DE718112C - Doppelriemchenstreckwerk - Google Patents

Doppelriemchenstreckwerk

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Publication number
DE718112C
DE718112C DES135559D DES0135559D DE718112C DE 718112 C DE718112 C DE 718112C DE S135559 D DES135559 D DE S135559D DE S0135559 D DES0135559 D DE S0135559D DE 718112 C DE718112 C DE 718112C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
apron
roller
deflection
stretching system
double apron
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES135559D
Other languages
English (en)
Inventor
Max Boettle
Ludwig Schlipp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Spinnfaser AG
Original Assignee
Spinnfaser AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Spinnfaser AG filed Critical Spinnfaser AG
Priority to DES135559D priority Critical patent/DE718112C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE718112C publication Critical patent/DE718112C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/26Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars in which fibres are controlled by one or more endless aprons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Doppelriemchenstreckwerk Die Riemchenfübrung in einem Doppelriemchenstreckwerk wird meistens an der vorderen Umlenkstelle vor dem Vorderzylinder dadurch erreicht, daß das obere und untere-Riemchen jew veüs über einen fest gelagerten Steg geführt werden. Im besonderen hat sich in der Praxis eine Riemchenführung in der Art durchgesetzt, daß die beiden Stege so miteinander verbunden sind, daß sie eine gleichschenklige Gabel bilden. Der Querschnitt der beiden Schenkel ist so gehalten,- daß, die beiden Riemchen nicht über eine Fläche, sondern lediglich über eine .schmale Kante geführt werden. Die Wirkungsweise dieses Doppelriemchenstreckwerkes wird durch den jeweiligen Abstand der beiden. Riem.chen bestimmt. Dieser Abstand wird seinerseits wiederum durch den Abstand der beiden Schenkel in der Gabel geregelt. Der Abstand der beiden Riemchen, der sich den jeweiligen Eigenschaften .des zu verspinnenden Fasergutes anpassen muß, kann mittels dieser Gabel nur dadurch geregelt werden, daß entsprechend den Erfordernissen Gabeln mit größerem ,oder kleinerem Abstand der Schenkel eingesetzt werden. Es ist jedoch eine Eigenart dieser Riemchenführung über zwei feste Stege, daß sich die Leder zwischen diesem Umleitpunkt und dem Antrieb über den Zylindern in der Mitte des Streckwerkes nach oben und unten ausbiegen. Die Faserführung erfolgt infolgedessen hauptsächlich nur an der vorderen Umlenkstelle. Um diesen Fehler zu vermeiden, hat man bei Doppelriemchenstreckwerken unterhalb der Rlemchenführungshahn eine Stütze vorgesehen. Es ist ferner bereits vorgeschlagen worden, diese Riemchenstütze lediglich durch seitliche Ansätze der Seitenplatten eines die Riemchen aufnehmenden Rahmens zu bilden, derart, daß die Führungsbahn nur seitlich unterstützt ist, während der mittlere Teil derselben ohne Unterstützung ist. Auf diese Weise ist einerseits das Anliegen der beiden Rienichen aneinander auf der ganzen Führungsbahn gesichert, andererseits aber die Elastizität der Führungsbahn erhalten geblieben, was aus spinntechnischen Gründen erforderlich ist.
  • Gegen das Auseinanderwölben der Riemchen hat. man ferner durch Spannen der Riemchen Abhilfe geschaffen. Hierbei hat man z. B. auch die vorderen Rieinchenumlenkmittel als Spannmittel benutzt. Es ist insbesondere auch schon ein Doppelriemch enstrQckwerkbekannt, bei dem die vordere Umlenkwalze für das obere Riemchen zugleich als Spannwalze dient. Die Faserführung ist aber hierbei verhältnismäßig hart und. unelastisch, da das Riemchen gegenüber der Umlenk- und Spannwalze nicht nachgeben kann. Bei Oberriemchenstreckwerken ist es weiterhin auch schon bekannt, das Riemchen durch das Eigengewicht der vorderen zapfenlosen Umlenkwalze zu spannen. Auch hierbei ist das Riemchen gegenüber der Umlenh und Spanmiralze unnachgiebig.
