DE725823C - Einrichtung zur kegelscheibenlosen Zugeinstellung bei Mehrmotorenantrieben von Papiermaschinen mit Gleichlaufregelung nach dem elektrischen Differentialsystem - Google Patents

Einrichtung zur kegelscheibenlosen Zugeinstellung bei Mehrmotorenantrieben von Papiermaschinen mit Gleichlaufregelung nach dem elektrischen Differentialsystem

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DE725823C
DE725823C DEA77255D DEA0077255D DE725823C DE 725823 C DE725823 C DE 725823C DE A77255 D DEA77255 D DE A77255D DE A0077255 D DEA0077255 D DE A0077255D DE 725823 C DE725823 C DE 725823C
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coupled
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BBC Brown Boveri AG Germany
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BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P5/00Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors
    • H02P5/46Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors for speed regulation of two or more dynamo-electric motors in relation to one another
    • H02P5/50Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors for speed regulation of two or more dynamo-electric motors in relation to one another by comparing electrical values representing the speeds

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Einrichtung zur kegelscheibenlosen Zugeinstellung bei Mehrmotorenantrieben von Papiermaschinen mit Gleichlaufregelung nach dem elektrischen Differentialsystem Beim elektrischen Mehrmotorenantrieb von Papiermaschinen pflegt man .das Differential, welches einerseits, von der Leitdrehzahl, anderseits von der Drehzahl des betreffenden Teilmotors beeinflußt wird, von letzterem über ein Paar von Kegelriemenscheiben anzutreiben, um durch Riemenverschiebung diejenige Übersetzung einzustellen, welche den auf die Dauer zulässigen bzw. notwendigen Papierzug ergibt. Bis heute hat sich nur diese Art der Zugeinstellung bewährt, weil sie praktisch schlupflos arbeitet und demnach den von .der Papierbahn zurückgelegten Weg in einem bestimmten Verhältnis auf eine Seite des Differentials überträgt. Der konische Riemenantrieb arbeitet naturgemäß mit einem gewissen Schlupf und hat weitere Nachteile, die sich namentlich im Riemenverschleiß und unruhigen Gang des Riemens bemerkbar machen. Es ist nun bereits bekanntgeworden, das Kegelriemen;getriebe durch ein schlupfloses Getriebe zu ersetzen, welches aus einer zwischen kegeligen Kettenräderpaaren verschiebbaren Kette besteht und die Drehzahl des Gehäuses des mechanischen Differentials beeinflußt; ein solches Getriebe ist aber schwer und teuer, großer Abnutzung unterworfen und lärmend, so daß es in die Praxis keinen Eingang finden konnte. Ferner hat man versucht, auf ,andere Weise die Riemenscheiben zu ersetzen, und es ist vorgeschlagen worden, die Istgröße, d. h. die Drehzahl des Teilmotors, :dem Differential unmittelbar zuzuführen und durch Hinzufügen einer dritten Variablen, z. B. durch mechanische Drehung des Ständers des elektrischen Differentials mittels eines Hilfsmotors oder durch ver-,vrzckelte elektrogyroskopische Vorrichtungen, den Papierzug einzustellen. Alle diese vorgeschlagenen Lösungen, die zum Ersatz des konischen Riemenscheibenpaares führen sollten, versagen grundsätzlich, weil die Betätigung der dritten Variablen, d. h. die Größe, welche den Papierzug bestimmen soll, von der Geschwindigkeit und nicht vom Weg abhängig arbeitet. Demgegenüber betrifft .die Erfindung eine Einrichtung, welche den Ansprüchen der Papierzugregelung grundsätzlich vollkommen gerecht wird, indem die eingeführte dritte Variable eine genaue Wegfunktion der Papierbahn darstellt, so daß sich im Gegensatz zu .den erwähnten geschwindigkeitsabhängigen Zugeinstellv orrichtungen auf diese Weise unmöglich ein Wegverlust in der Papierbahn herausbilden kann.
  • Dies wird erfihdungsgemäß dadurch erreicht, daß bei Papiermaschinenantrieben mit Gleichlaufregelung nach dem elektrischen Differentialsystem, bei dem mit jedem Teilmotor ein Generator zur Erzeugung der Istfrequenz starr gekuppelt und mit drehbarem Ständer ausgeführt ist, dieser Ständer zur Einstellung des Zuges von dem Teilmotor über ein in bezug auf den zurückgelegten Weg der Papierbahn starres Getriebe mit stufenlos einstellbarem Übersetzungsverhältnis angetrieben wird, welches die Einstellung beliebiger, aber konstanter Wegdifferenzen an den von den Teilmotoren angetriebenen Walzen gestattet.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung dargestellt. Auf der Welle a des Teilmotors b sitzt .ein Ritzeld, welches in das Zahnradp eingreift, sowie der Läufer f eines kleinen Synchrongenerators, dessen Frequenz somit der Drehzahl des Motors b verhältnisgleich ist. Sie wird auf das eine Glied des Differentialreglers i übertragen, dessen anderes Glied von der Leitfrequenz tz gespeist wird. Entsprechend der Differenz der Frequenzen verstellt der Regler den Widerstand in im Stromkreis der Erregung -c des Motors b so lange, bis diese Differenz Null wird, der Motor b also ebenfalls mit einer der Leitfrequenz entsprechenden Drehzahl umläuft.
