DE723059C - Elektrodenheizgeraet fuer stroemende Media - Google Patents

Elektrodenheizgeraet fuer stroemende Media

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Publication number
DE723059C
DE723059C DEL99578D DEL0099578D DE723059C DE 723059 C DE723059 C DE 723059C DE L99578 D DEL99578 D DE L99578D DE L0099578 D DEL0099578 D DE L0099578D DE 723059 C DE723059 C DE 723059C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrode
space
displacement
electrolyte
heater according
Prior art date
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Expired
Application number
DEL99578D
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Gorn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEL99578D priority Critical patent/DE723059C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE723059C publication Critical patent/DE723059C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H1/00Water heaters, e.g. boilers, continuous-flow heaters or water-storage heaters
    • F24H1/10Continuous-flow heaters, i.e. heaters in which heat is generated only while the water is flowing, e.g. with direct contact of the water with the heating medium
    • F24H1/101Continuous-flow heaters, i.e. heaters in which heat is generated only while the water is flowing, e.g. with direct contact of the water with the heating medium using electric energy supply
    • F24H1/106Continuous-flow heaters, i.e. heaters in which heat is generated only while the water is flowing, e.g. with direct contact of the water with the heating medium using electric energy supply with electrodes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hybrid Cells (AREA)

Description

  • Elektrodenheizgerät für strömende 'Media Die Erfindung bezieht sich auf ein El.ektrodenheizgerät für strömende Media der Gattung, bei denen ein Elektroden- und ein Verdrängungsraum vorgesehen ist und die Wärmeabgabe vom Elektrolyten zum Medium durch eine Trennwand erfolgt. Bei diesen Geräten wird der Elektrolyt aus dem Elektrodenraum beim Erhitzen in :den Verdrängungsraum. verdrängt, sobald ein Verdampfen des Elektrolyten beginnt. Dadurch wird die Leistungsaufnahme verringert und eine An= Passung der Leistungsaufnahme an den Wärmebedarf vorgenommen. Diese Geräte dienen zum Erhitzen strömender Media, wie Flüssigkeiten und Gase. Beispielsweise kann ein solches Gerät zum Erwärmen des an Heizkörpern umlaufenden Wassers einer Warmwasserheizungsanlage dienen.
  • Die Erfindung bezweckt eine weitere Vervollkommnung der Geräte dieser Gattung und besteht darin, daß .das Medium in einer Um-Laufleitung, z. B. Rohrschlange, zuerst .den Verdrängungsraum, :dann den Elektrodenraum und zuletzt den Elektrodendampfraum durchströmt. Weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung sind im nachfolgenden beschrieben.
  • Die Erfindung hat den Vorteil, daß die Heizvorrichtung für strömende Media besonders gedrungen und einheitlich .gebaut ist und. eine besonders günstige Ausnutzung der erzeugten Wärme, d. h. eine günstige Übertragung der Wärme auf .das zu erhitzende Medium, ermöglicht. Dies wird insbesondere dadurch gefördert, daß die das Medium führende Leitung der Reihe nach zuerst den Verdrängungsraum, dann den Raum mit dem flüssigen Elektrolyten und zuletzt den Raum mit den dampfförmigen Elektrolyten durchdringt, so daß- stets ein günstiges. Wärmegefälle zwischen dem zu erhitzenden und .dem erhitzten Medium vorhanden ist. Dabei besitzt das neue Gerät eine selbsttätige Anpassung der LeistungsaufnahTne an die Wärmeabgabe, ohne daß hierzu irgendwelche besondere und zusätzliche Regelorgane erforderlich sind. Das Gerät kann für jede beliebige Heiztemperatur eingestellt werden, ist' also für die verschiedensten Zwecke verwendbar.
  • Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß ein Verschmutzen des Elektrolyten durch Verunreinigungen des zu erhitzenden Mediums ausgeschlossen ist. Das Gerät ist also auch dann verwendbar, wenn der Elektrolyt mit dem zu erhitzenden :Medium nicht in direkte Berührung kommen darf, z. B. zum Erhitzen von chemischen Stoffen.
