DE728232C - Wellenbereichumschalter mit um die Schalterachse herum angeordneten, wahlweise einschaltbaren Spulen fuer die verschiedenen Wellenbereiche - Google Patents
Wellenbereichumschalter mit um die Schalterachse herum angeordneten, wahlweise einschaltbaren Spulen fuer die verschiedenen WellenbereicheInfo
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- DE728232C DE728232C DET53484D DET0053484D DE728232C DE 728232 C DE728232 C DE 728232C DE T53484 D DET53484 D DE T53484D DE T0053484 D DET0053484 D DE T0053484D DE 728232 C DE728232 C DE 728232C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H19/00—Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
- H01H19/54—Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand the operating part having at least five or an unspecified number of operative positions
- H01H19/60—Angularly-movable actuating part carrying no contacts
- H01H19/63—Contacts actuated by axial cams
Landscapes
- Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)
Description
- Wellenbereichumschalter mit um die Schalterachse herum angeordneten, wahlweise einschaltbaren Spulen für die verschiedenen Wellenbereiche Es ist bekannt, in Hochfrequenzgeräten, insbesondere in Empfängern, zur Wellenbereichumschaltung sogenannte Spulenrev olver zu verwenden. Diese bestehen aus einer zur Wellenbereichumsch!altung drehbaren Trommel, auf deren Umfang die Spulensätze für die verschiedenen Wellenbereiche angeordnet sind. Von diesen Spulensätzen wird jeweils einer eingeschaltet, indem die zu dem betreffenden Spulensatz gehörenden Kontaktpole mit ortsfesten Gegenpolen in Berührung gebracht werden. Der Vorteil dieser Spulenrevolver liegt in der kurzen Leitungsführung und in der geringen Zahl von Kontakten, da im Gegensatz zu Drehschaltern kein Kontaktarm mit Stromzuführung vorhanden ist. Der Nachteil dieser Spulenrevolver besteht jedoch darin, daß die Trommeln, besonders bei einer großen Anzahl von Abstimmkreisen und Wellenbereichen, außerordentlich umfangreich und schwer werden und daher der Platzbedarf und die Massen, die in Bewegung gesetzt werden müssen, entsprechend .groß sind. Beim Einstellen des jeweiligen Wellenbereiches werden sämtliche anderen Spulen mitbewegt, wodurch diese infolge der häufigen Erschütterungen in ihren Werten geändert werden können, so daß ein genauer Abgleich nicht .erhalten bliebe.
- Es ist ferner bekannt, diesen Nachteil zu beseitigen, indem man unter Beibehaltung des Vorteils einer kurzen Leitungsführung die Spulen um die Achse des Wellenbereichchalters herum ortsfest anordnet. Hierbei s s besteht jedoch der oben bereits erwähnte Nachteil, daß eine Stromzuführung zum Schalterarm erforderlich ist. Ferner besteht im Gegensatz zu Spulenrevolvern nicht die Möglichkeit, Edelmetallkontakte anzuwenden, da der Schalterarm auf den Kontakten schleift, was sich bei Spulenrevolvern durch ein Abheben der Kontakte von der Drehbewegung vermeiden läßt.
- Die Erfindung vereinigt die Vorteile und beseitigt die ,Nachteile dieser bekannten Wellenbereich.umschalter.
- Die Erfindung bezieht sich auf Wellenbereichumschalter mit um die Schalterachse herum angeordneten, wahlweise einschaltbaren Spulen für die verschiedenen Wellenbereiche, insbesondere mit Edelinetallkontakten, und besteht in der gleichzeitigen Anwendung der nachstehend genannten drei 4ler@cmale: i. Jeder Spule ist benachbart ein besonderer Federsatz. zugeordnet, dessen Federn mit den Spulenanschlüssen verbunden sind.
- Die gemeinsamen Gegenpole dieser Federsätze bestehen aus konzentrischen, kreisförmig um die Schalterachse angeordneten Stromschienen, welche zu dem Abstimmdrelikonden@sator und zu .der zugehörigen Röhre führen.
- 3. Die Betätigung der Federn des jeweils einzuschaltenden Federsatzes erfolgt von der Schalterachse aus mittels einer Nock ensteuerung zum Andrücken der sich selbst abhebenden Federn oder durch eine Kulissenführung zum Andrücken und Abheben der Federn.
