DE21189C - Maschine zur Herstellung von Schraubeiiraupen - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Schraubeiiraupen

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DE21189C
DE21189C DENDAT21189D DE21189DA DE21189C DE 21189 C DE21189 C DE 21189C DE NDAT21189 D DENDAT21189 D DE NDAT21189D DE 21189D A DE21189D A DE 21189DA DE 21189 C DE21189 C DE 21189C
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DE
Germany
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thread
machine
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screw
core
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Application number
DENDAT21189D
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English (en)
Original Assignee
A. urbahn in Patterson, New-Jersey, und A. G. jennings in Brooklyn, New-York (V. St. A.)
Publication of DE21189C publication Critical patent/DE21189C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04DTRIMMINGS; RIBBONS, TAPES OR BANDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D04D3/00Chenille trimmings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2S: Flecht- und Strickmaschinen.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 7. April 1882 ab.
Die Maschine dient zur Herstellung einer Litzenschnur, welche aus einem ein- oder mehrfädigen Kernfaden, einem in Schlingen um ersteren gelegten Deckfaden und einem um diese Schlingen und den Kernfaden gewundenen Bindefaden besteht. Gewöhnlich nimmt man für den Kernfaden Baumwolle, für den Deckfaden Seide und für den Bindefaden Zwirn.
In der beiliegenden Zeichnung ist:
Fig. ι eine Seitenansicht der Maschine;
Fig. 2 eine Ansicht von oben mit Weglassung des oberen Theiles des Ständers, der den Aufwickelapparat der fertigen Litzenschnur trägt;
Fig. 3 ein Verticalschnitt nach der Linie x-x, Fig. 4!
Fig. 4 ein verticaler Längsschnitt durch die Achse der Maschine;
Fig. 5 ein Verticalschnitt durch das den Kern führende Rohr;
Fig. 6 ein Längsschnitt durch das die fertig'e Litzenschnur aufnehmende Rohr und die ihm zunächst liegenden Theile.
Sämmtliche Theile der Maschine sind an dem Gestell B angebracht. Dieses ist wiederum mittelst eines Scharniers d am Tisch A befestigt. Auf die Welle C ist eine Trommel e aufgesteckt, die ihre Bewegung von einem Riemen D empfängt, auf welchen die Trommel e mit dem ganzen Gewicht der Maschine drückt, so weit dies nicht durch das Gegengewicht P ausgeglichen wird. Durch Veränderung des letzteren kann der Druck der Trommel e auf den Riemen D regulirt werden. Von der Welle C empfangen alle übrigen Theile ihre Bewegung. Aufser der Trommel e sitzt auf der Welle C noch die kleinere Scheibe / und ein kleines Zahnrad v. Mittelst des gekreuzten Riemens f wird von der Trommel e die auf dem im Gestell B befestigten Rohr h ■ sich drehende Scheibe^ und der mit ihr verbundene Spulenträger F gedreht. Diese Spulen G enthalten den seidenen Deckfaden b. Man kann nach Umständen eine oder mehrere solcher Spulen G anwenden; in der Zeichnung sind beispielsweise zwei solcher Spulen G auf den Träger F aufgesetzt. Auf einem zweiten Rohr /, welches in der Achse des Rohres h am Gestell befestigt ist, dreht sich in entgegengesetztem Sinne der Scheibe g die Scheibe / und mit ihr der Spulenträger L, welcher eine oder mehrere Spulen J mit Bindefaden c trägt. Die Scheibe/ empfangt ihre Bewegung durch den offenen Riemen k von der Scheibe / und läuft aufserdem, da / kleiner als e ist, langsamer als die Scheibe g. Die beiden Rohre h und i lassen einen Zwischenraum zwischen sich, Fig. 4.
An dem Gestell B ist eine Platte m befestigt, welche die Kernfadenspulen E trägt.
Die Kernfäden α laufen von den Spulen E durch das Rohr h, welches an seinem inneren Ende eine an ihrem Umfang mit gleich weit von einander stehenden Löchern versehene Scheibe η enthält, und zwar geht je ein Faden durch ein Loch der Scheibe n. Die Kernfäden α sind daher bei ihrem Austritt aus dem Rohr h mehr oder weniger aus einander gehalten. Indessen kann die Scheibe η auch fortgelassen werden.
Durch das Rohr h erstreckt sich in seiner Achse ein Draht H, der am hinteren Ende umgebogen und am Gestell B befestigt ist, am vorderen Ende aber aus dem Rohr h hervortritt und die Kernfäden α noch so lange aus einander hält, bis diese durch Drehung der Scheibe g mit den seidenen Deckfäden b umwunden sind. Der so umwundene Kern geht nun durch die runde Oese des Drahtes /, dessen Enden oben und unten an dem Gestell B befestigt sind. Vor dieser Oese endet der in eine konische Spitze auslaufende Draht H, dagegen empfängt der mit dem seidenen Faden b umwundene Kern α an dieser Stelle die Windungen des stark gespannten Bindefadens c, indem die denselben enthaltenden Spulen J des Trägers L durch Drehung der Scheibe j sich um denselben in einer Richtung bewegen, die den Windungen der Deckfäden b entgegengesetzt ist.
Um eine Spannung des Bindefadens c zu erhalten, werden die Spulen L durch eine der bekannten Bremsvorrichtungen gebremst. In tier Zeichnung geschieht dies durch die Feder »x.
Die nun fertige Litzenschnur geht durch das Rohr i über die Leitrolle ο nach der Windetrommel p und wird von dort über die Rolle r auf die Spule N gewickelt, welche durch eine Scheibe auf der Welle M und den Riemen 5 gedreht wird.
Damit letzteres regelmäfsig erfolge, läuft die Litzenschnur vor der Spule N durch die Oese t des Gewichtes O, welches frei beweglich an dem Gestell B über der Spule N so aufgehängt ist, dafs es von der Seite gegen die letztere drückt und von der sich aufspulenden Litzenschnur stets bei Seite - geschoben wird, wodurch die Windungen eng an einander zu liegen kommen. Die Welle M empfängt ihre Bewegung von der Trommelwelle C durch Vermittelung eines in den auf dieser Welle C sitzenden Trieb ν eingreifenden Rades w, einer mit letzterem sich drehenden Scheibe und eines Riemens.
Dadurch, dafs die ganze Maschine um das Scharnier d schwingen kann, läfst sich dieselbe durch Abheben der Maschine von dem Treibriemen D bezw. durch Ziehen an dem Gegengewicht P in Stillstand setzen.
Durch den Riemen D können eine ganze Reihe von Maschinen betrieben werden, wobei sich dieselben durch das Scharnier d selbst einstellen, so dafs die nöthige Reibung zwischen D und e stattfindet, nachdem einmal das Gegengewicht P geregelt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die dargestellte Maschine in ihrer Gesammtheit zur Herstellung einer gewissen Art von Schraubenraupen abc (Litzenschnur), die sich dadurch charakterisiren, dafs ein nur mit fortschreitender Bewegung begabter Faden a (oder Fadenbündel) mit einem System von Deckfäden b umwunden wird, deren Schleifen wiederum durch Umwindung eines oder mehrerer Bindefäden c an dem Kern α befestigt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT21189D Maschine zur Herstellung von Schraubeiiraupen Active DE21189C (de)

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DE (1) DE21189C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE763793C (de) * 1936-02-15 1951-08-16 Heinrich Woehrmann Verfahren und Umspinnmaschine zum Herstellen eines nichtverzwirnten Schlingengarnes

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