DE244907C - - Google Patents
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- DE244907C DE244907C DE1910244907D DE244907DD DE244907C DE 244907 C DE244907 C DE 244907C DE 1910244907 D DE1910244907 D DE 1910244907D DE 244907D D DE244907D D DE 244907DD DE 244907 C DE244907 C DE 244907C
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- Expired
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01P—MEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
- G01P1/00—Details of instruments
- G01P1/07—Indicating devices, e.g. for remote indication
- G01P1/08—Arrangements of scales, pointers, lamps or acoustic indicators, e.g. in automobile speedometers
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 244907 KLASSE 74 h. GRUPPE
HANS DAHL in WILMERSDORF b! BERLIN.
Hebel verstellt wird.
Zusatz zum Patent 243574 vom 3. Juli 1910.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Dezember 1910 ab. Längste Dauer: 2. Juli 1925.
Bei der Signalvorrichtung für Geschwindigkeitsmesser nach Patent 243574 wird von
der , Zeigerwelle des Geschwindigkeitsmessers ein Kurvenkörper bewegt, gegen dessen Oberfläche
ein Hebel anliegt, der mittels einer Übertragungsvorrichtung einen Signalkörper bewegt. Die Oberfläche des Kurvenkörpers
ist derart gestaltet, daß der Signalkörper innerhalb gewisser Geschwindigkeitsgrenzen in
ίο Ruhe bleibt, während er in den Übergangszeiten
seine Stellung beliebig ändert.
Vorliegende Erfindung betrifft den weiteren Ausbau, indem der Hebel, welcher die Bewegung
des Kurvenkörpers auf die Signälvorrichtung überträgt, nicht dauernd, sondern nur
zeitweilig anliegt. Er ist nämlich als Tastorgan ausgestaltet, während der Kurvenkörper
als Staffelkörper ausgebildet ist.
Hierdurch wird eine sprungweise Bewegung des Signalkörpers erreicht, was für die Praxis
von großem Werte ist.
Die Figur zeigt eine Stirnansicht einer Vorrichtung gemäß der Erfindung, teilweise durchbrochen.
ι ist die Zeigerwelle des Geschwindigkeitsmessers.
Auf dieser sitzt fest das Staffelrad 2 mit seinen Staffeln 15, 25, 35 und 45.
Gegen das Staffelrad stößt der Tasthebel 3, welcher am Ende des Meßhebels 4 drehbar
angeordnet und in seiner Lage durch die Feder 5 und den Ausschlagstift 6 festgehalten
ist, so daß er nach links ausweichen kann.
Der Meßhebel 4 wird mit seinem einen Ende durch die Feder 28 abwärts gezogen.
Das ändere Ende ist mit einem Röllchen 8 versehen. Dieses Röllchen wird zeitweise und
wiederkehrend durch den Nocken 9 niedergedrückt. Letzterer sitzt auf der Achse 10,
welche durch die Maschine in. beliebiger Weise gedreht wird.
Gegen den linken Arm des Meßhebels stößt die Zahnstange 11 mit einem Röllchen 12 an.
Sie läßt sich auf- und abwärts schieben und wird durch die Feder 33 nach abwärts gezogen.
Die Zähne der Zahnstange stehen im Eingriff mit dem Zahnrade 13, auf dessen Welle die
mit verschiedenfarbigen Sektoren ausgestattete Signalscheibe fest angebracht ist. Auf der
anderen Seite der Zahnstange befinden sich Sperrausschnitte 16, in die der Sperrhebel 18 mit
seiner Spitze 17 einfallen kann. Dieser Sperrhebel steht unter der Spannung der Feder 20
und endigt unten in ein Röllchen 19.
Die Signalscheibe ist mit verschiedenfarbigen Sektoren 21, 22, 23 und 24 versehen, die nacheinander
sprungweise in der Schauöffnung 26 erscheinen können.
Die Wirkungsweise ist folgende: Die Zeigerachse ι des Geschwindigkeitsmessers dreht sich
bei steigender Geschwindigkeit nach rechts
35
40
45
55
60
und nimmt das Staffelrad 2 mit. Der Tasthebel 3 stößt mit seinem unteren Ende an
dieses an, kann aber trotz des Zuges der Feder 28 nicht weiter nach unten gelangen, solange
dieselbe Staffel 0 bis 15, die, der Geschwindigkeit von 0 bis 15 km pro Stunde entspricht,
unter dem Tasthebel 3 sich befindet.