  • Ein weiterer Vorteil -der Erfindung besteht darin, daß infolge des Wärmeaustausches zwischen dein Elektrolyten und dem strömenden Medium innerhalb des Dampfraumes des Elektrodenrauines der Dampf Tiber dem Elektrolytspiegel an der Heizschlange kondensiert und sich hierdurch ein unmittelbares Heben und Senken des Elektrolytsp:egels und damit der Leistungsaufnahme in Abhängigkeit von dein Wärmebedarf ergibt.-Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in einem Längsschnitt durch das erfindungsgemäße Elektrodenheizgerät.
  • Das Gerät besteht aus einem Elektrodenraumgehäuse i und einem darunter befindlichen Verdrängungsraum.gehäuse a. In das Gehäuse i ragen Elektroden 3 hinein, beispielsweise drei an die drei Phasen eines Drehstromnetzes angeschlossene Elektroden. Die Elektroden sind in einem Kopfstück befestigt, welches an dem Gehäuse i leicht abnehmbar angebracht ist, so daß ein Entfernen der Elektroden mitsamt dem Kopfstück leicht möglich ist. Zu dem Kopfstück führt die Zuleitung 5 für den Strom. In dem Elektrodenraum i befindet sich der Elektrolyt 6. Der Elektrodenraum i ist mit dem Verdrängungsraum 2 durch eine Heberleitung 7 verbunden, durch welche beim Verdampfen des Elektrolyten in dem Elektrodenraum i der Elektrolyt in den Verdrängungsraum 2 verdrängt wird. Die unteren Enden der Heberleitung 7 bedingen die tiefste Lage des Elektrolytspiegels in den beiden Räumen. Der Elektroden- und der Verdrängungsraum sind ferner durch eine Entlüftungsleitung 8 verbunden, die am oberen Ende einen Entlüftungshahn 9 und einen Fülltrichter io besitzt. Vor dem Verdrängungsraum 2 ist in der Leitung 8 noch ein Rückschlag` entil i i derart angeordnet, daß zwar die Luft aus dem Verdrängungsraum 2 entweichen, nicht aber in den Verdrängungsraum 2 zurück eintreten kann. Am Boden des Verdrängungsraumes 2 ist ein Entleerungshahn 1 2 vorgesehen. Eine Heizschlange 13 ist in den Verdrängungsraum 2 eingeführt, durchläuft diesen sowie den Elektrolyt- und den dariiberliegenden Dampfraum des Elektrodenraunles i und verläß-t diesen in seinem oberen Teil. Das zti erhitzende Medium wird dabei durch die Heizschlange so geleitet, daß es unten eintritt und oben austritt, d. h. zuerst den Verdriingüngsraum und dann den Elektrodenrauin durchströmt, wie das durch die eingezeichneten Pfeile 14. und i-' angedeutet ist. In dem Elektrodenraum i ist der normale Elektrolvtspiegel durch das Zeichen 15, in dem Verdrängungsraum die tiefste Lage des Elektrolyten durch das Ze-iclien i0 angedeutet. Die punktierte Linie 17 in dem Elektrodenraum am Ende der Heberleitung ; zeigt die tiefste Lage des Elektrolytspiegels im Elektrodenraum.
  • In dem veranschaulichten Beispiel ist der Verdrängungsraum unter dem Elektrodenraum angeordnet. Die Anordnung kann auch eine umgekehrte sein, indem der Verdrängungsraum über dem Elektrodenraum liegt, wobei dann die Elektrolytverbindungsleitung als eine Steigleitung ausgeführt seid kann. Das hätte den Vorteil, daß die Steigleitung einfacher wird. Der Verdrängungsraum kann auch den Elektrodenraum umgeben, indem z. B. beide Räume konzentrisch angeordnet sind. Ferner ist der Dampfraum als ein mit dem. Elektroly traum gemeinsamer Raum Oargestellt. Es können statt dessen auch getrennte Räume vorgesehen sein, indem der Dampfraum von dein Elektrodenraum getrennt und mit diesem nur durch eine Leitung verbunden ist. In diesem Falle könnte die Heizschlange auch nur in dem Dampfraum vorgesehen sein. Das veranschaulichte Beispiel hat jedoch den Vorteil, daß das zit erhitzende Medium schon in dem Verdrängungsraum vorgewärmt wird, dann in dem flüssigen Elektrolyt weitererwärmt und schließlich in dem verdampften Elektrolyt auf die erforderliche Temperatur gebracht wird.
  • Es entsteht also auf diese Weise ein besserer Wärmeaustausch, also auch eine bessere Wärmeausnutzung.
