DE720351C - Anordnung fuer Fernmeldeanlagen zur wahlweisen Beeinflussung von an einer gemeinsamen Leitung liegenden Abzweigstellen - Google Patents

Anordnung fuer Fernmeldeanlagen zur wahlweisen Beeinflussung von an einer gemeinsamen Leitung liegenden Abzweigstellen

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DE720351C
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DE
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DES133625D
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English (en)
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Dipl-Ing Johann Friedr Franzen
Dipl-Ing Rudolf Nebelung
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L15/00Apparatus or local circuits for transmitting or receiving dot-and-dash codes, e.g. Morse code
    • H04L15/24Apparatus or circuits at the receiving end
    • H04L15/26Apparatus or circuits at the receiving end operating only on reception of predetermined code signals, e.g. distress signals, party-line call signals

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description

  • Anordnung für Fernmeldeanlagen zur wahlweisen Beeinflussung von an einer gemeinsamen Leitung liegenden Abzweigstellen Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung für Fernmeldeanlagen zur wahlweisen Beeinflussung von an einer gemeinsamen Leitung liegenden Abzweigstellen.
  • Insbesondere zum wahlweisen Anruf in Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen werden die Abzweigstellen durch aus Zeichenelementen verschiedener Länge und. Reihenfolge bestehenden (Morse-) Zeichen dadurch ausgewählt, daß an jeder Abzweigstelle ein Antriebssystem entsprechend den Zeichenelementen nacheinander mehrere Einstellglieder steuert. Ein Anruf wird nur bei der Abzweigstelle bewirkt, deren Einstellung der empfangenen Zeichenkombination entspricht. Derartige Anordnungen sind als Ru.fausscheider bekanntgeworden. Es ist nun schon vorgeschlagen worden, die aufeinanderfolgende Steuerung der verschiedenen Einstellglieder ,durch das gemeinsame Antriebssystem mittels besonderer Kupplungsmagnete zu bewirken. Die erfindungsgemäße Anordnung vermeidet derartige besonders zu steuernde Einrichtungen dadurch, daß jedes der nacheinander an ein :einziges an der Abzweigstelle vorgesehenes Antriebssystem ankuppelbaren Einstellglieder, deren Zahl der Zahl der das Anrufzeichen bildenden Zeichenelemente entspricht, durch von dem vorgeordneten Einstellglied nach dessen Wirksamwerden gesteuerte Einrichtungen mit dem gemeinsamen Antriebssystem gekuppelt wird.
  • Die Einstellglieder körnen für alle Abzweigstellen gleich ausgebildet werden und die Einstellung auf bestimmteZeichenelemente durch Verstellung der den Einstellgliedern zugeordneten Kontakteinrichtungen erfolgen. Werden die Einstellglieder als Nockenscheiben ausgebildet, so werden die den Einstellgliedern zugeordneten Kontaktfedern zweckmäßig gegenüber den Nocken verschoben.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sollen an Hand eines Ausführungsbeisp-ieles beschrieben werden, auf das die Erfindung jedoch nicht beschränkt ist.
  • Die Fig. i zeigt den Schaltungsaufbau für Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitung und wahlweisem Anruf der Abzweigstellen von einer Zentrale aus, die Fig. 2 den Aufbau des Rufausscheiders an einer Abzweigstelle, die Fig. 3 und d. die Kontakteinrichtungen in Vorder-, Seiten- und perspektivischer Ansicht.
  • In der Fig. i ist Gl eine Ges:ellschaftsleitun.g, an welche eine beliebige Anzahl von Abzweigstellen angeschlossen werden. kann. Die Abzweigstellen unterscheiden sich nur durch die Verstellung der Kontakteinrichtungen D I ... IV der Nockenscheiben N.
  • Jede Abzweigstelle ist mit einem an der Gesellschaftsleitung liegenden Empfangsrelais W ausgerüstet, das das Antriebssystem, z. B. den Drehmagneten D des als Schrittschaltwerk ausgebildeten Rufausscheiders, entsprechend den empfangenen Zeichen steuert.