- Nocken- und Kulissensteuerungen sind bei anderen Wellenbereichschaltern an sich bekannt, jedoch gehört dort zu jeder Empfängerstufe nur ein einziger Federsatz, und die Gegenpole bestehen .dort im Gegensatz zur Lrfindung auch aus Federn, die sich in den Federsätzen befinden. Ferner lassen sieh mehr als zwei Wellenbereiche mit diesen Umschaltern im allgeinei:nen nicht erfassen, da sich die mit dem Drehkondensator verbundene Feder wahlweise nur mit einer von zwei Gegenfedern in Verbindung bringen läßt bzw. da sich zwei Federn nur entweder kurzschließen oder öffnen lassen.
- Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Abbildungen näher erklärt. Abb. i zeigt eine Aufsicht auf die Umschaltvorrichtung und Abb. 2 eine perspektivische Ansicht. Die Abb.3 bis j zeigen Einzelheiten der Umschaltvorriehtung.
- In der Aufsicht gemäß Abb. i sind fünf Federsätze i bis 5 radial zur Schalterachse W angeordnet. Die Federn a bis. d, die in Abb. 2 sichtbar sind, sind in Abb. i unter dein Hebel e verdeckt. Die Stromschienen, welche die Gegenkontakte der Federsätze darstellen, sind mit .-I bis D bezeichnet und führen zu dein Drehkondensator und der zugehörigen höhre z. B. einer Empfängerstufe. In der perspektivischen Ansicht nach .lhb. 2 ist nur ein Federsatz 3 dargestellt. In der Achse W befindet sich eine Kulissenführung K mit einer Nase N, welche bei der Drehung der Achse W den Hebel e, welcher mittels der Feder f beweglich gelagert ist, in der Achsrichtung nach hinten drückt und diese Bewegung über das Isolierstück J auf die Federn a bis d überträgt. Diese Federn werden dadurch an die Stromschienen _d bis D angedrückt.
- Dreht man ,die Schalterachse W weiter nach rechts, so werden die Federndes Federsatzes 3 wieder abgehoben und die Federn des nächsten Federsatzes .I an die Stromschienen angedrückt.
- Das Isolierstück J, welches die Bewegung des Hebels e auf die Federn überträgt, ist in Abb.3 nochmals für sich dargestellt. Dort sieht man einen Kontakt a, g, welcher sich beim Abheben der Federn von den Stromschienen schließt. Dieser Kontakt dient zum Kurzschließen der Gitterkreisspule der betreffenden Stufe. Hierdurch ist eine besondere Abschirmung der einzelnen Spulen gegeneinander entbehrlich. Das Kurzschließen ist notwendig, weil andernfalls die Eigenwelle einer nicht benutzten Spule in einem gerade eingeschalteten Wellenbereich liegen und Energie absorbieren kann. Die Spulen «<enden aber z-,veckmäßig als Ganzes gegen die Spulen der nächsten Stufe des Geräte abgeschirmt.
- Die Spulen können in Abb. i neben den Lötösen der Federsätze liegen. Sie können aber auch in Abb. 2 vor den Federsätzen um die Schalterachse selbst verteilt sein. Sie ])rauchen nicht unbedingt auf einem Kreisbogen angeordnet sein, sondern sie können sich auch längs der Schenkel eines Winkels befinden, dessen Scheitel z. B. oben liegt.
- Die im Ausführungsbeispiel dargestellte Kulissensteuerung hat gegenüber einer Nockensteiuerung mit sich selbst abhebenden Federn den Vorteil, däß die Ansprüche an die Qualität des Federmaterials geringer sind und immer ein guter Kontaktdruck gewälirleistet ist.
- Die Federsätze brauchen nicht radial angeordnet zu sein, sondern sie können auch parallel zur Achse gelegt sein.
- :Ulan kann Blattfedern oder Drahtfedern, deren Verwendung in Wellenbereichschaltern ebenfalls an sich bekannt ist, verwenden. Bei Verwendung von Blattfedern ist zwar die Kapazität der Federn gegeneinander verhältnisinäßig groß, jedoch ist bei nahe gegenüberliegenden Federn -die Induktivität sehr klein. was gerade bei kurzen Wellen den Vorteil hat, -daß die Spulen noch genügend groß «erden und daher eine bessere Kopplung mit anderen Spulen möglich ist. Falls dagegen auf eine kleine Kapazität Wert gelegt wird und die Induktivität entsprechend .größer sein kann, so wird man Drahtfedern verwenden.
