DE728166C - Vorrichtung zur Einstellung der einzelnen Kolben einer Mehrzylinderpumpe, insbesondere Brennstoff-Einspritzpumpe - Google Patents

Vorrichtung zur Einstellung der einzelnen Kolben einer Mehrzylinderpumpe, insbesondere Brennstoff-Einspritzpumpe

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Publication number
DE728166C
DE728166C DED74866D DED0074866D DE728166C DE 728166 C DE728166 C DE 728166C DE D74866 D DED74866 D DE D74866D DE D0074866 D DED0074866 D DE D0074866D DE 728166 C DE728166 C DE 728166C
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DE
Germany
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pump
rack
pieces
rack pieces
pistons
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Expired
Application number
DED74866D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Samuel Meiswinkel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE728166C publication Critical patent/DE728166C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M59/00Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps
    • F02M59/20Varying fuel delivery in quantity or timing
    • F02M59/24Varying fuel delivery in quantity or timing with constant-length-stroke pistons having variable effective portion of stroke
    • F02M59/26Varying fuel delivery in quantity or timing with constant-length-stroke pistons having variable effective portion of stroke caused by movements of pistons relative to their cylinders
    • F02M59/28Mechanisms therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Einstellung der einzelnen Kolben einer Mehrzylinderpumpe, insbesondere ßrennstofi-Einspritzpumpe Die Erfindung betrifft eine Verbesserung von Einstellvorrichtungen für Pumpenkolben, insbesondere für Einspritzpumpen von Brennkraftmaschinen, mit einer mehreren Einzelpumpen gemeinsamen Regelstange zum Verdrehender Pumpenkolben, auf welcher für jeden Pumpenzylinder ein Zahnstangenstück unmittelbar aufgeschraubt und unabhängig von den anderen Zahnstangenstücken auf der gemeinsamen und unver-.drehbaren Stange einstellbar ist.
  • Auf die Regelstange unmittelbar aufgeschraubte, mit rund um die Gewindebohrung laufenden Zähnen versehene Zahnstangenstücke wurden bisher durch auf die Regelstange aufgeschraubte Gegenmuttern gesichert. Diese Sicherung hat den Nachteil, daß zusätzliche Konstruktionsteile, eben die Muttern, verwendet werden müssen, welche im eingebauten Zustand schwer zugänglich sind und zudem keine genügende Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Lösen oder Verschieben der Zahnstangenstücke auf der Regelstange bieten. Zum Lockern und gegebenenfalls unbeabsichtigten Verdrehen der Gegenmutter genügt bereits ein geringes Verdrehen der Gegenmutter, und- das kann leicht *eintreten, wenn diese beim Zusammenbau bzw. bei der Einstellung der Einzelpumpen nicht hinreichend sorgfältig festgezogen wird.
  • Gemäß der Erfindung weisen die Zahnstangenstücke mit den rund um die Gewindebohrung laufenden Zähnen Längsnuten auf, in welche an sich festliegende, durch die Pumpenfedern belastete und gegen die Wirkung dieser Federn zeitweise verstellbare Anschläge hineinragen. Durch diese Anordnung ist die unbedingte Gewähr gegeben, daß die Zahnstangenstücke in der eingestellten Lage verbleiben und ein Verschieben oder Lockern ausgeschlossen ist, da die sichernden Teile quer zur Verschieberichtung
    der Zahnstangenstücke bewegt werden müs-
    sen, um außer Eingriff mit -den Nuten dieser
    Zahnstangenstücke zu kommen. Eine Dre-
    hung vier Zahnstücke ist infolgedessen nur
    nur dann möglich, wenn die von den Pum-
    penfedern belasteten Anschläge vollständig
    aus dem Bereich der Zahnstangen:stücke ent-
    fernt werden.
    Zweckmäßig dienen als Anschlüge die
    Teller der die Zahnräder an den Kolben in
    Eingriffstellung haltenden Federn. Es ent-
    fallen also jegliche zusätzlichen Teile..
    Außerdem sind vorteilhaft im Pumpenge-
    häuse in Höhe der Federteller und den
    Zahnstangenstücken gegenüber Ausnehmun-
    gen angeordnet, durch welche die Feder-
    teller mittels eines geeigneten Werkzeuges
    außer Eingriff mit den Längsnuten der Zahn-
    stangenstücke gebracht werden können.
    Die -Einrichtung gemäß der Erfindung er-