  • Erfolgt die Wahl der Abzweigstellen über die- Gesellschaftsleitung mit Wechselstrom, z. B. durch Induktorruf, so werden die Empfangsrelais W zweckmäßig als Wechselstromwecker mit symmetrisch aufgebautem Kontakt i w ausgebildet. Der Kontakt i w betätigt dann im Rhythmus des Wechselstromes den Drehmagneten D über einen Kondensator C hoher Kapazität.
  • Es wird angenommen, daß ein aus einem Punkt bestehendesAnrufzeichen(Kennziffer i) sechs Perioden des Wechselstromes, ein kurzer Strich (Kennziffer 2) zwölf Perioden und ein langer Strich (Kennziffer 3) achtzehn Perioden des Wechselstromes umfaßt. Als weiteres Kennzeichen ist ein ganz langer Strich (.Kennziffer S) mit dreißig Perioden vorgesehen.
  • Für die in der Fig. r dargestellte Abzweigstelle ist die dreistellige Kennziffer i -2 a (---) gewählt. Dementsprechend sind die drei Federsätze D I ... III in ihrer Längsrichtung (Fig. 3, Seitenansicht) gegenüber dem Scheitel .der Nockenscheiben NI ... III entsprechend dein Winkelweg unter dem Einfluß eines Punktzeichens (1/1s des Nockenscheibenumfanges) verstellt. Der Federsatz DI ist nach links und die Federsätze D II ... III nach rechts. verschoben. Der Federsatz. D IV kann sich in Punkt- oder Strichstellung befinden.
  • Die N ockenscheiben N I ... IV sind alle gleich ausgebildet und an ihrem Umfang mit drei Nuten T und einer :N ocke H versehen, die, wie aus der Seitenansicht Fig. 3 ersichtlich, um bestimmte Teile (1/1s) auf dem NTokkenscheibenurnfan.g verteilt sind. Die Lockenscheiben N I . . . IV sind einzeln drehbar durch Abstandsstücke, in der Fig. .l. der Übersicht halber weggelassen, getrennt auf der Achse X des durch den Drehmagnet D angetriebenen 6d.zäh.nigen Steigrades St angeordnet.
  • Mit dem Steigrad St ist der Mitnehmerhebel 1l7 fest verbunden, der auf einer Achse f= einzeln drehbar vier Mitnehmerklinken J-JKI... IV-entsprechend den Nockenscheiben N I ... IV und drei Hilfsklinken 111i: I'. . . III' trägt. Jede Hilfsklinke greift mit einem Fortsatz h (Fig: q.) unter die Klinke der nächsten Nockensche-ibe und bildet so das Kupplungstück von einer Nockenscheibe zur nächsten.
  • Am Umfang jeder Nockenscheibe ist links (Fig.3. Seitenansicht, und Fig..I) ein niereiiförmiges Gleitstück G I ... IV und rechts ein Kerbstück IL I ... IV angenietet. In der Ausgangslage (AnschlagA) liegt die Klinke 111i" I in der Kerbe der Kerbstücke K I, die blilfsklinken liIKI' . . . III' auf den Gleitstücken GI. . . III und die Klinken rlllII ... IV auf den Hilfsklinken MK I' ... III'. Die N ockenscheiben N I ... IV werden durch Federkraft (in der Fig..I angedeutet) in der Ausgangslage gehalten, die durch den Anschlag., für den Mitnehmerhebel JI gegeben ist. Die Scheiben NII ... IV liegen in der Ausgangslage mit ihren Gleitstücken GII ... 1\T an einem dein Anschlag A entsprechenden Anschlag, derart, daf> sie sich mit ihren Kerben K II ... IV in der gleichen Stellung bz«-. Höhe wie die Kerbe K I befinden.
  • Die Kontaktfedersätze D I ... IV «-erden durch die auf dem Umfang jeder Nockenscheibe I ... IV vorgesehenen Zocken H gesteuert, die Federsätze UI ... IV dagegen durch die seitlich angebrachten Gleitstücke GI ... IV.
