DE717588C - Elektrisches Entladungsgefaess mit Metalldampffuellung und aus dem Gefaess herausragenden Anodenarmen - Google Patents

Elektrisches Entladungsgefaess mit Metalldampffuellung und aus dem Gefaess herausragenden Anodenarmen

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Publication number
DE717588C
DE717588C DES137658D DES0137658D DE717588C DE 717588 C DE717588 C DE 717588C DE S137658 D DES137658 D DE S137658D DE S0137658 D DES0137658 D DE S0137658D DE 717588 C DE717588 C DE 717588C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
anode
discharge vessel
electrical discharge
vessel
rear space
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Expired
Application number
DES137658D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Hans Fricke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J13/00Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
    • H01J13/02Details
    • H01J13/32Cooling arrangements; Heating arrangements

Landscapes

  • Secondary Cells (AREA)

Description

  • Elektrisches Entladungsgefäß mit Metalldampffüllung und aus dem Gefäß herausragenden Anodenarmen Es ist bekannt, elektrische Entladungsgefäße, insbesondere Stromrichtergefäße, gleichzeitig durch Luft und Wasser -zu kühlen. Die Wasserkühlung :erstreckt sich dabei in der Regel auf den Kondensationsraum des Gefäßes, während die Luftkühlung auf die Wände des Gefäßes und die Anodenarme einwirkt. Es ist ferner bekannt, dem Kühlwasser mit Hilfe eines Rückkühlers, der im Wege .der Mühlluft, z. B. oberhalb des Ventilators, angebracht ist,. die aufgenommene Wärme zu entziehen. Die Anordnung ist dann in der Regel derart, daß. sich der Rückkühler innerhalb eines Leitzylinders aus Blech befindet, der die von dem Ventilator gelieferte Luft gegen die Kathode und über die Wände des Entfadungsgefäßes bzw. einen Teil der Anodenarme hinwegführt.
  • Eine häufige Quelle von Betriebsstörungen ist die Kondensation von Quecksilber im Anoden.raum, welche durch eine Unterkühlung dieses Raumes zustande kommen kann. Diese Unterkühlung ist besonders dann zu befürchten, -wenn die Belastung des Stromrichtergefäßes gering ist und daher im Anodenraum nicht die entsprechende Wärmemenge entwickelt wird, die eine Kondensation des Quecksilbers verhindert. Um diese Unterkühlung zu vermeiden, hat man bereits vorgeschlagen, den Anodenhinterraum zusätzlich elektrisch zu heizen b:zw. Wärmeschutzkapp:en auf einem Teil der Anodenarme anzubringen, damit die Heizung besonders bei abgeschaltetem Gefäß intensiver wirksam wird. Trotz dieser Schutzmaßnahmen ist bei 'kleiner Belastung des Gefäßes eine Unterkühlung des Anodenhinterraumes vielfach nur dadurch zu vermeiden, daß der die Kühlluft liefernde Lüfter abgestellt wird. Dadurch wird aber auch wiederum die Wasserkühlung i:erschlechtert, da ja nunmrhr der Rückkühler nicht mehr wirksam ist.
  • Die geschilderten Übelstände "erden durch die Erfindung vermieden. Für die Durchführung der Erfindung wird ein elektrisches Entladungsgefäß mit Metalldampffüllung und aus dem Gefäß herausragenden Anodenarmen ver wendet, das teils mit Luft, teils durch eine Flüssigkeit gekühlt wird. Die Anodenarme sind in an sich bekannter Weise mit Führungskörpern versehen, welche den dem Anodenhinterraum zugehörigen Armteil frei lassen, und die Kühlluft wird von einem unterhalb des Entladungsgefäßes befindlichen Lüfter geliefert. Erfindungsgemäß sind Mittel vorgesehen, um bei einem bestimmten Belastungsgrad bzw. bei einer bestimmten Temperatur des Anodenhinterraumes die Drehrichtung des Lüfters umzukehren, derart, daß unterhalb dieser Temperatur die Kühlluft an dem Entladungsgefät.') und im besonderen an den Anodenarmen von oben her nach unten vorbeigesaugt, oberhalb dieserTemperatur von unten her gegen das Entladungsgefäß und die Anodenarme geblasen wird. Dadurch gewinnt man den Vorteil, daß bei kleinen Belastungen nur der untere Teil der Anodenarme wirksam gekühlt wird. Voraussetzung dabei ist natürlich, daß die Luftführungsbleche bzw. -körper nicht über den Anodenhinterraum ragen, sondern diesen Raum frei lasen, so daß bei kleinen Belastungen durch das Ansaugen der Luft in der Umgebung des Anodenhinterraumes keine starke Luftströmung entstehen kann. Auf diese Weise gelingt es, die beschriebene Heizung des Anodenhinterraumes während der Perioden geringer Belastung bz-v. während des Anfahrens des Stromrichtergefeßes voll wirksam zu machen. Auf alle Fälle kann man mit einer geringeren Heizleistung für die Heizung des Anodenhinterraumes sein Auslangen linden. Während der Perioden größerer Belastung läuft der Lüfter in der üblichen Weise derart um, daß er die Kühlluft von unten her gegen die Kathode und das Stromrichtergefäß bläst. Durch die um die Anodenarme herum angebrachten Führungsbleche @@ ird ein starker Luftstrom an dem den Anodenhinterraiim enthaltenden Armteil vorbeigeführt und die notwendige intensive Kühlung bewirkt.
  • Die Umschaltung des Lüfters von Linksauf Rechtslauf wird vorteilhafterweise durch ein Relais bewirkt, das von einem 1iontakttherrnometer gesteuert wird, welches etwa an einer Kühlrippe des Anodenarmes angebracht ist. _Jit der Umschaltung des Lüfters kann gleichzeitig eine Abschaltung des Heizstromes für den Anodenhinterraum vorgenommen werden. Die Heizung kann auch stufenweise abbnc. angeschaltet werden. Alle diese Schalt vorgä.ngc können in Abhängigkeit von der Temperatur des Anodenhinterraumes über Relais automatisch vorgenommen -werden.
  • Die Figur zeigt ein Entladungsgefäß nach dur Erfindung in schematischer Darstellung. Das Entladungsgefäß i. von welchem zwei Anodenarme = und 3 dargestellt sind, ist von einem Luftführungskörper Y umgeben, welcher die Kühlluft entlang der Wandung des Gefäßes nach oben führt. Diese Führungsbleche sind so angeordnet, daß sie das gesamte Gefäß mit Ausnahme der Enden der Anodenarme umschließen. In dein zylindrischen Unterteil ; des Leitmantels sind der Ventilator < und der Rückkühler i i angebracht, der zur Lieferung der Kühlluft dient. Bei kleinen Belastungen ist nun die Drehrichtung des Ventilators so gewählt, äaß die Kühlluft entsprechend den Pfeilen 7 von oben her angesaugt wird, so daß der Anodenhinterraum, welcher mit einer Heizwicklung 8 versehen ist, von der Wirkung des Kühlluftstromes nicht betroffen wird. Steigt aber die Belastung des Gefäßes und die Temperatur des Anodenhinterraumes an, dann wird beispielsweise durch ein. Kontaktthermometer ;i, welches an einer Rippe des Anodenarmes befestigt ist. ein Relais betätigt, das den Umlaufsinn des Lüfters automatisch umschaltet. Die Kühlluft wird dann in der Richtung der Pfeile i o auch an den Anodenhinterraum vorbeigetriehen und bewirkt die notwendige intensive Kühlung.