Der Meßhebel 4 kann deshalb die Zahnstange 11 nicht heben; diese bleibt vielmehr
ruhig in ihrer Lage und infolgedessen auch die anzeigende Farbe für 0 bis 15 km.
Wächst die Geschwindigkeit über 15 km, so daß die Staffel 0 bis 15 nicht mehr gegen
das Ende des Tasthebels 3 anliegt, so wird der Tasthebel 3 plötzlich durch die Feder 28 abwärts
nach unten bewegt, bis er an der nächsten Staffel 15 bis 25 anstößt. Hierdurch wird das linke
Hebelende des Meßhebels 4 aufwärts gedrückt und schiebt daher die Zahnstange 11 schnell
aufwärts, mit der Folge, daß das Zahnrad 13 mit der Signalscheibe sich auch rasch dreht,
wodurch in der Schauöffnung plötzlich eine andere, die Geschwindigkeit 15 bis 25 km kennzeichnende
Farbe zum Vorschein kommt.
Die Zahnstange bleibt in der neuen Höhenlage, die einem Geschwindigkeitsbereich von
15 bis 25 km entspricht, stehen, weil sie teils von dem Sperrhaken 18 festgehalten wird,
teils in der Zwischenzeit, wo dieser ausgelöst wird, gegen den linken Arm des Meßhebels 4
anliegt.
Der Sperrhaken 18 wird nämlich durch den Nocken 9 periodisch ausgelöst, welcher an das
Röllchen 19 anschlägt.
In dieser Weise geht es weiter bei der nächsten Gruppe 25 bis 35 km.
Nimmt die Geschwindigkeit ab, so wechseln die farbigen Gruppensektoren in der Schauöffnung
in ähnlicher, aber umgekehrter Weise.
Sinkt z. B. die Geschwindigkeit von 25 auf 15 km, so dreht sich das Staffelrad in umgekehrter
Richtung, also nach links, wodurch der Staffelpunkt 15 an die Seite des Tasthebels
3 anstößt und diesen nach links gegen den Zug der Feder 5 drängt. Inzwischen hat
aber der Nocken 9 durch seine Umdrehung das Röllchen 8 heruntergedrückt und dadurch
den Tasthebel 3 in die Höhe gezogen, so daß sein unteres Ende jetzt auf die inzwischen
vorgeschobene Staffel 0 bis 15 aufstoßen muß. Hierdurch ist das rechte Hebelende des Meßhebels
4 nach oben und das linke Hebelende nach unten gebracht, so daß durch den Zug der Feder 33 die Zahnstange 11 nach Auslösung
des Sperrhebels 18 plötzlich heruntergezogen und das Zahnrad 13 mit den Signalscheiben
rasch in umgekehrter Richtung gedreht wird, bis die dem Geschwindigkeitsbereich ο bis 15 km entsprechende Signalfarbe
in der Schauöffnung 26 erscheint.
Claims (2)
1. Anzeigevorrichtung für Geschwindigkeitsmesser nach Patent 243574, bei
denen ein Signalkörper durch einen von der Zeigerwelle bewegten Kurvenkörper und einen mit diesem zusammen arbeitenden
Hebel verstellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der mittels eines Tastorgans in den Kurvenkörper greifende Hebel entsprechend
der zu messenden Geschwindigkeit, etwa mittels eines umlaufenden Nockens, in Schwingungen versetzt wird
und die Grenzlage des Hebels infolge Staffelung des Kurvenkörpers je nach der Drehungsrichtung der Zeigerwelle sich ruckweise
ändert, so daß die durch den Hebel bewegte, unter der Wirkung einer Gegenkraft stehende Signalvorrichtung entsprechend
der Grenzlage des Hebels mehr oder weniger verstellt wird, wobei die Rückbewegung
der Signalvorrichtung zeitweise durch ein während eines Teils der Schwingungsdauer
wirksames Gesperre verhindert wird.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Staffelkörper
als Staffelrad und das Tastorgan als Tasthebel ausgeführt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE243574T | 1910-07-03 | ||
| DE244907T | 1910-12-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE244907C true DE244907C (de) | 1912-03-22 |
Family
ID=34634927
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1910244907D Expired DE244907C (de) | 1910-07-03 | 1910-12-02 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE244907C (de) |
-
1910
- 1910-12-02 DE DE1910244907D patent/DE244907C/de not_active Expired
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