DE477102C - Querschneide- und Ablegevorrichtung fuer Rotationsdruckmaschinen - Google Patents

Querschneide- und Ablegevorrichtung fuer Rotationsdruckmaschinen

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DE477102C
DE477102C DEV22756D DEV0022756D DE477102C DE 477102 C DE477102 C DE 477102C DE V22756 D DEV22756 D DE V22756D DE V0022756 D DEV0022756 D DE V0022756D DE 477102 C DE477102 C DE 477102C
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DE
Germany
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cylinder
depositing device
printing machines
cutting
grippers
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Vogtlaendische Maschinenfabrik AG
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Vogtlaendische Maschinenfabrik AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/54Auxiliary folding, cutting, collecting or depositing of sheets or webs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Separation, Sorting, Adjustment, Or Bending Of Sheets To Be Conveyed (AREA)

Description

  • Querschneide- und Ablegevorrichtung für Rotationsdruckmaschinen Bei Druckmaschinen bietet die überführung der Druckerzeugnisse vom Schneidwerk zu dem Sammelzylinder besondere Schwierigkeiten, die man meist durch die Anordnung von Punkturen oder Bändereinrichtungen überwindet. Durch jene werden die Druckerzeugnisse beschädigt, während Bändervorrichtungen gewisse Mängel im Betrieb haben und auch leicht den Druck auf den auszuführenden Bogen verwischen.
  • Um diese Nachteile zu beseitigen, hat man bereits am Nutenzylinder des Schneidwerkes ein Seitengreiferpaar angeordnet, das zwar die Bogen in der Nähe ihrer Vorderkante sicher fußt, aber sie doch nicht so lange festhalten kann, bis sie von den Vordergreifern des Sammelzylinders ergriffen werden. Denn dieser ist von dem Nutenzylinder des Schneidwerkes in einem Abstand von mehreren Mllimetem angeordnet. Diesen können die Druckerzeugnisse nicht in allen Fällen. bei raschem Lauf der Maschine sicher überwinden. Häufig wird vielmehr der sich nachschiebende Papierstrang melkbar gestaucht; was Betriebsstörungen verr anlaßt und ein ungleichmäßiges Arbeiten der Sammel- und Falzvorrichtung bedingt. Aus diesem Grunde ließman bisher insolchenFällendas Schneid- und Sammelwerk entsprechend langsam laufen, wodurch aber die Leistungsfähigkeit der Druckmaschine erheblich beeinträchtigt wurde. Daher wurde die eben besprochene Überführvorrichtung nur in den. seltenen Fällen zur Anwendung gebracht, wo hochwertige Druckerzeugnisse ohne jegliche Gefahr für eine Beschädigung ausgeführt werden mußten.
  • Um diebesprochenenNachteile der bekannten Seitengreiferanordnung zu überwinden und ein fast zwangläufiges Ausführen der Druckbogen zu ermöglichen, so daß die Maschine schnell arbeiten kann, ohne die Druckerzeugnisse zu gefährden, werden erfindungsgemäß an dem die Bogen von der Schnittstelle fortführenden Nutenzylinder des Schneidwerkes mehrere Seitengreiferpaare so angeordnet, daß sie nacheinander jeden einzelnen Druckbogen erfassen und weiterleiten helfen.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, und zwar stellen dar: Abb. i einen Querschnitt durch das Schneid- und Sammelwerk einer Druckmaschine, Abb.2 einen Achsenschnitt durch den die Druckerzeugnisse weiterleitenden Notenzylinder eines Schneidwerkes und Abb:3 einen Querschnitt durch den gleichen Zylinder, jedoch in entgegengesetzter Richtung wie Abb. i gesehen.