Claims (1)

  1. Pai'EN'1-A#SPRL'CHL:
    i. Elektrisches Entladungsgefä13 mit Ietalldampffüllung und aus dem Gefäl'. herausragenden Anodenarmen, insbesondere Stromrichtergefäß, welches zum Teil mit Luft unter Verwendung von Führung.,-körpern, die an den Anodenarmen den dem Anodenhinterraum zugehörigen Armteil frei lassen, und unter Verwendung eines unterhalb des Entladungsgefäßes hefindlichen Lüfters, zum Teil. durch einr° Flüssigkeit gekühlt wird, die in einem im Kühlluftstrom liegenden Rückkühler rückgekühlt wird, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, um bei einem bestimmten Belastungsgrad bz«-. bei einer bestimmten Temperatur des Anodenhinterraumes die Drehrichtung des Lüfters umzukehren, derart, daß unterhalb dieser Temperatur die Kühlluft an dem Entladungsgefäß und im besonderen ein den Arodenarinen von oben her nach unten vorbeigesattgt, oberhalb dieser 'Temperatur von unten her gegen das Entladungsgefäß und die Anodenarme geblasen wird. _. Elektrisches Entladungsgefäß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet. daß ,Mittel vorgesehen sind, um den _lnodenhinterraum zu heizen. 3. Elektrisches Entladungsgefäß nach Anspruch a, .dadurch gekennzeichnet, daß bei der Umschaltung des Lüftermotor , auf Ansaugung der Luft von oben nach_ unten die Heizung des Anodenhinterraumes abgeschaltet wird. .l. Elektrisches Entladungsgefäß nach Anspruch i, Y .oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den Anodenarmen Kontaktthermometer angebracht sind, Urelche die Umschaltung des Lüftermotors sowie die Abschaltung der Heizung für den Anodenhinterraum in Abhängigkeit von der Temperatur dieses Raumes bewirken. Elektrisches Entladungsgefäß nach Anspruch i und einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, die Heizung des An.odenhinterraumes stufenweise abzuschalten, wenn der Lüfter seine Drehrichtung geändert hat.
DES137658D 1939-06-30 1939-06-30 Elektrisches Entladungsgefaess mit Metalldampffuellung und aus dem Gefaess herausragenden Anodenarmen Expired DE717588C (de)

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