DE686407C - Luftgekuehlter elektrischer Entladungsapparat, insbesondere Quecksilberdampfglasstromrichter - Google Patents

Luftgekuehlter elektrischer Entladungsapparat, insbesondere Quecksilberdampfglasstromrichter

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DE686407C
DE686407C DE1935S0120664 DES0120664D DE686407C DE 686407 C DE686407 C DE 686407C DE 1935S0120664 DE1935S0120664 DE 1935S0120664 DE S0120664 D DES0120664 D DE S0120664D DE 686407 C DE686407 C DE 686407C
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cooling
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J13/00Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
    • H01J13/02Details
    • H01J13/32Cooling arrangements; Heating arrangements

Landscapes

  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)

Description

  • Luftgekühlter elektrischer Entladungsapparat, insbesondere Quecksilberdampfglasstromrichter Die Erfindung betrifft eine Kühlanordnung für elektrische Entladungsapparate, namentlich für Quecksilberdampfglasstromrichter mit Luftkühlung.
  • Bekanntlich verwendet man zur Kühlung elektrischer Entladungsapparate in erster Linie strömende Kühlmittel, die man gegebenenfalls je nach der Bauart des Entladungsapparates an besonderen Leit- oder Führungskörpern vorbeiführt. Die Kühlung von Quecksilberdampfglasstromrichtern erfolgt vorwiegend mittels Luft. Es ist bekannt, zu diesem Zweck unterhalb des Entladungsgefäßes einen Ventilator anzubringen. Zur Verstärkung der Kühlwirkung wird vielfach oberhalb des- Entladungsgefäßes noch ein zweiter Ventilator angeordnet. Bei diesen bekannten Kühlvorrichtungen ist es nicht zu vermeiden, daß windstille Räume entstehen und die Kühlwirkung an gewissen Stellen des Entladungsgefäßes nur unzulänglich ist. Mit Hilfe der bekannten Führungsbleche, die dem vom Ventilator kommenden Luftstrom vorgeschaltet werden, gelingt es zwar :den Luftstrom mit der Mantelfläche des Gefäßes innig in Berührung zu bringen und dort die Kühlwirkung zu verbessern, nicht aber wird dadurch der Nachteil beseitigt, daß gerade an der Kathode, insbesondere oberhalb der Nabe des unter der Kathode befindlichen Ventilators, ein windtoter Raum entsteht. Es kann also leicht vorkommen, ;daß die Kathode nur unzulänglich gekühlt wird oder aber daß man, um eine ausreichende Kühlung der Kathode zu erhalten, dem Gefäß übermäßige Kühlluftmengen zuführen muß, was wieder eine zu starke Kühlung der Anodenarme und damit Rückzündungen zur Folge haben kann.
  • Die geschilderten Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt. Erfindungsgemäß wird bei einem luftgekühlten elektrischen Entladungsapparat, insbesondere Quecksilberdampfstromrichter mit Glasgefäß und zwei voneinander getrennten Kühllufterzeugern die Anordnung so getroffen, daß der eine Kühllufterzeuger dem Gesamtgefäß Kühlluft zuführt, während der zweite als zusätzlicher Kühllufterzeuger durch eine besondere Leitung den Luftstrom unmittelbar der Kathode zuführt. Die Kühlung der Kathode wird also von der Kühlung des Gesamtgefäßes insofern unabhängig gemacht, als die Kathode einen eigenen Kühllufterzeuger mit besonderer Kühlluftzuführung besitzt, so daß sie Stets ausreichend gekühlt werden kann, ohne daß deshalb die anderen Teile des Gefäßes einer übermäßigen Kühlwirkung ausgesetzt werden müssen. Der zusätzliche Kühlmittelstrom für die Kathode wird vorteilhaft unter Druck von unten gegen den Kathodenteil geführt. Zu diesem Zweck wird .eine Kühlmittelleitung vorgesehen, die von der Seite her eingeführt ist und zwischen Ventilatornabe und Kathode in Richtung auf die Kathode gegebenenfalls in einer Düse mündet. Es empfiehlt sich dafür zu sorgen, daß die Kühlmittelleitüng quer zum primären Kühlmitte lstrom eine möglichst kleine, parallel AM-Kühlmittelstrom hingegen größere Ausdehf-=' nung hat. Der zusätzliche Kühlmittelstrom= kann auch durch einen hohl ausgebildeten`-' Ventilator hindurch dem Kathodenteil zugeführt werden. Die zusätzliche Kühlmittelleitung mündet vorteilhaft in einem den zu kühlenden Entladungsapparat mindestens teilweise üm`schließenden Kühlschacht. Der durch den Entladungsapparat angewärmte Kühlmittelstrom kann gegebenenfalls zu dem .der Kathode zuzuführenden Kühlmittelstrom teilweise zurückgeführt werden. Zur Kathodenkühlung kann ein Preßluftgebläse dienen. Im oberen Teil des den zu kühlenden Apparat umschließenden Schachtes kann ein mit Fenstern versehener Ringraum: vorgesehen sein, durch den die am Entladungsapparat erwärmte Luft zu dem Gebläse gegebenenfalls zurückgeleitet werden kann.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele dargestellt.
