DE71845C - Freie Pendelhemmung mit stetiger Kraft - Google Patents

Freie Pendelhemmung mit stetiger Kraft

Info

Publication number
DE71845C
DE71845C DENDAT71845D DE71845DA DE71845C DE 71845 C DE71845 C DE 71845C DE NDAT71845 D DENDAT71845 D DE NDAT71845D DE 71845D A DE71845D A DE 71845DA DE 71845 C DE71845 C DE 71845C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
pin
rest
pendulum
wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT71845D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. BAGINSK1 in Allenstein, Ostpr., Ober-Vorstadt 8
Publication of DE71845C publication Critical patent/DE71845C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B15/00Escapements
    • G04B15/06Free escapements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Zeichnung zeigt die neue Hemmung im Zustande der Ruhe.
Das Schwingen des Pendels ρ von links nach rechts entsteht dadurch, dafs die Hebel veh und \ mit ihrer.eigenen Schwere auf das Pendel ρ wirken, und zwar folgendermafsen. Der Hebel y, welcher ebenso wie die anderen genannten Hebel auf der Welle b befestigt, in der Figur jedoch verschoben gezeichnet ist, lehnt mit seinem Ende auf den Stift wl im Hebel w\ dieser Hebel w ist auf derselben Welle wn angebracht, auf welcher auch die Führungsstange χ für das Pendel ρ befestigt ist, somit empfängt das Pendel ρ beim jedesmaligen Schwingen von links nach rechts den Druck, welchen die Hebel veh und \ durch ihr Eigengewicht vermittelst des Hebels w ausüben, und schwingt dann frei nach rechts weiter. Aus der eigenen Schwere der Hebel veh und \ besteht sonach die stetige Kraft, die auf das Pendel wirkt.
Diesem Druck vorgenannter Hebel folgend, schwingt also das Pendel ρ nach rechts. Hierbei neigt sich der Hebel w mit seinem Stift wl nach unten, der Hebel ν mit der Auslösezunge y folgt, immer noch, mit derselben Schwere auf den Stift wl wirkend, diesem Niedergang, ebenso die Hebel h und \ bis dahin, wo das weitere Abwärtsgehen des Hebels h durch den Stift / in der Vorderplatte a begrenzt wird. In diesem Augenblick legt sich der Hebel \ auf den Hebel h. Das Auflegen wird dem Hebel \ nur dadurch gestattet, dafs .der Hebel h kurz vor dem Moment, in welchem das Pendel p- die Grenze seiner Schwingung nach rechts erreicht, in Ruhe geht, und zwar, wie schon vorhin erwähnt, auf den Stift./· Diesem Inruhegehen folgt auch der auf derselben Welle (b) sitzende Hebel v, aber nicht die Auslösezungey, denn nachdem die Hebel h und ν in Ruhe gegangen sind, schwingt das Pendel ρ noch etwas nach rechts und der Hebel w geht mit seinem Stift w1 dadurch auch etwas weiter nach unten. Diesen letztgenannten kurzen Niedergang macht nur die Auslösezunge y allein mit, weil dieselbe auf dem Hebel ν durch die Schraube j" ll leicht beweglich angebracht ist und weil sich der Stift s1 im aufsteigenden Arm s auf die obere Kante der Auslösezungey legt und somit durch das eigene Gewicht und die Schwere des Hebels \ die Auslösezunge herunterdrückt. Dieser aufsteigende Arm s ist mit dem Hebel \ fest verbunden. Das alleinige Niedergehen der Auslösezunge y nun gestattet das Auflegen des Hebels ^ auf den Hebel h. Um dieses alleinige Auf- und Abwärtsbewegen der Auslösezungey zu begrenzen, befindet sich ungefähr in der Mitte des Hebels ν der Stift v1, welcher in den Schlitz yin in der Auslösezunge y hineinragt. Dieser Schlitz yJU lehnt sich mit seiner oberen oder unteren Fläche an den Stift v1.
Währenddem der Hebel h nach unten geht, folgt ihm der Hebel c; indem dieser sich etwas links seitwärts bewegt, zieht er auch gleichzeitig das untere Ende des Ruhearmes r, mit dem er durch die Verbindungsstange d verbunden ist, etwas links seitwärts. Da nun die Ruhe 0 auf dem Ruhearm r fest angebracht ist, so weicht sie dabei dem Zahn 2 im Ruherad m1 nach links aus und läfst ihn frei. Das Ruherad m1, von der Kraft der Feder oder Gewicht ge-
trieben, geht nun in der Richtung des Pfeiles vorwärts. Während dieses Vorwärtsgehens hat sich, wie schon vorhin erwähnt, der Hebel \ auf den Hebel h gelegt. Der Hebel \ hat an seiner unteren Fläche die Ruhenase \a; dieselbe empfängt nun mit ihrer Ruhekante ^111 den Stift im Zahn 5 des Ruherades m1 und hindert letzteres somit im Weitergehen.
Hat nun das Pendel ρ seine Schwingung von links nach rechts vollendet und schwingt es jetzt zurück von rechts nach links, so lehnt der Stift w1 im Hebel w gegen die untere Kante der Auslösezunge y und hebt dieselbe ein wenig an, mit ihr auch den Stift s1 im aufsteigenden Arm s. Die Ruhenase ^11 wird dadurch auch mit angehoben und gestattet so dem Stift im Zahn 5 des Ruherades m1 unter die linke Ecke der schiefen Ebene \l zu treten. Währenddem ist das Doppelrad m aber schon in Bewegung und hebt infolge dessen mit dem Stift im Zahn 5 an der schiefen Ebene ^1 der Ruhenase \n den Hebel \ nach oben. Hierbei treibt auch der Zahn 4 im Gangrad m11 mit Hülfe der schiefen Ebene hn den Hebel h nach oben. Während die Hebel h und \ durch das Doppelrad gehoben werden, bewegt sich der Hebel c etwas rechts seitwärts und nimmt somit das untere Ende der Ruhe 0 etwas mit nach rechts; dadurch ist es der Ruhe ο ermöglicht, den nun kommenden Zahn 1 im Ruherad ml aufzufangen. Gleichzeitig mit dem Rechtsgang der Ruhe 0 ist die Spitze des Zahnes 3 im Gangrad m" am äufsersten Ende der schiefen Ebene h11 am Hebel h angekommen. Während dieser Vorgänge schwingt das Pendel ρ frei nach links weiter, das Doppelrad m geht auch noch in der Richtung des Pfeiles vorwärts, verläfst somit die äufserste Spitze der schiefen Ebene h11 am Hebel h u'nd auch der Stift im Ruherad m1 (im Zahn 5) hat die schiefe Ebene \l an der Ruhenase \u verlassen. Unmittelbar nachdem das Doppelrad die beiden schiefen Ebenen verlassen hat, fängt die Ruhe 0 den Zahn 1 im Ruherad m1 auf und hindert somit das Ablaufen der Treibkraft. Das Pendel ρ schwingt nach links weiter, bis es der Kraft der Hebel ν c h und \, die jetzt schon mit ihrer eigenen Schwere durch den Hebel ν und den Stift w1 im Hebel w auf dasselbe an zu wirken fangen, nicht mehr widerstehen kann, seine Schwingung nach rechts antreten mufs, die schon besprochen ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine freie Pendelhemmung mit stetiger Kraft, gekennzeichnet durch die an dem Hebel ν drehbar gelagerte Auslösezunge ' jr, welche, von dem Pendel mittelst des Stiftes w angehoben, das von dem Uhrtriebwerk angetriebene Doppelrad m freigiebt, um dann durch dieses Rad sammt dem mit seiner Gewichtswirkung den Impuls ertheilenden übrigen Hebelwerk in die Anfangsstellung zurückgebracht zu werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT71845D Freie Pendelhemmung mit stetiger Kraft Expired - Lifetime DE71845C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE71845C true DE71845C (de)

