DE179245C - - Google Patents
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- DE179245C DE179245C DENDAT179245D DE179245DA DE179245C DE 179245 C DE179245 C DE 179245C DE NDAT179245 D DENDAT179245 D DE NDAT179245D DE 179245D A DE179245D A DE 179245DA DE 179245 C DE179245 C DE 179245C
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Links
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B3/00—Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
- G11B3/44—Styli, e.g. sapphire, diamond
- G11B3/46—Constructions or forms ; Dispositions or mountings, e.g. attachment of point to shank
Landscapes
- Packaging For Recording Disks (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42g. GRUPPE
Schallplatte für Sprechmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Oktober 1905 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schalldose für Sprechmaschinen. Es ist bei solchen
Schalldosen bekannt, die Schallplatte mit kreisförmigen Rippen zu versehen. Das Wesen
der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß die Schallplatte mit einem mittleren, elastischen
Ring versehen ist, der durch an sich bekannte kreisförmige Rippen von einer inneren
durch Rippen o. dgl. versteiften Scheibe und
ίο von einem äußeren, ebenfalls steifen Ring getrennt
ist. Hierdurch wird gegenüber der erwähnten bekannten Anordnung, bei welcher alle zwischen den kreisförmigen Rippen liegenden
Teile der Schallplatte gleich steif sind, die Empfindlichkeit der Schallplatte erhöht und
daher die Klangwirkung der Sprechmaschine verbessert.
Die neue Schalldose ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. ι ist ein Querschnitt durch die Schalldose.
Fig. 2 zeigt die Lagerung des Stifthebels in Vorderansicht, und
Fig. 3 ist eine Vorderansicht der Schallplatte in kleinerem Maßstabe.
Fig. 3 ist eine Vorderansicht der Schallplatte in kleinerem Maßstabe.
Die Schalldose 1 (Fig. 1) ist an der Rückseite
mit einem rohrartigen Ansatz 2 versehen, welcher in einer Hülse 3 drehbar ist. Diese
Hülse 3 trägt den Schalltrichter oder eine andere Vorrichtung zum Leiten oder Verstärken
des Schalls und ist in geeigneter Weise gestützt, so daß sie die Schalldose 1 in der richtigen
Lage in bezug auf die rotierende Aufnahmeplatte hält.
Der Rohransatz 2 ist mit einem Flansch 40 versehen, an dem die Schalldose mittels Schrau-'
ben o. dgl. angebracht ist, so daß sie leicht an
dem durch diesen Rohransatz 2 und die Hülse 3 gebildeten Träger befestigt oder von letzterem
abgenommen werden kann. . ■
Die Mundöffnung der Schalldose ist durch eine Membran oder Schallplatte 4 verschlossen,
deren Rand zwischen Ringen 5 aus Kautschuk oder anderem elestischen oder halbelastischen
Stoff befestigt ist. Der innere dieser Ringe 5 ruht auf einer ringförmigen Schulter in der
Schalldose und der äußere Ring 5 wird durch einen Ring 6 in der Lage gehalten, welcher in
beliebiger Weise, z. B. durch Schrauben 7, an der Schalldose befestigt sein kann.
Auf der äußeren Fläche der Schallplatte 4 ruht das innere Ende des Stifthebels 9, welcher
an einem Arm 10 der Schalldose 1 angelenkt ist. In an diesem Arm 10 vorgesehene Ohren
sind Stifte 11 (Fig. 2) geschraubt, welche in konische Aussparungen an entgegengesetzten
Seiten des Stifthebels greifen.
An der Unterseite des äußeren Arms des Stifthebels, d. h. an einem Punkt auswärts und
jenseits in bezug auf die Drehachse dieses Hebels ist eine Aushöhlung vorgesehen, in
welche das achsial vorstehende Ende eines eine gewundene Feder 12 darstellenden Drahts
greift. Das aridere Ende dieser Feder ruht auf dem inneren Ende eines Schraubenstöpsels 13,
der in einen Ansatz am Arm 10 geschraubt ist, so daß durch Einstellung dieser Schraube 13
die Spannung der Feder 12 vergrößert oder verringert und daher die Stärke des durch diese
Feder auf den Stifthebel 9 ausgeübten Drucks entsprechend gereglt werden kann.
