DE969923C - Anzapfdampf-Speisewasservorwaermer, insbesondere Hochdruckvorwaermer fuer Dampfturbinenanlagen - Google Patents

Anzapfdampf-Speisewasservorwaermer, insbesondere Hochdruckvorwaermer fuer Dampfturbinenanlagen

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Publication number
DE969923C
DE969923C DEA19776A DEA0019776A DE969923C DE 969923 C DE969923 C DE 969923C DE A19776 A DEA19776 A DE A19776A DE A0019776 A DEA0019776 A DE A0019776A DE 969923 C DE969923 C DE 969923C
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DE
Germany
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preheater
tube
steam
water
water chamber
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Expired
Application number
DEA19776A
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English (en)
Inventor
Robert Fuchs
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BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Germany
Original Assignee
BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D1/00Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters
    • F22D1/32Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters arranged to be heated by steam, e.g. bled from turbines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • Anzapfdampf-Speisewasservorwärmer, insbesondere Hochdruckvorwärmer für Dampfturbinenanlagen Die meistens als Rohribündel-Wärmeaustauscher gebauten, von. Am, apfdampf beheizten Speisewasservorwärmei,'insbesondere die in der Speisewasserleitung nach der Speisewasserpumpe angeordneten Hochdruckvorwärmer, müssen entsprechend den in neuzeitlichen Dampfturbinenanlagen zur Anwendung kommenden hohen Dampfdrücken und -temperaturen' sowie mit Rücksicht avf die Höhe der Einheitsleistung vieler heutiger Pampfturbinengruppen sehr stark gebaut werden. Wird, was vielfach üblich ist, in jedem Vorwärmer nuT ein einziges Rohrbündel, sei es mit im wesentlichen geraden. oder mit U-förmig gebogenen Rohren,. verwendet, so ist dessen Durchmesser sehr groß, und demgemäß muß nicht nur cle#7 Mantel des Vorwärmergehäuses, sondern es müssen auch die Wasserkammerwände und vor allem die Rohrböden sehr dick gebaut werden, was kostspielig und überdies bei plötzlich undin einzelPen Teilen ungleichmä,ßig auftretenden WärmebeanspDuch.ungen festigkeitsmäßig sehr nachteilig ist. Oft müssen bei solchen Vorwärmern geschmiedete Wasserkammern verwendet werden, deren Herstellungumständlich und teuer ist. Auch die Aufteilung eines Vorwärmers dieser Art in zwei oder mehr parallel geschaltete Vorwärmer herkömmlicher Bauart- ist wenig vorteilhaft, da jeder einzelne dieser für einen Teil der Speisewassermenge bemessenen Vorwärmer für den hohen Druck gebaut sein und inebesondere sehr starke Rohrböden haben muß. - Es sind Hochdruckvorwärmer mit U-förtnig ge- bogenen Rohrbündeln bekannt, bei welchen die ge- bogenen Rohre in eine Rohrplatte eingeschweißt sind und das Bündel als Ganzes von einem Dampfmantel umgeben ist. Bei dieser Bauart wird genügend kaum für das Einschweißen der einzelnen Rohre benötigt, wodurch der Durchmesser des Bündels und damit auch derjenige des Dampfmantels sehr groß wird. Außerdem müssen aus schweißtechnischen Gründen Stahlrohre verwendet werden, die außer Betrieb Korrosionen ausgesetzt sind.
  • Des weiteren sind auch Hochdruckvorwärmer bekannt, deren U-förmige Rohrbündel in zwei Flüsse aufgeteilt sind, wobei dem Rohrbündel jedes Flusses ein ebenfalls U-förmiger Dampfmantel angepaßt ist. Diese Bauart bringt mit sich, daß sich der Dampfmantel nicht vom Rohrbündel abziehen läßt, was die Kontrolle der Schweißnähte verunmöglicht.
  • Es ist ferner bekannt, den Rohrboden zusammen mit der Wasserkammerwandung in einem Stück herzustellen, wobei in dem dem Rohrboden gegenüberliegenden Teil der Wasserkammerwandung eine Öffnung angebracht ist, die dem Einwalzen der Roh,Tenden und der späteren Kontrolle der Walzstellen dient. Diese Öffnung muß aber aus Festigkeitsgründen und um den für ihre Abschließung benötigten Deckel nicht unhandlich groß werden zu lassen, verhältnismäßig klein gehalten werden, so daß nicht auf der ganzen berohrten Fläche des Rohrbodens, unmittelbar in gerader Richtung auf die Rohrenden hin, eine Rohrwalze beim Einwalzen der Rohreeingesetzt werden kann, was die maschinelle Einwalzung deg Rohre verunmöglicht. Schließlich sind Vorwärmer bekannt, bei welchen mehrere Rohrschlangen, durch die das vorzuwärmende Wasser geführt wird, an Sammelrohre durch Einwalzen angeschlossen sind, wobei jeder Walzstelle in den Samnielrohren eine Öffnung gegenüberliegt, die nach beendetem Einwalzen der Rohre mit einem Pfropfen verschlossen wird. Bei jeder Kontrolle der Walzstellen sind also viele einzelne Pfropfen zu entfernen und wieder druckfest ein.z"usetzen.
