DE730796C - Lichtelektrische Einrichtung zum Pruefen eines Raumes auf des Vorhandensein lichtundurchlaessiger Gegenstaende, insbesondere einer Entsperrungsvorrichtung bei einem Weichenstellgeraet - Google Patents

Lichtelektrische Einrichtung zum Pruefen eines Raumes auf des Vorhandensein lichtundurchlaessiger Gegenstaende, insbesondere einer Entsperrungsvorrichtung bei einem Weichenstellgeraet

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Publication number
DE730796C
DE730796C DEZ24442D DEZ0024442D DE730796C DE 730796 C DE730796 C DE 730796C DE Z24442 D DEZ24442 D DE Z24442D DE Z0024442 D DEZ0024442 D DE Z0024442D DE 730796 C DE730796 C DE 730796C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
contact
photoelectric
switch
magnet
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Expired
Application number
DEZ24442D
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English (en)
Inventor
Dr Werner Weihe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Zeiss SMT GmbH
Original Assignee
Carl Zeiss SMT GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE730796C publication Critical patent/DE730796C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61—RAILWAYS
    • B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L21/00—Station blocking between signal boxes in one yard
    • B61L21/06—Vehicle-on-line indication; Monitoring locking and release of the route

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)

Description

  • Lichtelektrische Einrichtung zum Prüfen eines Raumes auf das Vorhandensein lichtundurchlässiger Gegenstände, insbesondere einer Entsperrungsvorrichtung bei einem Weichenstellgerät Die Erfindung bezieht sich auf eine lichtelektrische Einrichtung zum Prüfen eines Raumes auf das Vorhandensein lichtundurchlässiger Gegenstände in Verbindung mit einer Vorrichtung, die selbsttätig elektromagnetisch betätigt werden soll, wenn sich in dem zu überwachenden Raum kein lichtundurchlässiger Körper befindet. Die Erfindung bezweckt, die lichtelektrische Einrichtung, die eine Lichtquelle und eine lichtelektrische Zelle, mit der über eine Verstärkeranordnung das Ausgangsrelais der Einrichtung verbunden ist, sowie ein in den Strahlengang zwischen der Lichtquelle und der Zelle einschaltbare Kontrollblende enthält, so auszubilden, daß sich eine möglichst hohe Sicherheit dafür bietet, daß nicht infolge eines Schadens in der lichtelektrischen Einrichtung die zu betätigende Vorrichtung wirksam wird, ohne daß der dabei vorauszusetzende Zustand des zu überwachenden Raumes vorliegt, d. h., ohne daß dieser Raum frei von lichtundurchlässigen Gegenständen ist. In gewissen Fällen, z. B. dann, wenn es sich darum handelt, ein Gerät zum Umstellen einer Weiche gesperrt zu halten, solange sich ein Eisenbahnwagen o. dgl. in dem Weichenraum befindet, oder das Gerät freizugeben, sofern sich kein Wagen in dem -Raum befindet, kann die angestrebte Sicherheit von besonderer Bedeutung sein.
  • Gemäß der Erfindung erhält man eine zweckmäßige, mit verhältnismäßig einfachen Schaltmitteln auskommende Einrichtung dieser Art, wenn man die genannte Lichtquelle, die lichtelektrische Zelle und die Verstärkeranordnung über einen Schalter zur Betätigung der gesamten Einrichtung, den Hauptschalter, gemeinsam an eine Spannungsduelle anschließt und die Anordnung so trifft, daß die genannte Blende, durch eine dauernd auf sie wirkende Kraft veranlaßt, bei offenem Hauptschalter im Strahlengang zwischen der Lichtduelle und der lichtelektrischen Zelle liegt, wenn inan ferner das erwähnte Ausgangsrelais mit zwei Schaltkontakten versieht, von denen der eine, der bei tiperregtem Ausgangsrelais geschlossen ist, mit der Wicklung eines Relais mit Zeitverzögerung in Reihe zur Spannungsquelle liegt und von denen der andere, der bei unerregtem Relais offen ist, in Reibe mit der Wicklung- des Magneten zur Betätigung der genannten Vorrichtung und dem Kontakt des Zeitrelais an die Spannungsquelle gelegt ist, ferner den zum Entfernen der Blende dienenden -Magnet so schaltet, clal,'l er durch Schließen des Kontaktes des Zeitrelais an seine volle Betriebsspannung gelegt wird, und wenn man schließlich den an erster i Stelle genannten Kontakt des Ausgangsrelais I durch den Kontakt des Zeitrelais mit einem Widerstand überbrückt, der einen verhältnismäßig hohen Betrag gegenüber dem Widerstand des zur Betätigung der genannten Blende dienenden Magneten hat.