  • Die Wirkungsweise des Rufausscheiders ist folgende: Der bei Empfang eines Wecliselstronizeichens im Rhythmus der Frequenz arbeitende Kontakt i w schließt abwechselnd einen Stromkreis für den Drehmagneten D und das abfallverzögerte Sperrelais Sp. Das Relais Sp wird durch Entladung des Kondensators C zum Ansprechen gebracht und aus Sicherheitsgründen durch seine zweite Wicklung über Kontakt z d während der Betätigung des N9 agneten D erregt gehalten. Kontakt 3 sp bringt Relais V zum Ansprechen, das sich über Kontakt -.d unabhängig von Relais Sp hält. Das Sperrelais Sp bringt ferner mittels seines Steges 5 sp (Fi:g. 3, Seitenansicht) die Sperrfeder FD des Steigrades St, das Sperrelais l' mit seinem Steg 6v die Sperrfedern F I ... IV der Nockenscheiben N I ... IV zum Eingriff. Der mit dem Steigrad St fest verbundene Mitnehmerhebel M dreht sich mit seinen Klinken 11.11i um einen Winkel entsprechend der Dauer des Zeichens, also bei einem Punkt (sechs Perioden) um sechs Schritte, und nimmt dabei mit seiner in dem Kerbstück l< I liegenden Klinke 11IK I die Nockenschei-be NI um 1/1a ihres Scheibenumfanges mit.
  • " Die Klinken MKII ... IV kommen noch nicht zur Wirkung, weil sie durch die vorgeordneten Nock enscheiben MK I ... III je- weils am Eingriff in ihre Scheiben verhindert werden. Die auf dem Gleitstück G I ruhende Hilfsklinke MKI' hebt mit ihrem Fortsatz F die Klinl:eilIKII an, so daß sie nicht in die Transportkerbe KII einfallen kann. Die Nokkenscheiben N11 ... IV bleiben also noch in Ruhelage.
  • Am Ende des ersten Zeichenelementes fällt das Relais Sp verzögert .ab. Dadurch wird. das Steigrad St freigegeben. Der Nlitnehmer 1T geht mittels Federkraft (Flachspiralfeder) in die Ausgangsstellung zurück. Die Klinken JIKII' und ilIKI`II' gleiten auf den Gleitstücken G II und III zurück, die Klinke ibIK I' fällt gegen einen dem Anschlag A entsprechenden Forfsatz, der jede Klinke wieder so weit anhebt, daß sie beim Zurückkehren der 'Nokkenschei:ben in Höhe der zugehörigen Kerben liegen.
  • Die Nockens cheibe NI kann nämlich nicht in die Nullstellung zurückkehren, weil die ihr zugeordnete SperrfederFI durch das sehr stark abfallverzögerte Relais h noch im Eingriff mit der Nut T gehalten wird, so daß dem empfangenen Punktzeichen entsprechend der Kontakt D I geschlossen bleibt. In- unserem speziellen Beispiel war der verschiebbare Federkontakt D I in Punktstellung eingestellt.
  • Kommt innerhalb der Abfallzeit des Relais V das zweite Zeichenelement an, so wiederholen sich die eben beschriebenen Vorgänge, nur mit dein Unterschied, daß jetzt die NokkenscheibeNII mitgenommen wird, da ja die Mitnehmerklinke jTKII nicht mehr durch die Hilfsklinke MK I' außer Eingriff mit dem Kerbstück. K II gehalten wird.
  • Ist das zweite empfangende Zeichen entsprechend der Kennziffer der Abzweigstelle ein Strich, so wird die Nockenscheibe A'II entsprechend zwölf Perioden des Wechsielstromes tim zwölf Schritte mitgenommen. Der Mitnelimer JI dreht also mit seinen Klinken MK den Morsezeichen entsprechend weiter als das erste Mal. Trotzdem wird die bereits eingestellte N ockenscheibe N I nicht mehr aus ihrer Punktstellung herausgedreht, weil die NIitnelimerklinke i1-7KI keine Auflage mehr findet, sobald sie den Fortsatz des Anschlages es A verlassen, und aus beim der Eingriffsteilung erneuten Auflauf her- auf die Transportkerbe KI über diese wirkungslos hinweggeschleppt wird. Das gleiche gilt auch für die auf dem Gleitstück liegende Mitnehrnerklinke MK'I'.
  • Am Ende .des zweiten Wechselstromzeichens spielen sich die gleichen Vorgänge ab, wie bei der Nockenscheibe NI beschrieben. Da der verschiebbare Federkontakt D II auf Strichstellung steht, ist auch er bei Empfang eines Striches als zweites Wechselstromzeichen durch die N ockenscheibe geschlossen worden.
