DE72445C - Maschine zur Herstellung von Notenplatten für mechanische Musikwerke - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Notenplatten für mechanische Musikwerke

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DE72445C
DE72445C DENDAT72445D DE72445DA DE72445C DE 72445 C DE72445 C DE 72445C DE NDAT72445 D DENDAT72445 D DE NDAT72445D DE 72445D A DE72445D A DE 72445DA DE 72445 C DE72445 C DE 72445C
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DE
Germany
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machine
music
production
sheet
musical works
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT72445D
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English (en)
Original Assignee
brachhausen & riessner in Leipzig-Eutritzsch
Publication of DE72445C publication Critical patent/DE72445C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/82Making other particular articles perforated music sheets; pattern sheets, e.g. for control purposes, stencils

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Punching Or Piercing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die in der beiliegenden Zeichnung veranschaulichte Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung von Notenplatten mit Erhöhungen. Die letzteren werden in der Weise gebildet, dafs die herausgeprefste Metallzunge nicht nur senkrecht nach unten gebogen, sondern auch derart umgelegt wird, dafs ihre Spitze sich gegen die Notenplatte stützt und hierdurch dem Notenzeichen eine gröfsere Haltbarkeit verleiht.
In der Zeichnung stellt dar:
Fig. ι eine Notenplatte mit verschieden geformten Notenzeichen;
Fig. 2 die Vorderansicht der Maschine mit gehobenem Stempel und
Fig. 3 eine gleiche Ansicht bei gesenktem Stempel.
Die Fig. 4 bis 7 zeigen verschiedene Stellungen des Stempels, während des Arbeitens der Maschine.
An dem an dem Bock B der Maschine befindlichen Arm A ist mit dem Bolzen C der Hebel D D1 drehbar gelagert. Letzterer ist mit einer Rolle R versehen, welche in einer Nuth des durch den Bolzen F an dem Bock B gelagerten Hebels EE1 läuft. Der Hebel D ist durch ein Gelenk G mit dem in A geführten Gleitstück H verbunden, welches den Stempel 5 trägt.
An der Unterseite des Armes A ist der Abstreicher JJ1 angeschraubt, während in einem entsprechenden Ansatz dieses Armes der mit einer Feder K umgebene Bolzen geführt wird.
An dem Arm E des Hebels EE1 ist die Matrize M befestigt, in welcher der gewünschten Notenzeichenform entsprechende Oeffhungen O O1 angebracht sind.
Wird mittelst einer an D angebrachten Stange Z der Hebel D D1 bewegt, so wird S niedergedrückt und durch Einwirkung der Rolle R auf den gebogenen Hebelarm E1 der Hebel E und mit diesem die Matrize dem' niedergehenden Stempel S entgegen geführt.
Hierbei wird die unterhalb J1, Fig. 4, befindliche Notenplatte N von M gegen J1 angedrückt und während der Bildung des Notenzeichens festgehalten.
Das durch Fig. 4 bis 7 dargestellte Zusammenwirken des Stempels 5, des Abstreichers J und der Matrize M ist nun folgendes:
Im Zustand der Ruhe, den Fig. 2 zeigt, ist der Stempel S gehoben und die Matrize M gesenkt; zwischen beiden steht unterhalb des Abstreichers J' die Notenplatte N. Wird nun der Stempel S1 nach abwärts bewegt, so hebt sich die Matrize M und die Platte N wird zwischen der Matrize und J1 festgehalten.
Beim weiteren Herabdrücken des Stempels 5 wirkt die Schneide S1 desselben und stanzt die Zunge aus dem Notenblatt N aus.
Das Ende der ausgestanzten Zunge legt sich in der Aussparung O1 an, wodurch die Zunge umgebogen wird (Fig. 6).
Während N von der Matrize M und dem Abstreicher J1 gehalten wird, erfolgt durch den Seitendruck von 5 die Ausbildung des Notenzeichens N1 nach der Form der Aussparung O1 (Fig-7)·
Nachdem ein solches Notenzeichen gebildet,
wird die Notenplatte mittelst geeigneter Vorrichtungen weitergedreht bezw. verschoben, worauf durch Wiederholung der vorstehend geschilderten Vorgänge weitere Notenzeichen hergestellt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: ]
    Eine Maschine zur Herstellung von Notenblättern für mechanische Musikwerke, gekennzeichnet durch die Anordnung von Stempel und Matrize derart, dafs dieselben zwanglä'ufig sich gegen einander heben und senken, um zunächst das Notenblatt beim Stanzen festzuhalten und nach dem Ausstanzen des Loches sich in entgegengesetzter Richtung wieder von einander entfernen, um dem Notenblatt mit der nach unten gedrückten Zunge freie Bewegung zu gestatten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT72445D Maschine zur Herstellung von Notenplatten für mechanische Musikwerke Expired - Lifetime DE72445C (de)

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