  • Der Entlüftungshahn g kann auch als temperaturabhängiges selbsttätiges Entlüftungsventil ausgebildet sein, welches die Entlüftung nur so lange zuläßt, bis der gesamte Luftinhalt des Elektroden- und des Verdrängungsraumes entfernt ist, und sich schließt, sobald nur noch reiner Dampf entweicht.
  • Die Wirkungsweise dieses Elektrodenheizgerätes ist die folgende: Der Elektrodenraum wird mit dem Elektrolyten, z. B. Wasser, gefüllt. Dann wird der Strom eingeschaltet und die eingefüllte Wassermenge, die so gering wie möglich zu halten ist, zum Sieden gebracht. Der Dampf verdrängt über den Entlüftungshahn die Luft aus dem Elektrodenraum über den Elektrolyten. Der entstehende Dampf verdrängt dann einen Teil des Elektrolyten in dem Verdrängungsraum, wodurch auch eine Verminderung der Leistungsaufnahme verursacht wird. Gleichzeitig beginnt der Wärmeaustausch an der Heizschlange, wobei sich ein Gleichgewichtszustand zwischen .der LeistungSaufnahme und der Wärmeabgabe selbsttätig einstellt. Eine Verminderung oder vollständige =Absperrung der Wärmeabgabe in der Heizschlange würde zu einer entsprechenden Verminderung der Leistungsaufnahme des Gerätes führen, weil der Elektrolyt bis zum unteren Ende der Elektroden aus dem Elektrodenraum in den Verdrängungsraum verdrängt werden würde.
  • Die Wärmeaustauschfläche der Heizschlange ist den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend zu bemessen. Handelt es sich um Wärmeabgabe des Dampfes im Elektrodenraum an Wasser in der Heizschlange, so genügen bereits wenige Windurigen der Heizschlange. Bei Flüssigkeiten mit schlechteren Wärmeübergangsziffern ist die Fläche der Heizschlange entsprechend zu vergrößern. Handelt es sich nicht um eine Flüssigkeit, sondern um ein Gas oder um Luft in der Heizschlange, so muß auch die Heizschlangenfläche entsprechend bemessen sein. Der Umlauf des zu erhitzenden Mediums in der Heizschlange kann entweder durch besondere Pumpeinrichtüngen oder durch Schwerkraft durchgeführt werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrodenheizgerät für strömende Media, bestehend aus einem Elektroden-und einem Verdrängungsraum und. mit Wärmeabgabe vom Elektrolyten zum Medium durch eine Trennwand, dadurch gekennzeichnet, daß das Medium in einer Umlaufleitung, z. B. Rohrschlange, zuerst den Verdrängungsraum, dann den Elektrodenraum und zuletzt den Elektrodendampfraum durchströmt. :
  2. 2. Elektrodenheizgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdrängungsraum unter dem Elektrodenraum liegt und mit ihm durch eine Heberleitung verbunden ist.
  3. 3. Elektrodenheizgerät nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektroden- und der Verdrängungsraum eine gemeinsame Entlüftungsleitung haben, in der ein Rückschlagventil vor dem Verdrängungsraum, ein Entlüftungshahn und ein Fülltrichter vorgesehen sind.
  4. 4. Elektrodenheizgerät nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden von oben in den Elektrodenraum hineinragen.
  5. 5. El.ektrodenheizgerät nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, .daß die Elektroden in einem leicht vom Elektrodenraumgehäuse abnehmbaren Kopfstück befestigt sind.
  6. 6. Elektrodenheizgerät nach Anspruch i und 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdrängungsraum -den Elektrodenraum umgibt.
DEL99578D 1939-12-02 1939-12-02 Elektrodenheizgeraet fuer stroemende Media Expired DE723059C (de)

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DE723059C true DE723059C (de) 1942-07-27

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ID=7289164

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DE (1) DE723059C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3502842A (en) * 1968-02-13 1970-03-24 Carter Wallace Heater for aerosol foam dispensing containers

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3502842A (en) * 1968-02-13 1970-03-24 Carter Wallace Heater for aerosol foam dispensing containers

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