DE2923019C2 - Hochspannungsschalter - Google Patents

Hochspannungsschalter

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DE2923019C2 DE2923019A DE2923019A DE2923019C2 DE 2923019 C2 DE2923019 C2 DE 2923019C2 DE 2923019 A DE2923019 A DE 2923019A DE 2923019 A DE2923019 A DE 2923019A DE 2923019 C2 DE2923019 C2 DE 2923019C2
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/32Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts
    • H01H3/42Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts using cam or eccentric

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  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Hochspannungsschalter, insbesondere einen Trennschalter, mit mindestens zwei Stützisolatoren, mindestens zwei Kontaktelemente, mindestens einer Strombahn, mindestens einem Antrieb und mindestens zwei Hilfsschaltern, wobei die Kontaktelemente mit Hilfe der Strombahn bzw. der Strombahnen galvanisch verbindbar sind und die Strombahn bzw. die Strombahnen mit Hilfe des Antriebes schwenkbar ist bzw. sind, wobei weiter der Antrieb einen Elektromotor, ein dem Elektromotor nachgeordnetes Getriebe mit einer Getriebeausgangswelle, einen der Getriebeausgangswelle nachgeordneten Übertragungsmechanismus und eine exzentrisch zur Getriebeausgangswelle angeordnete, dem Übertragungsmechanismus nachgeordnete Abtriebswelle aufweist, wobei ferner der Obertragungsmechanismus aus einem mit der Getriebeausgangswelle — exzentrisch zu ihr — verbundenen Mitnehmerbolzen und einem auf der Abtriebswelle vorgesehenem Führungselement mit einer Führungsbahn besteht und der Mitnehmerbolzen in die Führungsbahn des Führungselementes eingreift und wobei schließlich die Getriebeausgangswelle eine Hauptbewegung, die in eine Schwenkbewegung der Abtriebswelle umgesetzt wird, und zwei Hilfsbewegungen, die der Betätigung der Hilfsschalter dienen, ausführt.
Hochspannungsschalter sind in vielen Ausführungsformen bekannt
Dabei kann m&n einerseits hinsichtlich der elektrischen Funktion, andererseits hinsichtlich des mechanischen Aufbaus differenzieren. Hinsichtlich der elektrischen Funktion unterscheidet man zwischen Leistungsschaltern, Lasttrennschaltern und Trennschaltern, während man hinsichtlich des mechanischen Aufbaus — bei Trennschaltern — zwischen Dreh-Trennschaltern, Hebel-Trennschaltern. Einsäulen-Trennschaltern und Dreistützer-Trennschaltern unterscheidet Die folgende Beschreibung der Lehre der Erfindung ist im wesentlichen auf Hochspannungsschalter abgestellt, die ihrer elektrischen Funktion nach Trennschalter sind. Gleichwohl ist diese Lehre nach ihrem Ausganspunkt, nach der zugrunde liegenden Aufgabe auch auf Leistungsschalter und Lasttrennschalter anwendbar. (Die Lehre der Erfindung ist auch auf Erdungsschalter und auf andere Schaltgeräte, auch auf Mittelspannungs- und Niederspannungsschaltgeräte anwendbar. Insoweit sind Stützisolatoren nicht unverzichtbarer Bestandteil des Aus-
gangspunktej der Lehre der Erfindung.)
