DE716366C - Gleis fuer Spielzeugeisenbahnen - Google Patents

Gleis fuer Spielzeugeisenbahnen

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DE716366C
DE716366C DEV36167D DEV0036167D DE716366C DE 716366 C DE716366 C DE 716366C DE V36167 D DEV36167 D DE V36167D DE V0036167 D DEV0036167 D DE V0036167D DE 716366 C DE716366 C DE 716366C
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DE
Germany
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track
rails
track body
body part
rail
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Expired
Application number
DEV36167D
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English (en)
Inventor
Ernst Beyer
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VER SPIELWAREN FABRIKEN ANDREA
Original Assignee
VER SPIELWAREN FABRIKEN ANDREA
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H19/00Model railways
    • A63H19/30Permanent way; Rails; Rail-joint connections

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  • Toys (AREA)

Description

  • Gleis für Spielzeugeisenbahnen Die Erfindung bezieht sich auf ein Gleis für Spielfahrzeuge, namentlich für Spielzeugeisenbahnen, welches aus mehreren Gleisstücken besteht, die zusammengesetzt e"inen geschlossenen Schienenweg bilden. Sie betrifft insbesondere ein Gleis, dessen Schienen auf einem durchgehenden Gleiskörper sitzen.
  • Die bisher zum Zusammensetzen eines Gleises zur Verwendung gelangenden Gleisstücke haben eine bestimmte unveränderliche Länge. Erfahrungsgemäßereignet es sich nun häufig, daß bei der Bildung einer Gleisanlage die Gleisstücke nicht aufgehen. Kurz vor Fertigstellung der Gleisanlage zeigt es sich, daß eine Lücke ,auftritt, welche mit den ;gewöhnlichen Gleisstücken nicht geschlossen werden kann. Auch durch die Verwendung kurzer Gleisstücke kann dieser Mißstand meist nicht beseitigt werden, ds. gewöhnlich ein Gleisstück der -erforderlichen -Länge, nicht zur Verfügung steht und die wenigsten Kinder so viele kurze Füllstücke besitzen, um allen auftretenden Möglichkeiten begegnen. zu können. Wird jedoch eine solche Lücke der Gleisanlage durch Benutzung eines nicht genau passenden Gleisstückes mehr oder weniger gewaltsam geschlossen, so. ist der Schienenverlauf nicht einwandfrei, mithin die störungsfreie Fahrbewegung der Fahrzeuge gefährdet.
  • Der geschilderte Nachteil tritt besonders dann in Erscheinung, wenn die Gleisanlage in Anpassung an gegebene Raumverhältnisse oder gemäß der Phantasie des Spielenden aufgebaut werden soll, und ferner namentlich dann, wenn ein zweigleisiges Schienensystem mit Kreuzungen, Weichen u. dgl. angelegt werden soll.
  • Nach der Erfindung werden zur Behebung dieses Mißstandes Gleisstücke verwendet, deren Gleiskörper aus zwei (mehreren) in Längsrichtung gegeneinander einstellbaren -feilen besteht. Die einzelnen Gleisstückteile sind mithin in der Längsrichtung gegeneinander verschiebbar, und zwar ohne daß der Verlauf der Fahrschienen und, bei elektrischen Spi°1-zeugeisenbahnen, der Stromkreis unterbrochen wird.
  • Die Ausbildung kann so getroffen sein, daß jeweils das eine Gleiskörperteil mit einem feststellbaren Schiebeglied, das benachbarte Gleiskörperteil mit einem zugehörigen Führungsglied versehen ist und die dauernde Verbindung der Schienenendender Gleisstückteile in jeder Stellung durch überragende Schiebemittel der Schienen-enden bewirkt ist.
  • Es ist zwar schon ein Gleisstück für Spielzeugeisenbahnen vorgeschlagen worden, bei welchen die Schienen auf Schwellen lagern, verlängerbar auszubilden und zu diesem Zweck seitlich ,an den Schienen Verstelleisten anzubringen. Dieser Vorschlag ist jedoch nur bei Schienen .anwendbar, die .auf Schwellen befestigt sind. Im Gegensatz dazu betrifft die Erfindung Gleisstücke mit durchgehendem Gleiskörper. Sie schafft erstmals die Möglichkeit, solche Gleisstücke längenverstellbar zu gestalten, indem sowohl der Gleisl>örper als ,auch die darauf ruhenden Schienen unter teilt sind, so daß sowohl eine Längsverstellung als auch eine Feststellung in jeder gewünschten Lage möglich ist.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung an mehreren Ausführungsheispielen. veranschaulicht.
