DE741449C - Riemchenstreckwerk - Google Patents

Riemchenstreckwerk

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Publication number
DE741449C
DE741449C DEK161476D DEK0161476D DE741449C DE 741449 C DE741449 C DE 741449C DE K161476 D DEK161476 D DE K161476D DE K0161476 D DEK0161476 D DE K0161476D DE 741449 C DE741449 C DE 741449C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
apron
roller
stretching system
passage
straps
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Expired
Application number
DEK161476D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hermann Kluftinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HERMANN KLUFTINGER DIPL ING
Original Assignee
HERMANN KLUFTINGER DIPL ING
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE741449C publication Critical patent/DE741449C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/26Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars in which fibres are controlled by one or more endless aprons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Riemchenstreckwerk Die Erfindung betrifft ein Riemchen.streckwerk, bei dem das untere Riemchen durch eine mittlere Unterwalze angetrieben wird und über dieser Treilnvalze eine den Faserdurchzug gestattende Oberwalze angeordnet ist, nach Patent 738 596. Gegenüber dem Bekannten zeichnet sich .der Erfindungsgegenstand dadurch aus, daß die mit Bordringen versehene, belastete Oberwalze in Verbindung mit einem oberen Riemchen Verwendung findet, so daß beide Riemchen des Doppelriemchenstreckwerkes an ihren Rändern geklemmt sind und zwischen den Klemmstellen die Riemchen Durchzugstellen bilden.
  • Es ist bekannt, bei Doppelriemchenstreckwerken die mittlere Oberwalze z@v*ecks Verspinnens langer Fasern zu entlasten und das zweistufige Streckwerk mit Vor- und Hauptverzug in ein einstufiges Streckwerk umzuwandeln. Es ist weiterhin bekannt, die belederten Oberwalzen so auszubilden, daß der Ledermantel auf Wülsten aufruht, so daß bei Belastung der Oberwalze eine Abplattung des Mantels eintritt und statt einer Linienkleminung- eine Flächenklemmung hervorgerufen wird, insbesondere wenn an Stelle des Leders Gummi verwendet wird. Um dieses zu erreichen, ist man auch dazu übergegangen, an Stelle der Wülste auf der Druckwalze, die Wülste an der Hülse vorzusehen. Diese Vorrichtungen sind jedoch bei Riemchenstreckwerken noch nicht verwendet worden und konnten hier auch nicht verwendet werden, weil damit kein Erfolg zu erzielen war. Selbst wenn bei einem Doppelriemchenstreckwerk das obere Riemchen fast völlig entlastet ist und unter der Voraussetzung, daß .dieses obere Riemchen selbst bei völliger Entlastung einwandfrei läuft, so ist es hier mit großen Schwierigkeiten verbunden, im Durchzug zu arbeiten, weil die Gleichmäßigkeit der Rücklialtung in Frage gestellt wird. Beim Erfindungsgegenstand hingegen ist der zwangläufigeAntrieb des oberenRiemchens durch seine Belastung gewährleistet. Die Belastung kann beim Erfindungsgegenstand so groß gewählt werden, wie sie mag, trotzdem bleibt zwischen den Rienichen der Durchzug gewährleistet, weil die Lunte an den Stellen, an welchen das Riemchen hohl liegt, hindurchgeführt wird und die Riemchen hier elastisch nachgiebig aufliegen.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in beispielsweiser Ausführungsform veranschaulicht, und es stellt dar: Fig. i ein Streckwerk in Seitenansicht, Fig. 2 eine Oberwalze mit Riemchen, Fig. 3 eine Unterwälzz mit Riemchen, Fig. 4 die Ober- und Unterwalze eines Mittelwalzenpaares, bei dem der Klemmdruck nur durch die Randbahnen der Oberwalze ausgeübt wird.
  • Fig. 5 die Lage der Lunte bei dieser Anordnung, Fig.6 eine Ober- und Unterwalze, die mit ihren gegenseitigen Randbahnen aufeinanderliegen, Fig. 7 die Führung der Lunte nach. der Anordnung der Fig. 6, Fig. 8 die Anordnung einer Loshülse um die Oberwalze mit kleinerem Außendurchmesser wie der Durchmesser der Randbahn und Fig.9 die Anordnung einer Loshülse mit größerem Durchmesser der Hülse als der Durchmesser der Randbahnen.
  • Das Doppelriemchen.streckwerk besteht aus dem Einzugwalzenpaar I - i, dem Mittelwalzenpaar II - 2 und dem Auszugwalzenpaar lII - 3. Um das Mittelwalzenpaar sind in einem Käfig 4 die beiden Riemchen 5 und 6 vorgesehen. Das Oberriemchen 5 sowie das Unterriemchen 6 werden an ihrem vorderen Ende -durch die als Umlenkstelle wirkende Klammer 7 zusammengehalten. Die Auszugaberwalze 3 und die Mitteloberwalze 2 werden durch den Drucksattel 8 und den Druckbügel 9 unter Druck gehalten und drücken daher auf die entsprechenden Unterwalzen II und: III. Die Pressung im Mittelwalzenpaar II - 2 ist unbedingt erforderlich, um die sichere Mitnahme der Riemcli.en 5 und 6 zu erreichen. Sollten nun Langfasern versponnen werden, deren Länge größer ist als der Abstand des Mittelwalzenpaares 1I -:2 vom Auszugwalzenpaar III - 3, so war dieses eine schwierige Angelegenheit für derartige Streckwerke. Gemäß dem Erfindungsgegenstand können nun die Fasern beliebig lang werden. Sie können von der Klemmstelle des Einzugwalzenpaares 1 - i bis zu der des Auszugwalzenpaares III - 3 reichen, ohn, von der Achse des Mittelwalzenpaares II - 2 mit Klemmschluß gefaßt und dort zerrissen zu werden, sondern hier werden sie im Durchzug geführt, und trotz diese Durchzuges arbeiten die Riemchen mit ihren Randbahnen unter Klemmschluß aufeinander, so daß die sichere Führung der Riernchen gewährleistet ist. Um dieses zu erreichen, wird die Oberwalze in dem Mittelteil eingedreht oder durch entsprechende Aufsatzringe an den Rändern verstärkt, so daß die Walzen Randwülste io erha ten, auf welchen das Riemchen 5 aufliegt, währendes den Mittelteil frei überspannt. Auch an der Unterwalze, der sogenannten Treibwalze 1I, können derartige Randwülste i i vorgesehen «-erden. Beide Einrichtungen können einzeln oder gemeinsam miteinander zur Anwendung kommen.
  • In Fig. 4 ist die Treibwalze Il unverändert gelassen und lediglich die Oberwalze 2 mit den Randwülsten io ausgerüstet. Das Unterriemchen 6 liegt nun auf seiner gesamten Breite auf der Unterwalze 1I auf und wird von dieser mitgenommen. Die Ob:rwalze 2 drückt unter Zwischenschaltung der Rieinchen 5 und 6 auf die Unterwalze 11 mit ihren Randwülsten io. Die Lunte L wird dabei gewissermaßen einseitig zwischen die Riemchen eingebettet. Sie liegt hier nicht im Klemmschluß, sondern im straffen Durchzug. Wird die Unterwalze II (Fig. 6 und ;) ebenfalls eingedreht, wie vorher die Oberwalze, so findet die Führung der Lunte L gemäß Fig. ; statt. Die Führung ist eine weichere, der Durchzug ein größerer. Es ist zu verstehen, daß eine Variierung und die Herstellung besonders ausgeprägter Garne, z. B. Fantasiegarne, hierdurch erreicht werden kann, indem beim Einlauf mehrerer Vorgarnlunten deren Stärke verschieden gewählt wird. wodurch der Durchzug der einen Lunte größer ist als der der anderen.
  • Soll der Durchzug straffer ausgebildet werden, so können die Ausführungen nach Fig.8 und 9 verwendet werden. Die Oberwalze , ist so ausgebildet, daß sie das Einführen einer Loshülse 12 gestattet, die nun zusätzlich auf das Riernchen 5 drückt. Diese Loshülse 12 kann auch mit einem größeren Durchmesser als der der Oberwalze versehen werden. Dann ist hier die Loshülse 13 Träger des oberen Riernchentrums 5 und liebt dieses von den Randwülsten io ab.