Wenn es eingangs geheißen hat, daß die Kontaktelemente mit Hilfe der Strombahn bzw. der Strombahnen galvanisch verbindbar sind und die Strombahn bzw. die Strombahnen mit Hilfe des Antriebes schwenkbar ist bzw. sind, dann ist dazu ergänzend noch folgendes zu sagen:
Hochspannungsschalter (in gleicher Weise auch Mittelspannungs- und Niederspannungsschaltgeräte) dienen je dazi·=, einen elektrischen Stromkreis zu schließen bzw. aufzutrennen, d.h. sie sind im Verlauf elektrischer Leitungen angeordnet Funktionell werden folglich bei Hochspannungsschaltera nur zwei Kontaktelemente benötigt, nämlich eins für die ankommende Leitung und eins für die abgehende Leitung. Funktionell wird außerdem mindestens eine Strombahn benötigt, mit deren Hilfe die Kontaktelemente galvanisch verbindbar sind. Bei Dreh-Trennschaltern mit zwei Stützisotatoren können zwei Strombahnen an die um ihre eigene Achse schwenkbaren Stützisolatoren angeschlossen sein, die an ihren freien Enden jeweils mit einem Kontaktelement versehen sind; eine Schwenkbewegung der Stützisolatoren führt dann dar., daß die Kontaktelemente in Kontakt oder außer Kontakt kommen. Bei Dreistützer-Trennschaltern sind dagegen insgesamt vier Kontaktelemente vorgesehen, nämlich zwei (im Raum) feststehende Kontaktelemente und zwei (im Raum) bewegliche Kontaktelemente; dabei sind die beiden feststehenden Kontaktelemente auf den äußeren Stützisolatoren angeordnet, während die beiden beweglichen K. aktelemente an jeweils einem Ende der Strombahn vorgesehen sind. Die Strombahn ist auf einem dritten, mittleren Stützisolator angeordnet und mit Hilfe des Antriebes um eine senkrechte Achse, z. B. um die Achse des mittleren Stützisolators, J5 schwenkbar. Beim Schwenken der Strombahn kommen die feststehenden Kontaktelemente und die beweglichen Kontaktelemente in Kontakt bzw. außer Kontakt
Wenn es eingangs geheißen hat, daß mindestens zwei Hilfsschalter vorgesehen sind und die Getriebeaus- *o gangswelle e.'.ie Hauptbewegung, die in eine Schwenkbewegung der Abtriebswelle umgesetzt wird, und zwei Hilfsbewegungen, die der Betätigung der Hilfsschalter dienen, ausführt, so ist auch dazu ergänzend noch folgendes zu sagen:
Bei Hochspannungsschaltern (und in gleicher Weise auch bei Mittelspannungs- und NiecLrspannungsschaltgeräten) kann man die vom Antrieb herrührende Drehbzw. Schwenkbewegung gleichsam in eine »Hai'ptbewegung« und in zwei »Hilfsbewegungen« aufteilen. Die »Hauptbewegung« dient dem Inkontaktbringen bzw. dem Au3erkontaktbringen der Kontaktelemente, d. h. dem Verbringen der Kontaktelemente (oder auch nur eines Kontaktelementes) und der Strombahn bzw. der Strombahnen von einer Endstellung, nämlich der Endstellung »Ein«, in die andere Endstellung, nämlich die Endstellung »Aus«. Die »Hilfsbewegungen« dienen der Betätigung der Hilfsschalter, die für Melde- und Steuerzwecke benötigt werden. Dabei muß die erste »Hilfsbewegung« — Vorhub — erfolgen, bevor die »Hauptbewegung« beginnt, während die zweite »Hilfsbewegung« — Nachhub — erst dann erfolgen darf, wenn die »Hauptbewegung« beendet ist.
Bei dem bekannten Hochspannungsschalter, von dem die Erfindung ausgeht (vgl. die DE-AS 11 35 544), ist ein sogenannter »Übertotpunkt«-Mechanismus vorgesehen. »Übertotpunkt«-Mechanismus bedeutet dabei, daß die Abtriebswelle über d :n Totpunkt — Endpunkt der »Hauptbewegung« — hinaus bewegbar ist, nämlich die »Hilfsbewegungen« als »Obertotpunktbewegungen« ausgeführt werden. Im einzelnen ist dazu als Obertragungsmechanismus zwischen dem Getriebe und der Abtriebswelle ein Malteserkreuz vorgesehen, d.h. die Abtriebswelle ist exzentrisch zur Getriebeausgangswel-Ie angeordnet, mit der Getriebeausgangswelle ist — exzentrisch zu ihr — ein Mitnehmerbolzen verbunden, auf der Abtriebswelle ist ein Mitnehmerarm mit einer geraden Führungsbahn vorgesehen und der Mitnehmerbolzen greift in die Führungsbahn des Mitnehmerarms ein. Bei dem zuvor beschriebenen »Obertotpunkt«-Mechanismus wird also die »Hauptbewegung« durch die »Hilfsbewegungen« beeinflußt
