DE340772C - Vibrationskontakt - Google Patents
VibrationskontaktInfo
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- DE340772C DE340772C DE1920340772D DE340772DD DE340772C DE 340772 C DE340772 C DE 340772C DE 1920340772 D DE1920340772 D DE 1920340772D DE 340772D D DE340772D D DE 340772DD DE 340772 C DE340772 C DE 340772C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ring
- sensitivity
- vibration
- contact
- needle
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- Expired
Links
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- 241000446313 Lamella Species 0.000 description 3
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H35/00—Switches operated by change of a physical condition
- H01H35/14—Switches operated by change of acceleration, e.g. by shock or vibration, inertia switch
- H01H35/144—Switches operated by change of acceleration, e.g. by shock or vibration, inertia switch operated by vibration
Landscapes
- Burglar Alarm Systems (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Vibrationskontakt, der zum Schütze gegen Einbruch und
Diebstahl dient. Ein Vibrationskontakt der Fig. A, der darin besteht, daß an einer
S schwachen, aus einer Windung bestehenden Spiralfeder α ein Gewicht b ruht, dessen
Spitze oder Nadel c gegen die innere Wandung eines Ringes d anliegt, ist bekannt.
Durch die bei kleinen Erschütterungen sich bewegende Nadel wird ein Ruhestromkreis
e-ex auf einen Augenblick unterbrochen und dadurch mit Hilfe eines Relais ein Alarmsignal
o. dgl. ausgelöst. Fig. B zeigt die Nadel c und den Ring d im Grundriß. Bei
iS diesen bekannten Kontakten ist eine einfache
Verstellung der Empfindlichkeit leicht dadurch gegeben, daß man den Ring d mehr
oder minder weit in Pfeilrichtung p verschiebt
und dadurch eine veränderte Spannung in der Feder α, also ein mehr oder minder
festes Anliegen der Nadel c gegen den Ring d erzielen kann.
Es zeigen sich aber folgende Nachteile: Stellt man das Gehäuse, in dem sich der Kontakt
befindet, nach einer bestimmten Richtung schräg, so legt sich, wie Fig. C zeigt,
die Nadel des Gewichtes so fest gegen den Ring an, daß die Funktion des Apparates
illusorisch wird, es kann ihn also ein Unbefugter durch Schrägstellen außer Tätigkeit
setzen. Ferner: Das Kontaktgehäuse soll am besten ein durch Plombe abgeschlossenes sein,
eine Stellvorrichtung zur Veränderung der Empfindlichkeit ist demnach vorteilhaft außerhalb
des plombierten Gehäuses anzubringen, weil eine Empfindlichkeitsnachstellung bzw.
■ eine Empfindlirihkeitsprüfung bei diesen Apparaten
häufig nötig ist. Dann ist es aber auch wiederum einem Unbefugten möglich, zwecks
Vornahme des Diebstahls den Kontakt unempfindlich zu stellen.
Beide Nachteile sollen durch vorliegende Erfindung vermieden werden. Sie besteht
darin, daß das Gehäuse kreisrund gemacht wird oder eine sonstwie ringsherum gleichmäßige
äußere Form hat, in Verbindung mit einer zum Gehäuse bzw. zu den inneren Teilen in ihrer Stellung wechselbaren äußeren.
Skala und einer ebenfalls zur Stellung der inneren Teile wechselbaren Einstellungsvorrichtung
auf Empfindlichkeit.
In Fig. ι ist dies näher dargestellt, α ist
wiederum die Spiralfeder, 'an der das Gewicht b mit Spitze oder Nadel c, welche gegen
die innere Wandung des Ringes d anliegt, ruht. Die Empfindlichkeitseinstellung geschieht
durch ein Zahnradsegment g, das mit d verbunden ist, ferner durch Zahnrad h und
äußeren Drehhebel i. Die Zahnradübersetzung ist gewählt, um eine größere Bewegung
des Hebels i bei kleineren Einstellungen zu erhalten. Fig. 2 zeigt die oberen
Teile bei abgenommenem Deckel im Grundriß. Die Nadel c des Gewichtes b legt sich
gegen die innere Wandung des Ringes d mehr oder minder fest an, wenn das mit dem
Ringe d verbundene Zahnradsegment g um den Zapfend gedreht wird. Die drehbaren
Teile werden getragen von dem Bock I. Die vibrierenden Teile sind in Fig. 2 nicht mitgezeichnet
und sind aus der Fig. 1 genügend ersichtlich. Sie werden getragen von der
„ Lamelle ο, die in einem kleinen Bock r etwas
beweglich gelagert ist, und die einen Stift s trägt, der sich gegen eine Fiber- oder Hartgummischeibe
t anlegt. Wenn am Hebel i von außen zwecks Empfindlichkeitseinstellung
gedreht wird, so dreht sich auch die Scheibe t, so daß das Gewicht b wegen der Reibung
zwischen s und t in leichte Vibration geraten und das Alarmwerk auslösen muß. Eine
ίο leichte Vibration kann bei Bewegung der
Stellvorrichtung auch dadurch erzfeit werden, daß der Ring d feststeht, während die mehr
oder minder feste Gegenstellung der Nadel c durch Drehung der Lamelle ο stattfindet, etwa
so, daß die Lamelle 0 mit dem Zahnräderpaar h, g verbunden ist. Eine Empfindlichkeitseinstellung
soll also ohne Alarmabgabe nur bei abgestellter Weckvorrichtung möglich sein,
Das Gehäuse w ist kreisförmig, desgleichen der Deckel v, welcher oben mit Ziffern oder
mit sonstigen Merkmalen versehen ist, die die Stellung des Zeigerhebels i kennzeichnen.