  • Beim Eintreffen des dritten ebenfalls einem Strich entsprechenden Wechsel,stromzeichens wiederholen sich die gleichen Vorgänge für die Nockenscheibe III. Auch diese Scheibe schließt den über ihr angeordneten Federlco:ntäkt D III, da er in Strichstellung steht. Sämtliche Scheiben werden durch die zugehörigen Federn FI, die jeweils in die -Nuten T eingefallen sind, gehalten.
  • Damit ist der Anruf vorbereitet, und sobald am Ende des -dritten Wechselstromimpulses das Relais Sp abfällt, spricht das Anrufrelais AR- in folgendem Stromkreis an: Erde, Kontakt D I ... IV, iov, U IL i-i s>>, Widerstand, Relais AR, Umschalter Hit, Batterie, und bindet sich über seinen eigenen Kontakt i2ar. Die Anruflampe AI leuchtet aber erst über Kontakt i3ar auf, nachdem auch das Relais h abgefallen und damit Kontakt 14V in die Ruhelage zurückgekehrt ist. Hierdurch wird erreicht, daß beim Eintreffen eines vierten Wechselstromzeichens, d. h. wenn an Stelle des oben angegebenen Anrufmorsezeichens .-beispielsweise das Zeichen . --. gegeben wird, kein Anruf erfolgt. In diesem Falle verhindert die um den Weg eines Punktes verdrehte Nockenscheibe NIV, die den Kontakt D IV betätigt, sobald die NöckenscheibeNIV aus der Ruhestellung mindestens vier Schritte herausgedreht wurde, einen Anruf, indem durch Öffnen von Kontakt i i sp das Relais AR wieder abfällt. Mit Abfall des Relais Sp geht die Mitnehrnereinrichtung AI wieder in die Ruhestellung zurück. Die Mitnehmerklinken werden :durch einen an dem Anschlag A angebrachten Fortsatz zunächst wieder bis auf die Eingriffsteilung gehoben. In dieser Ste1-Iun;g bleibt aber nur die Mitnehmerklinke JIK I, nachdem die durch Abfall des. Relais U freigegebenen Nockenscheiben NI . . ; IV in die Ruhestellung zurückgenommen sind. Die Klinken MKII ... IV werden durch die zurückkommenden N ockenscheib en N I ... III mit Hilfe der Gleitstucke G-1 ... III noch weiter .gehoben, so daß sie nicht mehr in die Kerbstücke K ihrer N ockenscheiben N eingreifen können.
  • Damit ist der Rufausscheider wieder in Ruhe, nur das Anrufrelais AR hat sich gebunden. Die Anruflampe AL leuchtet.
  • Der Anruf wird erst gelöscht durch Betätigen einer Taste, eines Steckers bzw. des Hakenumschalters Hit oder, wenn auf der Leitung ein neues Zeichen ,gemorst wird, durch Zdfnen des Kontaktes i i sp. Eine Ausnahme macht nur der Unfallruf, welcher nur durch Abfrage gelöscht werden kann, da der Kontakt ii sp durch :den Arbeitskontakt UII und eine Wicklung des Relais h überbrückt ist. Die zweite als Gegenrichtung ausgebildete Wicklung des Relais Ar ermöglicht einen neuen Anruf auch dann, wenn der Hörer bei Beendigung eines vorangegangenen Gespräches nicht wieder aufgelegt ist; der Kontakt Hu sich also in der Arbeitslage befindet.
  • Die Vorgänge beim Geben des Sammelrufes (langer Strich) und des Unfallrufes (zwei oder drei lange Striche) sind die gleichen wie beim normalen Anruf, nur werden die Nockenscheiben so weit (bis zum Anschlag A) gedreht, daß die Federkontakte U durch die seitlich angebrachten, für andere Zwecke bereits benötigten Gleitstücke G betätigt werden. Bei Sammelanruf wird der Kontakt UI, bei Unfallruf der Kontakt UII geschlossen und die entsprechenden Lampen SZ bzw. UZ zum Aufleuchten gebracht.