Im übrigen ist ein Hochspannungsschalter mit zwei Stützisolatoren, zwei Kontaktelementen, einer Strombahn und einem Antrieb bekannt (vgL die DE-OS 22 16 272), wobei die Kontaktelemente mit Hilfe der Strombahn bzw. der Strombahnen galvanisch verbindbar sind und die Strombahn bzw. die Strombahnen mit Hilfe des Antriebes schwenkbar ist bzw. sind, wobei ferner der Antrieb einen Elektromotor, ein Getriebe, einen Übertragungsmechanismus, eine Abtriebswelle und mindestens zwei Hilfsschalter aufweist und wobei schließlich das Getriebe dem Elektromotor nachgeordnet ist, der Übertragungsmechanismus zwischen dem Getriebe und der Abtriebswelle vorgesehen ist und die Drehbewegung der Getriebeausgangswelle in eine Schwenkbewegung der Abtriebswelle umsetzt die Getriebeausgangswelle gegenüber der Abtriebswelle einen Vorhub und einen Nachhub ausführen kann und ein Hilfsschalter beim Vorhub der Getriebeausgangswelle und ein Hilfsschalter beim Nachhub der Getriebeausgangswelle betätigt wird. Dabei kann die Getriebeausgangswelle gegenüber der Abtriebswelle einen Vorhub und einen Nachhub ausführen und wird ein Hilfsschalter beim Vorhub der Getriebeausgangswelle und ein Hilfsschalter beim Nachhub der Getriebeausgangswelle betätigt. Hier ist der Antrieb jedoch relativ kompliziert gebaut
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, den eingangs beschriebenen Hochspannungsschalter so auszugestalten und weiterzubilden, daß die Getriebeausgangswelle gegenüber der Abtriebsvelle einen Vorhub und einen Nachhub ausführen kann, — so daß mindestens ein Hilfsschalter beim Vorhub der Geiriebeausgangswelle und/oder mindestens ein Hilfsschalter beim Nachhub der Getriebeausgangswelle betätigt wt.den kann.
Der erfindungsgemäße Hochspannungsschalter, bei dem die zuvor aufgezeigte Aufgabe gelöst ist, ist dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahn des Führungselementes etwa Y-förmig ausgeführt ist und der Mitnehmerbolzen während der Hauptbewegung der Gctriebeausgangswelle im Fuß der Y-förmigen Führungsbahn und während der Hilfsbewegungen der Getriebeausgangswelle — je nach der Bewegungsrichtung — in einem der Äste der Y-förmigen Führungsbahn gleitet und daß die Exzentrizität zwischen der Abtriebswelle — gleich Drehpunkt des Führungselementes — und der Getriebeausgangswelle einerseits und der Krümmung der Äste der Y-förmigen Führungsbahn des Führungselementes andererseits so gewählt ist, daß die Hilfsbewegungen der Getriebeausgangswelle nicht in Schwenkbewegungen der Abtriebswelle umgesetzt werden. L'abei kann der Mitnehmerbolzen mit einer Rolle versehen sein, wobei dann die Rolle in der Führunesbahn des Führuneselementes abrollt.
Bei dem Antrieb des erfindungsgemäßen Hochspannungsschal'.ers besteht also der Übertragungsmechanismus zwischen dem Getriebe und der Abtriebswelle aus dem — mit dem Getriebe, nämlich mit der Getriebeausgangswelle verbundenen — Mitnehmerbolzen und dem > — mit der Abtriebswelle verbundenen — Führungselement. Dadurch, daß die Abtriebswelle exzentrisch zu der Getriebeausgangswelle angeordnet ist und das Führungselement eine Y-förmige Führungsbahn aufweist, in die der Mitnehmerbolzen eingreift, ist zunächst ein in Vorhub der Getriebeausgangswelle gegenüber der Abtriebswelle — als »Hilfsbewegung« im Sinne der vorangegangenen Erläuterung — möglich, führt dann die weitergehende Drehbewegung der Getriebeausgangswelle zu einer Schwenkbewegung der Abtriebswelle — als »Hauptbewegung« im Sinne der vorangegangenen Erläuterung — und ist schließlich ein Nachhub der Getriebeausgangswelle gegenüber der Abtriebswelle — wiederum als »Hilfsbewegung« im Sinne der vorangegangenen Erläuterung — möglich. :n
Im einzelnen gibt es verschiedene Möglichkeiten, den erfindunsgemäßen Hochspannungsschalter auszugestalten und weiterzubilden, was im folgenden nur beispielhaft erläutert werden soll.
