DE72016C - Luftbuffer für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Luftbuffer für Eisenbahnfahrzeuge

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DE72016C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G11/00Buffers
    • B61G11/12Buffers with fluid springs or shock-absorbers; Combinations thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. October 1892 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine abgeänderte Construction des üblichen Buffers für Eisenbahnfahrzeuge, bei welchem als weiteres elastisches Mittel zur Herabminderung der Stofswirkung atmosphärische Luft in der Hauptsache durch Compression angewendet wird.
In der Zeichnung ist die Construction dieses Buffers dargestellt, welcher an dem üblichen oder durch Vereinbarungen der Eisenbahnverwaltungen festgestellten Platz, an der sogen. Bufferbohle (hier in Eisen) a, angebracht ist.
Zunächst ist an dieser Bufferbohle das Federgehäuse b befestigt, welches die bisher üliche Feder bt enthält.
Letztere umschliefst die Kolbenstange c, an welcher der mit Dichtungsring (Manschette) versehene Kolben d aufgeschraubt ist.
Die Kolbenstange c ist fest mit der Bufferbohle α verbunden, jedoch in der Längenrichtung — der jeweiligen Federhöhe entsprechend — von aufsen regulirbar.
Während Federgehäuse, Kolbenstange und Kolben hier als fest zu betrachten sind, ist der Cylinder e beweglich und folgt dem Stofs der Eisenbahnfahrzeuge durch Gleiten an dem festen Kolben.
Der Cylinder ist zweitheilig. Der obere Theil O1 trägt am Kopf die für Buffer übliche bezw. durch Vereinbarungen der Eisenbahnverwaltungen festgestellte Form, ist aber im übrigen jedem Cylinder gleichartig cönstruirt.
In seiner normalen (Ruhe-) Lage steht er durch die Oeffnuhg h mit der atmosphärischen Luft in Verbindung.
An dem unteren Theil ist eine Platte e2 befestigt, welche durchbrochen sein und mit der atmosphärischen Luft in Verbindung stehen kann. Zwei Cylinder bilden mit der Platte ein Stück. Der erste e3 giebt der Cylinderbewegung die Führung an dem Federgehäuse b, der zweite e4 die Führung an der Kolbenstange c und stützt sich auf einen Ring g, welcher gleichzeitig mit dem Vorwärtsgleiten des Cylinders auch die Feder zusammendrückt.
Die Wirkungsweise des beschriebenen Buffers ist nun folgende:
Die zwischen Cylinder ex und Kolben d eingeschlossene — in der gezeichneten Ruhelage mit der atmosphärischen in Verbindung stehende — Luft wird bei der durch den Stofs der Fahrzeuge erfolgenden Vorwärtsbewegung des Cylinders von der äufseren Luft abgeschlossen und mit vorschreitender Bewegung mehr und mehr comprimirt, so dafs sie — nach dem Gay-Lussac'schen Gesetz berechnet — ohne Aufsitzen des Cylinderdeckels auf dem Kolben d einer Stofswirkung innerhalb der gegebenen Grenzen bis zu 18 effecfiven P. S. Widerstand bieten kann.
Gleichzeitig wird auch die Feder zusammengedrückt, welcher nach vollendeter Stofswirkung hier noch die besondere Bestimmung zugedacht ist, den Cylinder e in seine normale (Ruhe-) Lage zurückzuführen.

Claims (1)

  1. In die Ruhelage zurückgekehrt, steht der Buffer zur Erneuerung des Spiels wieder bereit da.
    Patenτ-Ansρeuch:
    Ein Luftbuffer für Eisenbahnfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dafs ein luftdicht abschliefsender Kolben (d) mit Kolbenstange (c) sich in einem Cylinder (e) befindet und vermittelst der durch den Stofs der Eisenbahnfahrzeuge erzeugten Bewegung des einen beweglichen gegen den anderen festen Theil die zwischen beiden eingeschlossene Luft zusammenzudrücken, während eine Feder sie aus einander zu halten und in ihre normale Lage zurückzuführen strebt, um durch die bei dieser Zusammenschiebung erfolgende Luftpressung die elastische Widerstandsfähigkeit zu erhöhen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT72016D Luftbuffer für Eisenbahnfahrzeuge Expired - Lifetime DE72016C (de)

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