  • Es ist auch eine Einrichtung zum.Heizen einer Flüssigkeit mittels Dampf bekanntgeworden, bei welcher mehrere im wesentlichen aus einem Wasserkammerelement und mindestens einem von einem Mantel umschlossenen Rohrbündel bestehende Heizelemente zu einer Gruppe zusammengebaut sind, wobei die die Elemente verbindenden Rohrleitungen so angeordnet und mit Abschlußorganen versehen sind, daß einzelne Elemente abgeschaltet werden können. Für die Speisewasservorwärmung im Hochdruckdampfhetrieb ist auch schon ein Wärmeaustauscher bekannt, bei welchem ein U-förmiges Rohrbündel in einem U-förmigen Behälter angeordnet ist, wobei jeder Schenkel des Behälters mit -einer Wasserkammer versehen ist, in deren einer Wand #die Rohre des Rohrbündels durch Einwalzen und/oder' Schwe- ißung befestigt sind.
  • Die Erfindung betrifft nun einen Anzapfdampf-Speise-wasservorwä,rmeT, insbesondere einen Hochdruckvorwärmer für Dampfturbinenanlagen, mit mehreren in Parallelschaltung von einem Teilstrom des vorzuwäxmenden Speisewassers durchflossenen U-förmigen Rohrbündeln und mit mehreren im wesentlichen aus einem Wasserkammerelement und mindestens einem von einem Mantel umschlossenen Rohrbündel bestehenden Vorwärmerelementen, welcher Vorwärmer die Nachteile der bekannten Einrichtungen dieser Art vermeidet und ihre Vorteile in sich vereinigt. Er ist dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserkammerelemente mit parallel nebeneinander angeordneten Eintritts- und Austrittswasserkammern von im wesentlichen zylindrischem Querschnitt in einer Reihe aneinandergeschlossen sind, wobei die Wandungen der Wasserkammern über einen Teil ihres Umfanges in an sich bekannter Weise als Rohrböden -für die Enden der U-förmigen Rohrbündel ausgebildet sind.
  • Die Zeichnungen zeigen beispielsweise eine Ausführungsforin des Erfindungsgegenstandes.
  • Fig. i zeigt eine Seitenansicht des Vorwärmers nach der Erfindung, Fig.:2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. i, Fig. 3 in größerem Maßstab einen Schnitt nach der Linie-III-III der Fig. i und Fig. 4 ebenfalls in größerem Maßstab einen Schnitt durch die Wasserkammern eines Vorwärmers nach der Linie IV-IV der Fig. i, wobei jedoch nur dr-ei Wasserkammereletnente dargestellt sind anstatt deren sechs wie in Fig. i.
  • In den Fig. i bis 4 sind für gleiche Teile dieselben Hinweisbuchstaben verwendet worden.
  • In Fig. i ist in Seitenansicht ein Vorwärmer mit insgesamt sechs Vorwärmerelenienten k, k' und k" dargestellt. Diese Vorwärmerelemente bestehen, wie weiterhin aus den Fig. 2 und 3 hßrvorgeht, im wesentlichen aus einem Wasserkammerelement a und aus mindestens einem von einem Mantel e (Fig. 3) umschlossenen Rohrbündel; die Zeichnungen zeigen beispielsweise, daß jedem Wasserkammerelement a zwei übereinander angeordnete Teilbündel f' und f" zugeordnet sind.