Zu dem Antrieb des erfindungsgemäßen Hochspan- 2-, nungsschalters gehören ein Elektromotor (bzw. ein Druckluftmotor oder ein Hydraulikmotor) und ein dem Elektromotor nachgeordnetes Getriebe, wobei das Getriebe der Reduzierung der Drehzahl des Elektromotors dient. Dabei kann das Getriebe selbstverständlich jo mehrstufig ausgeführt sein. Insbesondere kann das Getriebe neben einem in sich geschlossenen Getriebeteil noch einen offenen Getriebeteil aufweisen, wobei der offene Getriebeteil selbstverständlich innerhalb des Antriebes insgesamt vorgesehen ist. Zum Beispiel kann das Getriebe vor der Getriebeausgangswelle — in Richtung des Drehmomentenflusses gesehen — eine Schneckenwelle und ein Schneckenrad aufweisen. Einerseits führt der aus der Schneckenwelle und dem Schneckenrad bestehende offene Getriebeteil in einer Stufe zu einer starken Reduzierung der Drehzahl. Andererseits kann bei dieser Ausführungsform der Mitnehmerbolzen besonders einfach mit der Getriebeausgangswelle verbunden werden, kann nämlich der Mitnehmerbolzen am Schneckenrad des Getriebes vorgesehen sein.
Eine weitere Lehre der Erfindung, der, auch losgelöst von der zuvor beschriebenen Lehre der Erfindung, besonders Bedeutung zukommt, beschäftigt sich mit der Betätigung der Hilfsschalter. Insoweit ist zunächst vorgesehen, daß zur Betätigung der Hilfsschalter mit der Getriebeausgangswelle — exzentrisch zu ihr — zwei Schaltnocken verbunden sind. Diese Schaltnocken, die am Schneckenrad des Getriebes vorgesehen sein können, sind relativ zu den Hilfsschaltern natürlich so angeordnet, daß sie die Hilfsschalter nur beim Vorhub bzw. beim Nachhub der Getriebeausgangswelle betätigen. Vorzugsweise ist nun zwischen den Schaltnocken und den Hiifsschaltern ein Schaltrad vorgesehen und ist das Schaltrad auf einer gemeinsamen Betätigungswelle bo der Hilfsschalter befestigt und durch die Schaltnocken schwenkbar. Dabei kann im einzelnen das Schaltrad zwei Führungsschlitze aufweisen und jeweils ein Schaltnocken in jeweils einen Führungsschlitz des Schaltrades eingreifen. b5
SchiieBiich geht noch eine weitere Lehre der Erfindung, der wiederum besondere Bedeutung zukommt, dahin, am Schneckenrand des Getriebes eine dem Schaltrad zugeordnete Führungskurve vorzusehen, — und zwar so und dergestalt, daß diese Führungskurve während der »Hauptbewegung« des Antriebes eine selbsttätige oder von außen bewirkte Schwenkung des Schaltrades und damit eine Betätigung der Hilfsschalter verhindert.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert; es zeigt
F i g. 1 einen senkrechten Schnitt durch eine bevorzugte Ausführungsform eines Antriebes eines erfindungsgemäßen Hochspannungsschalters,
Fig.2 eine Seitenansicht des Gegenstandes nach Fig. 1 in Richtung des Pfeiles II, bei geöffnetem Gehäuse,
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Gegenstand nach F i g. 2, bei geöffnetem Gehäuse, und
Fig.4 einen Schnitt durch den Gegenstand nach F i g. 2 längs der Linie IV-IV.
