DE825852C - Hebdrehwaehler mit Hoehen- und Drehschrittkontakten - Google Patents

Hebdrehwaehler mit Hoehen- und Drehschrittkontakten

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DE825852C
DE825852C DEP17484D DEP0017484D DE825852C DE 825852 C DE825852 C DE 825852C DE P17484 D DEP17484 D DE P17484D DE P0017484 D DEP0017484 D DE P0017484D DE 825852 C DE825852 C DE 825852C
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DE
Germany
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contact
rotary
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arm
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Expired
Application number
DEP17484D
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English (en)
Inventor
Erich Behm
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Mix und Genest AG
Original Assignee
Mix und Genest AG
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Publication date
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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H67/00—Electrically-operated selector switches
    • H01H67/02—Multi-position wiper switches
    • H01H67/14—Multi-position wiper switches having wipers movable in two mutually perpendicular directions for purpose of selection
    • H01H67/16—Multi-position wiper switches having wipers movable in two mutually perpendicular directions for purpose of selection one motion being rotary and the other being parallel to the axis of rotation, e.g. Strowger or "up and around" switches

Landscapes

  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

  • Hebdrehwähler mit Höhen- und Drehschrittkontakten Die Erfindung bezieht sich auf Hebdrehwähler, insbesondere solche mit Viereckbewegung der Schaltarme und zusätzlichen Höhen- und Drehschrittkennzeichnungskontakten. Solche Wähler werden in den verschiedensten Schaltungen der automatischen Fernsprechtecknik verwendet, bei denen die vorhandenen Schaltarme für direkte Einstellung, im allgemeinen drei, nicht ausreichen, sondern zusätzliche Kennzeichnungsmittel benötigt werden, wie z. B. bei Wählern, die mehreren Zwecken dienen, z. B. Doppelbetriebswähler, Kennzeichnungswähler in Speicherschaltungen u. dgl.
  • Alle bekannten Wählerkonstruktionen dieser Art stellen jedoch Spezialausführungen dar, die in ihrem Aufbau und in der Gestaltung ihrer Bauelemente von dem Aufbau normaler Wähler mit lediglich drei Kontaktarmen abweichen und einen größeren Raumbedarf aufweisen, da die Unterbringung der zusätzlichen Schaltmittel in dem bei einem normalen Wähler verfügbaren Raum nicht möglich schien. So ist z. B. ein Wähler bekannt, bei dem der den Dekadenkontaktsatz überstreichende Kontaktarm zwischen a- und b/c-Arm mittels Klemmhülse an xter axial beweglichen,. die genannten Arme tragenden Hülse, der Dreharm unterhalb dieses Kontaktarmträgers an der Achse selbst befestigt ist. Dabei wird für die dem Dreharm zugeordnete Kontaktbank zusätzlicher Raum benötigt, zu welchem Zweck der Wählerrahmen nach unten verlängert ist, desgleichen ist die Wählerachse entsprechend verlängert.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Anordnung der zusätzlichen Kontaktbahnen und ihrer zugehörigen Kontaktarme so zu treffen, daß an dem konstruktiven Aufbau und der Gestaltung der einzelnen Bauelemente eines normalen Wählers, insbesondere eines Wählers mit Viereckbewegung und drei Schaltarmen, nichts geändert zu werden braucht, so daß alle für die Einzelteilfertigung benötigten Werkzeuge beibehalten werden können, und daß somit jeder normale Wähler nachträglich mit Dekaden- und Drehschrittkennzeichnungskontakten ausgerüstet werden kann. .Diese Anforderungen werden erfindungsgemäß durch eine besonders einfache Anordnung der zusätzlichen Kontaktbahnen und ihrer zugehörigen Kontaktarme erfüllt, die darin besteht, daß der Dekadenkontaktarm an einer Buchse befestigt ist, die lose auf einem teilweise abgefrästen, über den Schaltzylinder geschobenen Rohr sitzt und mit seinen freien Enden über die Kontaktlamellen der vor der Wählerkontaktbank angeordneten senkrechten Dekadenkontaktbahn gleitet, daß der Drehschrittkennzeichnungsarm an einer unterhalb des Schaltzylinders unmittelbar auf der Achse befestigten und bei der Drehbewegung mitgenommenen Buchse befestigt ist und die in dem vorhandenen Zwischenraum zwischen dem abc-Kontaktfeld und der unteren Deckplatte des Wählerrahmens untergebrachten Drehschrittkennzeichnungskontaktbahn entlanggleitet, und daß beide Kontaktarme als Kurzschlußkontakte ausgebildet sind.
