DE730613C - Sitztraegerlagerung - Google Patents

Sitztraegerlagerung

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Publication number
DE730613C
DE730613C DED74105D DED0074105D DE730613C DE 730613 C DE730613 C DE 730613C DE D74105 D DED74105 D DE D74105D DE D0074105 D DED0074105 D DE D0074105D DE 730613 C DE730613 C DE 730613C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seat support
chassis
seat
wheels
rails
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED74105D
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Delaidotti
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RUDOLF DELAIDOTTI
Original Assignee
RUDOLF DELAIDOTTI
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Filing date
Publication date
Application filed by RUDOLF DELAIDOTTI filed Critical RUDOLF DELAIDOTTI
Priority to DED74105D priority Critical patent/DE730613C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE730613C publication Critical patent/DE730613C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G7/00Up-and-down hill tracks; Switchbacks

Landscapes

  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

  • Sitzträgerlagerung Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der Lagerung des Sitzträgers, wie sie gemäß Patent 701 992 bei einem Karussell vorgesehen ist, bei Verwendung dieses Sitzträgers für eine Steilwandvergnügungsbahn und besteht darin, daß der auf den dreiviertel-oder vollringförmigen Schienen gelagerte Sitzträger innerhalb eines mit unteren und seitlichen Rädern versehenen Fahrgestells angeordnet und durch obere Räder geführt ist.
  • Hierdurch soll erreicht werden, daß der Sitzträger sich während der Fahrt in den Kurven den jeweiligen Verhältnissen, starke Krümmung der Bahn, Kurvenwechsel, anpaßt und der Fahrgast sich beim Durchfahren der Kurven trotz der schiefen oder senkrechten Lage des Fahrgestells sicher fühlt und ein Herausschleudern des Fahrgastes nicht zu befürchten ist.
  • Bei den bekannten Vergnügungsbahnen, deren Sitzträger auf einem mit unteren und seitlichen Rädern versehenen Fahrgestell ruht und sich auf einer besonderen Vorrichtung waagerecht drehen kann, besteht der Reiz der Fahrt meist im Befahren von mehr oder weniger starken Gefällen mit anschließenden Steigungen (Talmulden E, wobei Kurven schwacher Krümmung langsam befahren werden, da bei einer schnellen Fahrt in den Kurven die Fahrgäste zu stark an die Seitenwände gedrückt werden, wobei die Gefahr besteht, aus den Sitzträgern geschleudert zu werden, wenn die Fahrgeschwindigkeit in den Kurven .erhöht wird.
  • Bei einer weiteren bekannten Vergnügungsbahn ist auf .einem in der Fahrtrichtung beweglichen Wagen ein Sitzträger angeordnet, der in einer kalottenförmigen Fahrbahn gelagert ist, so daß der Sitzträger Eigenbewegungen nach allen Richtungen ausführen kann, wobei die Fahrgäste durch ihre Körperbewegung zusätzliche, aber ganz unregelmäßige Schaukelbewegungen hervorrufen können Diese bekannten Ausführungsformen haben jedoch nicht die Eigenschaft, den Sitzträger während der Fahrt in den Kurven den jeweiligen Verhältnissen anzupassen, so daß der Fahrgast bei der schiefen oder steil aufwärts gerichteten Lage des Sitzträgers befürchten muß, daß er herausgeschleudert wird.
  • Um diesen Nachteil zu beheben, hat man für Karussells bereits vorgeschlagen, dem Sitzträger schaukelnde Bewegungen nach außen und nach der Mitte einer Drehscheibe hin zu erteilen, wobei eine Gefahr des Kip-, pens oder Entgleisens des Sitzträgers nicht besteht. Dies geschieht durch parallel zueinander angeordnete, voll- oder dreiviertelringförmige, auf einer Drehscheibe radial angebrachte Schienen, wobei seitlich und auch oberhalb des Sitzträgers Räder angeordnet sind.
  • Diese Lagerung des Sitzträgers wird nun erfindungsgemäß für eine Steilwandvergnügungsbahn in der oben angebenen Weise verbessert. Hierdurch soll eine erhöhte Sicherheit für die Fahrgäste erreicht werden.