  • Gegenüber dem Bekannten besteht nun die Erfindung darin, daß zur Erzielung eines elastischen Riemchendruckes an der vorderen Riemchenumlenkstelle die Umlenk- und Spannwalze für das obere Rienichen als mit Bordringen versehene, frei laufende und seitlich lediglich durch die Käfigwände geführte Rolle ausgebildet ist, die mit den Bordringen auf dem Riemchen läuft und mit dem dazwisch enliegenden Rollenteil das Rienichen nicht berührt. Durch die erfindungsgemäße Aussparung dieser Spannrolle zwischen den beiden Bordrhzgen, die von solcher Breite ist, wie sie das Hinundherwandern des Vorgarnes erfordert, erfolgt das Aufdrücken des oberen Riem,chens durch die frei laufende Rolle nicht in starrer Form, sondern elastisch. Inf9lgedessen wird hier auf die Fasern ein elastischer Druck ausgeübt, der das Streckwerk für das Verspinnen von Vorgarn der verschiedensten Dicken und der verschiedenartigsten Spinnstoffe geeignet macht.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Streckwerkes nach der Erfindung veranschaulicht die beiliegende Zeichnung.
  • In dem Käfig i wird das untere Riemchen 2 an der vorderen Umlenkstelle 3 über den als Platte ausgeführten Steg .i geführt, iveleher an den Umlenkkanten abgerundet ist. Der Steg ruht in entsprechenden Aussparungen 5 des Käfigs. Das obere Riemchen 6 läuft an der vorderen Umlenkstelle über die Belastungsrolle ; . Diese besitzt, wie die Abb. = zeigt, eine Aussparung ä, durch die ein eiastischer Druck durch das Riemcheil auf das Vorgarn entsteht. Die durch die Aussparung gebildeten seitlichen Borde 9 der Belastungsrolle 7 dienen als Laufringe. In den beiden Käfigwänden können seitlich je eile kleiner Begrenzungsnocken io angebracht seid, die ein Zurücklaufen der Belastungsrolle verhindern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Doppelriemchenstreckwerk, dadurch guk-ennzeichn:et, daß zur Erzielung eines ela-_stischen Ri@emchendrücl,:.es an der vorderen Riemchenumlenkstelle die Umlenk- und Spannwalze für das obere Riemchen als mit Bordringen versehene, frei laufende und seitlich lediglich durch die Käfigwände geführte Rolle ausgebildet ist, die mit den Bordringen auf dem Rieinchen läuft und mit dem dazwischenliegenden Rollenteil das Riemchen nicht berührt.
DES135559D 1939-01-25 1939-01-25 Doppelriemchenstreckwerk Expired DE718112C (de)

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DES135559D DE718112C (de) 1939-01-25 1939-01-25 Doppelriemchenstreckwerk

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DE718112C true DE718112C (de) 1942-03-03

Family

ID=7540047

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DE (1) DE718112C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1017499B (de) * 1953-10-01 1957-10-10 Fairbairn Lawson Combe Barbour Unterriemchenstreckwerk fuer Spinnereimaschinen
DE974060C (de) * 1952-11-08 1960-09-08 Weller Maschf Heinz Oberriemchen-Streckwerk
DE1189897B (de) * 1960-11-20 1965-03-25 Mackie & Sons Ltd J Spinnmaschinenstreckwerk mit einem auf Fuehrungsgliedern gefuehrten Riemchen und damit zusammenwirkenden Druckmitteln zwischen dem Ausgangswalzenpaar und dem Eingangswalzenpaar
US4520532A (en) * 1982-10-11 1985-06-04 Rieter Machine Works Limited Drafting mechanism for spinning machines
DE3536085A1 (de) * 1985-10-09 1987-04-09 Zinser Textilmaschinen Gmbh Doppelriemchen-streckwerk

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