DE724744C - Vorrichtung zum Herstellen von mit Fenster versehenen Briefumschlaegen o. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von mit Fenster versehenen Briefumschlaegen o. dgl.

Info

Publication number
DE724744C
DE724744C DEW100948D DEW0100948D DE724744C DE 724744 C DE724744 C DE 724744C DE W100948 D DEW100948 D DE W100948D DE W0100948 D DEW0100948 D DE W0100948D DE 724744 C DE724744 C DE 724744C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
window
roller
welding
rollers
window leaf
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW100948D
Other languages
English (en)
Inventor
Max Duennebier
Alfred Winkler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEW100948D priority Critical patent/DE724744C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE724744C publication Critical patent/DE724744C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B70/00Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B70/00Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
    • B31B70/74Auxiliary operations
    • B31B70/81Forming or attaching accessories, e.g. opening devices, closures or tear strings
    • B31B70/82Forming or attaching windows
    • B31B70/826Forming or attaching windows involving applying window patches
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B2150/00Flexible containers made from sheets or blanks, e.g. from flattened tubes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B2160/00Shape of flexible containers
    • B31B2160/10Shape of flexible containers rectangular and flat, i.e. without structural provision for thickness of contents
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B70/00Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
    • B31B70/74Auxiliary operations
    • B31B70/81Forming or attaching accessories, e.g. opening devices, closures or tear strings
    • B31B70/82Forming or attaching windows

Landscapes

  • Collation Of Sheets And Webs (AREA)

Description

  • iVorrichtung zum Herstellen von mit Fenster versehenen Briefumschlägen o. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Befestigen durchsichtiger Fensterblätter über der Fensteröffnung, von Formschnitten für die Herstellung von Fensterbriefumschlägen, Fensterbeuteln und ähnlichen mit Fenster versehenen Werkstücken. Dabei kommen für die Fensterblätter in erster Linie solche Werkstoffe in Betracht, die das Befestigen auf dem Formschnitt durch sogenanntes Aufschweißen, d. h. durch Erwärmen des Fensterblattrandes, zulassen.
  • Für die Fensterblätter werden im wesentlichen folgende Werkstoffe verwendet: i. gewöhnliche durchsichtige Papiere, z. durchsichtige Papiere, deren eine Seite mit einer feinen, die Durchsichtigkeit nicht beeinträchtigenden, aus Leim oder anderem geeigneten Stoff bestehenden Schicht überzogen ist, die bei normalen Temperaturen fest bleibt, durch entsprechende Erwärmung jedoch Klebfähigkeit erlangt, 3. durchsichtige Cellulosefolien, die je nach ihrer Herstellungsart wiederum in Viscosefolien und Acetatfolien zu unterscheiden sind und in bezug auf bestimmte Eigenschaften voneinander abweichen.
  • Je nach der Art des für die Fensterblätter verwendeten Werkstoffes kommen auch für deren Befestigung auf den Formschnitten verschiedene Verfahren in Betracht. Fensterblätter aus gewöhnlichen durchsichtigen Papieren und solche aus nicht mit Leim o. dgl. überzogener Viscosefolie können auf dein Formschnitt nur durch Aufkleben unter Verwendung flüssigen Klebstoffes befestigt werden. Dagegen können Fensterblätter aus durchsichtigen Papieren oder aus Viscosefolie, wenn sie auf einer Seite mit einer durch Wärmeeinwirkung klebfähig werdenden Schicht
    üb: rzogen sind, dadurch auf dein l# orin-
    schnitt b,-festigt «-erden, daß man sie. finit
    ihrer Überzugsschicht dem Formschnitt zti-
    gekehrt, auf diesen auflegt und sie dann
    lang ihres Öffnungsrandes mit einem befiie
    ten Körper aufpreßt. Die Überztigsscbixi
    des Fensterblattes wird dadurch entlang de;'
    Randes der Fensteröffnung klebfähig gemacht'
    und verbindet sich mit dein Formschnitt.
    Diese Befestigungsart wird allgemein als
    Aufschweißen bezeichnet.
    Besondere Eigenschaften weisen die eben-
    falls zti den Cellulosefolien gehörenden Ace-
    tatfolien auf. Sie «-erden durch entsprechende
    Erwärmung selbst klebfähig, ohne 'daß sie
    eines besonderen Überzuges bedürfen. Aus
    Acetatfolie bestehende Fensterblätter können
    daher ohne weiteres auf die beschriebene
    Weise aufgeschweißt werden. Außerdem kann
    auch das Abtrennen solcher Acetatfolien von
    einem _ auf eine Rolle aufgewickelten Band
    durch ein beheiztes Abtrennwerkzeug, d.li.
    durch Abschmelzen oder Abschweißen ge-
    schehen. Bei allen anderen für die Fenster-
    blätter in Betracht kommenden Werkstoffen
    ist das Abtrennen einzelner Blätter von einem
    Band nur durch Abscheren oder Abquetschen
    möglich.
