DE720489C - Akustische Vorrichtung zum Anzeigen des UEberschreitens bestimmter Hoechstgeschwindigkeiten von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Akustische Vorrichtung zum Anzeigen des UEberschreitens bestimmter Hoechstgeschwindigkeiten von Kraftfahrzeugen

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DE720489C
DE720489C DEB187978D DEB0187978D DE720489C DE 720489 C DE720489 C DE 720489C DE B187978 D DEB187978 D DE B187978D DE B0187978 D DEB0187978 D DE B0187978D DE 720489 C DE720489 C DE 720489C
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DE
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leaf springs
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adjustable
shaft
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Expired
Application number
DEB187978D
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English (en)
Inventor
Fritz Bonte
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FRITZ BONTE
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FRITZ BONTE
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P1/00Details of instruments
    • G01P1/07Indicating devices, e.g. for remote indication
    • G01P1/08Arrangements of scales, pointers, lamps or acoustic indicators, e.g. in automobile speedometers
    • G01P1/10Arrangements of scales, pointers, lamps or acoustic indicators, e.g. in automobile speedometers for indicating predetermined speeds

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Distances Traversed On The Ground (AREA)

Description

  • Akustische Vorrichtung zum Anzeigen des Überschreitens bestimmter Höchstgeschwindigkeiten von Kraftfahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf eine alcustische Vorrichtung zum Anzeigen des überschreitens bestimmter Höchstgeschwindigkeiten von Kraftfahrzeugen, bei welcher Fliehkraftgewichte, die in ihrer Ausschwingbewegung eingestellt werden können, unmittelbar auf die Alarmvorrichtung wirken.
  • Akustische Alarmvorrichtungen, die durch eine Fliehkraftvorrichtung betrieben werden, sind in zahlreichen Ausführungsformen bekann. Bei einer dieser Vorrichtungen sind beispielsweise auf parallel zur Drehachse der Antriebswelle der Vorrichtung angeordneten und mit ihr umlaufenden Blattfedern Fliehkraftgewichte angebracht. Wenn sich diese Fliehkraftgewichte bei erhöhter Drehzahl nach außen bewegen, ziehen sie eine an den Blattfedern befestigte und axial auf der Welle verschiebliche Muffe gegen die auf der Welle befestigten Enden der Blattfedern und bringen dadurch auf der Muffe angebrachte Anschläge mit Vorsprüngen auf einer Warnglocke in Eingriff. Bei dieser Vorrichtung wirken die Fliehkraftgewichte nicht unmittelbar auf die Alarmvorrichtung ein, und es sind, ebenso wie bei vielen andern bekannten, mit Fliehkraftgewichten arbeitenden Alarmvorrichtungen. die Fliehkraftgewichte in ihrer Ausschwingbewegung nicht einstellbar.
  • Bei anderen bekannten akustischen Alarmvorrichtungen, die mit einer Fliehkraftvorrichtung arbeiten, wirken die Fliehkraftgewichte unmittelbar auf die Alarmvorrichtung ein und sind auch in ihrer Ausschwingbewegung einstellbar. So ist es bereits bekann, ein als Klöppel ausgebildetes Fliehkraftgewicht mit dem einen Ende des Klöppels gelenkig auf einem auf der Antriebswelle der Vorrichtung angebrachten Arm zu befestigen, so daß der Klöppel bei erhöhter Drehzahl gegen eine oder mehrere Glocken schlägt, die um die Welle herum angeordnet sind. Die Einstellbarkeit wird hierbei dadurch erreicht, daß der Klöppel in seiner Ausschwingbewegung durch eine Schraubenfeder gehemmt wird, die zwischen ihm und der Welle vorgesehen ist und deren Spannung durch eine Schraube verstellt werden kann.
  • Diese Verstellung ist jedoch sehr ungenau, so daß die Einstellung unzuverlässig ist.
  • Die erfindungsgemäß Vorrichtung zum Anzeigen des Überschreitens bestimmter Höchstgeschwindigkeiten ist dadurch gekennzeichnet, daß die Fliehkraftgewichte in an sich bekannter Weise auf parallel zur Drehachse der Antriebswelle angeordneten und mit ihr umlaufenden Blattfedern sitzen, deren freie Ausschwinglänge einstellbar ist und auf denen die Fliehkraftgewichte verschieblich hefestigt sind. Die Einstellung der freien Ausschwinglänge kann auf zwei verschiedene Weisen erfolgen, und zwar einerseits dadurch, daß ,die am einen Ende fest mit der Nntriebswelle verbundenen Blattfedern am anderen Ende durch Glieder geführt werden, die auf den Blattfedern einstellbar befestigt sind und andererseits ein die Blattfedern von außen umgreifendes und mit den selben umlaufenides Glied, beispielsweise ein Ring, in der Längsrichtung der Antriebswelle mittels einer nicht ulit der Welle umlaufenden Einstellvorrichtung verschiebbar ist.
  • Die Einstellung der freien Ausschwinglänge der Blattfedern ist außerordentlich einfach und sie dient verschiedenen Zwecken. Die Einstellung der zur Führung der Blattfedern an dem nicht mit der Antriebswelle fest verbundenen Ende dienenden Glieder ermöglicht eine Anpassung der Vorrichtung an den Tachometer, zwischen den und der Tachometerwelle die Vorrichtung am zweckmäßigsten eingebaut wird. Es ist daher nicht notwendig, für bestimmte Tachometer besondere akustische Anzeigevorrichtungen mit Blattfeldern von bestimmter Länge herzustellen, sondern die Anzeigevorrichtung kann durch entsprechende Einstellung der verschiebbaren Glieder für jeden Tachometer auf einfachste Weise passend gemacht werden. Nachdem die Vorrichtung durch diese Dauereinstellung dem Tachometer angepaßt worden ist, kann die freie Ausschwinglänge der Blattfedern durch Längsverschiebung des die Blattfedern von außen umgreifenden und mit demselben umlaufenden Gliedes verändert und somit die Vorrichtung auf eine bestimmte Geschwindigkeitsgrenze eingestellt werden.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung der Zeichnung, in welcher ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in vereinfachter Darstellung gezeigt wird. Es zeigen: Fig. I einen Längsschnitt durch den Erfindungsgegenstand, Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie 4-B der Fig. I und Fig. 3 eine Ansicht von oben und ron der Seite auf eine für den Erfindungsgegenstand benutzte Einstellhülse.