Die Membran oder Schallplatte 4 besteht aus einer Plätte aus dünnem Blech, welche mit zwei
ringförmigen Rippen 4a und 4* versehen ist.
Letztere sind so angeordnet, daß sie eine mittlere und verhältnismäßig starre Platte 4°, welche
durch radiale Rippen oder andere Mittel versteift sein kann (vgl. Fig. 3), einen verhältnismäßig
starren, äußeren Ring \d und einen dazwischenliegenden,
elastischen Ring 4e, welcher
zweckmäßig dünner als die Platte \c und der
■ Ring 4d ist, bilden.
Eine Schallplatte von der oben erläuterten Form ist außerordentlich elastisch. Sie wird so
angeordnet, daß sie Neigung hat, sich nach außen gegen das innere Ende des Stifthebels 9, mit
dem sie nicht fest verbunden ist, unter Druck anzulegen. Dieser Neigung wird durch den
Druck der gegen den äußeren Arm des Stifthebels 9 wirkenden Feder 12 Widerstand entgegengesetzt,
und auf diese Weise werden der Stifthebel 9 und die Schallplatte 4 ständig in einem Zustand der Spannung erhalten, wodurch
bessere Ergebnisse bei der Wiedergabe der Klänge erzielt werden sollen, als wenn die erwähnten
Teile nicht unter Spannung wären.
Durch Anordnung der gewundenen Feder 12 mit einem achsial vorspringenden Teil wird der
geringstmögliche Betrag an störenden Eigenschwingungen des Stifthebels gewährleistet, da
die Berührung der Feder "mit diesem Hebel auf das Aufliegen des feinen, den achsialen Vorsprung
der Feder bildenden und erforderlichenfalls in eine Spitze auslaufenden Drahts auf
diesen Hebel beschränkt ist. Auf diese Weise ist der Charakter der durch die Schwingungen
der Schallplatte infolge Einwirkung des Stifthebels hervorgebrachten Wiedergabe nicht ungünstig
beeinflußt, wie es bei der Berührung eines eine große Berührungsfläche besitzenden
Metallstücks mit der Unterseite des Stifthebels der Fall sein würde.
Der Stift 14 (Fig. 1) ist in eine Nabe am
äußeren Ende des Stifthebels 9 eingepaßt und an letzterem in üblicher Weise mittels einer
Stellschraube 15 gesichert. Damit man leicht zu dem äußeren Ende des Stifthebels 9 gelangen
kann, um eine Auswechselung des Stifts 14 vornehmen zu können, kann die ganze Schalldose
gedreht werden, indem der Rohransatz 2 der letzteren in dem rohrförmigen Träger 3
gedreht wird. Auf diese Weise wird derjenige Teil der Schalldose, an welchem der Stifthebel
angelenkt ist, aufwärts von der drehbaren Aufnahmescheibe fortbewegt.
Claims (3)
1. Schalldose für Sprechmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schallplatte
(4) mit einem mittleren, elastischen Ring (4e)
versehen ist, der durch an sich bekannte, kreisförmige Rippen (4s, 4*) von einer
inneren, durch Rippen o. dgl. versteiften Scheibe (4C) und von einem äußeren, ebenfalls
steifen Ring (4^) getrennt ist.
2. Schalldose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schallplatte (4)
sich gewöhnlich nach außen gegen den mit ihr nicht fest verbundenen Stifthebel (9)
zu drücken sucht, dessen innerer Arm durch eine auf den äußeren Arm wirkende Feder
(12) gegen die Schallplatte (4) gedrückt wird, so daß die Schallplattenspannung und
die Spannung der Feder (12) sich gegenseitig ausgleichen.
3. Schalldose nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,- daß die Feder (12)
schraubenförmig gewunden ist und mit dem
- einen Ende in eine Aushöhlung am unteren Arm des Stifthebels 9 greift.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE179245C true DE179245C (de) |
Family
ID=443580
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT179245D Active DE179245C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE179245C (de) |
-
0
- DE DENDAT179245D patent/DE179245C/de active Active
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