  • Die Anordnung gemäß der Erfindung soll nachstehend an Hand der Abb. i und 2 näher erläutert werden. In den Abbildungen ist ein Viereckwähler üblicher und bekannter Bauart dargestellt, wobei aus Gründen der Übersichtlichkeit nur die Teile des Wählers gezeigt sind, die notwendig sind, um die Anordnung, Gestaltung und Einordnung der zusätzlichen Schaltarme und Kontaktbahnen erkennen zu lassen, während alle hierfür unwesentlichen Elemente des Wählers, wie z. B. das gesamte elektrische Antriebssystem, weggelassen wurden.
  • Die dargestellten Hauptteile des Wählers sind das abc-Kontaktfeld i, das hier nur angedeutet ist, die Schaltachse 2 und der Schaltzylinder 3, an dem die Schaltarme a, b und c befestigt sind. Die Wählerkontaktbank ist in bekannter Weise durch Schraubbolzen zusammengehalten und mittels der gleichen Schraubbolzen zwischen der oberen und der unteren Deckplatte (i5 bzw. 8) des Wählerrahmens eingespannt. Durch diese Befestigungsweise wird bei der normalen Wählerkonstruktion zwischen der Kontaktbank und dem Wählerrahmen sowohl oben als auch unten ein Zwischenraum gebildet. Der untere dieser Zwischenräume wird nun bei der Erfindung zur Unterbringung der zusätzlichen Drehschrittkennzeichnungskontakte ausgenutzt. Diese, in der Zeichnung Abb. i und 2 mit 7 bezeichnete Kontaktbahn, besteht aus zwei Kontaktreihen, die durch eine Isolierzwischenlage voneinander getrennt und gegen den Wählerrahmen durch weitere Isolierzwischenlagen Ober- und unterhalb der Kontaktlamellen isoliert sind. Die durch die Schrauben der Wählerkontaktbank bedingte besondere Formgebung der Kontaktlamellen ist aus Abb. i ohne weiteres ersichtlich.
  • Der Dekadenkontaktsatz 5 besteht aus zehn übereinander angeordneten und durch Isolierzwischenlagen voneinander getrennten Kontaktlamellen 5a, deren Abstand so bemessen ist, daß er jeweils gerade einem Hubschritt entspricht.
  • Vor den Kontaktlamellen ist eine in zwei, durch Isolierzwischenlagen getrennten Metallzwischenlagen befestigte Kontaktstange 5b angeordnet. Eine von diesen beiden Metallzwischenlagen ist als Lötplatte ausgebildet. Dieser Kontaktsatz ist mittels eines doppelt gekröpften Winkels 14 an der oberen Deckplatte 15 des Wählerrahmens befestigt, so daß er seitlich vor dem Anfang der Wählerkontaktbahnen zu liegen kommt und mit seiner senkrechten Ausdehnung entlang dem a-Kontaktfeld etwa bis zur Mitte des b-Kontaktfeldes sich erstreckt.
