DE1237251B - Brenneranlage fuer pulsierende Verbrennung - Google Patents

Brenneranlage fuer pulsierende Verbrennung

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DE1237251B
DE1237251B DEJ20393A DEJ0020393A DE1237251B DE 1237251 B DE1237251 B DE 1237251B DE J20393 A DEJ20393 A DE J20393A DE J0020393 A DEJ0020393 A DE J0020393A DE 1237251 B DE1237251 B DE 1237251B
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DE
Germany
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combustion chamber
burner
combustion
channels
coolant
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Pending
Application number
DEJ20393A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Haag
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Junkers and Co GmbH
Original Assignee
Junkers and Co GmbH
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Publication date
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Publication of DE1237251B publication Critical patent/DE1237251B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C15/00Apparatus in which combustion takes place in pulses influenced by acoustic resonance in a gas mass

Description

  • Brenneranlage für pulsierende Verbrennung Die Erfindung bezieht sich auf eine Brenneranlage für pulsierende Verbrennung von gasförmigen Brennstoffen mit mindestens zwei an der Außenwand des 13rennkammermantels gekühlten Brennkammern.
  • Solche Brenneranlagen sind bekannt und werden z. B. als Wärmequelle für Dampfkessel (deutsches Patent 933 651) oder zur Erzeugung eines zur Leistung mechanischer Arbeit dienenden Gasstrahles (schweizerisches Patent 129 081) verwendet. Dabei sind um die Brennkammern herum vorhandene Hohlräume mit Dampf, Wasser oder Kühlflüssigkeit gefüllt. Es erfolgt dadurch zwar ein zufriedenstellender Wärmelausch, jedoch können Dampfblasen oder bebereits bei verhältnismäßig niedrigen Temperaturen Siedegeräusche auftreten, welche unerwünscht sein können, z. B. wenn eine Brenneranlage als Wärmequelle für einen Wassererhitzer dienen -soll, welcher im Haushalt Verwendung findet. In einem solchen Fall spielt auch die Abmessung des Gerätes eine Rolle. Außerdem haben die bekannten Brenneranlagen einen relativ komplizierten und teuren Aufbau.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, den letztgenannten Nachteil zu vermeiden und eine kompakte Ausbildung einer Brenneranla 'ge mit mindestens zwei Brennkammern zu schaffen, bei welcher das Kühlmittcl in Form von zu erhitzendem Wasser in einem Zwangsdurchlaufkanal geführt ist.
  • Die Lösung dieser Aufgabe besteht an einer Brenneranlage der eingangs angeführten Art gemäß Erfindung darin, daß jede Brennkammer die Querschnittsform eines Kreissegmentes aufweist, und der dieses allseitig umschließende Mantel in dem einer benachbarten Brennkammer zugewandten ebenen Teil eine Eindrückung aufweist, die im Zusammenwirken mit dem gleichen Teil der benachbarten Brennkammer Kühlmittel führende Kanäle bilden.
  • Für eine bevorzugte Ausführungsform kann vorgesehen sein, daß die Kühlmittelkanäle sich mäanderförmig von oben nach unten von einer Seite zur anderen Seite entlang der Brennkammerwände winden und mit der Rohrschlange in Verbindung stehen, die das zu erhitzende Wasser vom Netzanschluß um den kreisbogenförmigen Teil der Brennkammern herum zum Warmwasserauslaß führt.
  • Der Aufbau einer solchen Brenneranlage ist wesentlich einfacher und ihre Herstellung billiger, da mehrere die Querschnittsform eines Kreissegments aufweisende Brennkammern gemeinsam einen aus mehreren Teilen zusammengesetzten, zylinderförmigen Außenmantel bilden, wobei die das zu erhitzende Wasser führende Kühlrohrschlange einfach um den C aemeinsamen Außenmantel herumgelegt werden kann. Zweckmäßi- werden dabei die an den ebenen Mantelwandteilen zwischen zwei aneinandergrenzenden Brennkammern angeordneten Kühlmittelkanäle ebenfalls an die Kühlrohrschlange angeschlossen, so daß das zu erhitzende Wasser gleichzeitig als Kühlmedium diese Kanäle im Zwangsdurchlauf durchströmt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine Brenneranlage gemäß der Erfindung im Längsschnitt, F i g. 2 die Brenneranlage nach F i g. 1 im Schnitt gemäß der Linie 11-11 der F i g. 1, und F i g. 3 die Brenneranlage nach F i g. 1 in einem Schnitt gemäß der Linie III-111 der F i g. 1.