Alle inneren Teile ruhen auf einer Platte z, die in dem runden Gehäuse drehbar ist. Danach
ist die Lage aller inneren Teile zu den oben angegebenen Ziffern wechselbar. Dasselbe
ist der Fall, wenn die inneren Teile am Boden, des Gehäuses befestigt und das Zifferblatt
ν selbst drehbar gemacht wird. Der Drehhebel i sitzt mittels eines Achtkantes
oder sonstwie wechselbar auf der Drehachse und ist in seiner Lage zu der Stellung der
inneren Teile des Apparates somit ebenfalls wechselbar.
Eine Erkennung der Empfindlichkeitsveränderung an der äußeren Stellvorrichtung
seitens Unbefugter ist nun nicht mehr möglich. Ferner: In gerader Lage des Instrumentes
arbeitet dasselbe ordnungsgemäß, sobald es aber um irgendeine Kante des äußeren Gehäuses schräg gestellt wird, wird die Lage
der Nadel c in dem Kreisring d sich verschieben, den Ruhestrom für einen Augenblick
unterbrechen und das Alarmwerk auslösen, vorausgesetzt, daß nicht die Schrägstellung
gerade um die gedachte Achse m-m geschieht. Diese ist aber wegen der äußeren gleichmäßigen
Form des Gehäuses (z. B. der kreisrunden) und der wechselbaren Ziffernanordnung sowie des zur Lage der inneren Einrichtung
wechselbaren Empfindlichkeitsstellhebels nicht zu erkennen.
Damit der Apparat je nach seinem wechselnden Standort stets gerade steht, ist es angebracht,
ihn im kardanischen Gelenk beweglich aufzuhängen. Auch diese Hängebefestigung des kompletten Apparates inkl. Zifferblatt
und Stellhebel kann innerhalb des Gehäuses«; liegen. Ein Versuch, die innere
Einrichtung so schräg zu stellen, daß die Nadel c sich fester gegen den Ring anlegt,
würde in diesem Falle von dem Unbefugten durch Schrägstellung des auf den inneren
Teilen, nicht mehr auf dem Gehäuse liegenden Zifferblattes gemacht werden müssen
und in der beschriebenen Weise zur Alarmabgabe führen. Die durch die kardanisehe
Aufhängung gegebene leichte Beweglichkeit des Apparates muß bei einer Bewegung des Stellhebels i zur Verstellung der
Empfindlichkeit auch eine Bewegung des Vibrationsgewichtes l· zur Folge haben.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Vibrationskontakt, bestehend aus einem an spiralig gebogener Feder ruhenden Gewichte, deren Spitze gegen die innere Kante eines Ringes Hegt, gekennzeichnet durch ein den Kontakt aufnehmendes rundes oder sonstwie äußerlich gleichmäßiges Gehäuse in Verbindung mit einer zur Lage der inneren Teile wechselbaren Erkennungsskala und einer zur Lage der inneren Teile wechselbaren Einstellungsvorrichtung auf Empfindlichkeit, 2. Vibrationskontakt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Vorrichtung zur Verstellung der .Empfindlichkeit (Skalenzeiger i) mit einer Bewegung des Vibrationsgewichtes (&) verknüpft ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE340772T | 1920-01-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE340772C true DE340772C (de) | 1921-09-16 |
Family
ID=6229404
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920340772D Expired DE340772C (de) | 1920-01-10 | 1920-01-10 | Vibrationskontakt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE340772C (de) |
-
1920
- 1920-01-10 DE DE1920340772D patent/DE340772C/de not_active Expired
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