DE826154C - Motorwaehler fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Motorwaehler fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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DE826154C
DE826154C DEP12339D DEP0012339D DE826154C DE 826154 C DE826154 C DE 826154C DE P12339 D DEP12339 D DE P12339D DE P0012339 D DEP0012339 D DE P0012339D DE 826154 C DE826154 C DE 826154C
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DE
Germany
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slip ring
contact device
contact
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DEP12339D
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English (en)
Inventor
Konrad Mueller
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H67/00Electrically-operated selector switches
    • H01H67/02Multi-position wiper switches
    • H01H67/04Multi-position wiper switches having wipers movable only in one direction for purpose of selection
    • H01H67/06Rotary switches, i.e. having angularly movable wipers

Landscapes

  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Siemens & Halske A. G., Berlin und München Die Erfindung bezieht sich auf einen Motorwähler für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, welcher sowohl die Dekadenwahl als auch die Einzelwahl durch eine Drehbewegung seiner Schaltarme ausführt. Dabei erfolgt der Antrieb des Schaltarmsvstems mit Hilfe eines zweipoligen Motors, der durch die wechselseitige Erregung zweier um 9o° versetzter Feldmagnete in Drehung versetzt wird.
  • Für die Durchführung der Dekadenwahl ist es erforderlich, Haltestromkreise für die Feldmagnete herzustellen, die über den Impulskontakt und einen Schleifarm d-es Wählers sowie die dazugehörige Bankkontaktreihe verlaufen. Fig. i zeigt diese an sich bekannte Anordnung. Mit M I und M 1I sind die Feldmagnete bezeichnet. Die erwähnten Haltekreise verlaufen über den Impulskontakt a 1 bzw. a 2, die Kontaktbank b und den Wählerarm d des Wählers. In der Kontaktbank sind jeweils je Dekade zwei Lamellen, eine Lamelle Ha für die sog. Hauptrast, eine Lamelle Hi für die sog. Hilfs-oder Zwischenrast, vorgesehen. In jedem Wähler müssen die Hauptrasten und die Zwischenrasten der einzelnen Dekaden unter sich elektrisch verbunden sein.
  • Die Dekadenstenerung sei an Hand der Fig. i nachstehend kurz erläutert. Sie geht so vor sich, daß bei der Nummernstromstoßgabe durch die einlaufenden Stromstöße das nicht gezeigte Impulsrelais A erregt wird, das in bekannter Weise während einer Stromstoßreihe das Verzögerungsrelais 1l erregt hält. Spricht das Relais A beim i. Impuls an, so wird der Umschaltkontakt a umgelegt, d. h. Kontakt a i wird geöffnet, Kontakt a 2 geschlossen. Durch Kontakt v wird Erde an die Erregerkreise der Feldmagnete angelegt. Es sei hier nachgeholt, daß die Erregerstromkreise der Feldmagnete über Nockenkontakte nk i, nk 2 verlaufen, die abhängig von der Stellung des Rotors abwechselnd betätigt werden, und zwar so, daß der eine Nockenkontakt, z. B. nk i, in einer bestimmten Rotorstellung geschlossen, in einer etwa um 9o° versetzten Rotorstellung wieder geöffnet wird; in dieser Stellung wird dann der andere Nockenkontakt nk 2 geschlossen. Bei der Erregung des Impulsrelais A kann der Wähler zunächst nicht anlaufen, da .beide Feldmagnete erregt sind: Magnet M I über +, v, nk i, M I, -, Magnet M II über -1 -, v, nk i, a 2, Ha I, d-Arm, M I1, -. Ist der erste Stromstoß zu Ende, so fällt das Relais A kurzzeitig ab; Kontakt a 2 wird geöffnet, Kontakt a i geschlossen. Der Haltestromkreis für den Feldmagnet M II ist damit geöffnet. Da nunmehr nur der Feldmagnet M I erregt ist, läuft der Wähler an. Sobald der d-Arm des Wählers die Hauptrast Ha i verlassen hat, läuft der Wähler in der Stromstoßpause, sich selbsttätig über die abwechselnd betätigten Nockenkontakte steuernd, über die Kontakte der ersten Dekade hinweg. Ist die Hilfsrast Hi 2 der zweiten Dekade erreicht, so wird der Wähler stillgesetzt, da nunmehr wieder beide Feldmagnete unter Strom stehen, und .zwar: Magnet M I über +, v, nk i, 311, -, und Magnet M 1I in dem Haltekreis: v, nk i, A i, Hi 2, d-Arm, M II, -. Die Unterbrechung des Erregerkreises des einen Feldmagnets an seinem zugehörigen Nockenkontakt wird also durch den Haltekreis unwirksam gemacht. Beim Eintreffen des nächsten: Stromstoßes wird Kontakt a i geöffnet und Kontakt a 2 wieder geschlossen. Dadurch dreht der Wähler einen Schritt weiter zu der der zweiten Dekade entsprechenden Hauptrast Ha 2, von wo er in der Stromstoßpause weiterläuft über die Kontakte der zweiten Dekade. Dieses Spiel wiederholt sich entsprechend der Zahl der Stromstöße.
