DE655300C - Autostrassenleuchte mit einem Linsensystem - Google Patents

Autostrassenleuchte mit einem Linsensystem

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DE655300C
DE655300C DEN38242D DEN0038242D DE655300C DE 655300 C DE655300 C DE 655300C DE N38242 D DEN38242 D DE N38242D DE N0038242 D DEN0038242 D DE N0038242D DE 655300 C DE655300 C DE 655300C
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DE
Germany
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light
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lens
brightness
lenses
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Expired
Application number
DEN38242D
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Julius Pintsch AG
Original Assignee
Julius Pintsch AG
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Publication date
Application filed by Julius Pintsch AG filed Critical Julius Pintsch AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE655300C publication Critical patent/DE655300C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21—LIGHTING
    • F21S—NON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S13/00—Non-electric lighting devices or systems employing a point-like light source; Non-electric lighting devices or systems employing a light source of unspecified shape

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

Bei den modernen Autostraßen ist die Aufgabe gestellt, eine im allgemeinen übersichtlich laufende Straße gleichmäßig hell und schattenfrei zu beleuchten; dabei lassen es die großen Straßenlängen zweckmäßig erscheinen, die Zahl der Laternen möglichst einzuschränken, d. h. also, die vorhandenen Lichtquellen in möglichst günstiger Weise auszunützen und weittragende Lampen zu schaffen, welche eine intensive Beleuchtung ohne Streuverluste und blendungsfrei ermöglichen. Es ist nun zweckmäßig, für die größte Entfernung ein besonders intensives Lichtbündel zu verwenden, für die unmittelbare Umgebung der Laterne dagegen ein weniger intensives. Dabei treten aber dann dadurch Schwierigkeiten auf, daß an den Lichtgrenzen dieser beiden Bündel Helligkeitssprünge entstehen. Aus diesem Grunde sieht die Erfindung vor, das Lichtbündel in noch mehr Teilbündel aufzuteilen, deren Intensität stufenweise abnimmt und die sich lückenlos aneinanderreihen.
Die Erfindung sieht nun vor, das von einer oder mehreren Lichtquellen ausgehende Licht durch ein Kondensorsystem mit Linsen verschiedener Brennweite so zusammenzufassen, daß die Lichtaustrittsöffnung dieses Kondensorsystems als zusammenhängende leuchtende Fläche mit scharfen Grenzen und abgestufter Helligkeit erscheint und diese durch eine langbrennweitige Linse in den Außenraum abzubilden.
Da diese Abbildungslinse vermöge ihrer großen Brennweite einen verhältnismäßig großen Abstand von dem Kondensor erhalten muß, so würde bei der üblichen horizontalen Anordnung der optischen Achse ein unhandliches Gebilde entstehen. Um dies zu vermeiden, ist vorgesehen, beide Teile, die Lichtquelle mit dem Kondensor und die Abbildungslinse, im Innern eines hohlen Mastes anzuordnen. Der Nachteil, daß bei dieser Anordnung ein Umlenkspiegel notwendig ist, wird durch die \rorteile aufgewogen, die sich aus dem Einbau des ganzen Systems in den Mast ergeben.
Im einzelnen ist der Aufbau des optischen Systems folgendermaßen:
In Abb. ι sind 1 und 2 Lichtquellen mit Rückspiegeln 3 und 4, deren Licht durch die Linsen 5 und 6 den Prismen 7 und 8 zugeführt wird. 7 und 8 sind totalreflektierende Prismen, die das von rechts und links kommende Licht vertikal nach oben werfen. Um das von den Lichtquellen ausgehende Licht noch besser ausnützen zu können, wird man zweckmäßig, wie in Abb. 2 angedeutet, um die Lichtquellen neben den Linsen 5 und 6 weitere Linsen 25, 35 bzw. 26, 36 anordnen, deren Licht durch Spiegel oder Prismen 45,55 bzw. 46, 56 in die Richtung der mittleren Strahlenbündel gelenkt wird. Diese Strahlen werden durch ein System von sechs totalreflektierenden Prismen 7, 8, welche abwech-
'*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Paul Müller in Berlin-Friedrichshagen.
selnd eins der von rechts oder links kommenden Liehtbühdel-aufnehmen, nach oben abgelenkt, so daß von oben gesehen eine lückenlose helle Leuclitfläche in Form eines rechteckigen Streifens entsteht.
Oberhalb der Lichtquelle ι befindet sich ein Abschnitt einer Linse io mit etwas größerer Brennweite als die der Linsen 5, 25, 35 welche einen Teil des nach oben ausgehenden Lichtbündels erfaßt. Den restlichen Teil des nach oben gehenden Lichtes übernimmt ein Linsenteil 9 mit abermals größerer Brennweite und größerem Durchmesser. Oberhalb dieser Anordnung befindet sich eine Linse 12. Von dieser Linse aus gesehen stellt sich das optische System in der in der Abb. 3 gezeichneten Weise dar. Infolge der Abstufung der Brennweite und der Durchmesser erscheint der durch die Prismen 7, 8 erzeugte Teil ya, 8a als sehr helle, scharf begrenzte Fläche, an die sich nach oben als weniger helles, aber ausgedehnteres Flächenstück das Stück ioff ansetzt, während mit weiterhin abnehmender Helligkeit sich dann das noch größere Stück ψ anschließt. Durch die Linse 12 werden diese leuchtenden Flächen nun in den Außenraum abgebildet, so daß auf der zu beleuchtenden Fläche eine scharf begrenzte Beleuchtung mit der gewünschten Helligkeitsverteilung entsteht.
Der Spiegel 13, der vor der Linse 12 angebracht ist, lenkt das Licht unter einem geeigneten Winkel so auf die Straße, daß dasLichtbündel mit der größten Helligkeit in den entferntesten Punkten auf die Straße auftrifft.
Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, den LTmlenkspiegel 13 über der Linse 12 und nicht etwa umgekehrt die Linse etwa an der Stelle 16 anzubringen. Der Grund hierfür ist der, daß die parallel gemachten Strahlen in dem Spiegel nur eine unwesentliche Verschiebung von wenigen Millimetern erfahren, während bei Anordnung der Linse nach dem Spiegel störende Doppelbilder auftreten, die ein störendes Lichtbündel (von etwa io°/0 des Gesamtlichtes) unter einem zwar kleinen Winkel zum Hauptbündel erzeugen, das jedoch bei den großen Entfernungen ein verhältnismäßig hoch über dem Hauptbündel liegendes Streubündel ergeben würde.
Um auch das Licht, das von der Lichtquelle 2 nach oben ausgeht, ausnützen und den toten Winkel auch am Fuße der Lampe ausleuchten zu können, ist eine Linse 15 vorgesehen, die zusammen mit einem Spiegel 17 das Licht durch ein Fenstern nach außen wirft. Das Fenster 11 wird von einer Streuscheibe 18 bekannter Art bedeckt, die das austretende Licht gleichmäßig vom Fuß des Mastes bis zur Grenze des ersten von oben ausgehenden Lichtbündels verteilt.
Die beiden Fenster 11 und 14 des Mastes, durch die das Licht nach außen gelangt, können natürlich mit Farbglasscheiben, beispielsweise Gelbscheiben, bedeckt werden, um ein bei Nebel und Dunst blendungsfreies Licht zu erzeugen.
Ebenso kann man die seitliche Begrenzung der Strahlenbündel gegebenenfalls noch durch Blenden, die in der Höhe des Kondensorsystems angebracht sind, sehr scharf gestalten, um dadurch die Blendungsfreiheit des Strahlenbündels gegenüber der gegenläufigen Straßenseite absolut sicher zu gestalten.
Abb. 4 zeigt eine Gesamtansicht der Autostraßenleuchte.

Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    i. Autostraßenleuchte mit einem Linsen-S}rstem, dadurch gekennzeichnet, daß das von einer oder mehreren Lichtquellen ausgehende Licht durch ein aus Linsen verschiedener Brennweite bestehendes Kon-•densorsystem so zusammengefaßt wird, daß die Lichtaustrittsöffnung-dieses Kondensorsystems, von der Stelle einer vor dem Kondensorsystem angeordneten langbrennweitigen Linse aus gesehen, als eine zusammenhängende leuchtende Fläche mit scharfen Grenzen und abgestufter Helligkeit erscheint und diese Fläche durch die langbrennweitige Linse in den Außenraum abgebildet wird.
  2. 2. Autostraßenleuchte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die leuchtende Fläche größter Helligkeit (70, 8a) erzeugt wird durch eine Reihe entgegengesetzt orientierter totalreflektierender Prismen (7, 8), denen das Licht zweier Lichtquellen (1, 2) durch Linsen mit kurzer Brennweite (5, 25, 35 bzw. 6, 26, 36) und weitere totalreflektierende Prismen (45, 55 bzw. 46, 56) zugeführt wird.
  3. 3. Autostraßenleuchte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die leuchtenden Flächen geringer Helligkeit (90, 10") durch Halblinsen'(9, 10) mit verschiedenen Brennweiten und verschiedenen Dux'chmessern erzeugt werden.
  4. 4. Autostraßenleuchte nach Anspruch 3, no dadurch gekennzeichnet, daß durch die Halblinsen (9, 10) das nach oben gehende, von dem System zur Erzeugung der Fläche größter Helligkeit nicht erfaßte Licht der einen Lichtquelle (1) erfaßt wird, während das von der anderen Lichtquelle (2) nach oben ausgehende, von dem System zur Erzeugung der Fläche größter Helligkeit nicht erfaßte Licht durch eine Linse (15) erfaßt und durch einen Spiegel (17) zur Beleuchtung der unmittelbaren Umgebung der Leuchte verwendet wird.
    B55300
  5. 5. Autostraßenleuchte nach einem der Ansprüche ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Leuchte in das Innere eines hohlen Mastes eingebaut ist, der an entsprechenden Stellen mit Fenstern zum Austritt des Lichtes versehen ist.
  6. 6. Autostraßenleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen Spiegel (13), der das gesamte von der langbrennweitigen Linse (12) ausgehen de Licht in die gewünschte Richtung lenkt.
  7. 7. Autostraßenleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur seitlichen Begrenzung des Strahlenbündels in an sich bekannter Weise eine Blende über dem Kondensorsystem angeordnet ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
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DEN38242D 1935-06-08 1935-06-08 Autostrassenleuchte mit einem Linsensystem Expired DE655300C (de)

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DE (1) DE655300C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1212461B (de) * 1964-03-26 1966-03-17 Siemens Ag Autobahnpfostenleuchte
WO2006038093A1 (en) * 2004-10-07 2006-04-13 Astron Fiamm Safety S.P.A. Device and method of optical signaling for road or traffic lanes, specifically in low visibility conditions

Cited By (3)

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