Family

ID=345117

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT71845D Expired - Lifetime DE71845C (de) Freie Pendelhemmung mit stetiger Kraft

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE71845C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE71845C (de) Freie Pendelhemmung mit stetiger Kraft
DE1070649B (de) Vorrichtung zum Regeln der Anschlagstärke der Typen an kraftangetriebenen Schreib-, Buchungs- u. dgl. Maschinen
DE416424C (de) Schere mit zwei beweglichen Messern
DE110067C (de)
DE403513C (de) Schreibmaschine mit Motorantrieb
DE88416C (de)
AT222142B (de) Typenhebelgetriebe für kraftangetriebene Büromaschinen
AT68831B (de) Reguliervorrichtung für Uhrwerke.
AT50814B (de) Papierwagenschaltvorrichtung für Schreibmaschinen.
DE346248C (de) Vervielfaeltigungsvorrichtung mit schwingbar gelagertem und waehrend der Arbeit sich doppelseitig verriegelndem Papierauflagetisch
AT54493B (de) Notenblattwender.
DE450702C (de) Automatische Nutenstanze fuer Dynamo-Ankerbleche
AT160897B (de) Filmfortschaltwerk für kinematographische Apparate
DE22414C (de) Notenblattwender
DE178049C (de)
DE245249C (de)
DE129192A (de)
DE164494C (de)
DE464934C (de) Tabellenschreibvorrichtung fuer Schreibmaschinen
DE113507C (de)
DE669539C (de) Kettenablassvorrichtung fuer Webstuehle
DE1585233B1 (de) Kettenwirkmaschine mit Spitzennadeln
DE245226C (de)
DE492963C (de) Rueckschaltvorrichtung fuer Schreibmaschinen
AT8192B (de) Typenrad-Einstellvorrichtung für Schreibmaschinen.