  • Um nun die Drehzahl- des Motors den Bedingungen des Betriebes anpassen zu können, wird der Ständer g des Generators drehbar gelagert und mit Schleifringen zur Stromabnahme versehen. Der Ständer g wird mit einer fein regelbaren Drehzahl angetrieben, und zwar mittels einer Klinke h und einem Klinkenrad o. Die Vorschubbewegung der Klinke h wird von der Welle a über die Zahnradübersetzung d, p abgenommen. Zu diesem Zwecke ist das Rad p mit einem Exzenter e gekuppelt, !das seine Schwingungen auf eizien Winkelhebellt überträgt. Der eine Arm dieses Hebels ist als Schraubenspindel s ausgebildet, auf der die Mutter g mittels eines Handrades r verschiebbar ist. An der Mutter g greift eine Verbindungsstange t an, die die Exzenterschwingungen in dem eingestellten Übersetzungsverhältnis auf die mittels des Armes u zentrisch geführte Klinke h überträgt. Damit der ruckweise Antrieb des Klinkenrades o eine mehr oder weniger kontinuierliche Drehung des Generatorständers J verursacht, ist das Klinkenrad o über eine Federkupplung v mit der Ständerwelle iv des Generators verbunden.
  • Statt einen Zwischenhebel k verstellbar zu machen, könnte man auch .die Exzentrizität des Exzenters e selbst einstellbar machen. Auch könnte man die Antriebsbewegung statt mechanisch elektrisch vom Exzenter e .auf die Klinke k übertragen, wobei der Angriffsradius oder die Kupplungszeit der elektrischen Kupplung veränderlich gemacht werden kann. Die Schwingbewegung der Klinke kann durch elektrische Impulse hervorgerufen werden, die unmittelbar oder mittelbar vom Motor b erzeugt werden. Um den Gang des Ständers ä möglichst kontinuierlich zu gestalten, kann man zwei oder mehr Klinken zeitlich verschoben auf das Rad o arbeiten lassen. Auch die mechanische Welle a könnte durch eine elektrische, d. h. durch eine Synchronübertragung ersetzt werden; dann läßt sich nicht nur der Regler i, nt, sondern die gesamte Einrichtung, die ja sehr klein ausgeführt werden kann, auf einer für alle Teilmotoren ,gemeinsamen Schalttafel unterbringen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur kegelscheibenlosen Zugeinstellung bei Mehrmotorenantrieben von Papiermaschinen mit Gleichlaufregelung nach dem elektrischen Differentialsystem, bei dem mit jedem Teilmotor ein Generator zur Erzeugung der Istfrequenzen starr gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Ständer dieses Frequenzgenerators zur Einstellung des Zuges von dem Teilmotor über ein in bezug auf den zurückgelegten Weg der Papierbahn starres Getriebe mit stufenlos veränderlichem Übersetzungsverhältnis angetrieben wird, welches die Einstellung beliebiger, aber konstanter Wegdifferenzen an den von den Teilmotoren angetriebenen Walzen gestattet.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i. da-.durch gekennzeichnet, daß der Ständer des mit dem Teilmotor gekuppelten Frequenzgenerators über ein mechanisches. einstellbares Getriebe, z. B. ein Klinkengetriebe mit einer oder mehreren Klinken, von :dem ihm zugeordneten Teilmotor aus angetrieben wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ständer des Frequenzgenerators mit vergrößerter Schwungmasse ausgestattet und gegebenenfalls mit :dem ihn antreibenden Klinkenrad federnd gekuppelt ist.
  4. Einrichtung nach Anspruch 2 mit Klinkengetriebe, dadurch .gekennzeichnet, daß die Klinke mit ihrem Antrieb elektrisch gekuppelt ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch ¢, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerimpulse für die Klinke elektrische Stromstöße sind, die unmittelbar oder mittelbar vom zugehörigen Teilmotor aus gegeben werden.
DEA77255D 1935-10-05 1935-10-05 Einrichtung zur kegelscheibenlosen Zugeinstellung bei Mehrmotorenantrieben von Papiermaschinen mit Gleichlaufregelung nach dem elektrischen Differentialsystem Expired DE725823C (de)

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