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i die Vorderansicht eines Teiles des Gerüstes der Vergnügungsbahn mit Fahrgestell und Sitzträger bei Stillstand oder Fahrt in gerader Richtung, Abb.2 die Seitenansicht bzw. den Schnitt von Abb. i, Abb.3 die Einrichtung nach Abb. i beim Befahren einer Linkskurve, Abb. ¢ eine Seitenansicht bzw. einen Schnitt von Abb. 3, Abb.5 den Sitzträger und das Fahrgestell entsprechend Abb.3 bzw. .4 schaubildlich und Abb.6 das Beispiel einer Kurvenbahn. Die Sitzträger (y sind in einem Gerüst angeordnet und mit seitlich laufenden Rädern (Rollen k j versehen, die quer am Sitzträger g gelagert sind und in zwei oder mehr parallel zueinander liegenden kreisförmigen Schienenführungen f laufen, die in dem Fahrgestelle befestigt sind. Das Fahrgestelle hat an den Seitenwänden die Rädere und unten die Räder d, die auf den Laufschienen! des Gerüstes a. in der allgemein üblichen Art fahren. Es empfiehlt sich, je an den Seiten des Fahrgestells zwei Räder c sowie zwei Laufschienen b am Gerüst a anzubringen, um Unfälle, welche durch Kippen entstehen könnten, zu vermeiden. -Die Schienen f, in welchen der Sitzträger gelagert ist, sind senkrecht zu dessen Längsachse in einander gegenüberliegenden Rahmen des Fahrgestells e angeordnet und brauchen keineswegs einen vollen Kreis darzustellen, vielmehr genügen zur Erreichung der Wirkung auch dreiviertelringförmige Schienen. Man kann auch eine Schienenführung in Ovalform wählen. Durch die quer am Sitzträger g gelagerten Räder h kann der Sitzträger seitlich auf den Schienen/ ausfahren. Zur Sicherheit gegen Herausspringen und Kippen werden oberhalb des Sitzträgers ebenfalls auf den Schienen/ laufende Räder k in beliebiger Anzahl angeordnet. Ebenso können die Räder k in beliebiger Anzahl und Lage angebracht werden.
  • Da der Wechsel der Fahrgäste seitlich von außen zwischen den aufrechten parallelen Schienen/ hindurch und unmittelbar zum Sitzträger g erfolgt, sind verkehrsstörende Querverbindungen an den Schienen/ und den Fahrgestellen e zum mindesten an der einen, für den Fahrgastwechsel vorgesehenen Seite bis zur Körperhöhe, etwa 2m, zu vermeiden. Ebenso wird an der Ein- und Aussteigestelle der Vergnügungsbahn ein Stück der seitlichen Laufschienen b fortgelassen.
  • Fährt nun das Fahrgestell e mit dem Sitzträger g die Vergnügungsbahn ab und gelangt in eine Kurve, so fährt bzw. dreht sich der Sitzträger infolge der Schwungkraft bzw. der Fliehkraft auf den Schienen/ seitlich hoch und nimmt eine schiefe bis nahezu senkrechte Lage ein, ähnlich der der Fahrzeuge beim Befahren einer Kurve einer Radrennbahn, Bobbahn o. dgl. Die Schräglage entspricht jeweils der Geschwindigkeit des Fahrgestells e, der Belastung des Sitzträgers g und der Krümmung der Kurve. Eine solche Fahrt ist reizvoll, und der Fahrgast empfindet trotz der starken Kurven und der hohen Geschwindigkeit des Fahrgestells bzw. des Sitzträgers keinerlei beängstigenden Druck nach der Seite hin.
  • Sobald der Sitzträgerg das Ende einer Kurve erreicht hat, nimmt er sofort seine frühere waagerechte Lage ein, da in diesem Augenblick die Wirkung der Fliehkraft aufhört. Die Kurven können auch Gefälle, Steigungen sowie Talmulden aufweisen, wodurch eine Steigerung in der Wirkung hervorgerufen wird.
  • Durch aufeinanderfolgende Links- und Rechtskurven erreicht man beliebig starke seitliche Schaukelbewegungen der Sitzträger. Man kann in jedem Fahrgestell auch zwei und mehrere nebeneinanderliegende Sitzträger vorsehen. Die Breite und Länge der Fahrgestelle e bzrw. des Sitzträgers g kann beliebig sein.
  • Die Art und Form der Sitzträger istgleichgültig. Man kann hierzu z. B. Wagen, Autos, Motorräder, Flugzeuge, Pferde oder sonstige Tiere verwenden.
  • Beim Wechsel der Fahrgäste kann der Sitzträger durch eine Sperrvorrichtung in Ruhelage gehalten werden. Die Fortbewegung der Sitzträger bzw. Fahrgestelle kann unter Ausnutzung von Gefällen, wie bei der bekannten Achterbahn, erfolgen oder durch Motorkraft usw.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Sitzträgerlagerung auf dreiviertel- oder vollringförmigen Schienen gemäß Patent 701 992 innerhalb der mit unteren und seitlichen Rädern (c, d) versehenen Fahrgestelle (e) einer Steilwandvergnügungsbahn, wobei die mit unteren Laufrädern (h) versehenen Sitzträger (g) durch obere Räder (h) geführt sind.
DED74105D 1936-12-10 1936-12-10 Sitztraegerlagerung Expired DE730613C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED74105D DE730613C (de) 1936-12-10 1936-12-10 Sitztraegerlagerung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED74105D DE730613C (de) 1936-12-10 1936-12-10 Sitztraegerlagerung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE730613C true DE730613C (de) 1943-01-14

Family

ID=7061559

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED74105D Expired DE730613C (de) 1936-12-10 1936-12-10 Sitztraegerlagerung

Country Status (1)

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DE (1) DE730613C (de)

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