  • An die Mäntel e sind die verschiedenen Dampf-und Kondensalleitungen bzw. Leitungsstutzen g, el g", h und über die letztgenannten auch h' sowie m angeschlossen, deren Anordnung und Wirkungsweise im folgenden näher erläutert wird. Die Enden der vorzugsweise aus Kupfer-Nickel bestehenden Rohre der U-förmigen Teilbündel f, f" sind in Rohrböden b einge-walzL, als welche, wie deutlich aus Fig. 3 ersichtlich ist, Teile der Wasserkammerwand,ung ausgebildet sind. Der Innendurchmesser der zyliiidrischen Teile der Wasserkammern braucht nicht größer zu sein als derjenige der an sie angeschlossenen Speisewasserleitungen. Der Durchmesser des Teilbündels sowie sein-es zugehörigen Rohrbodenteiles ist aber kleiner als derjenige der Wassexkammern. Die zum Einwalzen der Rohrenden benötigt-en Öffnungen, von denen in jedem Wasserkammerelement je zweimal zwei übereinander angeordnete vorhanden sind, dienen bei späteren Überholungen der Überprüfung der Einwalzstellen; sie sind mit Kontrolldeckeln c, cf? (Fig. i) versehen, die von Verschlußmuttern d (Fig. 3) in ihr-er Lage gesichert sind. Die Fig. 3 zeigt noch die ebenfalls aus Fig. 2 ersichtliche Trennwand i zwischen den Strängen eines U-förmig gebogenen Teilbündels f' sowie einen Dampfeintrittstutzen bei g und einen Kondensataustritt bei h.
  • Der Aufbau einer Wasserkammer aus drei Kammereleinenten a ist aus dem Schaltbild (Fig. 4:) ersichtlich. Diese Figur zeigt links den Wassereintrittsraum und rechts den Wasseraustrittsraum jedes-einzelnen Elements. In den in' Seitenansicht dargestellten Rohrböden b sind die eingewalzten Rohrenden der U-förmig gebogenen Teilbündel f, f" sichtbar. Die Anschlußstutzen p erlauben den Anschlub der Wasserkammern an die Speisewasserleitung; die diesen Stutzen entgegengesetzten Enden der Wasserkammern sind mittels Abschlußkappen i verschlossen.
  • Die bisherige Beschreibung des erfindungsgemäßen Vorwärmers läßt erkennen, daß die Zu-und Ableitung des vorzuwärmenden Speisewasse-rs durch Was.serkammerelemente mit parallel nebeneinander an-geordneten Eintritts- und Austrittswasserkammern von im wesentlichen zylindtrischem Querschnitt erfolgt, die unmittelbar vor den Kopfenden der Rohrbündel liegen und in einer Reihe aneinandergeschlossen sind, wobei die Wandungen. der Wasserkammern über einen Teil ihres Umf anges als Rohrböden für die Enden der U-f örmigen Rohrbündel ausgebildet sind. Im Sinne der vielfachen Aufteilung des üblicherweise verwendeten einen Rohrbündels ist es vorteilliaft, jedes einem Wasserkammerelement zugeordnete Rohrbündel so in zwei Teilbündel aufzuteilen :und den Außendurchrnesser jedes dieser Teilbündel so zu bemessen, daß in jeder Wasserkammer in dem jedem Rohrboden gegenüberliegenden Teil ihrer Wandung eine kreisförmige Öffnung angebracht werden kann, deren Durchmesser.mindestens gleich groß ist wie der Außendurchmesser jedes Teilbündelstranges. Auf diese Weise wird es möglich, jedes Wasserkammerelement mit zweimal zwei öffnungen zu versehen, durch welche bei der Herstellung des Vorwärmers die Rohrenden auf der ganzen berohrten Fläche der Rohrböden in diese eingewalzt und bei überholungen die Walzstellen überpr.üft werden können. Um den Wärmeübergang zwischen den parallel nebeneinander angeordneten Eintritts- und Austrittswasserkammern zu vermeiden, ist es angebracht, diese nicht in einer gemeinsamen Trennwand aneinanderstoßen zu lassen; zu diesem Zweck ist es vorteilhaft, die Rohrenden jedes Teilbündels gegenüber dessen Mittelachse - in welcher die Trennwand i liegt - um einen Winkel a (Fig. 3) nach außen abzuwinkeln.
