DE683960C - Umschalter, insbesondere Lastwaehlerumschalter fuer Anzapftransformatoren - Google Patents

Umschalter, insbesondere Lastwaehlerumschalter fuer Anzapftransformatoren

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DE683960C
DE683960C DEK143184D DEK0143184D DE683960C DE 683960 C DE683960 C DE 683960C DE K143184 D DEK143184 D DE K143184D DE K0143184 D DEK0143184 D DE K0143184D DE 683960 C DE683960 C DE 683960C
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DE
Germany
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contact
lever
tap
crosses
rollers
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Expired
Application number
DEK143184D
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English (en)
Inventor
Walter Tesch
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Koch and Sterzel AG
Original Assignee
Koch and Sterzel AG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/0005Tap change devices
    • H01H9/0016Contact arrangements for tap changers

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  • Contacts (AREA)

Description

  • Umschalter, insbesondere Lastwählerumschalter für Anzapftransformatoren Es sind bereits Anzapftransformatoren bekanntgeworden, bei denen mit Hilfe von sogenannten Wählerschaltern und Lastschaltern von einer Stufe zur anderen unter Last umgeschaltet werden kann. Bei derartigen Anordnungen hat man auch schon als Wähler-oder Stufenschalter ein abrollendes Schaltelement verwendet, wobei das bewegliche Schaltstück aus voneinander isolierten Kontaktbrücken besteht, die zu den festen Schaltstücken, zu denen die Anzapfungen des Transformators geführt sind, derart liegen, daß beim überschalten zwei Stufen eingeschaltet sind und der Übergang in die endgültige Schaltstellung durch einen Kniehebel bewirkt wird. Es sind auch schon Anzapftransformatoren bekanntgeworden, bei denen Last-und Wählerschalter zu einem einzigen Schalter, dem sogenannten Lastwählerumschalter, vereinigt sind. Mit diesen Lastschalteinrichtungen lassen sich zwar Transformatoren großer und mittlerer Leistungen wirtschaftlich regeln; beiTransformatoren kleinerer Leistung jedoch werden diese Lastschalteinrichtungen zu umfangreich und zu teuer. Schließlich ist auch eine Umschaltanordnung bekannt, bei der am Ende eines drehbaren Hebels ein aus mehreren Kontaktrollen bestehendes Schaltelement derart angebracht ist, daß bei einer Drehung des Hebels die Kontaktrollen nacheinander über die kreisförmig um den Drehpunkt des Hebels angeordneten feststehenden Kontakte abrollen.
  • Die Erfindung betrifft einen Umschalter, insbesondere Lastwählerumschalter für Anzapftransformatoren, mit einem abrollenden Schaltelement und ist dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltelement aus zwei auf einer gemeinsamen Drehachse sitzenden Kreuzen oder sich kreuzenden Balken besteht, die an ihren Enden j e eine Kontaktrolle tragen und derart unter dem Einfluß einer Feder stehen, daß jeweils zwei benachbarte Rollen gegen ein und denselben feststehenden Anzapfkontakt, Haupt- bzw. Vorkontakt, von zwei Seiten gepreßt werden, und daß die die Kontaktrollen tragenden Kreuze oder Balken am Ende eines drehbaren Hebels derart gelagert sind, daß die Kontaktrollen bei einer Drehung des Hebels in an sich bekannter Weise nacheinander über die kreisförmig um den Drehpunkt des Hebels angeordneten feststehenden Anzapfkontakte abrollen. Bei Anzapftransformatoren mit zwei getrennten Anzapfwicklungen empfiehlt es sich, an jedem Ende eines Drehhebels zwei mit Kontaktrollen versehene Kreuze oder Balken anzuordnen, deren Kontakte elektrisch miteinander verbunden sind und zur Verbindung verschiedener Anzapfungen der beiden getrennten Anzapfwicklungen dienen.
  • Schon durch die Vereinigung von Last-5 und Wählerschaltern zu einem einzigen Schalter ergibt sich eine Verringerung der räumlichen Abmessungen und des Preises. Der Hauptvorteil der Erfindung besteht j edoch darin, daß infolge der eigenartigen Ausbildung des Schaltelementes die Antriebsteile wesentlich schwächer als bisher gehalten und demzufolge für die Momentschaltung; d. h. für das Drehen des Schalthebels normale handelsübliche Sprungwerke verwendet werden können. Trotz dieser einfacheren und wohlfeileren Konstruktion erhält man einen genügenden Kontaktdruck und ausreichende Schaltsicherheit.