  • Die auf dem Wege i aus der Druckmaschine kommenden und zusammengeführten Papierbahnen werden dem aus einem Messerzylinder 2 und einem Notenzylinder 3bestehenden :Schneidwerk zugeführt, durch das sie in einzelne Bogen bzw. Hefte zerschnitten werden. An der Schnittstelle q. werden die einzelnen Bogen oder Hefte dann durch die Seitengreifer 5 gefaßt und dadurch zunächst an dem Nutenzylinder 3 festgehalten. Da im übrigen die Vorderkante der Bogen oder Hefte frei liegt, so müssen besondere Vorrichtungen. getroffen. werden, um diese bei der raschen Drehung des Zylinders 3 in zuverlässiger Weise dem die Bogen danach erfassenden Sammelzylinder 6 zuzuleiten. Diesem Zwecke dient eine geriffelte Walze 7, deren Umfangsgeschwindigkeit etwas größer ist als diejenige der Zylinder 2, 3 und 6, die gleich schnell umlaufen. Die Riff elwalze 7. biegt die Vorderkante der Druckerzeugnisse dem Zylinder 3 zu, falls sie sich etwa von ihm .enitfernen, wollte. Dadurch gelangt die Vordex'kante der Druckerzeugnisse in den Bereich der Führungsfinger 8, die von der am Maschinengestell befestigten Stange 9 getragen werden; an den Fingern 8 bewegt sich die Vorderkante der Druckerzeugnisse entlang, um in den Bereich des Zylinders 6 zu gelangen, der in bekannter Weise Vordergreifer trägt und dadurch die Druckerzeugnisse sicher faßt und weiterführt. Die beschriebene Vorrichtung wird noch durch die Finger io ergänzt, die von der am Maschinengestell befestigten Stange i i gehalten werden und die Druckerzeugnisse von dem Nutenzylinder 3 abstreifen, falls an diesem die Druckerzeugnisse aus irgendwelchen Gründen festhaften.
  • Da der Sammelzylinder 6 einen gewissen Abstand von dem Nutenzylinder 3 hat, so müssen die Druckerzeugnisse bereits an der Stelle i 5 von den Seitengreifern 5 des Nutenzylinders 3 freigegeben werden, während die Vordergreifer des Sammelzylinders .6 die Bogen erst an der Stelle 16 erfassen. Auf dem Weg von der Stelle 15 bis zur Stelle 16 würden die Bogen keine sichere Weiterleitung erhalten, sondern sich gewissermaßen durch ihre eigene Steifigkeit weiterschieben müssen, was bei dünnen Druckbogen nicht zuverlässig erwartet werden kann, zumal die Bogen zwischen den Stellen 4 bis 15 entsprechend dem Umfang des Nutenzylinder 3 gekrümmt werden und dadurch zu einer Stauchung neigen.
  • Um die dadurch bedingten Nachteile zu beseitigen, wird erfindungsgemäß außer dem an sich bekannten Seltengreiferpaar 5 an dein Nutenzylinder 3 noch mindestens ein weiteres Greiferpaar 17 angeordnet, das die Enden der auszuführenden Druckbogen an der Stelle 4 erfaßfi, kurz bevor ihr vorderster Teil durch die Seitengreifer 5 an der Stelle 15 freigegeben wird. Hierdurch wird ein sicheres Weiterleiten der Druckbogen gewährleistet, zumal die Greifer 17 die Enden der Druckbogen erst dann freigeben, wenn deren -Vorderkante von ?den Vordergreifern des Sammelzylinders 6 erfäßt ist.
  • Die Vorrichtungen zum Steuern der beiden Seitengreiferpaare; 5 und 17 sind einander gleich ausgebildet. Zu diesem Zweck wird für jedes von ihnen in einem Einschnitt des NutenzyRnders 3 eine Spindel 18 gelagert, die zwei Kegelräder r9 und 20 trägt und mittels eines :eine Rolle 21 tragenden Hebels 22 durch eine am Maschinengestell 23 befestigte Kurvenscheibe 24 in an sich bekannter Weise bei jedem Umlauf des Nutenzylinders 3 einmal hin- und herges.chwenkt wird. Diese Bewegung wird durch die Kegelräder i9 und 2o auf die mit ihnen in Eingriff stehenden Kegelräder 25 bzw. 26 übertragen, die gleichfalls in Aussparungen des Nutenzylinders 3 gelagert sind, und auf deren Wellen mittels besonderer Halteklötze die Seitengreifer 5 bzw. 17 befestigt sind. Diese werden. daher entsprechend den Schwenkbewegungen der Spindeln 18 entweder an den Nutenzylnder 3 angedrückt oder nach der Seite hin von ihm weggeschwenkt. Da die Rollen 21 der zu den beiden Seitengreiferpararen 5 und 17 gehörigen Spindeln in der gleichen Kurvenscheibe 24 laufen, so wind jedes Seitengre;iferpaar- S oder 17 an der gleichen Stelle 4 an den Nutenzylinder 3 angedrückt und an der gleichen Stelle 15 wieder von ihm wegbewegt, wodurch die Druckerzeugnisse in der erforderlichen Weise gefaßt und wieder freigegeben werden.
