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Bogenlampenscheinwerfer zur Auffindung und Verfolgung von bewegten
Zielen ß.ei Scheinwerfern, welche zur Auffindung und Verfolgung von bewegten Zielen
benutzt werden, ist es bekannt, das Scheinwerfergehäuse um eine senkrecht-- Achse
drehbar und um eine horizontale Achse kippbar zu gestalten. Die Scheinwerfer sind
gewöhnlich mit Spiegeln ausgerüstet, die die von der r : .t.,. - tt ;.rln@#
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und möglichst parallel in den Raum werfen. Uni die Streuung -dieser
Scheinwerfer zu vergrößern, werden vor den Schein- ,verfem Streu-.oder Linsen angeordnet.
Diese Ausgläser führung hat jedoch den Nachteil, daß ein Teil des Lichtes durch
die beträchtlichen Glasstärken absorbiert wird. Es ist auch bereits der Vorschlag
gemacht worden., den Reflektor vor dehn Scheinwerfer teils als lichtstreuende Fläche
und teils als Planspiegel auszubilden, die durch Umklappen oder Einschieben austauschbar
sind. Die Streuung läßt sich jedoch bei derartigen Schenwrn nur bis zu eiaiem verhältnismäßig
kleinen Winkel vergrößern, so daß man lediglich von einem -üi einer Richtung etwas
breitexen Lichtkegel sprechen kann. Auch sind bereits Refiekt.oren mit :ein-er Anzahl
von Zonenoder Abteilen bakanntgewarden, die gemäß senkt-r@hr ."r tt:,amc#rr#c-htc'n
Mitteleherne verlaufenden Kurven zusammenstoßen, wobei die Zonen oder Abteile: durchweg,
d. h. oberhalb und unterhalb der waagerechten Mittelebene, parabolische Flächen
bilden deren Brennpunktgeraden sich in einem gemeinsamen Mittelpunkt schneiden.
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Aufgabe vorliegender Erfindung ist es nun, ein. schmales fächerförmiges
Lichtbündel ,auszusenden, .derart, daß durch eine einfache Kipp- oder Schwenkbewegung
-des Schei:nwerfergehäuses in kurzer Zeit eine Ableuchtl_uig des gesamten Horizontes
möglich ist.
Zu diesem Zweckc ist es erfordc@rlicli, da(.) der Streuwinkel
angenähert 190, ist, Glas auszusendendc Lichtbündel also einen Fache r darstellt.
Ein Streuwinkel von etwa i 4 o", wie ei- bereits bei einem Paraho,loidrctlclct;>r
vorgesehen war, ist für diese Zwecke, r:it: fache Drehung des nach oben gekehrten
Scheinwerfers um seine vertikale Achse vorausgesetzt, unzureichend, denn bei einem
solchen Strahlwinkel lviirde das aufzusuchende Flugzeug bei einer horizontalen Entfernung
von nur 5 km von der Scheinwerferstellung bereits eine Höhe von über isoo in haben
können, ohne gesichtet zu werden. Dieser Machteil lrü-@l c1,11-(-11 die Erfindung
@-@rmirdrn. indem vor allem auch Sturzbomber, die etwa über die Schützengräben niedergehen,
in einer selbst nur i oo m betragenden Höhe durch den Scheinwerfer sofort festgestellt
und verfolgt werden könncii.
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Erfindungsgesniiß wird zur Auffindung und Verfolgung von fliegenden
Zielen ein B:ogenlampenscheinwer fer mit um eine senkrechte Achse drehbarem und
um eine horizontale Achse kippbarem Gehiitise derart gebaut, daß die größte Ausdehnung
der I.ichtbogenflannin,c nut der Brennlinie des Reflektors zusain@menfällt. In For
thildung des Erfindungsgedankens ist die negative Kohle in der Ebene, die durch
die Richtung des Strahluibündels und durch die Brennlinie gegeben ist, zu der senkrecht
zur Bremilinie, 11z der gleichen Ebene liegenden positiven Kohle geneigt angeordnet.
Um andererseits dein Scheinwerfer eine möglichst starke Leuchtkraft zu geben, ist
es zweckmäßig, -ihn mit Lichtquellen auszustatten, die in dei- Brennlinie des spiegelnden
Systems angeordnet sind.
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An Hand der Zeichnung, in welcher Abb. i einen Querschnitt, Abb.2
einen Längsschnitt durch einen beispielsweisen Scheinwerfer gemäß der Erfindung
und Abb.3 eine schematische Ansicht eines beispielsweisen Scheinwerfers veranschaulichen,
sei die Erfindung näher erläutert. Hiernach fällt das von den Bogenlampen i ausgehende
Licht auf die zylindrischen Parabolspiegel 2, welche zweckmäßig *zu mehreren nebeneinander
in dem @.-vgf@l-ililb(:11 5cheinw erfergeliäuse 3 auguordnet sind. Jeder einzelne
Spiegele kann wiederum aus kleinen geraden oder gekrümmten Spiegelstücken zusammengesetzt
sein. Das Gehäuse 3 ist an den Austrittsstellen .der Lichtstrahlen durch eine Glasscheibe
¢ und Seitenschezb:en 5 geschlossen. An dem Scheinsind Kufen 6 vorgesehen-, w#e
lc°he auf Führ un gsr ollen ; laufen. :Mittels dicsc.r Einrichtung kann das Scheinwerfergehäuse
um seine horizontale Längsachse gekippt werden. 1-)er Scheinwerfer ruht ferner auf
dem Drehtisch 8, der gegenüber dem Untersatz g um seine vertikale Achse drehbar
ist. An den Stirnseiten des aus den 2 gebildeten Reflektors sind ebene Seitenspiegel
i o angebracht, die zweckmäßig etwa bis zur Brennlinie reichen, die wiederum vorteilhaft
außerhalb des Reflektors liegt.
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Wie die Abbildungen erkennen lassen, werden von dem Reflektar die
Lichtstrahlen in rinn, Ähh- t zeit. narallel in den Kanin gesendet, während in der
anderen Richtung (vg 1. Abb. 2 und 3-) der Streuung- bis 18o° und darüber hinaus
gewählt werden kante. Es wird also gleichsam ein. Lichtfächur gebildet, wie er in
der Abb.3 dargestellt ist.
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Die Bogenlampen werden derart angeordnet, daß die größte Ausdehnung
der Lichtb.ogenflatntne mit der Brennlinie des Spiegelsyste i-, zu@aninicnfällt,
um auf diese Weise rlucli cl:,, Licht der Flamme nutzbar zti machen. Hierbei erhält
die negative Kohle zwecl:niäiliig eine derartige Stellung, daß sie in der Ebene.
.die durch die Richtung des Strahlcnl@ündd: und durch die Brennlinie gegclieii ist,
zti der senkrecht zur Brennlinie, in der gleichen Ebene angeordneten positiven Kohle
geneigt liegt.