- Eine andere Ausführungsmöglichkeit der Erfindung besteht darin, ;daß der Hebel e als Arm oder Nocke an der Welle W befestigt ist und jeweils einen Federsatz andrückt.
- Wenn (die Federsätze, wie in fier Abbildung, auf einem Halbkreis verteilt sind, läßt sich auf der Gegenseite der Nase N eine zweite Nase anordnen, so daß beim Weiterdrehen der Achse von der Stellung 5 aus die andere Nase den Feldersatz i betätigt. Die Wellenbereiche liegen dann also lückenlos verteilt auf dem Einstellbereich der Schaltachse.
- Diaß man besondere Rasten bei der W.ellenbereichumschaltung in bekannter Weise vorsehen kann, sei schließlich noch erwähnt.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Wellenbereichumschalter mit um (die Schalterachse herum angeordneten, wahlweise einschaltbaren Spulen für :die verschiedenen Wellenbereiche, insbesondere mit Edel.metallkontakten, dadurch gekennzeichnet, d;aß jeder Spule benachbart ein besonderer Federsatz (i bis 5) zugeordnet ist, dessen Federn mit den Spulenanschlüssen verbunden sind, und (daß (die gemeinsamen Gegenpole dieser Federsätze (i bis 5) aus konzentrischen, kreisförmig um :die Schalterachse angeordneten Stromschienen (A bis D) bestehen, welche zu dem Abstimmdrehkondensator und der zugehörigen Röhre führen, und @daßdie Betätigung der Federn (a bis d) des jeweils einzuschaltenden Federsatzes (i bis 5) von der Schalterachse (W) aus mittels einer Nockensteuerung zum Andrücken der Sich selbst abhebenden Federn oder durch eine Kuliissen.steuerung (K) zum Andrücken und Abheben der Federn erfolgt.
- 2. Wellenbereichumschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich auf jedem Feldersatz (i bis 5) ein längs der Fendern angeordneter, an der Befestigungsstelle.der Federn beweglich gelagerter Hebel (e) befindet, welcher von einer an der Achse (W) befestigten Kulissenführung (K) betätigt wird und :diese Bewegung durch Isolierstücke (I) auf die Federn überträgt.
- 3. Wellenberedchumsc'h:alter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Federsätze radial zur Schalterachse angeordnet sind (Abb. i und 2). q.. Wellenbereichu.mschalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulen um :die Schalterachse herum neben den Federsätzen angeordnet sind. 5. Wellenbereichumschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Federsatz (i bis 5) ein zusätzlicher, nicht den Stromschienen (A bis D) zu- geordneter Kontakt (a) vorgesehen ist, der in der Ruhestellung des Federsatzes :die nicht eingeschaltete Spule zwangsläufig kurzschließt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET53484D DE728232C (de) | 1940-03-02 | 1940-03-03 | Wellenbereichumschalter mit um die Schalterachse herum angeordneten, wahlweise einschaltbaren Spulen fuer die verschiedenen Wellenbereiche |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE217091X | 1940-03-02 | ||
| DET53484D DE728232C (de) | 1940-03-02 | 1940-03-03 | Wellenbereichumschalter mit um die Schalterachse herum angeordneten, wahlweise einschaltbaren Spulen fuer die verschiedenen Wellenbereiche |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE728232C true DE728232C (de) | 1942-11-23 |
Family
ID=25762340
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET53484D Expired DE728232C (de) | 1940-03-02 | 1940-03-03 | Wellenbereichumschalter mit um die Schalterachse herum angeordneten, wahlweise einschaltbaren Spulen fuer die verschiedenen Wellenbereiche |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE728232C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE848212C (de) * | 1946-05-23 | 1952-09-01 | Emil Jensen | Spulenaufsatz mit Umschaltern fuer Rundfunkempfaenger |
-
1940
- 1940-03-03 DE DET53484D patent/DE728232C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE848212C (de) * | 1946-05-23 | 1952-09-01 | Emil Jensen | Spulenaufsatz mit Umschaltern fuer Rundfunkempfaenger |
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