    Für das Aufschweißen der hierfür geeig-
    neten Fensterblätter auf die Formschnitte
    ist bisher eine Vorrichtung bekanntgeword°n,
    bei der jeweils ein Formschnitt auf eine
    fache Unterlage niedergelegt und auf dieser
    durch Saugwirkung festgehalten wird. Über
    dieser ortsfesten Unterlage bewegt sich in
    senkrechter Richtung ein elektrisch beheiz-
    ter, ebenfalls mit Saugöffnungen versehener
    Stempel auf- und abwärts, der in seiner
    äußeren Umrißgestalt mit derjenigen des
    Fensterblattes übereinstimmt. Diesem Stem-
    pel wird jeweils das Ende eines von einer
    Rolle ablaufenden, als Werkstoff für die
    Fensterblätter dienenden Bandes zugeführt,
    das er mit seiner unteren Fläche saugend er-
    faßt. Wenn das der Größe des Fensterblattes
    entsprechende Ende vom Band abgetrennt ist,
    wird es durch den sich nach unten bewegen-
    den Stempel auf den Formschnitt aufgepreßt.
    Durch die dabei auf den Fensterblattrand
    vom beheizten Stempel übertragene Wärme
    wird dieser Rand in den klebfähigen Zustand
    übergeführt und so auf dem Formschnitt be-
    festigt.
    Die mengenmäßige Leistung einer der-
    artigen Vorrichtung ist naturgemäß nur sehr
    gering, da das Befestigen des Fensterblattes
    auf dem Formschnitt während der Ruhelage
    des letzteren vorgenommen wird. Die Vor-
    richtung ist daher innerhalb einer -Maschine
    mit hoher Leistung, z. B. einer nach dem
    Rotationsprinzip arbeitenden Maschine, nicht
    verwendbar. Von wesentlichem Nachteil ist
    außerdem bei der bekannten Vorrichtung
    noch der Umstand, daß das Fensterblatt ent-
    ;,lang seines ganzen Umfanges gleichzeitig er-
    ''n''xtrmt und auf den Formschnitt aufgepreßt
    :-\4ird, weil dadurch im inneren, nicht er-
    , r xhärmten Teil des Fensterblattes Spannungen
    entstehen, die sich nicht ausgleichen können
    und daher Verwerfungen und Verzerrungen
    des Fensterblattes, oft des ganzen Form-
    schnittes zur Folge haben.
    Die Vorrichtung gemäß der Erfindung
    arbeitet itn G.-gensatz zu der bekannten nach
    dein Rotationsprinzip, d.li. der Formschnitt
    wird bei ihr in ununterbrochener Bewegung
    zwischen umlaufenden `Valzen hindurch-
    gefördert. Ihre Leistung beträgt demgemäß
    ein Mehrfaches der bekannten Vorrichtung.
    Es ist für das Aufschweißen (los aus einem
    dafür geeigneten Werkstoff bestehenden Fen-
    sterblattes der hierzu erforderliche beheiz-
    bare Körper, der das Fensterblatt entlang der
    Ränder der Fensteröffnung, des Formschnit-
    tes auf diesen atifpreßt, in' eine der NValzen
    eines aufeinander abrollenden Walzenpaares
    eingebaut, das ununterbrochen umliitift und
    den Formschnitt zusammen mit dein zuvor
    über seine Fensteröffnung gelegten Fenster-
    blatt zwischen sich hindurchfördert. Das
    jeweils von einem auf eine Rolle aufgewickel-
    ten Band abgetrennte Fensterblatt wird dem
    in Bewegung befindlichen Forinschniff zuge-
    führt. Der in die Walze eingebaute Körl>:-r
    entspricht in seiner Abwicklung einem rund
    uni die Fensteröffnung verlaufenden Rand-
    streifen.
    Außer dem Vorteil der höheren -Mengen-
    leistung, den die erfindungsgemäße Vorrich-
    tung aufweist, ist bei ihr auch der Nachteil
    des Verwerfens und Verzerrens des Fenster-
    blattes und Formschnittes vermieden, "\-eil
    beim Hindurchführen des Formschnittes mit
    dem Fensterblatt durch ein Walzenpaar der
    Aufscliweißvorgang bei einer Kante, und
    zwar vorteilhaft bei der in der Bewegungs-
    richtung vorn liegenden Fensterlä ngskante
    beginnt und Punkt für Punkt über die
    Fensterschmalkanten fortschreitet, um bei
    der hinteren Fensterlängskante zu enden.
    Besonders vorteilhaft für die Vermeidung
    von Verzerrungen wirkt sich die weiterhin
    getroffene Maßnahme aus, wonach zum Auf-
    schweißen des Fensterblattes auf den Form-
    schnitt beheizbare Körper auf mehrere Wal-
    zen verteilt sind, die entweder alle finit einer
    gemeinsamen oder mit je einer besonderen
    Gegenwalze zusammenarbeiten. Beispiels-
    weise können die beheizbaren Körper so auf
    zwei weitere Walzen verteilt sein. daß mit-
    tels der einen Walze das Aufschweißen des
    Fensterblattes entlang der beiden Fenster-
    Längskanten und mittels,der anderen Walze
    das Aufschweißen entlang der beiden Fenster-
    schmalkanten geschieht. Durch eine solche
    Verteilung der beheizbaren Körper auf ver-
    schiedene Walzen wird nicht allein ein Ver-
    werfen des Fensterblattes mit unbedingter
    Sicherheit vermieden; sie erbringt vielmehr
    auch noch den Vorteil, daß die beheizbaren
    Körper auf verschiedene Größen und For-
    mate der Fenster verstellt werden können,
    so daß es nicht notwendig ist, für jede
    Fenstergröße und jedes Fensterformat einen
    besonderen, genau angepaßten beheizbaren
    Körper vorrätig zu halten.