  • In den Abbildungen sind zwei Ausführungsbeispiele für Lastwählerumschalter gemäß der Erfindung dargestellt. In Abb. i sind die Anzapfungen eines nur einphasig dargestellten Drehstromtransformators i i mit dem Sternpunkt 12 an die Hauptkontakte i, 3 bzw. 5 angeschlossen. Zwischen den Hauptkontakten liegen Vorkontakte 2 und 4, die über Über-Schaltwiderstände 13 bzw. 14 mit den Hauptkontakten 3 bzw. 5 verbunden sind. Das abrollende Schaltelement des Lastwählerumschalters ist an einem Hebel 15 befestigt, der um. die Achse 16 drehbar ist und durch einen in der Abbildung nicht dargestellten Handradantrieb, oder falls Momentschaltung gewünscht wird, durch ein Sprungwerk angetrieben wird. Das Schaltelement, selbst besteht aus zwei Kreuzen 17 und 18, die drehbar an dem freien Ende des Hebels i 5 befestigt und durch eine Feder ig miteinander gekuppelt sind. Die beiden Balken jedes Kreuzes tragen an ihren Enden j e eine Kontaktrolle, so daß insgesamt acht Kontaktrollen 20 bis 27 vorhanden sind. In der in Abb. i gezeichneten Stellung es Schalthebels 15 werden durch die Feder ig die beiden Kreuze so zusammengezogen, daß die Kontaktrollen 20 und 21 von beiden Seiten an den Anzapfkontakt gepreßt werden, so Wdaß die Leitung 28 mit dem Ende der Transformatorwicklung i i verbunden ist. Wird jetzt der Hebel 15 im Uhrzeigersinn gedreht, so kommen die beiden Kontaktrollen 27 und 26 in Berührung mit dem Vorkontakt 2, während noch der Hauptkontakt r von den Rollen 20,:21 berührt wird. Beim Weiterdrehen des Hebels 15 entfernen sich die Rollen 2o, 21 von dem Kontakt i, so daß vorübergehend die Leitung 28 über den Widerstand 13 mit dzr betreffenden Anzapfung verbunden ist. Wird der Hebel noch weiter gedreht, dann kommen die Rollen 24, 25 in Berührung mit dem Hauptkontakt 3, wobei der Widerstand 13 kurzgeschlossen wird; so daß jetzt die Leitung 28 unmittelbar mit der an den Kontakt 3 gelegten Anzapfung in Verbindung ist. Der Hebel 15 wird dann so weit gedreht, daß die Überbrückung des Widerstandes 13 aufgehoben wird, d. h. däß die Rollen 27,26 von dem Vorkontakt 2 getrennt werden und nur die Rollen 24,25 den Hauptkontakt 3 berühren. Wird der. Hebel 15 weiter gedreht, so wiederholt sich das Spiel, nur mit dem Unterschied; daß jetzt von dem Kontakt 3 über den Vorkontakt 4 auf die nächste Anzapfung am Kontakt 5 übergeschaltet wird. Der Schalter 15 wird, falls Momentschaltung erwünscht ist, durch ein Sprungwerk von Hauptkontakt zu Hauptkontakt weitergeschaltet, wobei vorübergehend der dazwischenliegende Värkontakt zuerst mit dem einen und anschließend mit dein anderen Hauptkontakt unmittelbar verbunden wird. Der Hebel 15 mit den Kontaktrollenkreuzen arbeitet also gleichzeitig als Wähler- und Lastschalter.
  • Ein anderes Ausführungsbeispiel zeigt die Abb. 2. Der wieder nur einphasig dargestellte Drehstromtransformator mit dem Sternpunkt 12 besitzt hier für jede Phase zwei getrennte Anzapfwicklungen 30 und 31. Die Anzapfung 32 ist an den Kontakt 33 angeschlossen, der mit den beiden Kontakten 34 und 35 leitend verbunden ist. Die Anzapfung 36 ist unmittelbar mit dem Kontakt 37 und über den Überschaltwiderstand 38 mit dem Vorkontakt 39 verbunden, während die Anzapfung 4o an die drei miteinander leitend verbundenen Kontakte 41, 42 und 43 angeschlossen ist. Schließlich ist die Anzapfung 44 mit dem Hauptkontakt 45 unmittelbar, mit dem Vorkontakt 46 über den Überschaltwiderstand 47 verbunden. Um den Mittelpunkt des durch diese Kontakte gebildeten Kreises ist ein Doppelhebel 48 drehbar, an dessen beiden freien Enden sich j e ein Kreuzpaar K1 und K2 mit Kontaktrollen befindet, wie es an Hand der Abb. i beschrieben ist. Die beiden Kreuzpaare Er und K2 sind durch den Doppelhebel 48 leitend miteinander verbunden. In der in Abb.2 gezeichneten Stellung des Doppelhebels sind die beiden Anzapfungen 36 und q.o miteinander verbunden; so daß beide Anzapfwicklungen 30 und 31 in Reihe ganz eingeschaltet sind. Wird der Hebel 48 entgegen dem Uhrzeigersinn über den Vorkontakt 39 auf den Hauptkontakt 33 gebracht, so ist in dieser Stellung die Anzapfung 32 mit der Anzapfung 40 verbunden, so daß der zwischen 32 und 36 liegende Teil der= Wicklung 3o nicht eingeschaltet ist. Schaltet man den Hebel weiter über den Vorkontakt 46 zum Hauptkontakt 45, dann ist nunmehr die Anzapfung 32 mit der Agzapfung 44 verbunden, d. h. die Wicklungsteile zwischen 32 und 36 sowie zwischen 4o und 44 sind nicht mehr eingeschaltet. Das Umschalten von Hauptkontakt zu Hauptkontakt erfolgt ähnlich wie bei dem Ausführungsbeispiel der Abb. i über die Überschaltwiderstände 38 bzw. 47, so daß auch hier wieder unter Last umgeschaltet werden kann. Während man bisher zur Vornahme dieser Umschaltungen bei zwei getrennten Anzapfwicldungen einen Wählerschalter und zwei Lastschalter benötigte, ist bei der Lastschalteinrichtung gemäß der Erfindung nur ein einziger Lastwählerumschalter erforderlich.