  • Fig. r und z zeigen in Draufsicht und Schnitt (nach A-A) ein Gleisstück für Spielzeugeisenbahnen, welches aus Blech gepreßte Schienen aufweist. Das Gleisstück ist in zwei Teile unterteilt. Auf dem Gleiskörperteil a sind die Schienen b, c und d angeordnet, während auf dem Gleiskörperteile die Schienen/, g und fi angebracht sind. Die Schienen sind in an sich bekannter Weise mittels Klammernna am Gleiskörper befestigt.
  • Der Gleisl@örpera trägt eine Leiste!, welche in -Führung L versclüebbar ist und einen Schlitz k aufweist, durch den die Feststellschraube g hindurchnagt, deren Mutter r unterhalb der Schiebeleiste! sitzt.
  • Die Schienen b, -"d, f, g; h sitzen auf Rippen n der Gleiskörper. Diese sind an den durch die Unterteilung gebildeten Enden ein Stück weit .abgesetzt. In die auf diese Weise im Innern der Schienen f, ," /t gebildeten Hohl. räume sind Bolzen tv, c, !i eingesetzt, welche in den entsprechenden Hohlräumen der gegenüberliegenden Schienen b, c und d verschiebbar sind und zum einen bewirken, daß der Schienenverlauf keine Unterbrechung erfährt, zurr andern, daß die Schienen stets gleichmäßig gegeneinander ausgerichtet sind. D@L@ die Schraube/; in einer Lücke der Mittelschiene c, g sitzt, ist, da die Mittelschiene lediglich der aber nicht als Fahrschiene dient, ohne nachteiligen Einfluß.
  • In den Fig.3 und a ist ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung in Draufsicht und einem Schnitt (nach B-B) dargestellt. Es handelt sich dabei um ein Gleisstück mit massiven sog. Modellschienen. Die Mittelschiene ist aus Gründun zeichnerischer Klarheit nur angedeutet. Auf dem Gleiskörpera# sitzen die Schienen bi, cl und d', auf dein Gleiskörper ei die Schienen f1, l und hl. Die Schienen sind in bekannter' Weise durch Klammern m' am Gleiskörper befestigt.
  • Der Gleiskörperteile, ist abgesetzt und in einer entsprechenden Ausnehmung des Gleiskörperteils.al verschiebbar. Die Schienen sind ein der Absetzung des Gleiskörpers entsprechendes Stück weit an ihrem Ende hälftig abgeschnitten, und zwar nach einer vertikalen, in Schienenlängsrichtung verlaufenden Ebene. Die so gebildeten Schienenhälften s und ! sind gegeneinander verschlebb.ar. Die Hälften i sind fest auf dem Gleiskörperteilen, -während die Hälften s den Gleiskörperteil a1 überragen und auf der Oberfläche des Gleisaberteils e1 bei der Verschiebung gleiten. Auf diese Weise ist -erreicht, daß der Schienenverlauf für die abrollenden Räder der Fahrzeuge keine Unterbrechung erfährt. Die Schienenhälften s können bei ihrer Verschiebung mittels der die 'Schienenhälften i haltenden Klammern in' geführt sein.
  • Zur Verschiebung und Feststellung in der gewünschten Lage dient wieder eine Feststellschraube g1, welche einen Schlitz 1:1 des Gleiskörperteils e1 durchgreift und mit der Mutter r1 zusammenwirkt, die zwischen den Stegen 11 sitzt.
  • Die Fig.5 und 6 veranschaulichen die Erfindung an einem weiteren Ausführungsbeispiel. Fig. 5 zeigt eine Draufsicht, Fig. 6 einen Schnitt (nach C-C) eines Gleisstückes.
  • Auf den Gleiskörpertcilena-' und e= befinden sich die Schienen b2, c2, d= bnv-. f2, g-, 112, welche von Rippen n' des Gleiskörpers getragen werden und an diesem durch Klammerum2 befestigt sind.
  • Zur Verschiebung und Feststellung ist eitre Schraube g2 vorgesehen, welche einen Schlitz k2 des Schiebegliedesv durchgreift, -,welches in. dem Führungsglied .u gleitet.
  • Die Schienen sind in der beine Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 und 4. geschilderten Weise an ihren Enden ein Stück weit nach einer vertikalen, in Schienenlängsrichtung verlaufenden Ebene hälftig .abgeschnitten. Die so gebildeten Schienenhälften x1, x2 und y1 und y2 ragen über die Gleiskörperteile vor. Die Hälften je zweier benachbarter Schienen ergänzen sich. Die Tragrippenn2 sind ,nicht unterteilt. Sie laufen voll bis zu den durch ,die Unterteilung des Gleiskörpers gebildeten Enden durch. Auf diese Weise ist gewährleistet, daß in jeder Stellung der Gleiskörperteile die Führung der Räder durch die Fahrschienen erhalten bleibt, da :an den Stellen, an welchen :eine Schienenhälfte fehlt, die Tragrippen vollwandig sind, und an den- Stellen, an denen die Tragrippen fehlen, zwei sich ergänzende Schienenhälften zusammentreffen.
