewichtchen 66.
Beim Abwärtsbewegen der Stange 15 verdrängt
der schräge Ansatz des Stellringes 64 durch den Drucik der offenen Feder 14 den
Kopf des Armes 67 (Fig. 3), und bewirkt dadurch die Drehung der Welle 63 derart, dafs
die Feder 61 an den Spulrand gedrückt wird.
Dieselbe Wirkung wird erzielt, wenn statt des Stellringes 64 und des Armes 67 die
Gabel 18 mit einem auf der Welle 63 festsitzenden Arm 68 durch eine im Winkel geführte
Schnur 69 verbunden ist, welche die senkrechten Verschiebungen der Gabel 18 in
drehende Bewegung der Welle 63 umsetzt (Fig. 5 und 6).
Die Welle 63 ist unten im Stelleisen 70 und oben in der Platte 71 gelagert. Diese Platte
ist auf die spulentragende Latte 72 aufge-
schraubt und geht mit dieser zum Zweck des Aufwindens gleichförmig auf und nieder. Die
Nufs 62, durch einen Federkeil mit der Welle 63 verbunden, ist drehbar in der Platte 71 gelagert und durch eine unter die
Platte reichende Nase des Federkeiles gezwungen, die Auf- und Abwärtsbewegungen genau mitzumachen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine selbstthätige Spindel-Ausrücke-Vorrichtung für Flügel-Zwirnmaschinen der mittelst Patentes Nr. 25698 geschützten Art, bei welcher mit der Ausrückung der Flügelspindel auch noch eine selbstthätige Bremsung der Spule herbeigeführt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE73198C true DE73198C (de) |
Family
ID=346348
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT73198D Expired - Lifetime DE73198C (de) | Selbstthätige Spindel-Ausrücke-Vorrichtung für Zwirnmaschinen (Flügel-Zwirnmaschinen). (4 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE73198C (de) |
-
0
- DE DENDAT73198D patent/DE73198C/de not_active Expired - Lifetime
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