  • Falls die Zahl der Kontakte so groß ist, daß sie nicht mehr auf einem Kreis, wie in Abb, a, untergebracht werden können, kann man für die Anzapfkontakte jeder der beiden Anzapfwicklungen eine besondere Isolierplatte vorsehen und die beiden Isolierplatten in parallelen Ebenen nebeneinander anordnen. Der Doppelhebel 48 erhält dann die in Abb.3 schematisch angedeutete Ausbildung, bei der die Kreuzpaare KI und K. in den parallel zueinander liegenden Ebenen der beiden Kontaktbahnen sich bewegen. Die Drehachse des Doppelhebels ist hier mit So, die Drehachsen der beiden Kreuzpaare KI und K2 sind mit 51 und 52 bezeichnet. Diese Ausführung ermöglicht einen besonders gedrängten Aufbau der Lastschalteinrichtung: Die Schalteinrichtung gemäß der Erfindung ist nicht nur zum Umschalten unter Last verwendbar, sondern kann auch als gewöhnlicher Wählerschalter oder Umschalter benutzt werden, wobei dann die Zwischen- oder Vorkontakte beim Umschalten von Widerstandsstufen zu Hauptkontakten werden, während sie beim Umschalten von Transformatorstufen, sofern die Umschaltung unter Spannung erfolgt, Blindkontakte werden. Sie haben dann nur noch die Aufgabe, die Weiterdrehung der Kreuze zu vermitteln.
  • Bei dem in Abb. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel besteht der Umschalter aus einem drehbaren Hebel 61, an dessen freiem Ende zwei sich kreuzende Balken 62 und 63 drehbar befestigt sind. Diese Balken tragen jeder an beiden Enden zwei Kontaktrollen 6-1,65 bzw. 66,67 und werden durch eine oder zwei Federn 68 bzw. 68, derart zusammengezogen, daß beispielsweise in der dargestellten Stellung die Kontaktrollen 64 und 66 von beiden Seiten an den feststehenden Kontakt 69 angepaßt werden. Soll auf den nächsten Kontakt 7o umgeschaltet werden, so wird der Schalthebel 61 um seine Drehachse Eia gedreht, wobei zunächst vorübergehend die beiden Kontakte 69 und 70 miteinander verbunden sind, bis schließlich lediglich die Kontaktrollen 65 und 67 den Kontakt 7o berühren und an ihn von beiden Seiten angepreßt werden. Beim Umschalten auf einen weiteren festen Kontakt 71 wird dieser wiederum von den Kontaktrollen 64 und 66 berührt. Die Kontaktrollen 64 bis 67 sind naturgemäß wieder elektrisch untereinander verbunden.
  • Die Erfindung, wie sie beispielsweise in den Abb. i und a dargestellt ist, ist nicht etwa nur für Drehstromtransformatoren, sondern ebenso auch für Einphasenanzapftransformatoren verwendbar.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Umschalter, insbesondere Lastwählerumschalter für Anzapftransformatoren, mit einem abrollenden Schaltelement, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltelement aus zwei auf einer gemeinsamen Drehachse sitzenden Kreuzen (Abb. i und a) oder sich kreuzenden Balken (Abb. 4) besteht, die an ihren Enden j e eine Kontaktrolle tragen und derart unter dem Einfluß einer Feder stehen, daß jeweils zwei benachbarte Rollen gegen ein und denselben feststehenden Anzapfkontakt, Haupt- bzw. Vorkontakt, von zwei Seiten gepreßt werden, und daß die die Kontaktrollen tragenden Kreuze oder Balken am Ende eines drehbaren Hebels derart gelagert sind, daß die Kontaktrollen bei einer Drehung des Hebels in an sich bekannter Weise nacheinander über die kreisförmig um den Drehpunkt des Hebels angeordneten feststehenden Anzapfkontakte abrollen.
  2. 2. Umschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Ende eines Drehhebels zwei mit Kontaktrollen versehene Kreuze oder Balken angeordnet sind, deren Kontakte elektrisch miteinander verbunden sind und zur Verbindung verschiedener Anzapfungen zweier getrennter Anzapfwicklungen dienen.
  3. 3. Umschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Kontaktrollen tragenden beiden drehbaren Kreuze oder Balken längsachsig gegeneinander versetzt sind und die Kontaktrollen bei ihrer Verdrehung nacheinander über in parallelen Ebenen angeordnete feststehende Anzapfkontakte abrollen (Abb. 3).
DEK143184D 1936-08-04 1936-08-04 Umschalter, insbesondere Lastwaehlerumschalter fuer Anzapftransformatoren Expired DE683960C (de)

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