  • Der Erfindungsgegenstand wird am zweckmäßigsten unmittelbar hinter dem Tachometer, zwischen Tachometer und der beweglichen Tachometerwelle, eingebaut. Die bewegliche Welle endet üblicherweise in einem Vierkant. Die Welle 1 der Warnvorrichtung hat daher auf der linken Seite der Fig. I eine vierkantige Aussparung und auf der rechten Seite einen entsprechenden vierkantigen Dorn.
  • Die Hülle der beweglichen Tachometerwelle wird für die Länge der Waruvorrichtung in Form eines erweiterten Gehäuses fortgeführt, und zwar durch den Gehäuseunterteil 2 unt:l den Gehäuseoberteil 19. Die Gehäuseende sind so gestaltet, daß sie zu den Anschlüssen des Tachometers und rier beweglichen Welle passen, so daß die Waruvorrichtung ohne weiteres sofort eingebaut werden kann. Nachdem die richtige Lage in bezug auf den Stellhebel 6 gefunden ist, wird die Stellschraube 3 angezogen und dadurch der ganze Apparat befestigt.
  • Das akustische Warnsignal wird durch das Anschlagen der zwei umlaufenden Stahlkugeln I7 gegen den Tongeber 20 betvirlit. Dieser Tongeber ist in Fig. 1 als Stimmgabel gezeichnet; es kann auch eine Glocke mit Offnungen oder Fenstern oder mit innen augebrachten Anschlagleisten verwendet werden.
  • Die zwei Stahlkugeln 17 sitzen lose auf den bei'den Blattfedern 14. Diese Blattfedern laufen mit der Welle I um und biegen sich durch die Zentrifugalkraft so weit durch, daß die Stahlkugeln lus zu dem Tongeber hinausschwingen. Die rechten Enden der Blattfedern 14 sind durch die Schrauben 13 auf dem Stellring 12 befestigt, d-er mit der Welle 1 fest verbunden ist. Die linken Enden der Blattfedern 14 werden durch die beiden Klemmringe 15 und I6 gehalten. Die Klemmringe können leicht konisch sein und werden gegen Lockerung durch eine Sehraule gesichert. Beim Ausschwingen der Blattfedern verschieben sich die Klemmringe asial auf der Welle 1. Die Klemmringe 15 und 16 bieten die Möglichkeit, die Länge der Blattfedern 14 entsprechend der Bauart des Tachometers zu verändern. Bei verhältnismäßig hochtourigen Tachometern wird man die Federlänge kurz und bei niedertourigen Tachometern lang wählen.
  • Die Einstellung der gewünschten Geschwindigkeit, bei der ein Glockenzeichen ertönen soll, wird vom Fahrer mittels des Schaltknopfes 24 vorgenommen. Der Schaltknopf wird kreisbogenförmig um den Tachometer bewegt und auf die Stelle gebracht, auf der in der d!arüber befindlichen Skala 25 die zu wählende Höchstgeschwindigkeit markiert ist. die Bewegung des Schaltknopfes wird mittels des Hebels 6 auf die zweiteilige Ringfassung 5 übertragen, die in Fig. 3 näher dargestellt ist. Dieser Ring 5 dreht sich auf dem Gehäuseunterteil 2 und ist gegen axialen SchuXb durch die Scheibe 4 gesichert. Die beiden Bolzen 7 werden in den axialen Aussparungen des Gehäuses 2 durch Drehung des schraubenförmig genuteten Ringes 5 hin und her geführt. Die Bolzen 7 sind fest eingeschraubt in den Verstärkungsring II, der im Innern der Hülse 8 angebracht ist.
  • An dem linken Ende der Hülse 8 befinden sich zwei Haken 10, die über den Ring 9 hinweggreifen. Durch das Verstellen des Schaltknopfes 24 wird also der Ring 5 gedreht und die Stifte 7 bewegt; damit verschiebt sich die Hülse 8, die den mit den Blattfedern 14 umlaufenden Rinigg mit den@ Haken 10 umschließt.
  • Eine Versteifung des Ringes g hat aber eine Verkürzung bzw. Verlängerung des ausschwingenden Teiles der Blattfedern 14 zur Folge. Je kürzer die Schwinglänge der Blattfedern ist, um so größer muß die Zentrifugalkraft werden, damit die Stahlkugeln an den Tongebern anschlagen. Da aber die Zentrifugalkraft von der Umdrehungszahl der Welle abhängt und diese proportional der Fahrgeschwindigkeit ist, kann das Ertönen der Warnvorri chtung durch die Stellung des Ringes g und somit durch die entsprechende Stellung des Schaltknopfes 24 für jede beliebige Geschwindigkeitsstufe bewirkt werden.
  • Damit der Schall gut aus dem Gehäuse heraustreten kann, hat der Gehäuseoberteil 19 am unteren Ende des Tongebers größere Öffnungen. Der drehbare Ring I8 hat entsprechende öffnungen. je nach der vom Fahrer gewünschten Lautstärke des Warnsignals kann der Ring 18 so gedreht werden, daß die freie Öffnung des Gehäuseoberteiles mehr oder weniger verdeckt wird. Es ist also möglich, das Warnsignal auf eine Mindestlautstärke abzudrosseln.
  • Zwischen Gehäuseoberteil 19 und Tongeber 20 befindet sich noch ein Dämpfungsring 21, der gegebenenfalls auch mit Gewinde versehen werden kann, um als Gewindebuchse eine vollkommene Trennung beider Teile herbeizuführen. Die Welle I wird durch die Unterlagscheibe 22 und durch die Überwurfverschraubung 23 in ihrer Lage fixiert.
  • Es bereitet keine - Schwierigkeiten, diese Warnglocke in vorhandene Kraftfahrzeuge einzubauen. Das Einregulieren wird durch Drehen des Gehäuses vorgenommen. Da der Schalthebel 6 feststeht, wird durch Drehung des Gehäuses die Ausgangsstellung des Ringes 9 so lange verändert, bis eine Übereinstimmung des Signals mit dem Skalenanfang erfolgt ist. Man kann sich nun die einzelnen Marken der Geschwindigkeitsskala selbst auf Grund von Versuchsfahrten aufzeichnen. Will man dagegen vorgedruckte Skalen, die für alle Apparate passen sollen, verwenden, so muß man eine genaue Übereinstimmung durch Einregulierung der Klemmringe 15 und 16 herbeiführen.
  • Für neue Kraftfahrzeuge kann eine Ausführung vorgesehen werden, bei der Idie Warnglocke im Tachometergehäuse selbst eingebaut ist. Es kann selbstverständlich statt mehrerer Fliehkraftgewichte auch nur ein einziges Fl i ehkraftgewi cht Verwendung finden.