  • Die vorstehend beschriebene Verwendung eines Wählerschleifarmes und der zugehörigen Kontaktreihe für die Dekadensteuerung hat den Nachteil, daß für die Zusammenschaltung der Lamellen der Kontaktreihe eine jedem Wähler zugeordnete Verdrahtung mit zahlreichen Lötstellen erforderlich ist, die in der Kontaktbank des Wählers neben der Vielfachverdrahtung untergebracht werden muß. Der Wähler rriuß daher einen Schleifarm und die dazugehörige Kentaktbank mehr erhalten. Dies erfordert einen entsprechend höheren Werkstoff- und Raumaufwand. Dieser wird wesentlich verringert, wenn gemäß der Erfindung die Kontakteinrichtung zur Steuerung der Dekadenwahl aus dem Kontaktfeld herausgenommen und auf der Grundplatte des Laufwerkes untergebracht wird, wo sich die Kontaktlamellen leicht mit der erforderlichen genauen Lage zur Bahn des zugehörigen Schleifarmes bzw. zu der ebenfalls auf der Laufwerksgrundplatte zentrierten Wählerachse einbauen lassen.
  • Mit Rücksicht auf die bei der Dekadenwahl erforderliche Schrittgeschwindigkeit des Motorwählers von etwa 15o bis Zoo Schritten in der Sekunde ist zur Vermeidung von unerwünschten Prellungen eine verhältnismäßig genaue Lage der Bahn der Schleifarme zu den von ihnen bestrichenen Lamellen erforderlich, die für die übrigen Schleifarme des Wählers, z. B. die Sprecharme oder Prüfarme, nicht erforderlich ist. Der gesamte Aufbau der Kontaktbank muß daher genauer erfolgen, als es für die übrigen, nicht an der Dekadenwahl beteiligten Schleifarme nötig wäre. Auch aus diesem Grund ist es vorteilhaft, die Einrichtung zur Dekadensteuerung aus der Kontaktbank herauszunehmen.
  • Die hierdurch mögliche geringere Genauigkeit in der Ausführung des Kontaktfeldes ist erwünscht bei Wählern, bei denen an Stelle der Vielfachschaltung mit angelöteten Drähten eine solche mit einem anderen Gesamtaufbau des Kontaktfeldes angewendet wird, z. B. mit durchgehenden, vom Wähler zu Wähler verlaufenden Leitern etwa in der Form von Drähten oder Bändern, die gleichzeitig von , dem Kontaktarm des Wählers berührt werden.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung werden an Stelle der durch eine Verdrahtung verbundenen Lamellen für die Raststellen in der Kontaktbank Segmente mit Ansätzen für die Haupt-und Hilfsrast oder Schleifringe mit Ansätzen vorgesehen, die in leitende Verbindung mit der Haupt-und Hilfsrast entsprechenden Schleiffedern kommen, sei es, daß die Schleiffedern sich gegen die Segmente bewegen oder umgekehrt die Schleiffedern feststehen und die Schleifringe sich drehen.