  • Die beiden Teile c2 und g2 der Mittelschlene können durch :einen Bolzen z miteinander verbunden sein, der im einen Teil festsitzt, im andern Teil verschiebbar ist.
  • Wird die Erfindung auf Gleise für elektrische Spielzeugeisenbahnen. ,angewendet, so werden zur Sicherung der elektrischen Verbindung geeignete Mittel angewendet. Es kann z. B. unter dem einen - Gleiskörperteil eine Kontaktplatte angeordnet werden, die mit der zugehörigen Schiene elektrisch. verbunden ist, während am andern Gleiskörperteil unten eine überragende Kontaktfeder sitzt, die ebenfalls mit der zugehörigen Schiene leitend verbunden ist und bei der Verstellung der Gleiskörperteile gegeneinander dauernd über die erwähnte Kontaktplatte schleift. Vorzugsweise wird eine federnde Ausbildung der Kontaktmittel gewählt, so daß :ein dauernder; einwandfreier Kontaktschluß gewährleistet ist. Die Stromführung zwischen den Mittelschienenteilen kann in der gleichen Weise, gegebenenfalls aber auch durch einen Bolzen z erfolgen.
  • Gegebenenfalls kann die Unterteilung der Gleisstücke gemäß Fig. i schräg vorgenommen werden. -Nach der Erfindung können Gleisstücke erforderlichenfalls nicht nur zwei-, sondern auch mehrteilig .ausgebildet werden. In diesem Falle wird ein höherer Grad von Verstellbarkeit erzielt.
  • Die Erfindung ist auf gerade und gebogene Gleisstücke sowie auf Weichen, Kreuzungen. u. dgl. anwendbar.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gleis für Spielzeugeisenbahnen, das aus Gleisstücken besteht, deren Schienen auf einem durchgehenden Gleiskörper sitzen, gekennzeichnet durch Gleisstücke, deren Gleiskörper aus zwei (mehreren) in Längsrichtung gegeneinander einstellbaren Teilen besteht.
  2. 2. Gleis nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da.ß jeweils das eine Gleiskörperteil mit einem feststellbaren Schiebeglied, das benachbarte Gleiskörperteil mit einem zugehörigen Führungsglied versehen ist und die dauernde Verbindung der Schienenenden der Gleisstückteile in jeder Stellung durch überragende Schiebemittel der Schienenenden bewirkt ist.
  3. 3. Gleis nach Ansprüchen i und 2 mit aus Blech gepreßten Schienen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienenenden des einen Gleiskörperteils als Schiebemittel Bolzen tragen, die in den Schienenenden des ,anderen Gleiskörperteils verschiebbar sind. q..
  4. Gleis nach Ansprüchen i und 2 mit massiven Schienen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienenenden beider Gleiskörperteile ein Stück weit nach einer vertikalen Ebene in Längsrichtung hälftig abgeschnitten sind und die derart gebildeten Schienenhälften. des einen Gleiskörperteils diesen hinausragend entlang .den gegenüberliegenden Schienenhälften des anderen Gleiskörperteils verschiebbar sind.
  5. 5. Gleis nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß der eine Gleiskörperteil abgesetzt und mittels einer :entsprechenden Ausnehmung des anderen Gleiskörperteils an diesem gleitend geführt ist.
  6. 6. Gleis nach Ansprüchen i und 2 mit über Rippen des Gleiskörpers gelegten Blechschiene, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen ein Stück weit nach einer senkrechten Ebene in Längsrichtung hälftig abgeschnitten und ihre Gleiskörperteile überragend gegeneinander verschiebbar sind, während die Gleiskörpertragrippen bis zum Ende der Gleiskörperteile voll durchgehen.
  7. 7. Gleis nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelschienenteile durch einen Bolzen verbunden sind, der im einen Teil festsitzt, im andern Teil verschiebbar ist. B. Gleis nach Ansprüchen i bis 7, gekennzeichnet durch eine schräg zur Längsrichtung verlaufende Unterteilung des Gleiskörpers. -9. Gleis nach Ansprüchen i bis 8 für elektrische Spielzeugeisenbahnen, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Verbindung der Schienen durch gegeneinander verschiebbare, vorzugsweise federnd .an:einandergepaßte Kontaktorgane bewirkt ist, von denen das eine den zugehörigen Gleiskörperteil überragt.
DEV36167D 1939-09-03 1939-09-03 Gleis fuer Spielzeugeisenbahnen Expired DE716366C (de)

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