DE723774C - Maximumzaehler mit periodisch entkuppelter Registriervorrichtung - Google Patents

Maximumzaehler mit periodisch entkuppelter Registriervorrichtung

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Publication number
DE723774C
DE723774C DES119367D DES0119367D DE723774C DE 723774 C DE723774 C DE 723774C DE S119367 D DES119367 D DE S119367D DE S0119367 D DES0119367 D DE S0119367D DE 723774 C DE723774 C DE 723774C
Authority
DE
Germany
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auxiliary motor
counter
registration
writing device
periodically
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Expired
Application number
DES119367D
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Mohr
Paul Paschen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE723774C publication Critical patent/DE723774C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D4/00Tariff metering apparatus
    • G01D4/10Maximum indicating or recording apparatus, i.e. where the tariff for a period is based on a maximum demand within that period

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Maximumzähler mit periodisch entkuppelter Registriervorrichtung Bei Maximumzählern mit periodisch entkuppelter Regstrvervorrichtung, bei denen ein Hilfsmotor die Registriervorrichtung antreibt und ein Spannwerk für ein mit Gesperre versehenes, entsprechend dem Zählermeßweg fortges,chaltetes Getriebe auflädt, dessen Sperrung jeweils vorübergehend durch den Zähler ausgelöst wird, ergeben sich durch die Zahnluft im Übersetzungsgetriebe leicht Registrierf ehler.
  • Die Erfindung bat die Aufgabe, diese Mängel zu beseitigen und gleichzeitig den Zähler soweit als möglich zu entlasten.
  • Erfindungsgemäß ist bei Verwendung eines periodisch von der Registriervorrichtung entkuppelten, einerseits vom Hilfsmotor, anderseits vom Zähler beeinflußben Getriebes dieses auf der Registrierwerksseite mit einer Rücklaufsperrung ausgerüstet und im Wege zwischen Zähler und Getriebe ein mit einem Endanschlag versehener Kraftspieicher vorgesehen, der während einer jeden Registrierperiode ständig vom Hilfsmotor biss zu dem Endanschlag nachgespannt gehalten wird.
  • Die Erfindung soll an Hand der Zeichnung näher erläutert werden.
  • Mit i ist die Zählerwelle und mit 2 eine an ihr angebrachte Steuerkurbel bezeichnet, die den Anker 3 eines Hemmwerks q. mit dem Steigrad 5 beim Umlauf des Zählers i steuert. Das Steigrad 5 ist über Zahnradvorgelege 6 bis 9 sowie übler ein elastisches Zwischenglied i o (mit der Feder i i und den Endanschlägen 12) mit einem Zahnrad 13 verbunden, das durch ein an einem Hebel 1 ¢ gelagertes Ritzel 15 mit einem Zahnrad 16 gekuppelt werden kann. Auf der Welle des Rades 13 sitzt fest .ein Sperrad 17, das durch Klinken 18 gegen Rückdrehung gesperrt ist. Die Klinken sind derart versetzt angeordnet, daß schon bei Zurücklegung einer halben Zahnteilung eine Spierrungierfolgt. Das Sperrrad 17 ist mit einer besonders kleinen Zahnteilung versehen. Das Rad 16 ist über ein Vargelege mit einem Hilfsmotor, beispielsweise :einem Synchron- oder Asynchronkleinmotor i g, verbunden. Auf der Welle des Rades 16 ist eine mit Begrenzungsanschlägen versehene Winde 2o befestigt, an der das eine Ende des Zugorgans 21 für die Verstellung des Schreibzeugs 22 angebracht ist. Das andere Ende des Zugorgans 21 ist an einem Federhaus 23 mit feststehendem Federhauskern 24 angebracht. Auch die Teilte 23 und 24 sind mit Begrenzungsanschlägen