  • Die Fig. 2 und 3 zeigen Ausführungsformen der Erfindung. Gemäß Fig. 2 sind auf der Grundplatte i, auf welcher die Wählerachse 2 und das fest mit dieser verbundene Antriebszahnrad 3 gelagert sind, mit Hilfe von sechs Schrauben 4 und, zylindrischen Isolierscheiben 5 in zwei Ebenen 6 und 7 jeweils fünf Metallsegmente 8 bis 12 in einen durchgehenden Halbkreis genau zentrisch zur Wählerachse befestigt. Die Segmente trugen jeweils Ansätze, welche von den Schleifarmen 14 für die Dekadenwahl bestrichen werden und dabei die Raststellen markieren. Die fünf Segmente der oberen Ebene 6 dienen mit ihren Ansätzen 1,5 bis i9 für die Hauptrast, die Ansätze 20 bis 24 der unteren Segmente für die Hilfs- oder Zwischenrast. Der verwendete Schaltarm ist so breit, daß er beide Segmentreihen bestreicht. In dem außerhalb des Wählers angedeuteten halbkreisförmigen Feld V ist das Wählervielfach angeordnet, welches z. B. aus einem Streifenkalielkontaktfeld besteht. Die elektrische Verbindung zwischen den fünf Segmenten einer Ebene erfolgt durch das Aufeinanderliegen der geschichteten Segmente unter dem Druck der Schrauben 4. Für die Stromzuführung zu den Dekadenschleifarmen dient der Schleifring 25, welcher an der Unterseite des Zahnrades 3 auf einer Isolierschicht befestigt ist, wo sich im übrigen auch noch die anderen Schleifringe befinden, welche der Stromzuführung zu den übrigen Kontaktarmen des Wählers dienen. Das Zahnrad 3 trägt den Schleifarmträger 26, welcher seinerseits die beiden Schleifarme 14° und i46 trägt. Diese sind um etwa i8o° gegeneinander versetzt. Der Schleifarm i4° bestreicht die Raststellen für die Dekaden i bis 5 und der Schleifarm 146 dieselben Raststellen für die Dekaden 6 bis o.
  • Für den elektrischen Anschluß der Anordnung an die Feldmagnete besitzt die obere Kontaktbank (Hauptrat) die AnSchlUßöSe 27, die untere Segmentbank (Hilfsrast) die AnSChlUßöSe 28\. Vom Schleifarm 29, welcher auf dem Schleifring 25 gleitet, führt ein Anschluß zum Feldmagnet M 1I. Die elektrische Schaltung und die Wirkungsweise der Dekadensteuerung ist im übrigen die gleiche wie in Fig. i.
  • Die vorstehend beschriebene Anordnung erzielt außer der Genauigkeit in der Ausführung der Raststellen wesentliche Ersparnisse an Werkstoff und Verdrahtungsarbeit, da die bisher erforderliche Verdrahtung von 2o Lamellen für die Raststellen fortfällt.
  • Eine andere Ausführung der Anordnung der Dekadensteuereinrichtung auf der Grundplatte des Laufwerkes zeigt Fig. 3. Statt eines umlaufenden Schaltarmes, welcher feststehende Lamellen bestreicht, sind hier feststehende Schleiffedern 31 his 34 und drehbare, fest mit dem Zahnrad 35 verhundene Schleifringe 36, 37, 38, 39, 50, 51 vorgesehen. Die Schleifringe 38, 39, 5o dienen der Stromzuführung für andere Schleifarme des Wählers. Auf dem Schleifring 36 gleitet die Schleiffeder 3i, welche an den Feldmagnet M II angeschlossen ist. Die Schleiffeder ersetzt die Hilfsrast, die Schleiffeder 33 .die Hauptrast. Diese beiden Federn bestreichen bei der Drehung der Schleifringe die Ansätze 52, welche am Schleifring 36 angebracht sind. Die Ansätze 52 sind in Abständen, welche der Dekadengröße entsprechen, also z. B. mit Abständen von io oder ii Schritten, angeordnet. Zwischen diesen Ansätzen liegen zweckmäßig Metallsegmente 51, um das Schleifen der Federn auf Isolierstoff zu vermeiden. Außer den Ansätzen für die Dekadenwahl besitzt der Schleifring 36 nach der anderen Seite zu einen weiteren Ansatz 53, welcher in Verbindung mit der Schleiffeder 34 das Stillsetzen des Wählers in der Nullstellung bewirkt. Mit 37 ist wiederum ein Metallsegment bezeichnet, auf dem die Schleiffeder 34 gleiten kann, um das Schleifen auf Isolierstoff zu vermeiden.
