DE500093C - Uhr zum Ein- und Ausschalten elektrischer, insbesondere Radioapparate zu beliebiger Zeit - Google Patents

Uhr zum Ein- und Ausschalten elektrischer, insbesondere Radioapparate zu beliebiger Zeit

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DE500093C
DE500093C DEK111974D DEK0111974D DE500093C DE 500093 C DE500093 C DE 500093C DE K111974 D DEK111974 D DE K111974D DE K0111974 D DEK0111974 D DE K0111974D DE 500093 C DE500093 C DE 500093C
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JOHANN KREJCY
UHRENFABRIK MUEHLHEIM MUELLER
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JOHANN KREJCY
UHRENFABRIK MUEHLHEIM MUELLER
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H43/00Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operations after the programme is completed

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  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

Es handelt sich bei der vorliegenden Erfindung um eine Schaltuhr, die es gestattet, elektrische, insonderheit Radioapparate, zur beliebigen Zeit ein- oder auszuschalten. Es ist bereits bekannt, durch äußeres Einstellen Anschläge zu schaffen, an die mit dem Stundenrad verbundene Anschläge anschlagen, um dadurch auf eine bestimmte Zeit den betreffenden Apparat ein- oder auszuschalten. Abgesehen davon, daß die bekannten Einstellvorrichtungen an derartigen Schaltuhren nur grobe Zeiteinstellungen ermöglichen, sind die bekannten Schaltuhren noch insofern unvollkommen, als dafür Sorge getragen sein muß, daß nach programmäßigem Ein- und Ausschalten der Schaltstromkreis selbsttätig unterbrochen wird, um zu vermeiden, daß sich das Ein- und Ausschalten nach Verlauf von 12 Stunden wiederholt. Schließlich muß noch die Gelegenheit gegeben sein, bei Ansagen von Pausen aus Stromersparnis während dieser Pausenzeit ebenfalls den Stromkreis auszuschalten.
Auf der Zeichnung sind diese in den Schalt-
S5 Stromkreis einzuschaltenden Vorrichtungen veranschaulicht, und zwar zeigt:
Abb. ι die Hebelvorrichtung mit den Kreuzrädern im Längsschnitt,
Abb. 2 in Draufsicht, so daß die Kontaktscheiben zu sehen sind,
Abb. 3 eine Draufsicht auf die Kreuzräder.
Abb. 4 zeigt eine andere Aus füh rungs form statt der Kreuzräder.
Abb. 5 veranschaulicht die Weckerausschaltevorrichtung in Ansicht,
Abb. 6 von der Seite gesehen und
Abb. 7 in Draufsicht,
Abb. 8 den Pausenschalter in Ansicht und
Abb. 9 in Seitenansicht, teihveise im Schnitt.
Auf der Welle 1 des Stundenrades ist ein Hebel 2 fest aufmontiert. Dieser Hebel 2 besitzt ein bzw. zwei bewegliche Kreuzräder 3 und 4. Die Kreuzräder 3 und 4 enden in Kontaktscheiben 5 und 6, und zwar endigt die Welle 3S des Kreuzrades 3 in einer isolierten Schicht 5a des Kontaktrades 5 und dieWelle4° des Kreuzrades 4 direkt in dem leitenden Teil der Kontaktscheibe 6. Die Kontaktscheiben 5,6 sind in vier gleiche Viertel geteilt, so daß abwechselnd ein isolierter Teil 5" und ein leitender Teil 5& angeordnet ist. Analog ist die Kontaktscheibe 6 in zwei isolierte Teile 6" und zwei leitende Teile 6b gleichmäßig ein- 5S geteilt. Die beiden Kontaktscheiben 5 und 6 sind so durch Schleiffedern 7 und 8 miteinander verbunden, daß je nach ihrer Stellung ein leitendes Viertel der einen Kontaktscheibe mit einem isolierten bzw. ebenfalls mit einem
leitenden Viertel der anderen Kontaktscheibe in Verbindung steht. Die Kontaktscheibe S ist außerdem durch eine Leitung 9 mit einer isoliert an den Drehpunkt des Hebels 2 angebrachten Platte 10 verbunden.
Der Stromkreis ist nun folgender: Gegen die isolierte Platte 10 schleift eine Feder 11, durch die Leitung 9 ist die Scheibe 10 mit der Kontaktscheibe 5 verbunden. Da die Kontaktscheibe 5 isoliert gelagert ist, wird je nach ihrer Stellung durch die Federn 7, 8 die Kontaktscheibe 6, die durch das Werk vermittels der Leitung 12 mit der Federn leitend ist, leitend bzw. isoliert verbunden, was bedeutet, daß entweder der Stromkreis geschlossen bzw. unterbrochen ist.
Durch eine an sich bekannte Weckerausschaltevorrichtung wird gleichzeitig der Stromkreis nach Einstellung der Weckvorrichtung geschlossen bzw. unterbrochen, und zwar dadurch, daß mittels eines Druckknopfes 13 oder Hebels die Weckerausschaltevorrichtung 14 heruntergedrückt wird, dabei unter einen verlängerten Fortsatz 15 des Weckerarretierhebel 16 faßt und gleichzeitig an eine Kontaktfeder 17, die den Stromkreis schließt, anstößt. Beim selbsttätigen Auslösen der Weckvorrichtung, d. h. wenn der Hebel 16 und mit ihm der Ansatz 15 zurückspringt, geht die Abschaltvorrichtung 14 in die Höhe und unterbricht den Stromkreis an der Feder 17. - ■ ...