    Bekanntgeworden ist ,bislang lediglich eine
    Vorrichtung, bei der die beiden Walzen eines
    zusammenarbeitenden Walzenpaares mit je
    einer einfachen beheizbaren Schiene aus-
    gerüstet sind, um für den Bodenverschluß
    von aus Cellulosefolie bestehenden Beuteln
    eine einzige parallel zu den Walzenachsen
    verlaufende Schweißnaht zu erzeugen. Dem-
    gemäß dient diese Vorrichtung einem anderen
    Zweck als diejenige gemäß der Erfindung
    und sie erbringt auch gegenüber einem ein-
    fachen beheizten Stempel lediglich den Vor-
    teil einer höheren Mengenleistung.
    Um die richtige Lage des kürzer als der
    Walzenabstand bemessenen Fensterblattes
    über der Fensteröffnung des Formschnittes
    auf dem Weg des letzteren zur alleinigen oder
    ersten Aufschweißwalze zu sichern, ist vor
    der das ganze oder teilweise erste Aufschwei-
    ßen des Fensterblattes bewirkenden Walze
    eine das Fensterblatt dem Formschnitt zu-
    führende Wälze angeordnet, die außer der
    Vorrichtung zum Erfassen des losen Fenster-
    blattes beheizbare Finger trägt, die das
    Fensterblatt durch Punktschweißung, wie sie
    an sich bekannt geworden ist, an einzelnen
    Punkten auf den Formschnitt aufschweißen.
    In bezug auf das Abtrennen einzelner
    Fensterblätter von einem Werkstoffband sind
    Vorkehrungen getroffen, die das Abtrennen
    der Blätter bei jeder für sie in Betracht kom-
    menden Werkstoffart auf die vorteilhafteste
    Weise ermöglichen. Für Werkstoffe, die ein
    Abscheren oder Abquetschen der einzelnen
    Blätter erfordern, sind die dafür geeigneten
    Vorrichtungen, z. B. eine Schere, vorgesehen,
    ebenso auch für die Entnahme der Fenster-
    blätter von einem aus Acetatfolie bestehenden
    Band, das ein einfaches Abschmelzen des
    Blattes gestattet. Hierfür ist in die Vorrich-
    tung ein Walzenpaar eingebaut, dessen eine
    Walze eine beheizbare messerartige Schiene
    trägt, die in an sich bekannter Weise durch
    ihre auf die Trennstelle einwirkende Wärme
    das Blatt vom Band abschmilzt.
    Schließlich weist _die Vorrichtung außer
    den mit beheizbaren Körpern zum Aufschwei-
    ßen des Fensterblattes auf den Formschnitt
    ausgerüsteten Walzen auch noch eine nach
    dem Rotationsprinzip arbeitende Klebstoff-
    auftragvorrichtung an sich bekannter Art
    auf. Durch sie kann der Klebstoff auf den
    Rand der Fensteröffnung des Formschnittes
    zum Aufkleben eines Fensterblattes aufge-
    tragen werden, so daß gewünschtenfalls auch
    Fensterblätter aus solchen Werkstoffen ver-
    wendet werden können, die für das Auf-
    schweißen nicht geeignet sind. In diesem
    Falle dienen die. mit beheizbaren Körpern
    ausgerüsteten Walzen lediglich als reine För-
    derwalzen, und die Körper bleiben dabei un-
    beheizt. Es können demgemäß- mittels der
    Vorrichtung alle für die Fensterblätter in
    Betracht kommenden Werkstoffe verarbeitet
    werden.
    Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann
    sowohl für sich allein lediglich zum Befesti-
    gen von Fensterblättern auf Formschnitten
    benutzt werden, sie kann jedoch auch als
    Teil innerhalb von Maschinen Verwendung
    finden, die auch noch für sonstige Bearbei-
    tungsmaßnahmen an den Werkstücken be-
    stimmt sind.
    In der Zeichnung ist eine Vorrichtung in
    ihrem Gesamtaufbau dargestellt, die dazu
    dient, Formschnitte mit einem Innendruck,
    einer Fensteröffnung und einem Außendruck
    zu versehen und daran anschließend ein
    Fensterblatt auf der Fensteröffnung des Form-
    schnittes zu befestigen. Die für die zuletzt
    genannte Maßnahme in der Zeichnung ent-
    haltene Vorrichtung ist ein Ausführungsbei-
    spiel des Erfindungsgegenstandes.
    Die Abb. i und 2 sind nach den strichpunk-
    tierten Endlinien zusammengesetzt zu denken
    und stellen einen senkrechten Längsschnitt
    durch die Gesamtvorrichtung dar.
    Auf dem Stapeltisch i ruht der Form-
    schnittstapel2, dessen ordnungsmäßige Lage
    auf dem Tisch durch die verstellbaren An-
    schläge 3 und 3' gesichert wird. Die hohle
    Einzugwalze 4., deren Wirkungsweise aus-
    führlich im Patent 596 194 beschrieben ist,
    erfaßt mittels der in sie eingebauten kleinen
    umlaufenden Saugwalze 5 den jeweils unter-
    sten Formschnitt des Stapels bei seiner vor-
    deren Spitze oder Kante und biegt seinen
    vorderen Teil über die an der vorderen oberen
    Kante des Stapeltisches i angeordnete, lose
    drehbare Walze 6 nach unten ab, so daß die
    vordere Spitze oder Kante des Formschnittes
    zwischen die Einzugwalze .a. und die federnd
    gegen diese gepreßte Gegenwalze 7 gelangt.