  • Die vorstehende Anordnung arbeitet in Verbindung mit der Schaltung folgendermaßen: Sobald einer der Ansätze 52 in Kontakt mit der Schleiffeder 32 (Hilfsrast) kommt, wird, wenn das Stromstoßempfangsrelais A erregt ist, der Wähler angehalten, da dann beide Feldmagnete erregt sind, und zwar Magnet I über +, v, nk, M I, -, und Magnet 1111 über +, v. lik, c 2 (Belegungsrelais C erregt), a 2, Feder 32, Ansatz 52, Schleifring 36, Feder i, 1111, -. Fällt das Relais A in der Stromstoßpause ab, so läuft der Wähler weiter, bis Ansatz 52 die Feder 33 (Hauptrast) erreicht hat. Hier wird er wieder angehalten, da wiederum beide Feldmagnete erregt sind. Dieses Spiel wiederholt sich, wenn. das Relais A wieder anspricht. Die Schaltung arbeitet in dieser Beziehung in gleicher Weise wie die Schaltung nach Fig. i.
  • Um den. Wähler in der Nullstellung stillzusetzen, Zverden nach dem Abfallen des Belegungsrelais C, sobald der Wähler bei seinem Lauf den Ansatz 53 mit der Schleiffeder 54 in Berührung bringt, die beiden Feldmagnete erregt, und zwar Magnet M I über +, v, nk, M I, -, und Magnet M 1I über +, v, nk, c i, Feder 4, Ansatz 53, Schleifring 36, Feder 31, M II, -.
  • Die vorstehende Anordnung besitzt gegenüber der Anordnung nach Fig. 2 den Vorteil eines geringen Raumbedarfes, eines verkleinerten Werkstoffverbrauches und einer sehr genauen Ausführung der Ansätze, da diese gleichzeitig beim Ausstanzen eines Teiles entstehen. Bei diesem Stanzvorgang werden zweckmäßig aus einem Stück die übrigen als Stromzuführung zu den Kontaktarmen des Wählers dienenden Schleifringe und der mit den Ansätzen versehene Schleifring sowie die zugehörigen Zwischensegmente ausgeschnitten, wodurch der geringe Materialverbrauch erzielt wird.
  • Um den Zeitpunkt, in dem sich die Schleiffedern und die sich drehenden Schleifringe bzw. deren' Ansätze berühren, richtig einstellen zu können, werden, wie Fig. 4 zeigt, die Schleiffedern 31 mit Lötösen versehen und auf einer verschwenkbaren Scheibe 64 befestigt, die mit einer Bohrung zentrisch zur Wählerachse 6o aufgenommen ist. Die Scheibe 64 ist auf der Grundplatte 63 unter Einfügung eines Distanzstückes 65 durch das Klemmblech 61 festgeklemmt. Nach Lösen der Schrauben 62 kann die die Lötösen tragende Scheibe 64 entsprechend verdreht werden. Es kann nun eine weitere, nicht unerhebliche Ersparnis an Material, nämlich Gewinn von zwei nunmehr für andere Zwecke freien Schleifringen, sowie eine vereinfachte Fertigung erzielt werden, wenn man an Stelle der in Fig.3 gezeigten Anordnung eine solche nach Fig. 5 vorsieht. Diese besteht darin, daß an Stelle eines Schleifringes mit beiderseitigen Ansätzen, welche für die Haupt- und Hilfsrasten einerseits, für die Stillsetzung des Wählers in der Nullstellung andererseits dienen, einen in isolierte Segmente unterteilten Schleifring verwendet, auf welchem die vier Schleiffedern gleiten. Um die gleiche Wirkung zu erzielen wie bei der Anordnung nach Fig. 3, ist es nötig, einmal die Schleiffedern in einer bestimmten Folge anzuordnen, nämlich unter Verwendung der gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 3 in der Reihenfolge 34 (Nullstellung), 32 (Hilfsrast), 31 (Zuführung), 33 (Hauptrast).