    leichtert auf diese Weise die Einzeleinstel-
    lung der einzelnen Pumpenkolben bei der
    Fertigmontage sowie das spätere Nach-
    stellen.
    Auf der Zeichnung ist die Erfindung in
    einem Ausführungsbeispiel schematisch dar-
    gestellt, und `.var zeigen:
    A:bb. i. eine Brennstoffeinspritzpumpe für
    Brennkraftmaschinen mit zwei nebenein-
    ander angeordneten Pumpenkolben in einem
    in Höhe der Regelstange durchgehenden
    Längsschnitt
    Abb. 2 eine Draufsicht auf die Drehsiche-
    rung der Regelstange, in Pfeilrichtung a
    nach Ahlr. i gesehen:
    Abb. 3 einen Querschnitt durch die Pumpe nach der Linie I-1 von --NU). i.
  • In einem gemeinschaftlichen Gehäuse i sind zwei Pumpenkolben 2 nebeneinander angeordnet. Der untere 'feil eines jeden Pumpenkolbens weist zwei einander gegenüberliegende Führungsnuten 3 auf und ist unterhalb der Nuten zu einem Schaft 4. (Abb. 3') abgesetzt, welcher an seinem unteren Ende sich zu einem baldigen Knopf 5 erweitert, der mit einem Steuernocken 6 in kraftschlüssiger Berührung steht. Über den genuteten 'feil eines jeden Kolbens ist je ein Zahnrad 7 geschoben, da-s einen nach unten ragenden Kragen 8 (Abb. 3) aufweist. Über diese Kragen sind Federteller 9 geschoben, gegen welche sich das Ende einer Druckfeder 1 o abstützt. Das andere Ende der Feder io stützt sich gegen den Knopf 5 am Ventilschaft :I ab. Die Feder io drückt also einerseits den Knopf 5 gegen (den Nocken 6 und andererseits das Rad 7 gegen einen ebenen Anschlag am Gehäuse i.
  • Die Zahnräder 7 stehen, wie bekannt, in Dingriff mit je einem auf einer gemeinsamen Regelstange 12 sitzenden Zahnstangenstück 1 i. Die Regelstange 12 ist unter Vermittlung von Schraubhülsen-i4 (Abb. i) im Gehäuse i längs verschiebbar gelagert und durch einen Ouerbolzen 15 gegen Drehung äe-;ichert. Der Bolzen i5 gleitet in @in:chnitten 1d.,, welche in einem Ansatz einer der Schraubhülsen 1.4 vorgesehen siti,l (Abb. i und 2).
  • Erfindungsgemäß sitzen nun die Zahnstangenstücke i i mit Gewinde auf der Regelstange 12. Sie sind mit rings um ihre Gewindebolirung verlaufenden Zähnen verselicn. so daß sie mit den Rädern ; in Dingritt bleiben, wie immer auch sie gegenüber der gemeinsamen Welle 12 verdreht werden. Durch eine solche Verdrehung verschieben sich die Zahnstangenstücke i i gegenüber der Welle 12 in axialer Richtung. Sie können also auf diese Weise gegenüber der @@-elle i= einzeln eingeregelt werden. Im Bereich :einer Verzahnung ist jedes Zahnstangenstück i i z. B. mit vier kreuzweise einander gegenüberliegenden Längsnuten 13 (Abb. 3') versehen, und in eine derselben ragen die Federteller 9 als Gradführung hinein und verhindern so eine Drehung der Zahnstangenstücke i i. Um den Büchsen einen besseren Halt zu geben, sind die Ränder der Federteller 9 rechtwinklig abgebogen.
  • Schließlich sind in der Höhe der Zahnkränze der Räder ; in beiden Seiten des Pumpengehäuses, in gleicher Höhe einander gegenüber, Öffnungen 16, 1 7 angebracht und auf diese Weise die Räder; und die Zahnstangenstücke i i von außen zugänglich gemacht.
  • Die Handhabung und Wirkungsweise der geschilderten Anordnung ist folgende: Im Betrieb heben die anlaufenden Kokken 6 die Kolben 2 an, und die dabei artgespannten Federn io ziehen die Kolben bei sich fortbewegenden Nocken wieder nach unten. Der Brennstoff wird durch die Leitung 18 (Abb. 3) angesaugt und in die zugehörigen Druckleitungen ig gefördert. Die Förderiren ge wird in an sich bekannter Weise durch Drehung des Ptnnpenl;oll>ens 2 geregelt, durch welche die Steuerung cler gleichzeitig als Riickströmbohrung dienenden Mündung 21 der Ansaugeleitung r8 mittels der schrägen Steuerkante 2o am Kolüeir verändert wird. Durch die \@'inkelstelltirig der Kolben 2 gegenüber den \Iüiiduiigeii 2 r wird die Größe der Rüclatrömmenge. @lie bei jedem Druckhuld in die Saugleitung zurückfließt, und damit die Einspritzmenge 1)ustimmt.
  • Die gemeinschaftliche Regelung aller Pumpenkolben erfolgt in ebenfalls an sich l)ekannter Weise durch axiale \'erscliiebtuig der Regeltange 12 mitsamt deri darautsitzenden Zahnstangenstücken i i. Durch die axiale Verschiebung werden die Zahnräder 7 verdreht, und diese nehmen an der Nutenführung 3 die Kolben 2 mit. Dadurch werden auch die Steuerkanten -,o gegenüber den Zulauföff-nungen 2i verstellt und wird je nach dem Drehsinn der Verstellung die Fördermenge vergrößert oder verkleinert.