    Zwischen den beiden Walzen 4 und 7 wird
    der Formschnitt nunmehr zwangsweise erfaßt
    und unter dem übrigen Stapel herausgezogen.
    Durch die Rundführungen 8 wird er zwischen
    die Einzugwalze 4 und deren zweite, ebenfalls
    federnd gegen sie gepreßte Gegenwalze 9 ge-
    leitet. Der nachstehend im einzelnen beschrie-
    bene weitere Weg des Formschnittes durch
    die ganze Vorrichtung hindurch ist mittels
    einer strichpunktierten. Linie angedeutet.
    Von den Walzen 4 und g kommend, erfaßt
    ihn zunächst die Walze io durch Saugwir-
    kung, die zu diesem Zweck ebenso wie eine
    Reihe anderer Walzen und Zylinder der Vor-
    richtung mit einem Saugkanal s und von die-
    sem zum Walzenumfang führenden Saug-
    öffnungen ,s' ausgerüstet ist. Alle diese mit
    Saugeinrichtungen versehenen Walzen und
    Zylinder der Vorrichtung sind an je eine in
    der Zeichnung nicht wiedergegebene Saugluft-
    steuerungseinrichtung angeschlossen, durch
    welche die Saugluft zu den richtigen Zeit-
    punkten an- und abgestellt wird. Die Walze
    io bildet den Druckzylinder eines Druck-
    werkes, mittels dessen gewünschtenfalls ein
    Innendruck auf dem Formschnitt angebracht
    werden kann. In dem Beispiel der Zeichnung
    ist für diesen Zweck ein Anilindruckwerk an-
    genommen, bestehend aus einem Farbtrog i i,
    welcher auf der zwischen den beiden Seiten-
    gestellen G der Vorrichtung sich erstrecken-
    den Querschiene 12 befestigt ist, sowie der
    Farbschöpfwalze 13, der Farbauftragwalze 14
    und dem Plattenzylinder 15. Die Schöpf- und
    die Auftragwalze 13 bzw. 14 sind in einem
    Hebelpaar 16 gelagert, das um die Achse 17
    schwenkbar ist. Die auf der Querschiene 12
    verschraubten Arme 18 dienen der Achse 17
    als Lagerung, Die freien Enden der beiden
    Lagerhebel 16 ruhen mit je einer Anschlag-
    schraube i9 auf den Seitengestellen G.
    Der Druckzylinder io führt den Form-
    schnitt von dem Plattenzylinder 15 weiter zu
    der ihn ebenfalls mittels Saugluft überneh-
    menden Walze 2o, die mit einer gehärteten
    Stahleinlage 21 ausgerüstet ist. Sie führt den
    Formschnitt zwischen sich und zwei Walzen
    22 und 23 hindurch, von denen in bekannter
    Weise die erstere mit zwei Messern 2-4 zum
    Ausschneiden der beiden in der Förderrich-
    tung der Formschnitte verlaufenden kurzen
    Fensterkanten einschließlich der an deren
    Enden sich anschließenden Eckenabrundungen
    und die zweite mit zwei Messern 25 zuin
    Ausschneiden der beiden quer zur Förder-
    richtung der Formschnitte liegenden langen
    Fensterkanten ausgerüstet ist, Wenn demnach
    der Formschnitt die beiden Walzen 20 und 23
    verläßt, ist das Fenster aus ihm vollständig
    ausgeschnitten. Das ausgeschnittene Abfall-
    stück wird von der Walze 23 durch Saug-
    öffnungen 26, die von dein in ihrer Welle
    liegenden Saugkanal 27 ausgell.en und die
    zwischen den beiden Messern 25 in ihrem
    Umfang ausmünden, angesaugt und festge-
    halten, um von der Walze 28 übernommen
    zu werden, die es mit ihren Saugöffnungen s'
    erfaßt und an einen auf den Holmen 29
    ruhenden Ablegestapel 3o anreiht.
    Den mit dem Fensterausschnitt versehenen
    Formschnitt gibt die Walze 2o an den Zylin-
    der 31 ab-, der den doppelten Durchmesser der
    bisher erwähnten Arbeits- und .Förderwalzen
    besitzt, so daß er auf eine Umdrehung zwei
    Werkstücke übernimmt und «-eiterbefördert.
    Demgemäß ist er an zwei sich diametral
    gegenüberliegenden Stellen seines Umfanges
    mit Saugöffnungen s' und zugehörigen Saug-
    kanälen s versehen. Ihm fällt lediglich die
    Aufgabe zti, den Formschnitt von der Walze
    20 zu übernehmen und ihn an den Druck-
    zylinder 32 zu übergeben, der wiederum den
    Durchmesser der normalen, auf jede Werk-
    stückv erarbeitung eine Umdrehung ausfüh-
    renden Walzen aufweist. Er gehört zu einem
    der Erzeugung von Firmen- oder sonstigem
    Außendruck auf den Formschnitten bestimm-
    ten Druckwerk, das bei dem Beispiel der
    Zeichnung ebenfalls für Anilindruck einge-
    richtet ist. Sein Farbtrog 33 ruht auf der
    von den Seitengestellen G getragenen Quer-
    schiene 34, auf der zwei Arme 35 für die
    Lagerung der Achse 36 verschraubt sind. Um
    letztere ist ein Hebelpaar 37 schwenkbar, in
    dem die Farbschöpfwalze 38 und die Farb-
    auftragwalze 39 gelagert sind. Die beiden
    Lagerhebel 37 haben je einen Arm, der an
    seinem freien Ende eine Anschlagschraube 40
    trägt, mit der er sich auf die an den beiden
    Seitengestellen G befestigte Querschiene 41
    stützt. Die Walze 42 bildet den Plattenzylin-
    der dieses Druckwerkes für den Außendruck.