  • Der Gegenstand der Erfindung möge an Hand eines Ausführungsbeispiels, und zwar einer Einrichtung zur Betätigung einer Entsperrungsvorrichtung eines Weichenstellgerätes, näher erläutert «-erden. Ein Schaltungsschema dieser Einrichtung ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Die Einrichtung besteht aus einer Lichtquelle a, von der aus ein durch eine Linse 1) i gesammeltes Strahlenbündel über die unizustellende Weiche hinweg geworfen wird. Im Bereich des Strahlenbündels befindet sich eine lichtelektrische Zelle c, die über eine Verstärkereinrichtung c, mit einem Ausgangsrelais c1 , in Verbindung steht. Die Lichtduelle a und die lichtelektrische Zelle c finit der Verstärker anordnung c, sind mit einer Stromquelle h verbunden, und zwar über einen Schalter i (den Hauptschalter), mit dein die ganze Ein- I richtung aus- und eingeschaltet «-erden kann. Von der Stromduelle h wird atil;lerdepii ein Elektromagnet e gespeist, der zur Betätigung einer Blende t dient. die durch eine auf sie einwirkende Federkraft o. dgl. in da, die Zelle c beeinflussende Strahlenbündel gezogen und bei entsprechend erregtem Magnet e entgegen dieser Kraft daraus entfernt wird. Das Ausgangsrelais d ist mit zwei Schaltkontakten d, und d.; ausgestattet. von denen der erstgenannte, d,, geschlossen ist, wenn das _ltisgangsrelais c1 unei-r-egt ist, und von denen derandere, d., geschlossen ist. wenn das Relais d erregt ist. Der Kontakt d, ist finit der Wicklung g eines mit Zeitverzögerung arbeitenden Relais in Reihe geschaltet. Dieses Relais hat einen Schaltkontakt g,, der in unerregteni Zustand des Relais offen ist. Der Kontakt liegt in Reihe mit dem Kontakt d., und der Wicklung lt eines auf eine V-eichenstellvc>rrichtung einwirkenden Sperrmagneten ein der Stromduelle 7z. Dieser Magnet sperrt, solange i er urierregt ist, die Weiche gegen Umstellen. In erregtem Zustand gibt er die Weiche frei. .o date sie dann umgestellt werden kann. Zwischonden Kontakten g, und (t, einerseits sowie dein Kontakt d, und der Wicklung r andererseits zweigen Leitungen ab, die zti einem Widerstand 1 führen. An dein erstgenannten Abzweigungspunkt ist zugleich eine der Stromleitungen zu eiem Magnet c angeschlossen.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende: Soll die Weiche umgelegt werden, so wird zunächst der Hauptschalter i geschlossen. Dadurch erhält die Lampe a Spannung, uni gleichzeitig werden die lichtelektrische Zelle c und der Verstärker cl an Spannung gelegt. Außerdem erhält dadurch die @e@aiswickhin- ä über den geschlossenen Schaltkontakt d, hinweg Spannung. Die Schaltverzögerungseinrichtung dieses Relais beginnt damit abzulaufen. Der Magnet e kommt durch das Schliehen des Schalters i zwar ebenfalls an die Betriebsspannung zu liegen. und zwar über den Schalter d, und -den Widerstand 1 hinweg. Dieser Widerstand ist aber so hoch bemessen, dall zunächst der- Magnet c die Blende j noch nicht aus dein Strahlengang herausbewegen kann, so daß zunächst eine Prüfung des Weichenraumes auf Freisein \-on Wagen o. dgl. nicht erfolgt. Ist die Verzögerungseinrichtun - des Relais , abgelaufen, s üchlief')t :ich der Schaltkontakt,. Dadurch wird die volle Spannung der Stromquelle 1, am Elektromagnet @° wirksam, und dieser- Ma-11net rieht die Blende j aus- dein Strahlengang heraus, so daß das nach der Zelle zielende Lichthändel freigegeben wird. Befinden sich dann zwischen der Lichaluelle a und der Zelle c kein Wagen oder ein sonstiger schattenwerfender Körper auf denn Gleis. so die Zelle c belichtet, und das Relais il -,vird erregt. Infolgedessen wird der AL(mtakt d, -enttnet und der Kontakt d, geschlossen. "trotz des C>itnens des Kontaktes d, erhält die Wickhing g auch weiterhin Strom über den Kontakt " und den Widerstand 1. wobei dieser Strom hoch genug ist, dal.i der Kontakt "", auch weiterhin geschlossen bleibt. 1)a; , Schlietlen des Kontaktes <l. bewirkt. da13 nuninehr auch die Wicklung Ir Strom erhält, die somit ihren Anker anzieht, wodurch'die Weichenstellvorrichtung zum Umstellen freigegeben wird.