  • Die grobe Einstellung der Pumpenkolben erfolgt'in der bei der dargestellten Pumpenart üblichen Weise durch Zusammenbau der Pumpe mit einer der angestrebten Einstellung möglichst entsprechenden Winkeleinstellung der Kolben gegenüber der gemeinsamen Regelstange 12.
  • Die Feineinstellung erfolgt in ebenfalls bekannter Weise durch Verstellung der Zahnstangenstücke gegenüber der Regelstange 1-2. Zu diesem Zweck wird vermittels eines in Abb. 3 strichpunktiert eingezeichneten spitzen Flachdornes 22 unter Anspannung der Feder io der Federteller 9 des einzustellenden Kolbens 2 nach unten verschoben, his er gegenüber seinem zugehörigen Zahnstangenstück i i außer Eingriff gelangt. In dieser Stei.lung kann das Zahnstangenstiick i i um einen .beliebig großen Winkel verdreht und damit die Steuerkante in die gewünschte Stellung gebracht werden. Ist dies geschehen, dann gibt man den Federteller i i durch das Werzeug 2z wieder frei, und dieser bewegt sich unter dem Einfluß der sich entspannenden Feder io wieder in Eingriffsteilung nach oben.
  • Für die Erfindung, die, ausschließlich in der Ausbildung und Befestigung des Zahnstangenstückes i i besteht, ist es ohne Bedeutung, wie die dargestellte Pumpe im einzelnen sonst ausgebildet ist. Die Zahl -der Führungsnuten 13 an den Zahn@s:tangenstücken ist beliebig. Zweckmäßig weisen die Federteller 9 auf ihrer den Nuten 13 an den Zahnstangenstücken i i zugekehrten Seite gerade Fiihrungskanten auf. Als Anschläge für die Zahnstangenstücke i i können auch am Gehäuse i befestigte Federglieder benutzt «erden.
  • Die Erfindung i.st nicht auf Brennstoff-. pumpen beschränkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einstellvorrichtung für Pumpenkolben, insbesondere für Einspritzpumpen von Brennkraftmaschinen, finit einer mehreren Einzelpumpen gemeinsamen Regelstange zum Verdrehen der Pumpenkolben, auf welcher für jeden Pumpenzylinder ein Zahnstangenstück mit rund um die Gewindebohrung verlaufenden Zähnen unmittelbar aufgeschraubt und unabhängig von den anderen Zahustangenstücken auf der gemeinsamen und unverdrehbaren Stange einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstangenstücke Längsnuten aufweisen, in welche an sich festliegende, durch die Pumpenfedern (io) belastete und gegen die Wirkung dieser Federn zeitweise verstellbare Anschläge hineinragen. z. Einstellvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Anschläge für die Zahnstangenstücke die Teller der die Zahnräder an den Kolben in Eingriffsteilung haltenden Federn dienen. 3. Einstellvorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Pumpengehäuse in Höhe der Federteller und den Zahnstangenstücken gegenüber Ausnehmungen angeordnet sind, durch welche die Federteller mittels eines Werkzeuges außer Eingriff mit den Längsnuten der Zahustangenstücke gegebracht werden können.
DED74866D 1937-03-16 1937-03-16 Vorrichtung zur Einstellung der einzelnen Kolben einer Mehrzylinderpumpe, insbesondere Brennstoff-Einspritzpumpe Expired DE728166C (de)

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DE728166C true DE728166C (de) 1942-11-21

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ID=7061788

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DE (1) DE728166C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE967965C (de) * 1949-08-18 1958-01-02 Johannes Reichelt Dipl Ing Einspritzblockpumpe mit eigenem Nockenwellenantrieb und Regler
DE1036574B (de) * 1956-02-02 1958-08-14 Cav Ltd Einspritzpumpe fuer Verbrennungskraftmaschinen
EP0150343A1 (de) * 1983-12-12 1985-08-07 Robert Bosch Gmbh Kraftstoffeinspritzpumpe für Brennkraftmaschinen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE967965C (de) * 1949-08-18 1958-01-02 Johannes Reichelt Dipl Ing Einspritzblockpumpe mit eigenem Nockenwellenantrieb und Regler
DE1036574B (de) * 1956-02-02 1958-08-14 Cav Ltd Einspritzpumpe fuer Verbrennungskraftmaschinen
EP0150343A1 (de) * 1983-12-12 1985-08-07 Robert Bosch Gmbh Kraftstoffeinspritzpumpe für Brennkraftmaschinen

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