    Der zwischen dem Druckzylinder 32 und
    dem Plattenzylinder 42 auslaufende Form-
    schnitt wird von dem Zylinder 43 erfaßt, der
    auf eine Umdrehung drei Formschnitte för-
    dert und dementsprechend an drei gleichmäßig
    verteilten Stellen seines Umfanges mit Saug-
    öffnungen s und zugehörigen Saugkanälen s
    versehen ist. Er fördert den Formschnitt zu
    demjenigen Teil der in der Zeichnung dar-
    gestellten Gesamtvorrichtung, auf den sich die
    Erfindung bezieht. Die Wirkungsweise dieses
    Teils der Vorrichtung und die Anwendung
    der darin vereinigten Einzelelemente richtet
    sich nach dem Werkstoff, der für die auf den
    Formschnitten zu befestigenden Fensterblätter
    zur Verwendung kommt. Dieser Werkstoff
    wird in jedem Falle einem Band .14. entnom-
    men, das auf die Rolle 45 aufgewickelt ist.
    Diese wird getragen von der in offenen Lager-
    stellen der Seitengestelle G drehbaren \Velle
    46. Das von der Rolle 45 ablaufende -Band .14
    ist über die Führungsrollen 47 und 48 zWi-
    schen das Walzenpaar 49 und 5o geleitet, das
    durch ein nicht gezeichnetes einstellbares
    Schaltwerk derart in Teildrehungen versetzt
    wird, daß es absatzweise auf jede Werk-
    stückverarbeitung innerhalb der Gesamtvor-
    richtung ein für ein. Fensterblatt benötigtes
    Stück des Bandes 44 von der Rolle 45 ab-
    wickelt.
    Sofern die Fensterblätter aus. gewöhnlichem
    durchsichtigem Papier mit oder ohne einen
    einseitigen, durch Wärmeeinwirkung klebfähig
    werdenden Überzug - oder aus Cellulosefolie
    der Viscosegrüppe bestehen, erfolgt die Ein
    stellung der Abziehwalzen 49, 50 so, daß das
    freie Ende des Bandes 44, d. h. diejenige
    Stelle, an der zuvor, ein Fensterblatt abge-
    trennt wurde, jeweils um den Betrag des für
    ein Fensterblatt notwendigen Bandstückes
    vor die Schnittkanten der beiden zusammen-
    wirkenden Scherenblätter 5 1 und 5:2 gefördert
    wird. Durch sie wird von den Bändern der
    erwähnten. Werkstoffarten alsdann jeweils ein
    Fensterblatt abgetrennt. Das obere Scheren-
    blatt 51 ist mit seinen beiden Enden an zwei
    Teilen 53 befestigt, die sich bei ihrem oberen
    Ende mit einem Langloch auf der Welle 54
    führen und darüber eine lose drehbare Rolle
    55 tragen: In ihrem unteren Ende ist je ein
    Bolzen 56 befestigt, der sich in je einem Teil
    57 führt und durch eine Feder 58 nach unten
    gedrückt wird. Auf diese Weise bewirken die
    Federn 58 die nach unten gerichtete Bewe-
    geng des oberen Scherenblattes 51. Seine Be-
    wegung nach oben wird durch zwei auf der
    Welle 54 befestigte Kurvenscheiben 59 herbei-
    geführt, auf denen die an den Teilen. 53 dreh-
    baren Rollen 55 laufen. Das untere Scheren-
    blatt 52 ist mit seinen beiden- Enden an den
    Teilen 57 befestigt. c
    Wird für die Fensterblätter anstatt der
    obengenannten Werkstoffe Acetatfolie ver-
    wendet, die ein Abschmelzen der einzelnen
    Stücke von dem Band 44 gestattet, so wird
    für dieses Abschmelzen die Walze 6o benutzt
    und die Schere 54 52 außer Wirkung gesetzt.
    Die Walze 6o ist zu diesem Zweck mit einer
    in ihrer Längsrichtung sich erstreckenden
    Schiene 61 ausgerüstet. Diese ist in dieWalie
    eingebaut und. ragt nur mit einer messerarti-
    gen scharfen Kante über .den Walzenumfang
    hervor. - Sie wird mittels einer geeigneten
    Einrichtung 62 bis auf' den für das Ab-
    schmelzen von Acetatfolie notwendigen
    Wärmegrad elektrisch-'beheizt. Das freie
    Ende des Bandes 44 wird in diesem Falle
    durch das Walzenpaar 49, 5o jeweils um die
    für ein Fensterblatt erforderliche Länge durch
    die engste Stelle des Spaltes hindurchgeführt,
    der zwischen den beiden mit ihrem Umfang
    einander nicht berührenden Walzen 6o und 63
    besteht. Die Schiene 61 der Walze 6o legt
    sich jedoch bei ihrem Vorbeigang an der
    Walze 63 so dicht an deren Umfang an; daß
    sie das Abschmelzen des Fensterblattes be-
    wirkt. Die Walze 63 wird so eingestellt, daß
    sie sowohl ein durch die Schere 5r, 52 abge-
    schnittenes wie auch ein durch die beheizte
    Schiene 61 der Walze 6o abgeschmolzenes
    Fensterblatt im Augenblick dieses Abschnei-
    dens bzw.' Abtrennens mittels ihrer von dem
    Saugkanal s ausgehenden und in ihrem Um-
    fang ausmündenden Saugöffnungen s' erfaßt,
    um es in der weiter unten erläuterten Weise
    einem Formschnitt zuzutragen.
