DE46100C - Spinn- und Zwirn-Maschine für Seide - Google Patents

Spinn- und Zwirn-Maschine für Seide

Info

Publication number
DE46100C
DE46100C DENDAT46100D DE46100DA DE46100C DE 46100 C DE46100 C DE 46100C DE NDAT46100 D DENDAT46100 D DE NDAT46100D DE 46100D A DE46100D A DE 46100DA DE 46100 C DE46100 C DE 46100C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
silk
bobbin
spinning
thread
twisting machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT46100D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. A. CHAPMAN in New-London, Connecticut, N. St. A
Publication of DE46100C publication Critical patent/DE46100C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H59/00Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators
    • B65H59/02Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by regulating delivery of material from supply package
    • B65H59/06Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by regulating delivery of material from supply package by devices acting on material leaving the package
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 76: Spinnerei.
(Connecticut, V. St. A.).
Spinn- und Zwirn-Maschine für Seide.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 19. Juni 1888 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Spinn- und Zwirn-Maschine für Seide und bezweckt die Beseitigung der Neigung zum Knotenbilden, welche die feinen Seidenfäden gewöhnlich zeigen, sobald die Spindeln zum Stehen gebracht werden. Die "Ursache dieses Uebelstandes liegt darin, dafs die Spule kraft der in ihr aufgespeicherten Arbeit sich noch einige Zeit umdreht, nachdem die Streck- bezw. Aufnahmewalze zum Stehen gebracht ist. Da infolge dessen die Aufnahmewalze keine Spannung auf den Faden übt, wird der abgewickelte Theil des letzteren schlaff und sofort zusammengedreht bezw. duplirt. Da der Faden sehr fein ,ist und infolge dessen leicht abgebrochen wird, so ist das" Zurichten der Seide, welche Knoten bekommen . hat, ein mühsames und kostspieliges Verfahren.
Durch diese Erfindung wird der vorerwähnte Uebelstand dadurch beseitigt, dafs der Kopf, d. h. das obere Ende der Spule, mit einem. Ring von Plüsch oder ähnlichem faserigen, nachgiebigen Material versehen wird.
Fig. ι ist eine Ansicht der Spule nebst ihrer Spindel und Aufnahmewalze,
Fig. 2 eine Draufsicht des oberen Endes der Spule und
Fig. 3 eine Ansicht einer Spule, welche mit einem Fadenführer versehen ist, dessen Zweck ist, zu verhindern, dafs der Faden mit dem etwa beschädigten Spulenkopf in Berührung kommt.
Fig. ι zeigt die einfachste und die vorzüglichste Ausführung der Erfindung.
In dieser Figur bezeichnet a die eigentliche Spule^ b den Seidenfaden, c die Spindel, auf welche die Spule gesteckt ist, d die Aufnahmewalze und e die Fadenspannungs- bezw. Fadenführungsöse.
Der obere Kopf der Spule, wird mit einer eingedrehten ringförmigen Nuth versehen, in welche hinein ein Ring f von Plüsch eingekittet oder durch andere Mittel derart festgemacht wird, ,dafs das Plüschhaar um den Rand des Spulenkopfes etwas _ hervorragt, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist. Dreht sich die Spule schnell um, wie dies beim Spinnen und Zwirnen der Fall ist, so wird der sich von der Spule .abwickelnde feine Faden b gegen den" Plüschring gedrängt, welcher wegen der in dem Faden durch die Aufnahmewalze hervorgerufenen Spannung leicht nachgiebt. Sobald aber diese Walze zum Stehen gebracht ist, wirkt der Plüsch wie eine Unzahl von kleinen Federn, die den Faden mit einer Kraft zurückhalten, welche sichert, dafs der nicht mehr gespannte Theil des Fadens von der Spule mitgenommen und es infolge dessen vermieden wird, dafs die Seide Knoten bekommt.
Bei der Abwickelung des Seidenfadens wird letzterer gegen den hölzernen Rand bezw. den Kopf der Spule gezogen, wie dies bei den gewöhnlichen Spinnstühlen der Fall ist. Nun kommt es vor, dafs durch fortwährenden Gebrauch und starke Inanspruchnahme der Spule dieser Kopf bezw. Rand derart gebrochen oder beschädigt wird, dafs die Seide, wenn --sie
gegen die beschädigten Theile gezogen wird, bald abbrechen würde.
Um die in obiger Weise beschädigte Spule weiter benutzen zu können, wird die Spule mit einem Fadenführer besonderer Construction versehen. Derselbe besteht aus einem Ring h, Fig. 3, welcher sich lose um die Spindel drehen kann und mit zwei radial gerichteten Armen i i1 aus Draht versehen ist. Der eine Arm ist an seinem äufseren Ende mit einer Oese versehen, während das äufsere Ende des anderen Armes nach unten derart gebogen ist, dafs der gebogene Theil in das Haar des Plüschringes hineindringt.
Durch die Oese η wird der Faden vor der Berührung mit dem beschädigten Spulenkopf geschützt. Andererseits wird durch die Berührung des niedergebogenen Drahtes mit dem Plüschhaar dieselbe Reibung hervorgerufen und dasselbe Resultat erzielt, wie bei der zuerst beschriebenen Einrichtung, in welcher der Faden in directer Berührung mit dem Plüschhaar steht.
In der vorhergehenden Beschreibung wurde die im Spulenkopf eingedrehte seitliche Nuth mit Plüsch eingefüllt. Man kann aber auch andere Materialien dazu verwenden, wie Borsten, Rofshaar, vegetabilische Fasern und jedes nachgiebige Material, aus welchem ein elastischer Ring für den gedachten Zweck hergestellt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Seiden-Spinn- und Zwirn-Maschine, bei welcher die Bildung von Schleifen und Knoten in den von den Spulen ablaufenden Fäden dadurch verhindert wird, dafs dieselben in den .am oberen Spulenrand untergebrachten Florfäden direct (Fig. i) oder indirect (Fig. 3) eine leichte Hemmung erfahren.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT46100D Spinn- und Zwirn-Maschine für Seide Expired - Lifetime DE46100C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE46100C true DE46100C (de)