Um bei Ansage von Pausen den Stromkreis auf eine kürzere Dauer ohne Stöpseln unterbrechen zu können, ist auf der Minuteffiraiwelle 19 ein Pausenschalter angeordnet, und zwar derart, daß in ein auf der Minuteorad·· welle 19 festsitzendes Zahnrad 20 eine Arretiervorrichtung 21 eingreift. Die Arretiervor-
4JO richtung 21 hat durch die Feder 22 das Bestreben, in der Drehrichtung 23 des Zahnrades 20 mitzugehen und greift dadurch mit ihrer Arretiervorrichtung 21 in die Zähne des Zahnrades 20 ein. Das Zahnrad 20 ist mit 60 Zähnen, entsprechend 60 Minuten,, besetzt. Bei Ansage einer Pause von beispielsweise fünf Minuten wird durch einen Skalenknopf 24 die Arretiervorrichtung 21 um fünf Zähne zurückgedreht. Durch das Bestreben der Feder 22, welche die ArriötLervorrichtung im Richtungssinne des Pfeiles 23 zurückziehen will, greift die Arretiervorrichtung 21 in den fünften Zahn ein und wird dann langsam mit dem Zahnrad 20 mitgenommen. Nach Ablauf von fünf Minuten hat das Zahnrad 20 den Hebel 21 an seinen ursprünglichen Platz befördert. Hier stößt der Hebel 21 gegen eine entsprechend in den Stromkreis eingeschaltete Kontaktfeder 25. Die Feder 22 verliert ihre Wirkung durch den Anschlag des Hebels 21 an die Kontaktfeder 25, und das Zahnrad 20 läuft entsprechend der Minuteoradwelle 19 weiter, der Stromkreis ist wieder geschlossen.
Bei Ansage einer neuen Pause wird mittels einer Umdrehung des Skalenrades 24 im Pfeilsinne 26 der Kontakt wieder unterbrochen.
Statt der in Abb. 1 bis 3 gekennzeichneten Schaltvorrichtung können natürlich auch andere ähnliche Vorrichtungen verwendet werden, ohne daß sich der Sinn der Erfindung ändert. So könnten beispielsweise gemäß Abb. 5 statt der runden Scheiben zwei Hebel und 31 vorgesehen sein, die in leitender Verbindung miteinander stehen und in der gezeichneten Stellung den Stromkreis über Kontaktstelle 32, Hebel 30, Verbindung 33, Hebel 31, Kontaktstelle 34, Feder 35 schließen. Schließlich soll nicht unerwähnt bleiben, daß die Steckplatte ein- oder mehrreihig vorgesehen sein kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Uhr zum Ein- bzw. Ausschalten elektrischer, insbesondere Radioapparate zu beliebiger Zeit, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Schaltstromkreis einerseits eine Weckerschaltvorrichtung eingeschaltet ist, bei deren Betätigung bzw. Auslösung «in Radioapparat o. dgl. gleichzeitig ein- bzw. selbsttätig abgeschaltet wird, weiterhin auf der Stundenradwelle ein an sich bekannter, das Ein- und Ausschalten des Apparates zu beliebiger Zeit bewirkender, durch Stöpsel bewegbare Kreuzräder (3, 4) tragender Hebel (2) vorgesehen ist und andererseits auf der Minutenradwelle ein Hebel drehbar vorgesehen ist, der zwecks kürzerer Unterbrechung des Schaltstromkreises zurückgedreht und in die Zähne des Minutenrades eingeklinkt werden kann.
  2. 2. Uhr nach. Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kreuzräder (3, 4) mit Kontaktscheiben (5, 6) verbunden sind, und zwar das erstere isoliert, das andere dagegen leitend, wobei beide Scheiben je zwei leitende und isolierte Viertel (5*, 6* bzw. 5", 6a) aufweisen, derart, daß je nach Stellung der Kreuzräder (3, 4) und der mit ihnen verbundenen Kontaktscheiben (5, 6) je ein leitendes Viertel (5*) der einen Kontaktscheibe (5) mit einem isolierten Viertel (6a) bzw. mit einem leitenden Viertel (66) der anderen Kontaktscheibe (6) in Verbindung steht.
  3. 3. Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Weckerschaltvorrichtung aus einem Hebel (14), einem verlängerten Ansatz (15), einem Weckerarretierhebel (16) und einem Druckknopf (13) besteht, die derart angeordnet sind,
    daß vermittels des Druckknopfes (13) der Hebel (14) heruntergedrückt wird und unter den verlängerten Ansatz (15) des Weckerarretierhebels (16) faßt und gleichzeitig mittels der Kontaktfeder (17) den Stromkreis schließt, während bei dem selbsttätigen Auslösen der Weckervorrichtung der Hebel (14) in die Höhe schnellt und somit den Stromkreis an der Feder (17) unterbricht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK111974D 1928-11-06 1928-11-06 Uhr zum Ein- und Ausschalten elektrischer, insbesondere Radioapparate zu beliebiger Zeit Expired DE500093C (de)

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