  • Andererseits müssen die Schleiffedern einen bestimmten, durch den erforderlichen Zeitpunkt der Kontaktschließung gegebenen Abstand voneinander haben, je nach der Zahl der Schritte in einer Dekade. Die Zahl der Segmente des Schleifringes i entspricht der Zahl der Dekade des Wählers, in der Regel io. Die Länge eines Segmentes muß mindestens der Zahl der Schritte von Dekade zii Dekade entsprechen. So ergeben. sich bei' i i Schritten je Dekade insgesamt i io Schritte; i dazu kommen noch 2 Schritte auf der letzten Dekade bzw. dem entsprechenden Schleifringsegment für die Stillsetzung des Wählers in der Nullstellung, so daß sie neun Segmente zu i i, ein Segment zu 13 Schritten, insgesamt also i 112 Schritte über den ganzen Schleifrin.gumfang ergeben. Auf den neun Segmenten zu i i Schritten erfolgt lediglich die Kontaktschließung für die Haupt- und Hilfsrast, auf dem Segment zu 13 Schritten außerdem noch die Stromschließung für die Stillsetzung des Wählers in der Nullstellung.
  • Wie Fig. 5 erkennen lädt, sind zur Öffnung des Hauptrastkreises (Verbindung der Schleiffedern 31 bis 33) mehrere Wählerschritte erforderlich. Wünscht man eine sofortige Unterbrechung des Hauptkreises, so kann man, wie gestrichelt auf dem rechten Segment angedeutet, die Segmente nochmals durch ein Isolierstück unterteilen, wobei dann der restliche Teil des Segmentes als metallische Führung für die Schleiffedern dient; diese kann aber auch, falls die Betriebsbedingungen dies gestatten, ganz fortgelassen werden.
  • Die erfindungsgemäße Dekadenkontakteinrichtung für Motorwähler bietet in jedem Fall Vorteil, sei es nun, daß das übliche mit geschichteten Kontaktbänken und Handkabelvielfachverdrahtung aufgebaute Kontaktfeld oder aridere Kontaktfelder ohne Vielfachschaltung mit einer besonderen Vielfachverdrahtung Verwendung finden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: Kontakteinrichtung für die Steuerung der Dekadenwahl bei Motordrehwählern in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleiffedern und die zugehörigen Gegenkontakte der Kontakteinrichtung für die Dekadenwahl auf der Grundplatte des Laufwerkes angeordnet sind.
  2. 2. Kontakteinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß diese aus zwei metallischen, in verschiedenen Ebenen liegenden Halbkreisförmigen Segmenten mit Ansätzen für die Haupt- und Hilfsrast besteht, die von einem beweglichen Schaltarm bestrichen werden (Fig.2).
  3. 3. Kontakteinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in verschiedenen Ebenen liegenden halbkreisförmigen Segmente durch gemeinsame Schrauben auf der Grundplatte befestigt und voneinander durch zylindrische, auf die Schraubenbolzen aufgeschobene Isolierscheiben voneinander isoliert sind.
  4. 4. Kontakteinrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die halbkreisförmigen Segmente jeder Ebene aus mehreren, z. B. fünf, aneinandergereihten Einzelsegmenten bestehen, die sich überlappen und unter dem Druck der Schrauben in leitender Verbindung stehen.
  5. 5. Kontakteinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleifarm so breit gehalten ist, daß er die in beiden Ebenen liegenden Ansätze überstreicht.
  6. 6. Kontakteinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Grundplatte des Wählerlaufwerkes angeordnete feststehende Schleiffedern auf einem mit Ansätzen versehenen Schleifring gleiten, der auf einer fest mit dein Antriebszahnrad .eerl>uiidenen Schleifringplatte angeordnet ist (Fig. 3).