  • Die mit diesen beiden Kontaktbahnen 5 und zusammen arbeitend-en Kontaktarme 4 und 6 besitzen entsprechend ihrer besonderen Aufgabe eine von der der normalen Wählerarme verschiedene Arbeitsweise. So darf der Dekadenkontaktarm 4 nur der Hubbewegung des Wählers folgen, während er durch die Drehbewegung nicht beeinflußt werden darf. Entsprechend muß der Dreharm 6 bei der Hubbewegung in Ruhe verbleiben und darf erst bei der anschließenden Verdrehung der Achse von dieser mitgenommen werden. Um diese Anforderungen zu erfüllen, ist die Befestigung dieser beiden Kontaktarme auf folgende Weise durchgeführt Bekanntlich umfaßt der Schaltzylinder eines Viereckwählers üblicher Bauart die Wählerachse nur zur Hälfte. Er ist an ihr mittels zweier Augen befestigt. Der Schaltzylinder trägt außerdem die Platte mit der Hubverzahnung und den Kamm zur Führung der Schaltarme bei der Drehung. An der Platte mit der Hubverzahnung sind schließlich mittels Winkel die drei Kontaktarme für die a-, b- und c-Ader befestigt. Über die Achse ist nun ein Rohr 9 geschoben, das teilweise ausgefräst ist, derart, daß die stehengebliebenen Teile des Rohres eine breite Zunge bilden, die über die Augen des Schaltzylinders greift und mittels zweier Schrauben 12 an diesen Augen befestigt ist. Das Rohr bildet oberhalb des Schaltzylinders eine geschlossene Hülse, die in ihrem oberen Teil abgesetzt ist und eine Buchse io trägt, die auf der Hülse frei drehbar, gegen eine achsiale Verschiebung jedoch durch einen Sprengring ii gesichert ist. Diese Buchse ist aus einem Blechstreifen gebildet, der einen abgewinkelten Arm ioa bildet, an welchem der aus zwei Federpaaren 4a und 4b gebildete Schaltarm befestigt ist.
  • Die beiden Kontaktfederpaare 4a und 4b sind untereinander metallisch verbunden und so gegenüber dem Dekadenkontaktsatz 5 und dem sich senkrecht vor diesem erstreckenden Kontaktdraht 5b angeordnet, daß die beiden längeren Federn 4" federnd auf beiden Schmalseiten der Kontaktlamellen aufliegen, während die kürzeren Federn 4b ebenfalls mit einem gewissen Kontaktdruck auf dem Kontaktdraht 5b aufliegen und bei der Hubbewegung an diesem entlanggleiten. Die Federn 4a überstreichen beim Heben nacheinander die einzelnen Kontaktlamellen. Diese doppelseitige Kontaktgabe verhütet mit Sicherheit Kontaktunterbrechungen, die z. B. infolge Übertragung eines Drehmomentes auf den Kontaktarm ioa infolge Reibung der Schaltarmbuchse bei der Drehbewegung auftreten können. Solche Drehmomente können dann nur die Abhebung des einen Kontaktes bewirken, während der andere nur um so stärker angedrückt wird.
  • Der Kontaktarm wird daher bei der Hubbewegung sowohl durch die Lamellen des Dekadenkontaktsatzes als auch durch den Kontaktdraht 51 geführt. Letzterer stellt außerdem die gemeinsame Stromzuführung dar, während der Schaltarm nur als Kurzschlußglied zwischen Kontaktlamelle und Kontaktdraht dient und keine besondere Stromzuführung benötigt. Als Stromzuführung für den Kontaktdraht 5b dient die mit der unteren für die Kontaktdrahtlagerung verwendeten Metallzwischenlage verbundene Lötfahne.
  • Bei der Auslösebewegung wird beim Herunterfallen des Schaltzylinders auch der durch den Sprengring gehaltene Schaltarm wieder in die Anfangsstellung zurückgeführt.