In den F1 g. 1 bis J ist der Antrieb J eines im übrigen nicht dargestellten Hochspannungsschalters dargestellt, wobei zu dem Hochspannungsschalter — neben dem Antrieb 1 — mindestens zwei Stützisolatoren, mindestens zwei Kontaktelemente und mindestens eine Strombahn gehören und die Kontaktelemente mit Hilfe der Strombahn bzw. der Strombahnen galvanisch verbindbar sind und die Strombahn bzw. die Strombahnen mit Hilfe des Antriebes 1 schwenkbar ist bzw. sind. Wie die F- i g. 1 bis 3 zeigen, weist der Antrieb 1 ein Gehäuse 2, einen Elektromotor 3, ein Getriebe 4, einen Übertragungsmechanismus 5. eine Antriebswelle 6 und zwei Hilfsschalter 7,8 auf. Dabei ist das Getriebe 4 dem Elektromotor 3 nachgeordnet, ist der Übertragungsmechanismus 5 zwischen dem Getriebe 4 und der Antriebswelle 6 vorgesehen und setzt der Übertragungsmechanismus 5 die Drehbewegung der Getriebeausgangswelle 9 in eine Schwenkbewegung der Aniriebsweüe 6 um, kann die Gciriebeausgangswcüc 9 gegenüber der Antriebswelle 6 einen Vorhub und einen Nachhub ausführen und wird ein Hilfsschalter 7 beim Vorhub der Getriebeausgangswelle 9 und ein Hilfsschalter 8 beim Nachhub der Getriebeausgangswelle 9 betätigt. Die Abtriebswelle 6 ist exzentrisch zur Getriebeausgangswelle 9 angeordnet. Mit der Getriebeausgangswelle 9 ist — exzentrisch zu ihr — ein Mitnehmerbolzen 10 verbunden. Auf der Abtriebswelle 6 ist ein Führungselement 11 mit einer Y-förmigen Führungsbahn 12 vorgesehen, in die der Mitnehmerbolzen 10 eingreift. Dabei gleitet der Mitnehmerbolzen 10 selbst in der Führungsbahn 12 des Führungselementes 11. (Denkbar ist auch eine Ausführungsform, bei de- der Mitnehmerbolzen mit einer Rolle versehen ist und die Rolle in der Führungsbahn des Führungselementes abrollt)
Bei dem in den F i g. 1 bis 3 dargestellten Antrieb 1 besteht also der Übertragungsmechanismus 5 zwischen dem Getriebe 4 und der Abtriebswelle 6 aus dem — mit dem Getriebe 4, nämlich mit der Getriebeausgangswelle 9 verbundenen — Mitnehmerbolzen 10 und dem — mit der Abtriebswelle 6 verbundenen — Führungselement 11. Dadurch, daß die Abtriebswelle 6 exzentrisch zur Getriebeausgangswelle 9 angeordnet ist und der Mitnehmerbolzen 10 in die Führungsbahn 12 des Führungselementes 11 eingreift ist zunächst ein Vorhub der Getriebeausgangswelle 9 gegenüber der Abtriebsweile 6 — als »Hilfsbewegung« im Sinne der weiter oben gegebenen Erläuterung — möglich, führt dann die weitergehende Drehbewegung der Getriebeausgangs-
welle 9 zu einer Schwenkbewegung der Abtriebswelle 6 — als »Hauptbewegung« im Sinne der weiter oben gegebenen Erläuterung — und ist schließlich ein Nachhub der Getriebeausgangswelle 9 gegenüber der Abtriebswelle 6 — wiederum als > Hilfsbewegung« im Sinne der weiter oben gegebenen Erläuterung — möglich.
Im dargestellten Ausführungsbjispiel besteht das Getobe 4 gleichsam aus zwei Gstriebeteilen 4a, 4b, wobei der Getriebeteil 4a geschlossen, der Getriebeteil 4b offen ist. Im einzelnen weist das Getriebe 4 — als offenen Getriebeieil 4b — vor der Getriebeausgangswelle 9 — in Richtung des Drehmomentenflusses gesehen — eine Schneckenwelle 13 und ein Schneckenrad 14 auf und ist der Mitnehmerbolzen 10 am r, Schneckenrad 14 des Getriebes 4 vorgesehen.
Wie insbesondere die F i g. 2 bis 4 zeigen, handelt es sich bei dem dargestellten Antrieb 1 auch in bezug auf die Betätigung der Hilfsschaltung 7, 8 um eine bevorzugte Auslührungstorm. Zunächst sind zur Betätigung der Hilfsschalter 7, 8 mit der Getriebeausgangswelle 9 — exzentrisch zu ihr — zwei Schaltnocken 15,16 verbunden. Die Schaltnocken 15, 16, die am Schneckenrad 14 des Getriebes 4 vorgesehen sind, sind relativ zu den Hilfsschaltern 7, 8 so angeordnet, daß sie die Hilfsschalter 7, 8 nur beim Vorhub bzw. beim Nachhub der Getriebeausgangswelle 9 betätigen. Im einzelnen ist zwischen den Schaltnocken 15, 16 und den Hilfsschaltern 7, 8 ein Schaltrad 17 vorgesehen und ist das Schaltrad 17 auf einer gemeinsamen Betätigungswelle 18 der Hilfsschalter 7, 8 befestigt und durch die Schaltnocken 15, 16 schwenkbar. Dabei weist das Schaltrad 17 zwei Führungsschlitze 19, 20 auf, wobei jeweils ein Schaltnocken 15 bzw. 16 in jeweils einen Führungsschlitz 19 bzw. 20 des Schaltrades 17 eingreifen kann.