  7. 7. Kontakteinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleifring (6) auf der einen Seite eine der Zahl der Dekaden entsprechende Anzahl von schmalen Ansätzen (12) in einem der Delkadengröße entsprechenden Abstand, z. B. io oder i i Schritte, besitzt, die bei der Drehung des Schleifringes nacheinander von zwei Schleiffedern, einer für die Hilfsrast, die andere für die Hauptrast überstrichen werden. B. Kontakteinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Schleifrin,gkörper eine Schleiffeder (i) gleitet zum Zweck, eine dauernde Verbindung zu einem der an Spannung liegenden Feldmagnete herzustellen. 9. Kontakteinrichtung nach :\nspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleifring (6) auf der anderen Seite einen weiteren Ansatz (13) für die Stillsetzung des Wählers in der Nullstellung besitzt, der bei der Bewegung des Schleifringes von einer Schleiffeder (4) überstrichen wird, die einerseits über einen Kontakt des Belegungsrelais (c i) die Verbindung zu dem einen Feldmagnet (M I), andererseits über den Schleifring (6) und die darauf gleitende Feder (i) die Verbindung zu dem zweiten Feldmagnet (M 1I) herstellt. io. Kontakteinrichtung nach Anspruch 7 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Ansätzen des Schleifringes Metallsegmente angebracht sind, auf denen die Schleiffedern gleiten, um das Gleiten auf Isolierstoff zu vermeiden. i i. Kontakteinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die feststehenden Schleiffedern des Wählers zwecks Einstellung des richtigen Zeitpunktes cier Kontaktgabe zwischen Schleifringen und Schleiffedern mit Lötösen versehen sind, die auf einer um die Wählerachse vierschwenkbaren Scheibe angeordnet sind (Fig.4). 12. Kontakteinrichtung nach Anspruch ii, dadurch gekennzeichnet, daß die vierschwenkbare Scheibe auf der Grundplatte mittels eines Klemmbleches und einer Klemmschraube festgeklemmt ist. 13. Kontakteinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Grundplatt-. des Wählerlaufwerkes angeordnete, feststehende Schleiffedern auf einem in isolierte Segmente unterteilten Schleifriils gleiten, der auf der fest mit dem Antriel>szahnracl verbundenen Schleifringplatte angeordnet ist. 14. Kontakteinrichtung nach Anspruch 13. dadurch gekennzeichnet, daß die Schleiffedern in der Schleifrichtung entsprechend der erforderlichen Folge der Kontakte (Hauptrast, Hilfsrast, Nullstellung) in einer bestimmten Reihenfolge und in einem bestimmten gegenseitigen Abstand auf dem Schleifring gleiten. 15. Kontakteinrichtung nach Anspruch 13. dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der Segmente des Schleifringes der Zahl der Dekaden des Wählers, die Segmentlänge der Zahl der Schritte in einer Dekade entspricht, ausgenommendas der letzten Dekade entsprechende Seginent, welches zur Stillsetzung des Wählers in der Nullstellung eine zusätzliche Verlängerung erhält. 16. Kontakteinrichtung nach Anspruch 1s, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleifring neun Segmente zu i i Schritten, auf welchen lediglich die Haupt- und Hilfsrast gesteuert wird, und ein Segment zu 13 Schritten enthält, auf welchem außer der Haupt- und Hilfsrast auch die Stillsetzung des Wählers in der Nullstellung gesteuert wird. 17. Kontakteinrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente zwecks sofortiger Unterbrechung der Hauptrast eine zusätzliche Unterteilung erhalten. 18. Kontakteinrichtung für die Steuerung der Deka.denwahl nach Anspruch i bis 12, gekennzeichnet durch ihre Anwendung auf Wähler mit einem aus Metallstreifen oder Drähten gebild::ten Vielfachfeld, bei dem die von den Wählerarmen bestrichenen Kontaktstellen durch die Kanten der Metallstreifen oder Drähte gebildet werden.
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