verstehen, die auch eine gewisse Vorspannung der Federhausfeder sichern. Mit 25 ist das Schreibpapier bezeichnet. Der Hebel 1q. wird durch einen als Relais wirkenden Kleinmotor 26 gesteuert. Eine Feder 27 sucht den Hebel i4. in die Kupplungsstellung zu drängen. Eine auf den Motor 26 einwirkende Feder 28 wirkt dem Drehmoment des Motors 26 entgegen und sucht mittels eines Armes 29 den Hebel 14 in die Entkupplungsstellung zu bringen. Die Motoren i 9 und 26 sind mit Schaltvorrichtungen versehen, die von einer Uhr periodisch gesteuert werden, in der Zeichnung aber der Einfachheit halber weggelassen sind.
  • Der Maximumschreiber arbeitet auf folgende Weisse: In der gezeichneten Stellung sind die Räder 13 und 16 durch das. Ritzel 15 miteiiT-ander gekuppelt. Die Motoren i9 und 26 sind .eingeschaltet. Der Motor i9 sucht das Schreibzeug 22 mit einem gewissen Kraftüberschuß hochzuziehen, kann es aber nicht schneller hochziehen, als es das vom Zähler gesteuerte H.emmwerl@ q. gestattet. Die Kraft des Motors 19 und die Kraft der Feder i i sind derart abgeglichen, daß durch den Motorantrieb die Feder i i bis zur Berührung der Endanschläge 12 gespannt gehalten wird. Wenn der Zähler i umläuft, führt beim Vorbeiwandern der Steuerkurbel 2 an dem Anker 3 der Anker eine Schwingung aus und läßt das Steigrad 5 sich um einen Zahn weiterdrehen. Um einen dem übers.etzu,ngsverhältnis entsprechend verminderten Betrag kann nun der Motor 19 das die Teile 5 bis 12 enthaltende Getriebe 30 sowie die Teile 13, 16 und 2o bis 23 weiterdrehen. Dabei wird gleichzeitig die Feder dies Federhauses 23 um einen gewissen Betrag gespannt. Bei diesem Vorgang gleitet das Sperrad 17 um einen entsprechenden Betrag unter den Klinken 18 fort. Der gleiche Vorgang wiederholt sich dauernd bis zum Ende einer jeden Registrierperio-de, bei dem die Motoren i 9 und 26 durch die Schaltuhr abgeschaltet würden. Beim Abschalten des Motors 26 wird durch die Feder 28 der Arm 29 gegen den Hebel 1q. gedrängt, der Hebel im Drehsinn des Uhrzeigers geschwenkt und dadurch das Ritzel 15 aus den Zähnen der Räder T g und 16' ausgerückt. Damit sind die Räder 13 und 16 entkuppelt. Die gespannte Feder i i sucht nun über die Getriebe 7 biss 9 das Rad 13 zurückzudrehen, wird daran aber durch die Klinke 18 und das Sperrad 17 gehindert. Wenn zufällig beide Klinken .nicht mit den Sperrflanken der Zähne des Rades 17 in Berührung stehen, dann kann das Rad 17 ein Stück weit bis zum Auftreffen -einer Klinke auf eine Sperrflanke zurückgedreht werden. Wegen der Versetzung der Klinken und wegen der kleinen Zahnteilung ist dieser Rückdrehwinkel an sich gering. Gleichzeitig wird das Schreibzeug 22 durch die Zugkraft der Feder im Federhaus 23 unter Mitnahme der Teile 2o, 16 und des Motors 19 in die Ausgangslage zurückgebracht. Der Motor i 9 wirkt dabei gleichzeitig als Rücklaufbremse, die zu große Rücklaufgeschwindigkeiten verhindert. Sollte der Bewegungswiderstand des Motors nicht genügend bremsend wirken, so kann man den Motor i9 bei der Entkupplung an eine verminderte Spannung legen, die so gewählt ist, daß das Motordrehmoment zusammen mit den Bewegungswiderständen der Registriervorrichtung mit genügender Sicherheit von der Zugkraft der Fed-erhausfeder überwunden wird. Bei Verwendung von Kollektorkleinmotoren kann zwecks Dämpfung der Rücklaufbewegung auch eine der bekannten Bremsschaltungen angewendet werden.