    Die Weiterbehandlung der, wie oben dar-
    gelegt, bis zu dem Zylinder 43 gelangten und
    von diesem übernommenen Formschnitte.
    hängt ebenfalls von dem für die Fensterblät-
    ter, die darauf befestigt werden sollen, be-
    nutzten Werkstoff ab, und zwar kommen
    zwei Arten der Weiterbehandlung in Betracht.
    In erster Linie ist die Vorrichtung dazu be-
    stimmt, auf den Formschnitten solche Fenster-
    blätter zu befestigen, die das sog. Aufschwei-
    ßen zulassen. Dazu gehören neben den
    durchsichtigen Papieren und' Cellülosefolien
    der Viscosegruppe, die mit einem einseitigen,
    durch Wärmeeinwirkung klebfähig werdenden
    Überzug versehen sind, auch die Cellulose-
    folien der Acetatgruppe, die an sich durch
    Wärmeeinwirkung klebfähig werden, ohne
    eines -besonderen Überzuges- zu bedürfen.
    Jeder mit einem Fensterblatt aus einer dieser
    Werkstoffarten zu versehende Formschnitt
    wird von dem Zylinder 43 unmittelbar unter
    die Walze 6g gefördert. Diese führt das in
    der oben beschriebenen Weise von dem Band
    44 abgeschnittene oder abgeschmolzene
    Fensterblatt dem Formschnitt zu. Sie wird
    so eingestellt, daß sie das Fensterblatt unter
    allseitig gleichmäßiger Überdeckung der.
    Fensteröffnung auf den Formschnitt ablegf.
    Da der Durchmesser der gesamten norma-
    len, auf jede Werkstückverarbeitung eine
    Umdrehung ausführenden Arbeitswalzen
    durch die- Länge des größten. in der Vorrich-
    tung zu verarbeitenden Formschnittes, ge-
    messen in seiner-Förderrichtung, bestimmt
    wird, -ergibt sich ein Mindestabstand dieser
    Walzen, der für die ununterbrochene Förde-
    rung der ihnen zugekehrten Fensterblätter zu
    groß ist. Aus diesem Grund wird das aufzu-
    schweißende Fensterblatt, sobald es von der
    Walze 63 auf den Formschnitt aufgelegt wor-
    den ist, von dieser Walze zwischen ihr und
    dem mit ihr zusammenarbeitenden Zylinder
    43 an einzelnen Punkten bei der in der
    Förderrichtung vorn liegenden Fensterkante
    durch Anschweißen angeheftet. Diesem Zweck
    dienen in die Walze-63, eingebaute, in ihrer
    Zahl den Anschweißpunkten entsprechende
    Finger 64, die durch eine Einrichtung be-
    kannter- Art elektrisch beheizt werden. Sie
    sind um eine in der Walze gelagerte Welle 66
    schwenkbar und werden durch einen ebenfalls
    auf- der Welle 66 außerhalb der Walze be-
    festigten Rollenhebel 67. gesteuert, dessen
    Rolle 68 auf einer- über der Welle der Walze
    6i angeordneten ruhenden Kurvenscheibe 69
    läuft. Die Steuerung der Finger 64-geschieht
    so, daß sie sich bei jeder Umdrehung der
    Walze 63 während ihres Vorbeiganges an
    dem Gegenzylinder innerhalb einer bestimm-
    ten kurzen Wegstrecke des Formschnittes und
    Fensterblattes auf letzteres mit ihrem vorde-
    ren Ende aufsetzen. In der Umfläche. des
    Zylinders 43 sind an denjenigen Stellen, an
    denen diese Punktschweißung und auch das
    noch zu beschreibende völlige Aufschweißen
    der Fensterblätter vorgenommen wird, Ein-
    lagen aus einem schlechten Wärmeleiter be-
    festigt, um eine rasche Ableitung der dem
    Fensterblatt an den Schweißstellen zugeführ-
    ten Wärme zu verhindern.
    Der Farmschnitt wird mit dem auf ihm
    angehefteten Fensterblatt durch den Zylinder
    43 von der Walze 63 zu der Walze 70 ge-
    fördert, in die zwei in ihrer Längsrichtung
    sich erstreckende Schienen 71 eingebaut sind,
    die durch eine Einrichtung 72 elektrisch be-
    heizt werden. Durch diese Schienen 71 wird
    das Fensterblatt entlang der quer zur Förder-
    richtung liegenden beiden Fensterlängskanten
    auf den Formschnitt aufgeschweißt. Die nun-
    mehr folgende, ebenfalls mit dem Zylinder 43
    zusammenarbeitende Walze 73., die, -wie im
    Beispiel der Zeichnung angenommen, auch
    aus .einzelnen auf einer gemeinsamen Welle
    befestigten Teilen bestehen kann, bewirkt mit
    den an ihr befestigten Segmenten 74, die
    durch eine Einrichtung 75 elektrisch beheizt
    sind, das Aufschweißen des Fensterblattes
    entlang der in der Förderrichtung verlaufen-
    den: beiden kurzen Fensterkanten.