  • Das vorzuwärmende Speisewasser tritt nach Fig. i und 4 bei n -in die Wasserkammer ein und verläßt diese- bei o. Aus jedem Wasserkammereletnent tritt im Sinne der eingezeichneten Pfeile ein Teilstrom des Speisewassers in die parallel geschalteten Rohrbündel jedes Vorwärmerelements ein und aus. Die Rohrleitungen zur Führung des Heizdampfes und dessen Kondensats sind nach den Fig. i und 2 so angeordnet, daß mindestens das erste Vorwärmereleinent k, in welches der Heizdampf bei g eintritt, als Heizdampfenthitzer wirkt und daß ni-indestens das letzte Vorwärmerelement k", aus welchem das zusammengefaßte Vorwärmerkondensat bei m austritt, als Kondensatkühler wirkt. Zu diesem Zweck wird die gesamte Heizdampfmenge durch das Enthitzereleine#nt k geführt und in diesem auf etwa die Sattdampftemperatur abgekühlt. Durch die Rohrleitung g' und die Abzweigleitungen g" wird der Heizdampf dann in Parallelschaltung den Vorwärmerelementen k' zugeführt, die den kondensierenden Teil des Vorwärmers bilden. Bei den Kondensataustritten h tritt das sich bildende Kondensat aus den Elementen k und k' aus, worauf es in der Leitung h' zusammengefaßt und dem Kondensatkühlerelement k" zugeführt wird. Nachdem dieses zusammengefaßte Kondensat durch den durch das Element k" fließenden Teilstrorn des Speisewassers abgekühlt worden ist, verläßt es den Vorwärmer beim Kondensataustritt m. Wenn nötig, können die Rohrleitungen zur Führung des. Heizdampfes und. dessen Kond4-ensats mit Leichtigkeit so angeordnet werden, daß mehrere Vorwärmereleinente als Heizdampfenthitzer bzw. mehrere als Kondensatkühler wirken.
  • Die beschriebene Bauweise für Anzapfdampf-Speisewasservorwärmer ergibt folggnde Vorteile: Der VGrwärmer ist in den Strang der Speisewasserleitung eingebaut; die aneinandiergeschweißten Wasser.kammerelemente von gleichem Durchmesser wie die Speisewasserleitung ersetzen einen Teil der Länge derselben, so daß Leitungsmaterial eingespart und überdies die Anordnung der Rohrleitungen vereinfacht wird. Die hohem Dampf- bzw. Wasserdruck und hoher Temperatur unterworfenen Teile der einzelnen Vorwärmerelemente können infolge ihres verhältnismäßig kleinen Durchmessers mit geringerenWandstärken gebaut werden als die bisher üblichen Vorwärmer; die Elemente können deshalb auch für Höchstdrücke gebaut werden, ohne daß schädlich'große Wandstärken verwendet werden müssen. Besonders vorteilhaft wirkt sich dies aus beim Enthitzermantel, der dank seinem kleinen Durchmesser mit vergleichsweise geringer Wandstärke gebaut werden kann, was für seine Festigkeit bei hoher Temperatur (bis zu etwa 470' C) und bei möglicherweise auftretenden plötzlichen Temperaturänderungen wichtig ist. Alle übrigen Vorwärmereleniente arbeiten im Gebiet der Sattdampftemperatur, so daß die Wandstärken ihrer Mäntel von der Temperatur nicht wesentlich Ix-einflußt werden. Die veThÄltnismäßig kleinen Wasserkammerelemente können in Stahlguß ausgeführt werden und sind gieße7reitechnisch einfach geformt. Dies ist wichtig im Hinblick darauf, daß für Hochdr,tickvorwärmer der bisherigen Bauart (mit nur einem Rohrbündel) *für Turbinengruppen. mit hoher Einheitsleistung (z. B. über ioo MW) und für Betriebsdrücke über etwa i5o kg/cm2 aus gießereitechnischen Gründen keine Stahlgußkammern hergestellt werden können, weshalb man genötigt ist, die Kammern aus Schmiedestahl anzufertigen, was sehr kostspielig ist. Zudem werden die Rohrböden sehr dick (bis zu etwa 300 mm), was das Bohren der großen Anzahl von Rohrlöchern erschwert. Beim erfindungsgemäßen Vorwärmer ergibt die vielfache Aufteilung des einen RohibüMelsinkleineBündelRohrbödenmitkleinem Durchmesser und mithin kleiner Dicke, was das Bohren der Rohrlöcher erleichert. Die Roh#rböden sind zudem nur Verdickungen der Wasserkammerwandungen, was baulich eine Vereinfachung ihrer Herstellung und festigkeitsmüßig eine VerstäTkung derselben bedeutet. Die Handhabung der einzelnen Wasserkammerelemente während ihrer Herstellung und deren Bearbeitung ist für die Werkstätte leichter als diejenige schwerer Kammern für ein ungeteiltets Rohrbündel. Es können alle Wasserkammereletnente, bevor sie z. B. durch Schweißen mit-einander verbunden werden, fertigbearbeitet werden. Die einzelnen