  • Da die Nockenscheiben bis zum Anschlag in diesem Falle verdreht werden können, ist es möglich, den vollen Umfang der @:Tockenscheiben für den langen Strich (entsprechend i o Umdrehungen des Induktors = 6o Wechseln = 6o Schritte des Rufau:sscheiders) auszunutzen. Man kommt auf diesem Wege mit einem 6q.zähnigen Steigrad aus, während sonst u. U. die doppelte Zahl Zähne notwendig wären.
  • Bei Rufausscheidung, die bereits auf zweistellige Morsezeichen den Ruf bringen soll, ist das Einstellglied I zu entfernen.

Claims (3)

  1. PATENT ANSPIZÜCFIE: i. Anordnung für Fernmeldeanlagen zur wahlweisen Beeinflussung von an einer gemeinsamen Leitung liegenden Abzweigstellen .durch aus Zeichenelementen verschiedener Länge und Reihenfolge bestehenden Zeichen, insbesondere für Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der nacheinander an ein einziges an der Abzweigstelle vorgesehenes Antriebssystem (Kraftmagnet D, Steigrad St) ankuppelbaren Einstellglieder (N), deren Zahl der Zahl der das Anrufzeichen bildenden Zeichenelemente entspricht, durch von dem vorgeordneten Einstellglied nach dessen Wirksamwerden gesteuerte Einrichtungen (Ml(') mit dem gemeinsamen Antriebssystem (D, St) gekuppelt wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellglieder (N) für alle Zeichenelemente an allen Abzweigstellen gleich ausgebildet sind.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung auf bestimmte Zeichenelemente durch Verstellung der den Einstellgliedern (N) zugeordneten Kontakteinrichtungen (D I ... IV) erfolgt. 4.. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das gemeinsame Antriebssystem (D, St) entsprechend den empfangenen Zeichenelementen schrittweise nacheinander über Klinken (MK) die einzelnen als Scheiben (N) ausgebildeten Einstellglieder fortschaltet. 5. Anordnung nach Anspruch4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Einstellscheibe (NI) eine Hilfsklinke (MKI') steuert. die die der Fortschalteklinke (MKII) nachgeordnete Nockenscheibe (N II) beeinflußt. 6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet;daßjedeHilfsklinke(MKI') von einem an der zugeordneten Einstellscheibe (N I) angebrachten Gleitstück (G I) während der Einstellung dieser Scheibe angehoben wird. 7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß :die an den Einstellscheiben (N) seitlich angebrachten Gleitstücke(G)Kontakteinrichtungen UI. . .IV) steuern. B. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daßdie H:ilfsklinke(MK I') die Fortsehalteklinke (MK II) der nachgeordneten Einstellscheibe (NII) außer Eingriff mit dieser hält. g. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jede Hilfsklinke (iITKI') die Fortschalteklinke (MKII) der nachgeordneten Einstellscheibe (N II) erst dann .in Eingriff mit dieser bringt, wenn die Einstellung der vorgeordneten Einstellscheibe (NI) erfolgt ist. io. AnordnungnachAnspruch3, dadurch gekennzeichnet, ,daß die Einstellglieder (N) als Nockenscheiben ausgebildet sind, deren Nocken (H) Kontakteinrichtungen (D I j ... IV) steuern und in der Ausgangslage (Anschlag A) alle die .gleiche Stellung zueinander einnehmen. i i. Anordnung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebssystem (D, St) durch Federkraft nach Empfang eines Zeichenelementes rückgestellt wird, während die bereits eingestellten Einstellscheiben: (N) durch Sperrfedern (F I ... III) in der einsgestellten Lage festgehalten und erst am Schluß einer Verbindung ausgelöst (Relais V) werden. 12. AnordnungnachAnspruch 5,dadurch gekennzeichnet, daß bei Anlagen, bei denen die Zeichenelemente aus Stromstößen verschiedener Zahl bestehen, das Antriebssystem (D, St) entsprechend der Zahl der Stromstöße fortgeschaltet wird. r 3. Anordnung nachAnspruch r 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anruf -durch Wechselstrom das Antriebssystem (D, St) über Wechselstromempfangseinrichtungen (W) entsprechend der Frequenz der Wechsel eingestellt wird. r4.. Anordnungnach:Anspruch i 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Wechsels:tromempfangseinrichtungen (W) Wechselstromwecker mit symmetri ch aufgebautem Kontakt verwendet werden.
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