DE244105C - - Google Patents

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DE244105C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H49/00Unwinding or paying-out filamentary material; Supporting, storing or transporting packages from which filamentary material is to be withdrawn or paid-out
    • B65H49/18Methods or apparatus in which packages rotate
    • B65H49/20Package-supporting devices
    • B65H49/30Swifts or skein holders
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 244105-KLASSE 76 d. GRUPPE
Garnwinde. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. März 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung an
Garnwinden oder ähnlichen Vorrichtungen, die zum Halten der Garnsträhnen beim Abspulen der letzteren an Windemaschinen und anderen Textilmaschinen verwendet werden.
Nach der Erfindung wird die Garnwinde mit einem endlosen, rauhen Überzug versehen, an dem der Faden festhaftet, so daß die Winde durch den ,Zug des Fadens mit Sicherheit in
ίο Umdrehung versetzt wird. Auch wird dadurch erreicht, daß, wenn die Strähne nahezu abgewickelt ist, die letzten Garnwindungen an der Haspel festsitzen und dadurch deren weitere Drehung veranlassen und die Spannung des Fadens aufrechterhalten.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Fig. ι ist eine perspektivische Darstellung einer verbesserten Garnwinde und Fig. 2 die gleiche Darstellung einer anderen Ausführungsform.
In Fig. ι ist eine Garnwinde oder eine Rolle eines Haspels dargestellt. Sie besteht aus einer Nabe 2, an deren Endflanschen zwei Reihen von Drahtspeichen 3 angebracht sind, die zwei parallele Reifen 4 und 5 tragen. Jedes Speichenpaar wird von einem einzigen Drahtstück gebildet, das von dem einen Ende der Nabe 2 radial nach oben führt, um die Reifen 4 und 5 herumgeht und zum anderen Ende der Nabe zurückkehrt. Der Draht ist schleifenförmig um die Reifen 4 und 5 gebogen und bildet dazwischen die Querstangen 6, die den Raum zwischen den Reifen überbrücken. Auf diese Weise werden zwei Flanschen zu beiden Seiten der Winde oder
Haspelrolle gebildet, durch die die Windungen der Strähne in ihrer Lage gehalten werden. Derartige Winden und Haspeln sind bekannt - und bis jetzt vielfach verwendet worden. Der Kontakt der Garnwindungen mit der Winde genügt aber bei dem hier verfolgten Zweck nicht, um diese mit Sicherheit in Umdrehung zu versetzen, wenn die Strähne nur von den Querstangen 6 gehalten wird, mit anderen Worten, wenn nur eine Berührung der Strähne mit den relativ schmalen Querstangen besteht, haben die Windungen die Neigung, um die Winde zu gleiten, wenn deren Trägheit zu überwinden ist oder wenn die Winde in ihrer freien Drehung durch die Spannungsregelvorrichtung gehindert wird. Um das Gleiten zu verhüten und eine bessere Auflagefläche für den Faden zu schaffen, wird ein Band 8 aus Filz oder einem anderen Stoff mit rauher Oberfläche oder aus Leder oder ähnlichem. Material um die Querstangen 6 gelegt, so wie es in Fig. 1 dargestellt ist. Hierdurch entsteht eine zusammenhängende, gut haftende Auflagefläche am Umfange der Winde, und die Strähne wird am Gleiten durch Reibung zwischen ihr und dem Band 8 verhindert. Ebenso haften, wenn die Strähne nahezu abgewickelt ist und nur noch zwei oder drei Windungen übrig sind, diese wenigen Windungen fest an der Oberfläche des Bandes 8 und drehen dabei die Winde, so daß auch ihr Ablaufen noch durch die Spannungsregelvorrichtung geregelt wird. Die nach der Erfindung verbesserte Winde ist besonders für das Abspulen von Seide oder anderem schlüpfrigen und glatten Material geeignet und ist besonders zweckmäßig, wenn es sich darum handelt, das
Abspulen des Garnes bis zur letzten Windung zu regeln. Bei den früher gebräuchlichen Garnwinden glitten die letzten Windungen der Strähne auf dem Umfange der Winde und wurden dadurch ohne Spannung aufgespult, auch fielen sie leicht von der Winde ab und verwickelten sich in die Maschine. Wenn aber keine gleichmäßige Spannung bis zur Beendigung des Aufspulens gehalten wird, werden die letzten Fäden der Spule schlecht aufgewunden, werden lose und lösen sich ab, so daß ein Verlust an Material und Zeit entsteht.
In Fig. 2 ist eine andere Ausführungsform der Garnwinde dargestellt, wie. sie zur Befestigung der Strähne ohne Anwendung einer zweiten Rolle dient. Die Vorrichtung arbeitet in der gleichen Weise wie die vorher beschriebene Winde R. Bei dieser Ausführungsform sind zwei Reihen Speichen 9 radial an den beiden Enden der Nabe 10 angebracht, und ihre Enden sind durch zusammengedrehte Schleifen 11 aus Kordel verbunden. Nach der Erfindung ist ein Band 12 aus Gewebe um die Kordeln 11 gelegt, so daß es ebenso wie die aufgelegte Strähne eine vieleckige Gestalt annimmt. Ebenso wie bei der vorher beschriebenen Ausführungsform der Winde bildet das rauhe Gewebe eine Auflagefläche, an der die Windungen der Strähne festhaften, so daß die Winde beim Ablaufen des Garnes mitgenommen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Garnwinde, dadurch gekennzeichnet, daß über die die Armsterne verbindenden Glieder ein endloses Band mit rauher Oberfläche gelegt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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