  • Ist die Weiche von Wagen besetzt, so bleibt auch nach dem Herausziehen der Blende f aus dem Strahlengang die lichtelektrische Zelle c unbelichtet, also auch das Relais d unerregc und die Kontakte d, und d2 in der gezeichneten Stellung. Die Weichenstellvorrichtung bleibt gesperrt, sofern die Anlage ordnungsgemäß arbeitet. Es liegt jedoch die Möglichkeit vor, daß beim Einschalten der Anlage mit dem Schalter i der Verstärker cl des lichtelektrischen Empfängers infolge einer Beschädigung Selbsterregung aufweist, so daß im Relais d ein hoher Strom fließt, auch ohne daß das von der Lampe a ausgehende Lichtbündel auf. die Zelle c fällt.. Durch die Anordnung der Blende f in Verbindung mit der im übrigen getroffenen Schaltanordnung wird jedoch verhindert, daß auch beim Vorliegen dieses Schadens der Kontakt d2 geschlossen und damit die Weiche für das Umstellen freigegeben wird: denn bei der getroffenen Anordnung erfolgt zunächst bei jeder Einschaltung des Geräts eine Kontrolle der Einrichtung, indem zunächst die Zelle durch die Blende f verdunkelt wird. Wird dabei durch die Selbsterregung des Verstärkers cl das Relais d erregt, so ist der Kontakt dl geöffnet. Das Zeitrelais g wird dann nicht in Gang gesetzt, so daß sich der Kontakt g, nicht schließen kann. Die Wicklung h erhält keinen Strom, und eine Aufhebung der Sperre erfolgt in diesem Falle nicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lichtelektrische Einrichtung zum Prüfen eines Raumes auf das Vorhandensein lichtundurchlässiger Gegenstände in Verbindung mit einer elektromagnetisch zu betätigenden Vorrichtung, insbesondere einer Entsperrungsvorrichtung bei einem Weichenstellgerät, enthaltend eine Lichtduelle, eine lichtelektrische Zelle, mit der über eine Verstärkeranordnung das Ausgangsrelais der lichtelektrischen Einrichtung verbunden ist, und eine elektromagnetisch betätigte, in den Strahlengang zwischen der Lichtquelle und der Zelle einschaltbare Kontrollblende, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle (a), die lichtelektrische Zelle (c) und die Verstärkeranordnung (cl) über einen Schalter zur Betätigung der Gesamteinrichtung, den Hauptschalter (i), gemeinsam an eine Spannungsquelle (k) angeschlossen sind, daß die Blende (f) bei offenem Hauptschalter (i) irn. Strahlengang zwischen der Lichtquelle (a) und der lichtelektrischen Zelle (c) liegt, daß das Ausgangsrelais (d) zwei Schaltkontakte (dl und dz) hat, von denen der eine (dl), der bei unerregtem Ausgangsrelais geschlossen ist, mit der Wicklung (ä) eines Relais mit Zeitverzögerung in Reihe zur Spannungsquelle (h) liegt, und von denen der andere (dz), der bei unerregtem Relais offen ist, in Reihe mit der Wicklung (lt) des Magneten zur Betätigung der genannten Vorrichtung und dem Kontakt (ä1) des Zeitrelais (b), der bei unerregtem Zustand des Relais (g) orten ist, an die Spannungsduelle (k) gelegt ist, daß ferner der zum Entfernen der Blende (f) aus dem Strahlengang dienende Magnet (e) so geschaltet ist, daß er durch Schließen des Kontaktes (ä1) des Zeitrelais (g), an seine volle Betriebsspannung gelegt wird, und daß der erstgenannte Kontakt (dl) des Ausgangsrelais (d) durch den Kontakt (ä1) des Zeitrelais mit einem Widerstand (l) überbrückt wird, der einen verhältnismäßig hohen Betrag gegenüber -dem Widerstand des zur Betätigung der Blende (f) dienenden Magneten (e) hat.
DEZ24442D 1938-03-06 1938-03-06 Lichtelektrische Einrichtung zum Pruefen eines Raumes auf des Vorhandensein lichtundurchlaessiger Gegenstaende, insbesondere einer Entsperrungsvorrichtung bei einem Weichenstellgeraet Expired DE730796C (de)

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