  • Um mit der beschriebenen- Vorrichtung verschieden breite Drud2eTwagnisse ausführen zu können, ist einer der beiden iSeitengreifer 5 und ebenso auch der entsprechende Greifer 17 zusammen mit je einem Widerlagerteil27 für die zu erfassenden Druckerzeugnisse axial verschiebbar in bezug auf den Nutenzylinder 3 angeordnet. Zu diesem Zweck sitzt auf dem Achsstumpf 28 des Nutenzylinders 3 ein Stellbock 29, der durch den Kei13o zwangläufig bei den Bewegungen des Zylinders 3 mitgenommen wird und in der jeweils gewünschten Stellung durch die Klemmschraube 31 feststellbar ist. Der Stellbock 29 trägt zugleich die Widerlagertei1C 27 für die betreffenden Seitengreifer 5 und 17 sowie die Lager für die zugehörigen Kegelräder 26, während die Kegelräder 2o axial verschiebbar auf den Spindeln 18 sitzen und durch Keil und Nut bei deren Schwenkbewegungen mitgenommen werden. Die Kegelräder 20 erhalten ihre Einstellung längs der Spindeln i 8 dadurch, daß sie entsprechend der jeweiligen Lage des Stellbockes 29 in der einen Richtung durch die an diesem gelagerten Kegelräder 26 und in der anderen Richtung durch einen besonderen, am Bock 29 befestigten Stellarm 32 gehalten werden. Um den Bock 29 in ausreichendem Maße axial verstellen zu können, hat der Nultenzylinder 3 eine Eindrehung .33, in die der Bock 29 erforderlichenfalls mehr oder weniger weit hineingeschoben wird. Hierdurch wird. erreicht, daß die vexstellbaren Seitengreifer 5 und 17 von der in A'bb. z mit ausgezogenen Linien dargestellten Lage bis in die Stellung 5' einstellbar sind und somit alle Druckerzeugnisse sicher gefaßt und weitergeleitet werden können, deren Breite zwischen den Größen x und y (regt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Querschneide- und Ablegevorrichtung für Rotatonsdruekmaschinen, bei der an dem Nutenzylinder den Querschnei;devarrichtung Seitengreifer zum Weiterleitender geschnittenen Druckerzeugnisse vorgesehen -sind., dadurch gekennzeichnet, daß an denn Nutenzylinder (3) der Querschnedevorri'chtung außer dem die Druckerzeugnisse in der Nähe ihrer Vorderkante fassenden Seitengreiferpaar (5) noch ein oder mehrere weitere Seitengreiferpaare (17) vorgesehen sind. a. Querschneide- und Ablegevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem einen Ende des Nutenzylinders (3) sitzenden Seitengreifer (5, 17) in einem Stellbock (a9) gelagert sind, der axial zu dem Nutenzylinder (3) verstellbar ist und zugleich die Widerlager (z7) für die Seitengreifer trägt.
DEV22756D 1927-07-16 1927-07-16 Querschneide- und Ablegevorrichtung fuer Rotationsdruckmaschinen Expired DE477102C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3143243A1 (de) * 1981-10-31 1983-05-11 M.A.N.- Roland Druckmaschinen AG, 6050 Offenbach "falzapparat mit einer bandleitung zur bogenfuehrung"
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