Kontrolldeckel der Wasserkammern sind alle in der Größe unter sich gleich und von leichtem Gewicht, so daß sie bei Überholungen des. Vorwärmers von Hand und, ohne Verwendung eines Kranes abgehoben werden können, was die Kontrolle der Walzstellen der RehTe erleichtert. Es ist nicht nötig, jedes Vorwärmerel#inent einzeln mit einem Wärmeschutz zu versehen; vielmehr kann der ganze Vorwärtner mittels seitlich und oben angebrachter Wände aus wärmeundurchlässigem Material vor Wärmeverlusten geschützt werden. Ein großer Vorteil des beschriebenen Vorwärmers besteht auch darin, daß die Anzahl seiner Elemente je nach den wärmetechnischen Erfordernissen frei gewählt und damit seine wärmeaustauschende Oberfläche jeweils den vorliegenden Verhältnissen angepaßt werden kann, wobei auch die Anzahl der Enthitzerelemente bzw. der Kondensatkühlerelemente frei gewählt werden kann. Bei allfällig auftretenden Rohrbrüchen und dabei nötig werdendem Ersatz der Rohre muß nur ein- kleines Rohrbündel mit verhältnismäßig wenigen Rohren ausgewechselt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPROCHE. i. Anzapfdampf-Speisewasservorwärmer, insbesondere Hochdruckvorwärmer für Dampfturbinenanlagen, mit mehreren in ParalleIschaltung von einem Teilstrorn des vorzuwärmenden Speisewassers durchflossenen U-förmigen Rohrbündeln und mit mehreren im wesentlichen aus einem Wasserkammerelement und mindestens einem von einem Mantel umschlossenen Rohrbündel bestehenden Vorwäxtnerelernenten, dadurch gekennzeichnet, daß die Wassexkammerelemen-te mit parallel nebeneinander angeordneten Eintritts- und Austrittswasserkammern von im wesentlichen zylindrischem Querschnitt in einer Reihe aneinandergeschlossen sind, wobei die Wandungen der Wasserkammern über einen Teil ihres Umfanges in an sich bekannter Weise als Rohrböden für die Enden der U-förmigen Rohrbündel ausgebildet sind.
  2. 2. Vorwärmer nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Rohrleitungen zur Führung des Heizdampfes und dessen Kondensats, die so angeordnet sind, daß mindestens das erste Vorwärmerelement, in welches der Heizdampf eintritt, als Heizdampfenthitzer wirkt und daß mindestens das letzte Vorwärnierelement, aus welchem das zusammengefaßte Vorwärmer# kondensat austritt, als Kondensatkühler wirkt. 3. Verwärmer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jedes einem Wasserkammerelement zugeordnete Rohrbü.ndel so in zwei Teilbündel aufgeteilt und der Außendurchmess-er jedes dieser - Teilbündel so betnessen ist, daß in jeder Wasserkammer in dem jedem Rohrboden gegenüberliegenden Teil ihrer Wandung eine kreisförtnige Öffnung angeordnet werden kann, deren Durchmesser mindestens gleich groß ist wie der Außendurchmesser jedes Teilbündelstranges, derart, daß jedes Wasserkammerelement mit zweimal zwei Öffnungen versehen ist, durch welche bei der Herstellung des Vorwärmers die Rohrenden auf de-r ganzen berohrten Fläche der Rohrböden in diese eingewalzt und bei überholungen die Walzstellen überprüft werden können. 4. Vorwärmer nach Anspruch i und :2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrenden jedes Teilbündels gegenüber dessen Mittelachse nach außen abgewinkelt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 902 975; französische Patentschrift Nr. 338 973; britische Patentschrift Nr. 126 io2.
DEA19776A 1954-02-16 1954-02-27 Anzapfdampf-Speisewasservorwaermer, insbesondere Hochdruckvorwaermer fuer Dampfturbinenanlagen Expired DE969923C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1072631B (de) * 1960-01-07 Aktiengesellschaft Brown, Boveri iS. Cie., Baden (Schweiz) Mehrstufiger Anzapfdampf - Speisewasservorwärmer far Dampfturbinenanlagen
DE1232979B (de) * 1962-07-28 1967-01-26 Siemens Ag Hochdruck-Speisewasservorwaermer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR338973A (fr) * 1903-08-08 1904-10-18 Gustav Tauer Appareil pour le chauffage des liquides
GB126102A (en) * 1918-03-30 1919-04-30 Cammell Laird & Co Ltd Improvements in Oil Fuel Heaters, Feed Water Heaters and the like.
DE902975C (de) * 1951-10-09 1954-02-01 C Aug Schmidt Soehne Waermeaustauscher, insbesondere fuer die Speiwewasservorwaermung im Hochdruckdampfbetrieb

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