DE71853C - Riemenrücker mit erweiterbarer, das Anstreifen des Riemens hindernder Gabel - Google Patents

Riemenrücker mit erweiterbarer, das Anstreifen des Riemens hindernder Gabel

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DE71853C
DE71853C DENDAT71853D DE71853DA DE71853C DE 71853 C DE71853 C DE 71853C DE NDAT71853 D DENDAT71853 D DE NDAT71853D DE 71853D A DE71853D A DE 71853DA DE 71853 C DE71853 C DE 71853C
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DE
Germany
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belt
fork
touching
prevents
pusher
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT71853D
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English (en)
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c. kühnrich und H. ruder in Bitterfeld
Publication of DE71853C publication Critical patent/DE71853C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H7/00Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
    • F16H7/22Belt, rope, or chain shifters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE -47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom i. Februar 1893 ab.
Der durch Patent Nr. 64290 geschützte Riemenausrücker mit drehbarer Riemengabel hat den Nachtheil, dafs, sobald die Riemengabel aus dem Bereich des Treibriemens entfernt ist, der letztere sich vollständig überlassen ist und nun durch die geringste Abweichung von seiner bisherigen Laufbahn die volle Drehung der Riemengabel erschwert bezw. unter Umständen sogar unmöglich macht.
Die in der Zeichnung veranschaulichte Verbesserung des Riemenausrückers beseitigt den erwähnten Uebelstand in der Weise, dafs die Riemengabel nicht mehr durch Drehung aus dem Bereich des Treibriemens entfernt wird, sondern festliegt und dafür die beiden Riemenführungen verschiebbar von - einander angeordnet sind. Es werden dieselben durch einen Hebelmechanismus so weit von einander verschoben, dafs der Betriebsriemen nicht mehr anstreifen kann, jedoch durch ein Zusammenziehen der beiden Riemenführungen sofort wieder geführt wird.
In der Zeichnung veranschaulicht Fig. 1 den Aufrifs, Fig. 2 den Grundrifs und Fig. 3 den Querschnitt.
Die Ausrückerstange α ist durch die Kurbel b mit der Mitnehmerachse c verbunden, an deren . Ende das Rädergehäuse d nebst Winkelrad e derartig angebracht ist, dafs das auf der Achse c befestigte Rad e im Gehäuse d drehbar ist, sich aber aus demselben nicht lösen kann.
Das Rädergehäuse d ist mit den beiden Führungsstangen f fest. verbunden, welche in den Augen g der beiden Lagerungen h und i geführt sind. Zugleich ist in dem Rädergehäuse d die Achse k vorgesehen, auf der an dem einen Ende das zweite Winkelrad 1 und auf dem anderen Ende der zweiarmige Hebel m befestigt ist. Dieser Doppelarm m ist nun durch die beiden Gelenke η mit den Riemenführungen 0 verbunden, welche sich auf den Führungsstangen f führen und zugleich auf denselben verschieben lassen.
Es werden durch eine entsprechende Drehung der Kurbel b mit Hülfe des angeordneten Hebelmechanismus die Riemenführungen 0 entweder von einander entfernt oder zusammengezogen. Sobald jedoch die Kurbel b mit der Mitnehmerachse c in der Richtung der letzteren verschoben wird, werden selbstverständlich die Riemenführungen 0 entsprechend mit verschoben und demzufolge wird der Betriebsriemen entweder ein- oder ausgerückt.
Die Ausrückerstange α hat also nach zwei verschiedenen Richtungen hin Bewegungen auszuführen, erstens nach den in Fig. 3 durch Pfeile angedeuteten Richtungen, wodurch die Kurbel b gedreht wird und somit die Riemenführungen 0 entweder geschlossen oder geöffnet werden, und zweitens nach den in Fig. 1 durch Pfeile angedeuteten Richtungen, wodurch die Kurbel b mit der Mitnehmerachse c und den Riemenführungen 0 in ihrer Lage verschoben werden, infolge dessen der Betriebsriemen entweder ein- oder ausgerückt wird.
Um nun die Bewegung der Ausrückerstange nach den verschiedenen Richtungen hin zu ermöglichen, ist das Scharnier p, an dem die
Ausrückerstange α befestigt ist, in dem Auge q drehbar angeordnet.
Um die Ausrückerstange nach erfolgter Ein- oder Ausrückung des Betriebsriemens festlegen zu können, sind die beiden Einschnitte r und in diesen grofseh Einschnitten wiederum die kleineren Einschnitte s vorgesehen, die es ermöglichen, den Ausrücker entweder mit zusammengezogenen oder mit von einander verschobenen Riemenführungen festzustellen.

Claims (1)

  1. Pa tent-An spruch:
    Ein Riemenrücker, gekennzeichnet durch eine in zwei zu einander senkrechten Ebenen drehbare Stange a, durch deren Drehung in der einen Ebene die Riemengabel ο ο verschoben wird, durch deren Drehung in der anderen Ebene aber die Zinken der Riemengabel von einander entfernt werden, um ein Anstreifen des Riemens an denselben zu verhindern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT71853D Riemenrücker mit erweiterbarer, das Anstreifen des Riemens hindernder Gabel Expired - Lifetime DE71853C (de)

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