  • Fig. i zeigt einen Längsschnitt durch eine Glasglechrichteranläge, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Abb. i.
  • in dem Blechschacht i der Fig. i liegt das Gleichrichtergefäß ä, dem mittels des Ventilators 3 von unten Kühlluft zugeführt wird. Über den Glaskolben, der den Kondensationsraum umschließt, ist ein Topf q. gestülpt, dessen abgerundeter Boden oberhalb des Kondensationsdomes .des Gleichrichters ein Loch hat. Die im wesentlichen im Nabenschatten des Ventilators 3 liegende Kathode wird mittels eines zusätzlichen Kühlluftstromes angeblasen, der durch den Arm 5 von der Seite her zugeführt wird und aus der Düse 6 austritt. Die Form des Armes 5 ist der Form des Ventilators bzw. der Form der Windflügel des Ventilators angepaßt und hat parallel zur Achse des mittels des Ventilators 3 erzeugten Kühlungsstromes: eine große; quer zu diesem Kühlluftstrom hingegen eine geringe Ausdehnung (vgl. Fig. 2). Die Ausdehnung des Armes 5 quer zur Richtung des Kühlluftstromes ist so gering gehalten, daß die Homogenität des vom Ventilator 3 erzeugten Kühlluftstromes praktisch nicht beeinträchtigt wird. Dies ist besonders dann .der Fall, wenn man dem Arm 5 im Querschnitt Stromlinienform gibt, so daß sich oberhalb des Armes keinerlei Wirbel bilden.
  • Als zusätzlichen Kühlluftstrom empfiehlt es sich, Preßluft zu verwenden. Der an dem Kathodenbehälter emporsteigende Preßluftstrom wird dann zwischen Glaskolben und Führungstopf q. geleitet; er führt hier zur wirksamen Kühlung der Außenwände des Kondensationskolbens.
  • Die neue Kühlanordnung bietet die Möglichkeit, die Temperatur des Kühlluftstromes innerhalb weitester Grenzen den jeweiligen Betriebsverhältnissen des zu kühlenden Apparates anzupassen. Selbstverständlich ist es auch möglich, die Frischluftzufuhr in Abhängigkeit von einer oder mehreren Betriebsgroßen des zu kühlenden Apparates gegebenenfalls selbsttätig zu steuern.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Luftgekühlter elektrischer Entladungsapparat, insbesondere Quecksilberdampfglasstromrichter, unter Verwendung von zwei voneinander getrennten Kühllufterzeugern, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Kühllufterzeüger dem Gesamtgefäß Kühlluft zuführt, während der zweite als zusätzlicher Kühllufterzeuger durch eine besondere Leitung den Luftstrom unmittelbar der Kathode zuführt.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Kühlmittelstrom unter Druck vorteilhaft von unten gegen den Kathodenteil geführt wird.
  3. 3. Anordnung nach den Ansprüchen i und 2, gekennzeichnet durch eine Kühlmittelleitüng, die von der Seite her .eingeführt ist und zwischen Ventilatornabe und Kathode in Richtung auf die Kathode gegebenenfalls in eine Düse mündet. q..
  4. Anordnung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlmittelleitung quer zum Kühlmittelstrom eine möglichst kleine, parallel zum Kühlmittelstrom hingegen größere Ausdehnung hat.
  5. 5. Anordnung nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Kühlmittelstrom durch einen hohl ausgebildeten Ventilator hindurch nach dem Kathodenteil geführt wird.
  6. 6. Anordnung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlmittelleitung in einem den zu kühlenden Entladijngsapparät mindestens teilweise umschließenden Kühlschacht mündet.
  7. 7. Anordnung nach den Ansprüchen i bis 6; dadurch gekennzeichnet, daß zur Kathodenkühlung ein Preßluftgebläse dient.
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