DE894996C - Heissdampfkuehler fuer Schiffskessel - Google Patents

Heissdampfkuehler fuer Schiffskessel

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Publication number
DE894996C
DE894996C DES20081A DES0020081A DE894996C DE 894996 C DE894996 C DE 894996C DE S20081 A DES20081 A DE S20081A DE S0020081 A DES0020081 A DE S0020081A DE 894996 C DE894996 C DE 894996C
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DE
Germany
Prior art keywords
steam
boiler
superheated steam
attached
chamber
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Expired
Application number
DES20081A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Grey
Clements Richardson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Superheater Co Ltd
Original Assignee
Superheater Co Ltd
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Filing date
Publication date
Application filed by Superheater Co Ltd filed Critical Superheater Co Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE894996C publication Critical patent/DE894996C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22GSUPERHEATING OF STEAM
    • F22G5/00Controlling superheat temperature
    • F22G5/16Controlling superheat temperature by indirectly cooling or heating the superheated steam in auxiliary enclosed heat-exchanger

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • Heißdampfkühler für Schiffskessel Die Erfindung bezieht sich auf Heißdampfkühler für Schiffskessel nach Art der schottischen Kessel oder ähnlicher Rauchrohrkessel. Im besonderen betrifft sie Heißdampfkühler jener Art, bei denen rohrförmige Wärmeübertragungselemente im Wasserraum -des Kessels angeordnet sind, durch welche der zu kühlende Heißdampf zu den Verbrauchsstellen strömt.
  • Zweck der Erfindung ist, Einrichtungen der genannten Art so zu gestalten, daß die Bestandteile derselben durch das übliche Mannloch an Ort und Stelle gebracht werden können und nach dem Zusammenbau eine einfache, kompakte Konstruktion verkörpern, die so arbeitet, daß der Druckabfall im Dampf während seines Durchganges durch den Kühler sehr gering-Ist oder stark im Vergleich zu Verhältnissen reduziert werden kann, wie sie bei den bisher bekanntgewordenen Heißdampfkühlern auftreten.
  • Nach der Erfindung sind im Dampfraum des Kessels ein oder mehrere Sammler mit Heißdampf-und Kaltdampfkammern angeordnet, in denen U-förmige Kühlelemente, welche in das Wasser zwischen den Rauchrohrsätzen herabhängen, derart münden, daß ihre Ein- und Auslaßöffnungen abnehmbar mit Bohrungen in den Kammerwandungen verbunden sind.
  • Vorzugsweise wird der Erfindungsgedanke so verwirklicht, daß für Heißdampf und gekühlten Dampf getrennte Einkammersammler vorgesehen sind, die, übereinander angeordnet, oberhalb des mittleren Rauchrohrs tzes sitzen und an deren gegenüberliegenden Seiten Gruppen -von Kühlelementen befestigt sind, die dann zu beiden Seiten des Rauchrohrsatzes in die Wasserräume des Kessels herabragen.
  • Es erweist sich als zweckmäßig, hierbei ein Hauptrohr für die Zufuhr von verhältnismäßig heißem Darripf und eine kleinere Zuleitung für kühleren Dampf vorzusehen, wobei die Einrichtung mit Primär- und Sekundärkühlelementen ausgestattet ist und wobei die Sammlerkammer so ausgebildet ist, daß ein Anteil des Dampfes, .der durch die Primärelemente geströmt ist, auch durch die Sekundärelemente geleitet wird.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Fig. i veranschaulicht in einem Längsschnitt einen Teil eines mit drei Feuerungen versehenenschottischen Kessels, in den ein Heißdampfkühler gemäß der Erfindung eingebaut ist; Fig. 2 gibt dazu eine Draufsicht wieder, wobei auf der linken Seite Teile der Kühlerelemente und ihrer Befestigung an den Sammlern der besseren Übersicht wegen weggelassen sind.
  • Mit i und 2 sind in der Zeichnung die Sammler bezeichnet, die im Dampfraum des Kessels übereinander an Trägern befestigt sind, die ihrerseits durch Schellen .4 an den Kesselankern 5 angebaut sind. Die Sammler erstrecken sich links über den Kessel und sind in der Mitte desselben über dem mittleren Rauchrohrsatz 6 befestigt. Mit 7 sind die Rauchrohre der beiden seitlichen Rohrsätze bezeichnet. Die Sammler i und 2 sind einfache, schachtelartige Einheiten von rechtwinkligem Querschnitt, können aber natürlich auch irgendeine andere geeignete Querschnittsform besitzen. Die Verbindung der beiden Sammler wird durch Laschen od. dgl. hergestellt, wobei dann der untere Sammler 2 durch Winkelstücke oder Platten 8 an den Trägern 3 festgemacht ist. Zur weiteren Verankerung der Sammler ist der obere Sammler durch Laschen 9 mit den Ankern io verbunden.