  • Unterhalb des Schaltzylinders ist eine Buchse 13 unmittelbar auf die Achse geschoben. Die Achse selbst ist an dieser Stelle mit einer Nute versehen, übrigens die einzige Veränderung, die an den Grundelementen des Wählers vorgenommen ist, in die ein durch die Buchse hindurchtretender Stift o. dgl. eingreift. Im Falle eines nachträglichen Einbaues genügt eventuell auch eine einfache Klemmbuchse. Diese Klemmbuchse ist mit einem Winkel 17 versehen, an dem der aus den Federn 6a und 6b zusammengesetzte Dreharm 6 befestigt ist. Die obere Feder 6a gleitet dabei auf der Oberseite der Kontaktlamellen 7a, die Feder 6b auf der Unterseite der unteren Kontaktlamellenbahn 7b entlang. Wie beim Dekadenkontakt stehen auch hier die beiden Federn in metallischer Verbindung und bilden somit einen KurzschluB für die jeweils übereinander stehenden Lamellen 7a und 7b. Diese Ausbildung beider Kontaktarme hat den Vorteil, daß für sie keine besonderen beweglichen Zuleitungen benötigt werden, was bei dem an sich sehr gedrängten Aufbau eines solchen Viereckwählers Schwierigkeiten bereitet. Die auf der Achse sitzende Buchse 13 wird von der Hubbewegung, die nur auf den Schaltzylinder einwirkt, nicht berührt und nur bei der Drehbewegung der Achse mitgenommen.
  • Die durch die Erfindung geschaffene Konstruktion stellt eine besonders einfache und billige, dabei zuverlässig arbeitende Lösung der gestellten Aufgabe dar, die neben den eingangs genannten Vorteilen die weiteren Vorteile eines bequemen Einbaus und einer guten Zugänglichkeit zu den Zusatzelementen besitzt und damit auch günstige Verdrahtungsmöglichkeiten bietet.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hebdrehwähler, insbesondere mit Viereckbewegung der Schaltarme und zusätzlichen Höhen-und Drehschrittkennzeichnungskontakten, die von besonderen, jeweils mittels Buchse auf der Wählerachse derart befestigten Schaltarmen überstrichen werden, daß der den Dekadenkontakten zuge= ordnete Schaltarm nur der Hubbewegung des normalen Kontaktarmträgers, der Drehschrittkontaktarm nur der Drehbewegung der Wählerachse folgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Dekadenkontaktarm (4) an einer Buchse (io) befestigt ist, die lose auf einem teilweise abgefrästen, über den Schaltzylinder (3) geschobenen Rohr (9) sitzt und mit seinen freien Enden über die Kor= taktlamellen der seitlich vor der Wählerkontaktbank (i) angeordneten senkrechten Dekadenkontaktbahn (5) gleitet, und daß der Drehschrittkennzeichnungsarm (6) an einer unterhalb des Schaltzylinders unmittelbar auf der Achse (2) befestigten und bei der Drehbewegung mitgenommenen Buchse (i3) befestigt ist und die in dem vorhandenen Zwischenraum zwischen dem Wählerkontaktfeld (i) und der unteren Deckplatte (8) des Wählerrahmens untergebrachten Drehschrittkennzeichnungskontaktbahn (7) entlanggleitet, und daß beide Kontaktarme als Kurzschlußkontakte ausgebildet sind.
  2. 2. Hebdrehwähler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das den Dekadenkontaktarm tragende Rohr (9) mittels Schrauben (i2) an dem Schaltzylinder befestigt ist und daß die auf diesem Rohr frei bewegliche Buchse (io) durch einen Sprengring (ii) in ihrer Lage gehalten wird.
  3. 3. Hebdrehwähler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Dekadenkontaktbank (5) mittels eines Winkels (i4) an der oberen Deckplatte (i5) des Wählerrahmens befestigt ist.
  4. 4. Hebdrehwähler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Dreharm (6) mittels einer Klemmhülse auf der Wählerachse befestigt ist.
  5. 5. Hebdrehwähler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die lose auf die Wählerachse (2) aufgebrachte Buchse (i3), die den Dreharm (6) trägt, mittels eines in einer Buchsenbohrung sitzenden Stifts, der in eine Nut an der Wählerachse (2) eingreift, die starre Übertragung der Wählerachsendrehung auf den Dreharm (6) sichert.
DEP17484D 1948-10-08 1948-10-08 Hebdrehwaehler mit Hoehen- und Drehschrittkontakten Expired DE825852C (de)

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