Family

ID=321231

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT46100D Expired - Lifetime DE46100C (de) Spinn- und Zwirn-Maschine für Seide

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE46100C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2827814A1 (de) * 1978-06-24 1980-01-03 Palitex Project Co Gmbh Ablaufhilfe fuer das abziehen von spulen aller art

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2827814A1 (de) * 1978-06-24 1980-01-03 Palitex Project Co Gmbh Ablaufhilfe fuer das abziehen von spulen aller art

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE46100C (de) Spinn- und Zwirn-Maschine für Seide
DE3124482C2 (de) Bremsvorrichtung an einer Doppeldraht-Zwirnspindel
DE2631613C3 (de) Knfipflochbaum, z.B. Webmaschinenkettbaum
DE1137985B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Wickeln eines Reservewickels an der Spitze von bewickelten Schussspulen und Kopsen
DE1813801A1 (de) Doppeldrahtzwirnanordnung
DE949725C (de) Stillsetzvorrichtung fuer Etagenzwirnmaschinen, insbesondere solche mit Doppeldraht-Zwirnspindeln
DE17330C (de) Neuerungen an Maschinen zum Spulen, Dupliren und Zwirnen
DE824770C (de) Flaschenspule
DE1912504A1 (de) Fadenbremse fuer Textilmaschinen
DE73135C (de) Zwirn-Spindel mit convexer Führungsleiste für das ablaufende Garn
DE231799C (de)
DE21189C (de) Maschine zur Herstellung von Schraubeiiraupen
DE277083C (de)
DE62149C (de) Chenillespinnmaschine
DE3974C (de) Neuerungen an Zwirnmaschinen
AT22201B (de) Nähkästchen.
DE97265C (de)
DE497777C (de) Spulmaschine
DE286863C (de)
DE69310C (de) Fadenführer-Vorrichtung an Spulmaschinen zur Herstellung fester Einwirtelspulen
DE112108C (de)
DE12723C (de) Ausrückvorrichtungen für Spul-, Duplir- und Zwirnmaschinen
DE73939C (de) Selbstthätige Ausrückvorrichtung für Spulmaschinen zum Aufspulen von Weifgarn auf Spulen oder Röhrchen
DE42644C (de) Nähmaschinen-Schiffchen und Spule
DE70839C (de) Garnrolle für Ueberspinn- und Flechtmaschinen