Claims (3)

  1. PATENTAN SPR Cl CHE : I. Riemchenstreckwerk, bei dein das untere Riemchen durch eine mittlere Unterwalze angetrieben wird und über dieser Treibwalze eine den Faserdurchzug gestattende Oberwalze angeordnet ist, nach Patent 788 596, dadurch gekennzeichnet, daB .die triit Bordringen versehene, belastete Oberwalze in Verbindung mit einem oberen Riemchen Verwendung findet, so daß beide Riemchen des Doppelriemchenstreckwerkes an ihren Rändern geklemmt sind und zwischen den Klemmstellen die Riemchen Durchzugstellen bilden.
  2. 2. Riemchenstreckwerk nachAnspruch i, .dadurch gekennzeichnet, daß auch die Treibwalze für das untere Riemchen mit Ringen auf denen die Ränder der Riemchen laufen, versehen sind.
  3. 3, Riemchenstreck-,verk nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß um den, zwischen den Bordringen liegenden Teil der Oberwalze eine das Oberriemchen von innen belastende Loshülse gelegt ist. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: britische Patentschrift ...... .N r. 470 441, französische - ..... - 730290-
DEK161476D 1941-06-25 1941-06-25 Riemchenstreckwerk Expired DE741449C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1017499B (de) * 1953-10-01 1957-10-10 Fairbairn Lawson Combe Barbour Unterriemchenstreckwerk fuer Spinnereimaschinen
US2916779A (en) * 1956-08-11 1959-12-15 keyser
US3751768A (en) * 1969-07-18 1973-08-14 Burlington Industries Inc Apron drafter for textile system
FR2480801A1 (fr) * 1980-04-18 1981-10-23 Schlumberger Cie N Dispositif a manchons pour l'etirage de fibres textiles
DE3536085A1 (de) * 1985-10-09 1987-04-09 Zinser Textilmaschinen Gmbh Doppelriemchen-streckwerk

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR730290A (fr) * 1931-01-30 1932-08-10 Perfectionnements aux mécanismes pour l'étirage des rubans et mèches textiles
GB470441A (de) * 1935-10-02 1937-08-16

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