DE433550C - Ruderleistungspruefvorrichtung - Google Patents

Ruderleistungspruefvorrichtung

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DE433550C
DE433550C DEST39891D DEST039891D DE433550C DE 433550 C DE433550 C DE 433550C DE ST39891 D DEST39891 D DE ST39891D DE ST039891 D DEST039891 D DE ST039891D DE 433550 C DE433550 C DE 433550C
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rudder
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MATHIAS STUMP
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B5/00Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons
    • A61B5/22Ergometry; Measuring muscular strength or the force of a muscular blow

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Description

  • Ruderleistungsprüfvorrichtung. Die Erfindung betrifft eine bei Ruderübungsfahrten zu benutzende Leistungsprüfvorrichtung, die die Arbeitsleistung des Ruderers im Boote während der Fahrt graphisch aufzeichnet.
  • Bisher bekannt sind nur Ruderübungsapparate, die sich im Ruderboote nicht anbringen lassen, da die Arbeitsleistung durch Puffer, Federkräfte und Gegengewichte erzeugt wird, während gemäß der vorliegenden Erfindung die Wasserarbeit durch einen Kolben mit Gegendruckfeder und Verbindung mit einer Schreibtrommel graphisch aufgezeichnet wird.
  • Abb. i stellt die Gesamtanordnung gemäß der Erfindung dar, Abb. a die Anbringung der öffnung b im Ruderblatt und des Zylinders mit Kolben und Hebel auf der Rückseite des Blattes.
  • Abb. 3 stellt dan Zylinder mit Kolben c, Feder m und Hebel e dar. Abb. 4 zeigt eine Schreibtrommel, welche durch die Rollbahn beim Durchzug des Ruders durch das Wasser bewegt wird und durch eine Gegenfeder beim Zurückbringen des Ruders in ihre alte Lage gebracht wird. Eine Sperrvorrichtung sorgt dafür,- daB der Papierstreifen auf der Trommel von einer ablaufenden Papiertrommel innerhalb der Schreibtrommel auf eine auflaufende Papiertrommel um einige Millimeter verschoben wird. Durch diese Anordnung erhält man fortlaufend geschlossene Diagramme.
  • Abb. 5 zeigt solche Diagramme, die nicht nur die Ruderleistung, sondern auch die einzelnen Arbeitsperioden, wie Anriß, Durchzug und Endzug, genau aufzeichnen. Die Linie a-3 gibt außerdem die Länge der Wasserarbeit an.
  • Diese Vorrichtung, die sich leicht in jedem Ruderboot anbringen läßt, besteht also nur aus drei leicht anzubringenden Elementen: erstens dein Zylinder mit Kolben c und Hebel e auf der Rückseite des Blattes a, zweitens dem Verbindungsteil zwischen Zylinderhebel e und dem Schreibtrommelhebel h, d. i. einem Draht f innerhalb einer Spirale g, wodurch jede Bewegungsmöglichkeit gegeben ist, drittens dem Schreibhebel h mit Schreibtrommel, die. durch den Rollsitz k gedreht wird, so daß jeder Ruderschlag zwangläufig aufgezeichnet wird.
  • Beim Durchzug des Ruders durch das Wasser entsteht auf dem Ruderblatt a ein Gegendruck. Dieser tritt durch die Öffnung b auf den Kolben c und drückt denselben nach oben. Mittels der Kolbenstange d wird dieser Vorschub des Kolbens auf einem Hebel e übertragen. Hierdurch wird der Draht f innerhalb der Spirale g nach links angezogen und bewegt dadurch auch den Hebel lt, an dessen Ende ein Schreibstift i angebracht ist. Durch die beim Durchzug des Ruderblattes erfolgende Bewegung der Rollbahn k wird die Schreibtrommel 1, die mit der Rollbahn durch eine Schnur n verbunden ist, gedreht. Eine Gegenfeder in der Schreibtrommel bringt dieselbe beim Rückgang des , Rollsitzes, wobei das Ruder ohne Arbeitsleistung oberhalb des Wassers geführt wird, in seine frühere Stellung zurück; nur wird der Papierstreifen durch eine Sperrklinke um einige Millimeter verschoben. Das Diagramm zeigt also fortlaufend in der Linie i-2 den Anriß, in der Linie 2-3 den Durchzug j e nach der Kraftanwendung höher oder tiefer gelegen; die Länge dieser Linie gibt ferner noch die relative Länge der Wasserarbeit an. Die Linie 3-q. entspricht dem Ausbringen des Ruders, dem -sogenannten Abscheren, die Linie q.-1 dem Rückgang des Ruders zum neuen Schlag. Die Gegenfeder m im Zylinder (Abb.3) bewirkt, daß beim Zurückbringen des Ruders der Kolben i, der Hebel e und Schreibhebel h in seine Anfangsstellung gebracht werden.

Claims (1)

  1. PATENT-AN sPRUcH: Ruderleistungsprüfvorrichtung für Ruderboote, gekennzeichnet durch einen in einer Öffnung des Ruderblattes angebrachten, nach einer Seite offenen Druckzylinder mit Kolben und Hebel, von denen der letztere mittels eines Bowdenzuges o. dgl. an den Schreibhebel angeschlossen ist, dessen zugehörige Schreibtrommel ihren Antrieb durch den Rollsitz (k) erhält.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1173693B (de) * 1960-08-24 1964-07-09 Hochschule Fuer Koerperkultur Messdolle zum Messen und Registrieren der Ruderkraft in Abhaengigkeit von der Winkel-stellung und der erreichten Winkelgroesse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1173693B (de) * 1960-08-24 1964-07-09 Hochschule Fuer Koerperkultur Messdolle zum Messen und Registrieren der Ruderkraft in Abhaengigkeit von der Winkel-stellung und der erreichten Winkelgroesse

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