  • Die in der Zeichnung dargestellte Brenneranlage für pulsierende Verbrennung weist zwei im Querschnitt als Halbzylinder gestaltete Brennkammern 1, 2 auf, die zusammengesetzt einen zylinderförmigen Außenmantel dadurch bilden, daß der jede Brennkammer 1 bzw. 2 allseitig umschließende Mantel aus einem kreisbogenförmigen und einem ebenen Mantelwandteil 4 bzw. 5 besteht, welch letztere aneinandergrenzen. Diese ebenen Mantelwandteile 4 und 5 werden von einem strömenden Kühlmittel bespült und enthalten zu diesem Zweck Kanäle 9 für den Durchfluß des Kühlmittels.
  • Der Erfindungsgedanke ist selbstverständlich auch bei Brenneranlagen mit mehr als nur zwei Brennkammern unter sinngemäßer Anpassung der nachstehend angegebenen Maßnahmen an die entsprechenden Gegebenheiten anwendbar.
  • Die Mantelwandteile 4, 5 sind etwa plattenförinig ausgebildet und verlaufen jeweils im wesentlichen in einer Ebene. Die den Kanälen 9 für das Kühlmittel entsprechenden Partien der ebenen Mantelwandteile sind, wie z. B. bei 6 und 7 zu erkennen ist, nach dem Inneren der jeweiligen Brennkammer zu eingedrückt, derart, daß sie mit der entsprechenden Partie des gegenüberliegenden Mantelwandteiles je- weils einen Durchlaß von annähernd kreisrundem oder elliptischem Querschnitt bilden. Die ebenen Mantelwandteile 4, 5 sind zur Bildung der Kanäle nur an einzelnen Stellen, wie bei 8 angedeutet, fest miteinander verbunden, z. B. durch Verschweißen.
  • Wie insbesondere aus F i g. 3 zu erkennen ist, haben die Kühlmittelkanäle 9 einen etwa mäanderförmigen Verlauf, wobei sie sich zweckmäßig von unten nach oben und von einer Seite zur gegenüberliegenden Seite, z. B. von der Seite 10 nach der Seite 11 an den einander zugewandten Mantelwandteilen zweier aneinandergrenzender Brennkammern, erstrecken. Sie stehen zweckmäßig mit der Rohrschlange 12 in Verbindung, die das zu erhitzende Wasser vom Netzanschluß 13 um den durch die Brennkammem gebildeten zylinderförmigen Außemnantel 3 herum zum Warmwasserauslaß 14 führen.
  • Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Brennstoffeinlaß bei 15, 16 und der Lufteinlaß bei 17, 18 gezeigt. Die erfindungsgemäße Brenneranlage ist in erster Linie für den Betrieb mit Gas gedacht. Der Erfindungsgedanke kann jedoch gegebenenfalls auch bei mit flüssigen oder staub- oder pulverförmigen Brennstoffen betriebenen Brenneranlagen verwendet werden. Die sich an die Brennkammer 1, 2 anschließenden Schwingrohre der in der Zeichnung dargestellten Brenner anlage sind bei 19, 20 dargestellt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche 1. Brenneranlage für pulsierende Verbrennuni von gasförmigen Brennstoffen mit mindesteru zwei an der Außenwand des Brennkammerman. tels gekühlten Brennkammern, d a d u r c h g e - k e n n z e i c li n e t, daß jede Brennkammer (1, Z die Querschnittsform eines Kreissegmentes aui weist und der dieses allseitig umschließende Mantel in dem einer benachbarten Brennkammer zugewandten ebenen Teil (4,5) eine Eindrückuni aufweist, die im Zusammenwirken mit derr gleichen Teil der benachbarten Brennkammei Kühlmittel führende Kanäle (9) bildet.
  2. 2. Brenneranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlmittelkanäle (9) sich mäanderförmig von oben nach unten vori einer Seite (10) zur anderen Seite (11) entlang dei Brennkammerwände (4 und 5) winden und mil der Rohrschlange (12) in Verbindung stehen, die das zu erhitzende Wasser vom Netzanschluß (13) um den kreisbogenförmigen Teil der Brennkammein (1, 2) herum zum Wasserauslaß (14) führt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 933 651; schweizerische Patentschrift Nr. 129 081; französische Patentschrift Nr. 966 561.
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GB29562/62A GB952038A (en) 1961-08-02 1962-08-01 Improvements in combustion units operating with pulsating combustion

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