    Der Formschnitt mit dem nunmehr völlig
    aufgeschweißten Fensterblatt wird anschlie-
    ßend von dem Zylinder 43 än die Walze 76
    und von dieser an die Ablegescheiben 77 ab-
    gegeben. Beide erfassen ihn ebenfalls saugend
    mittels ihrer Saugöffnungen s'. Die Ahlege-
    scheiben 77, die entsprechend ihrem größeren
    Durchmesser auf eine Umdrehung zwei Form-
    schnitte fördern und daher mit zwei diametral
    einander gegenüberliegenden Saugstellen ver-
    selien sind, geben den Formschnitt frei, wenn
    er mit seinen in der Förderrichtung vorn
    liegenden einspringenden Ecken bei den
    Holmen 78 angelangt ist, so daß er auf den
    Ablegestapel 79 fällt. Dieser ruht auf Holmen
    8o, die sich durch eine an sich bekannte Ein-
    richtung mit dem Anwachsen des Ablege-
    stapels selbsttätig unter Drehung um die
    Welle 81 allmählich niedersenken.
    Wenn Fensterblätter verwendet werden, die
    aus gewöhnlichem durchsichtigem Papier oder
    aus nicht besonders zubereiteter Viscosefolie
    bestehen und die daher nicht aufgeschweißt,
    sondern nur aufgeklebt werden können, wer-
    den die gesamten Einrichtungen 64, 6.5; 71,
    72; 74, 75 für das Aufschweißen außer Wir-
    kung gesetzt. In diesem Fall dienen die
    Walzen 63, 70 und 73, -in die sie eingebaut
    sind, lediglich als Förderwalzen. Für das
    Aufkleben des Fensterblattes ist zum Auf-
    tragen des Klebstoffes rund um das Fenster
    des Formschnittes vor den letzterwähnten
    Walzen, ebenfalls für das Zusammenarbeiten
    mit dem Zylinder 43 geeignet, ein umlaufen-
    des Segment 82 vorgesehen, das den Klebstoff
    aus dem Behälter 83 über die in diesem
    laufende Schöpfwalze 84 und die Auftrag-
    walze 85 empfängt und an den Formschnitt
    abgibt: Dem mit dem Klebstoffauftrag ver-
    sehenen Formschnitt wird das durch die
    Schere 51, 52 abgetrennte Fensterblatt eben-
    falls .in der beschriebenen Weise durch die
    Walze 63 zugeführt, und auch der. weitere
    Weg des Formschnittes bis zum Ablegestapel
    79 ist der gleiche, wie oben beschrieben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Vorrichtung zum durch Aufschwei- ßen erfolgenden Befestigen eines durch- sichtigen Fensterblattes über der Fenster- öffnung von Formschnitten zum Herstellen von mit Fenster versehenen Briefumschlä- gen und ähnlichen Werkstücken, wobei die Formschnitte in ununterbrochener Bewe- gung zwischen umlaufenden Walzen hin- durchgeführt werden, dadurch gekenn- zeichnet, daß ein im Umriß seiner Abwicklung dem Umriß- der Fensteröff- nung, des Formschnittes angepaßter be- heizbarer Körper zum Aufschweißen des Fensterblattes in eine der Walzen eines Walzenpaares eingebaut ist, das den Formschnitt mit dem aufgelegten Fenster- blatt zwischen sich hindurchfördert. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, da- durch gekennzeichnet, daß zum Auf- schweißen- des Fensterblattes beheizbare Körper (7i, 74) auf mehrere Walzen (7o, 71) verteilt sind,. z. B. derart, daß das Aufschweißen des Fensterblattes durch eine Walze (7o) entlang der beiden Fensterlängskanten und durch eine zweite Walze (73) entlang der beiden Fenster- schmalkanten bewirkt wird. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß vor ,der das ganze oder das erste teilweise Aufschweißen des Fensterblattes bewir- kenden Walze (7o) eine das Fensterblatt dem Formschnitt zubringende Walze (63) angeordnet ist, die außer der Vorrichtung zum Erfassen des losen Fensterblattes be- heizbare Finger (64) trägt, die das
    Fensterblatt durch Purnktschweißung an einzelnen Punkten auf den Formschnitt aufsch"veißen, zum Zwecke, die richtige=: Lage, des Fensterblattes über der Fenster , öffnung des Formschnittes auf dem -Wegs';: zur alleinigen oder ersten Aufschweiß walze (7o.) zu sichern. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen r bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum jeweiligen Abtrennen eines einzelnen Fensterblattes von einem Werkstoffband (44) sowohl eine scherenartig oder ähnlich wirkende Vorrichtung (5i, 52) als auch eine Walze (6o) vorgesehen ist, die mit- . tels einer in ihr befestigten messerartigen, beheizbaren Schiene (6t) durch auf die Trennstelle einwirkende Wärme einzelner Fensterblätter von solchen Werkstoffbän- dern (44) abschmilzt, die aus einem hier-
    für geeigneten Werkstoff bestehen, wobei Einrichtungen getroffen sind, um eine der :-beiden Abtrennvorrichtungen (5r, 52; 6o, @6z) jeweils außer Wirkung setzen zu können. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen t bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß vor den Auf schweißwalzen (70, 73) eine'Kleb- stoffauftragvorrichtung (8z bis 85) mit umlaufender Auftragtype (8a) vorgesehen ist, durch die der Klebstoff für das Auf- kleben solcher Fensterblätter auf die Formschnitte aufgetragen wird, die aus einem für -das Aufschweißen nicht geeig- neten Werkstoff bestehen, wobei Einrich- tungen getroffen sind, um die Aufschweiß- walzen (70, 73) durch Ausschaltung ihrer beheizbaren Körper als reine Förder- walzen benutzen zu können.