  • An das eine Ende des oberen Sammlers i ist die Dampfzuleitung i i angeschlossen, während am entgegengesetzten Ende des Sammlers 2 die Auslaßleitung 12 für den gekühlten Dampf angreift. Die beiden Sammler sind jeweils an den den Leitungen gegenüberliegenden Enden angeschlossen. Der Sammler 2 weist eine einzige durchgehende Kammer auf. Wird Dampf von nur einer Temperatur benötigt, so läßt sich auch der Sammler z als einzige durchgehende Kammer ausbilden. Im Zeichnungsbeispiel allerdings ist er für die Lieferung von Dampf mit zwei verschiedenen Temperaturen in eine Hauptkammer 13 und in eine kleine Nebenkammer 1q. unterteilt, welche durch eine Trennwand 15 gegeneinander abgeschlossen sind. Von der Kammer 14 aus geht eine besondere Dampfableitung 16 ab.
  • An die gegenüberliegenden Seiten der Sammler i und :2 sind, und zwar mit Zugang zu den Kammern derselben, Kühlelemente angeschlossen. Dieselben stellen U-förmige Schleifen dar, welche in die Wasserräume zwischen dem mittleren Rauchrohrsatz 6 und den seitlichen Sätzen 7 herabhängen. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, stellen die meisten dieser Elemente, welche den Hauptabschnitt des Heißdampfkühlers bilden und als Primärelemente bezeichnet werden können, eine einzige Rohrschleife 17 dar. Daneben sind vier Sekundärelemente 18 vorgesehen, deren jedes zwei hintereinandergeschaltete Schleifen aufweist und die mit ihren Enden an die kleinere Kammer 14 des Sammlers i angeschlossen sind.
  • Die Verbindung der Elemente 17 und 18 mit den Ein- und Auslaßöffnungen der Sammler kann auf beliebige Weise gestaltet sein. Vorzugsweise allerdings sind die Elemente an ihren Enden mit kugeligen Verbindungsflächen i9 versehen, die in konische Lagerstellen an den Öffnungen der Sammlerwände angreifen. Zur Verspannung der Rohrschleifen mit :den Sammlern werden zweckmäßig Bügel oder Klammern 2o verwendet, die mit Schraubenbolzen 21 und Muttern 22 zusammenarbeiten. Im Bedarfsfall können aber auch andere Mittel zur lösbaren und .dichten Verbindung an den Anschlußstellen benutzt werden. An den unteren Enden werden die Rohrschleifen durch eingekerbte Abstandhalter 23 gehalten, die ihrerseits an geeigneten Rauchrohren 6 des mittleren Satzes mit Hilfe von U-förmigen Bolzen od. dgl. befestigt sind.
  • Die Dampfzu- und -ableitung il, 12 und 16 ist, wie aus Fig. i ersichtlich, durch den Kesselmantel geführt.
  • Falls erwünscht, kann man an Stelle eines Paars von Sammlern, .die für die beiden Gruppen der Kühlelemente zuständig sind, auch so verfahren, daß jede Gruppe von Elementen ein eigenes Paar von Sammlern besitzt. Des weiteren könnte an Stelle der zwei Sammler mit Einzelkammern auch ein einziger Sammler mit zwei Kammern verwendet werden. Jede Sammlerkammer kann sich als einfache Leitung längs durch den Sammler erstrecken oder kann aus einer sich längs erstreckenden Leitung mit einer Mehrzahl von Unterkammern oder Taschen bestehen, die, als Fingerkammern bezeichnet, mit der Längsleitung in Verbindung stehen, wobei die Rohrschleifen mit diesen Fingerkammern gekuppelt sind.
  • Der einzelne Sammler oder die Sammlereinheit kann entweder aus bearbeitetem Metall bestehen oder ein Gußstück darstellen. Im Zeichnungsbeispiel bestehen sie aus Stahlklötzen, die mit Bohrungen zur Schaffung der erforderlichen Kammer versehen sind. Anstatt die Sammler, wie im Ausführungsbeispiel dargestellt, an Trägern zu befestigen, könnten sie auch an dem Kesselmantel aufgehängt und durch Laschen oder Abstandstücke verankert werden, die mit geeigneten Kesselankern verbunden sind.