Claims (6)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Akustische Vorrichtung zum Anzeigen des Überschreitens bestimmter Höchstgeschwindigkeiten von Kraftfahrzeugen, bei welcher in ihrer Ausschwingbewegung einstellbare Fliehkraftgewichte unmittellbar auf die Alarmvorrichtung wirken, dadurch gekennzeichnet, daß die Fliehkraftgewichte (17) in an sich bekannter Weise auf parallel zur Drehachse der Antriebswelle (1) angeordneten und mit ihr umlaufenden Blattfedern (14) sitzen, deren freie Ausschwinglänge einstellbar ist und auf denen die Fliehkraftgewichte verschieblich befestigt sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die am einen Ende (bei 12, 13) fest mit der Antriebswelle (1) verbundenen Blattfedern (14) am anderen Ende auf der Antriebswelle durch Glieder (I5, I6) geführt werden, die auf den Blattfedern einstellbar befestigt sind.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Biattiedern von außen umgreifendes und mit denselben umlaufendes Glied, heispielsweise ein Ring (9), in der Längsrichtung der Antriebswelle mittels einer nicht mit der Welle umlaufenden Einstellvorrichtung (8 bis 10) verschiebbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung Greifer (10) enthält, die mit Zapfen (7) verbunden sind, welche nicht drehbar, jedoch längs verschiebbar in Schlitzen des feststehenden Gehäuses (2 bis I9) geführt sind und deren Längsverschiebung durch Drehung eines gegen axialen Schub gesicherten, schraubenförmig genuteten Ringes (5) bewirkt wird.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der schraubenförmig genutete Ring (5) durch einen Handhebel (24) zum Einstellen auf eine hestimmte Geschwindigkeit gedreht wird.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen I bis 5, dadurch gekennzeichnet daß der Schaltknopf (24) des zum Einstellen der Vorrichtung auf eine bestimmte Geschwindigkeit dienenden Hebels (6) konzentrisch zur Tachometerskala bewegbar angeordnet ist.
DEB187978D 1939-07-09 1939-07-09 Akustische Vorrichtung zum Anzeigen des UEberschreitens bestimmter Hoechstgeschwindigkeiten von Kraftfahrzeugen Expired DE720489C (de)

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