  • Während der Entkupplungszeit wird im allgemeinen der Zähler i weiterlaufen. das Steigrad 5 wird dabei von der Feder i i angetrieben, die sich langsam zu entspannen beginnt. Dabei entfern-en sich die Endanschläge 12 voneinander. Die Entfernung dieser Anschläge ist dem seit der Entkupplung vom Zähler i zurückgelegten Umlaufweg proportional. Nach einer bestimmten Zeit werden die Motoren i9 und 26 wieder bzw. der Motor i 9 an volle Spannung gelegt. Dadurch kehren die,einz,elnen Getriebe wieder in die gezeichnete Lage zurück. Die Räder 13 und 16 werden miteinander gekuppelt. Der Motor i 9 holt sogleich unter Spannung der Feder i i den Abstand zwischen den Endanschlägen 12 unter gleichzeitiger Mitnahme des Schreibzeugs 22 auf. Der während der Entkupplungszeit vom Zähler i zurückgelegte Umlaufsweg kann also für die Registrierung nicht verlorengehen. Von diesem Zeitpunkt an ergeben .sich wieder die gleichen Verhältnisse, wie eingangs beschrieben.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maximumzähler mit periodisch entkuppelter Registriervorrichtung, bei dem ein Hilfsmotor die Regi striervorriehtung antreibt und ein Spannwerk für ein mit Gesperre versehenes, entsprechend dem Zählermeßweg fortges.chaltetes Getriebe auflädt, dessen Sperrung jeweils vorübergehend durch den Zähler ausgelöst wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines periodisch von der RegistriervorrichtUng (2o bis 24) entkuppelten (Kupplung 13 bis 16), einerseits vom Hilfsmotor (i9), anderseits vom Zähler (i) beeinflußten Getriebes (30) dieses auf der Registrierwerksseite mit einer Rücklaufsperrung (Klinkengetriebe 17, 18) ausgerüstet ist und im Wege zwischen Zähler und Getriebe ein mit einem Endanschlag (12) versehener Kraftspeicher (i i) vorgesehen ist, der während einer jeden Registrerperiode ständig vom Hilfsmotor (19) bis zu dem Endanschlag (12) nachgespannt gehalten wird.
  2. 2. Maximumzähler nach ,Anspruch i mit einex zwischen dem übersetzungsgetriehe und der Schreibvorrichtung liegenden Kupplung und einem dauernd mit dem einzustellenden Teil der SchreibvorrIchtung verbundenen Hilfsmotor zum Einstell-ein der Schreibvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsmotor (i9) dauernd mit dem der Schreibvorrichtung (2o bis 2q.) zugekehrten Teil (16) der Kupplung (13 bis 16) verbunden ist und beim Rücklauf des einzusroellenden Teils (22) der Schreibvorrichtung (2o bis 2q.) nach der Entkupplung vom übersetzungsgetriebe (3a), bei der der Hilfsmotor (i 9) durch ein die Kupplung (13 bis 16) steuerndes Zeitwerk abgeschaltet oder an verminderte Spannung gelegt wird, als Rücklaufbremse wirkt.
  3. 3. Maximumzähler nach Anspruch i mit einem durch ein Zugorgan betätigten Schreibzeug, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende des Zugorgans mit einer vom Hilfsmotor ,angetriebenen Winde, das andere Ende -mit deinem um den feststehenden Federhauskern gelagerten Federhaus mit Begrenzungsanschlägen verbunden ist.
DES119367D 1935-08-13 1935-08-13 Maximumzaehler mit periodisch entkuppelter Registriervorrichtung Expired DE723774C (de)

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DE (1) DE723774C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2872273A (en) * 1952-11-03 1959-02-03 Bendix Aviat Corp Scanning type continuous recording meter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2872273A (en) * 1952-11-03 1959-02-03 Bendix Aviat Corp Scanning type continuous recording meter

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