  • Der Heißdampfkühler gemäß dem Ausführungsbeispiel sieht eine Hauptleitung für Dampf von entsprechend gewählter hoher oder verhältnismäßig hoher Temperatur und geringem Druckabfall für Antriebszwecke und außerdem eine Leitung für Dampf von niedriger oder verhältnismäßig niedriger Temperatur für Hilfszwecke vor. Der durch die Leitung i i zuströmende Dampf geht von der Kammer 13 im Sammler i durch die Primärelemente 13 in den Sammler 2, von wo der für Antriebszwecke erforderliche Dampf durch die Leitung 12 entnommen wird. Der Rest an Dampf im Sammler :2 fließt durch die Sekundärelemente 18, indem er weiter abgekühlt wird, und von dort in die kleine Kammer 14 des Sammlers i sowie weiter durch die Leitung 16 zu der Hauptdampfleitung für Hilfszwecke. Jedes der Sammlerelemente 18 kann so viel U-förmige Schleifen in Reihe hintereinander aufweisen, als erforderlich ist, um einen genügend langen Strömungsweg des Dampfes für die erforderliche Temperatursenkung des Dampfes zu schaffen.
  • Die Verwendung von gekühltem Dampf an Stelle von gesättigtem Dampf für Hilfszwecke ermöglicht es, daß der ganze erzeugte Dampf durch den Überhitzer geschickt werden kann und somit die Überhitzerelemente unter allen Arbeitsbedingungen geschützt werden, wobei zugleich das Kondensat des Auslasses der Maschinen dampfgetriebener Hilfseinrichtungen zu den Kesseln zurückgeleitet werden kann, ohne daß die Gefahr bestünde, Öl in die Kessel gelangen zu lassen, da es ja nunmehr möglich ist, wie bei der Verwendung von gesättigtem Dampf auf Ventile und Zylinderschmiervorrichtungen an den Maschinen zu verzichten.
  • Durch die Verwendung der Heißdampfkühler gemäß der Erfindung wird nicht nur ein Wärmeverlust verhütet, sondern auch der Umlauf des Kesselwassers verbessert und seine Verdampfung unterstützt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Heißdampfkühler für Schiffskessel schottischer oder anderer Rauchrohrbauart, dadurch gekennzeichnet, daß im Dampfraum des Kessels ein oder mehrere Sammler (i, 2) mit Heißdampfkammern und solchen für gekühlten Dampf angeordnet sind, in denen U-förmige Kühlelemente (17, i8), welche in das Wasser zwischen den kauchrohrsätzen (6, 7) herabhängen, derart münden, daß ihre Ein- und Auslässe abnehmbar mit Bohrungen in den Kammerwandungen abdichtend verbunden sind.
  2. 2. Heißdampfkühler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für Heißdampf und gekühlten Dampf getrennte Einkammersammler (1,.2) vorgesehen sind, die, übereinander angeordnet, oberhalb des mittleren Rauchrohrsatzes (6) befestigt sind und an deren gegenüberliegenden Seiten Gruppen von Kühlelementen (17, 18) sitzen, die seitlich des mittleren Rauchrohrsatzes (6) in die Wasserräume des Kessels hinabragen.
  3. 3. Heißdampfkühler nach Anspruch i oder 2 mit einer Hauptdampfleitung (i2) für verhältnismäßig heißen Dampf und einer kleineren Leitung (16) für verhältnismäßig kühlen Dampf, dadurch gekennzeichnet, daß er mit Primär- und Sekundärkühlelementen (17, 18) ausgestattet ist, wobei ein Teil des in der Kammer (2) für gekühlten Dampf anfallenden . Dampfes durch die Sekundärelemente (18) in eine Kammer (14) für noch weiter gekühlten Dampf weitergeleitet wird, die beispielsweise von der Hauptkammer (13) des Sammlers (i) für überhitzten Dampf abgeteilt ist.
  4. 4. Heißdampfkühler nach Anspruch i oder Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammler, sich längs durch den Kessel erstreckend, von quer liegenden Trägerteilen (3) gehalten werden, die ihrerseits an geeigneten Kesselankern befestigt sind, wobei die Montage der Sammler, teils durch Verbindung mit Trägern, teils durch Laschen (g) erfolgt, die an anderen Ankern des Kessels oder am Kesselmantel angreifen, und wobei die unteren Enden der Kühlerschleifen durch eingekerbte Abstandhalter (23) gesichert werden, die an Rauchrohren (6) des Kessels befestigt sind. .
DES20081A 1945-03-15 1950-10-01 Heissdampfkuehler fuer Schiffskessel Expired DE894996C (de)

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