Schließlich ist noch, wie insbesondere die F i g. 4 zeigt, am Schneckenrad 14 des Getriebes 4 eine dem Schaltrad 17 zugeordnete Führungskurve 21 vorgesehen, — und zwar so und dergestalt, daß die Führungskurve 21 während der »Hauptbewegung« des Antriebes i eine selbsttätige oder von außen bewirkte Schwenkung des Schaltrades 17 und damit eine Betätigung der Hilfsschalter 7,8 verhindert.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Hochspannungsschalter, insbesondere Trennschalter, mit mindestens zwei Stützisolatoren, mindestens zwei Kontaktelementen, mindestens einer Strombahn, mindestens einem Antrieb und mindestens zwei Hilfsschaltern, wobei die Kontaktelemente mit Hilfe der Strombahn bzw. der Strombahnen galvanisch verbindbar sind und die Strombahn bzw. die Strombahnen mit Hilfe des Aniriebes schwenkbar ist bzw. sind, wobei weiter der Antrieb einen Elektromotor, ein dem Elektromotor nachgeordnetes Getriebe mit einer Getriebeausgangswelle, einen der Getriebeausgangswelle nachgeordneten Obertragungsmechanismus und eine exzentrisch zur Getriebeausgangswelle angeordnete, dem Obertragungsmechanismus nachgeordnete Abtriebswelle aufweist, wobei ferner der Obertragungsmechanismus aus einem mit der Getriebeausgangswelle — exzentrisch zu ihr — verbundenen Mitnehmerbolzen und einem auf der Abtriebsäule vorgesehenen Führungselement mit einer Führungsbahn besteht und der Mitnehmerbolzen in die Führungsbahn des Führungselementes eingreift und wobei schließlich die Getriebeausgangswelle eine Hauptbewegung, die in eine Schwenkbewegung der Abtriebswelle umgesetzt wird, und zwei Hilfsbewegungen, die der Betätigung der Hilfsschalter dienen, ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahn (12) des Führungselementes (11) etwa Y-förmig ausgeführt ist und der Mitnehmerbolzen (10) während der Hauptbewegung der Getriebeausgangswelle (9) im Fuß der V-förmigc-n Führungsbahn (12) und während der Hiifsbev egungen der Getriebeausgangswelle (9) — je nach der B- vegungsrichtung —
in einem der Äste der Y-förmigen Führungsbahn (12) gleitet und daß die Exzentrizität zwischen der Abtriebswelle (6) — gleich Drehpunkt des Führungselementes (11) — und der Getriebeausgangswelle (9) einerseits und die Krümmung der Äste der Y-förmigen Führungsbahn (12) des Führungselementes (11) andererseits so gewählt ist, daß die Hilfsbewegungen der Getriebeausgangswelle (3) nicht in Schwenkbewegungen der Antriebswelle (6) umgesetzt werden.
2. Hochspannungsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmerbolzen mit einer Rolle versehen ist und die Rolle in der Führungsbahn des Führungselementes abrollt. so
3. Hochspannungsschalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe (4) vor der Getriebeausgangswelle (9) — in Richtung des Drehmomentenflusses gesehen — eine Schneckenwelle (13) und ein Schneckenrad (14) aufweist.
4. Hochspannungsschalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmerbolzen (10) am Schneckenrad (14) des Getriebes (4) vorgesehen ist.
5. Hochspannungsschalter nach einem der An-Sprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung der Hilfsschalter (7,8) mit der Getriebeausgangswelle (9) — exzentrisch zu ihr — zwei Schaltnocken (15,16) verbunden sind.
6. Hochspannungsschalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltnocken (15,16) am Schneckenrad (14) des Getriebes (4) vorgesehen sind.
7. Hochspannungsschalter nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Schaltnocken (15, 16) und den Hilfsschaltern (J, 8) ein Schaltrad (17) vorgesehen ist und das Schaltrad (17) auf einer gemeinsamen Betätigungswelle (18) der Hilfsschalter (7. 8) befestigt und durch die Schaltnocken (15,16) schwenkbar ist
8. Hochspannungsschalter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltrad (17) zwei Führungsschlitze (19, 20) aufweist und jeweils ein Schaltnocken (15 bzw. 16) in jeweils einen Führungsschlitz (19 bzw. 20) des Schaltrades (17) eingreifen kann.
9. Hochspannungsschalter nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß am Schneckenrad (14) des Getriebes (4) eine dem Schaltrad (17) zugeordnete Führungskurve (21) vorgesehen ist
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