DEW100948D 1937-04-22 1937-04-22 Vorrichtung zum Herstellen von mit Fenster versehenen Briefumschlaegen o. dgl. Expired DE724744C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW100948D DE724744C (de) 1937-04-22 1937-04-22 Vorrichtung zum Herstellen von mit Fenster versehenen Briefumschlaegen o. dgl.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW100948D DE724744C (de) 1937-04-22 1937-04-22 Vorrichtung zum Herstellen von mit Fenster versehenen Briefumschlaegen o. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE724744C true DE724744C (de) 1942-09-04

Family

ID=7615451

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW100948D Expired DE724744C (de) 1937-04-22 1937-04-22 Vorrichtung zum Herstellen von mit Fenster versehenen Briefumschlaegen o. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE724744C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE826238C (de) * 1950-04-28 1951-12-27 Hettmannsperger & Loechner Verfahren zur Herstellung von Flachbeuteln
DE953594C (de) * 1953-11-14 1956-12-06 Hesser Ag Maschf Maschine zum Verpacken von Struempfen oder aehnlichen flexiblen Gegenstaenden in Beutel aus Papier, Zellglas oder aehnlichen Stoffen
DE1005440B (de) * 1953-12-10 1957-03-28 Tootal Broadhurst Lee Co Ltd Packtisch zum Umhuellen von Gegenstaenden mit einer thermoplastischen Folie
DE1053396B (de) * 1955-12-05 1959-03-19 Grace W R & Co Geraet zum manuellen Einwickeln von Gegenstaenden in eine thermo-plastische Folie

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE826238C (de) * 1950-04-28 1951-12-27 Hettmannsperger & Loechner Verfahren zur Herstellung von Flachbeuteln
DE953594C (de) * 1953-11-14 1956-12-06 Hesser Ag Maschf Maschine zum Verpacken von Struempfen oder aehnlichen flexiblen Gegenstaenden in Beutel aus Papier, Zellglas oder aehnlichen Stoffen
DE1005440B (de) * 1953-12-10 1957-03-28 Tootal Broadhurst Lee Co Ltd Packtisch zum Umhuellen von Gegenstaenden mit einer thermoplastischen Folie
DE1053396B (de) * 1955-12-05 1959-03-19 Grace W R & Co Geraet zum manuellen Einwickeln von Gegenstaenden in eine thermo-plastische Folie

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4020954B4 (de) Ansetzband, insbesondere zum fliegenden Ansetzen von Papierbahnen
DE2921383C2 (de) Papierfalzmaschine zur Verwendung an einer Rotationsdruckmaschine
CH666871A5 (de) Etikettiermaschine.
EP0666186B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von mehrteiligen Druckereiprodukteeinheiten
DE1906939A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen einer Stossverbindung zwischen den Enden zweier Kartonbahnen
DE2710605C2 (de) Etikettiermaschine
DE2902315A1 (de) Etikettiergeraet und formschneidevorrichtung hierfuer
DE724744C (de) Vorrichtung zum Herstellen von mit Fenster versehenen Briefumschlaegen o. dgl.
DE1586093A1 (de) Einrichtung zum Aufbringen von Aufreissstreifen auf ein Einschlagmaterialband
DE1486997A1 (de) Geraet zum fortlaufenden Herstellen von Beuteln mit bogenfoermigen Boeden aus duennen Kunststoff-Schlaeuchen
DE1224598B (de) Vorrichtung zum Falten und Gummieren der Seitenklappen und Falten der Bodenklappe in Maschinen zum Herstellen von Briefumschlaegen od. dgl.
DE69300025T2 (de) Vorrichtung zum Trennen des Vorderendes eines neuen Streifens vom hinteren Ende eines verbrauchten Streifens während der Erneuerung der Zuführung von Streifenmaterial zu einer Herstellungsmaschine.
DE3239069C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen geformter Käselaibe
EP0952086A1 (de) Vorrichtung zum Etikettieren und Wiegen von Verpackungen
DE69404254T2 (de) Siegelmaschine zür Verwendung von Klebestreifen aus Papier für quaderförmige Schachteln mit umfaltbaren Verschliessklappen
DE831496C (de) Verfahren und Maschine zur Fertigung von Briefumschlaegen
DE3503715A1 (de) Automatischer laminator
EP0337372A2 (de) Vorrichtung zur Bildung einer Rolle aus einem Bahnabschnitt
DE477102C (de) Querschneide- und Ablegevorrichtung fuer Rotationsdruckmaschinen
EP1529011A2 (de) Verfahren, system und vorrichtung zur vorbereitung einer wickelrolle zum fliegenden rollenwechsel, zum erfassen einer warenbahn und zum aufbringen eines doppelseitigen klebebandes auf eine oberfl che
CH674352A5 (en) Method of winding web
DE1059277B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen einer mit einem Aufreissstreifen versehenenMaterialbahn von Papier, Pappe od. dgl.
DE921243C (de) Von der Rolle arbeitende Walzenfaltmaschine zum Herstellen von Briefumschlaegen und Flachbeuteln
DE712712C (de) Walzenfaltmaschine zum Herstellen von Briefumschlaegen und Flachbeuteln
DE657184C (de) Maschine zur Herstellung von Papierservietten mit Schutzhuelle