DE71589C - Vereinigte Eisenbahnwagen- und Bremsrohrkuppelung - Google Patents

Vereinigte Eisenbahnwagen- und Bremsrohrkuppelung

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DE71589C
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DE
Germany
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coupling
brake pipe
type
pipe coupling
heads
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT71589D
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English (en)
Original Assignee
Firma MABLE AUTOMATIC CAR AND AIR-SELF-COUPLER COMPANY in Fort Collins, Larimer County, Colorado, V. St. A
Publication of DE71589C publication Critical patent/DE71589C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G5/00Couplings for special purposes not otherwise provided for
    • B61G5/06Couplings for special purposes not otherwise provided for for, or combined with, couplings or connectors for fluid conduits or electric cables
    • B61G5/08Couplings for special purposes not otherwise provided for for, or combined with, couplings or connectors for fluid conduits or electric cables for fluid conduits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Die Kuppelung soll nicht nur zum Verbinden zweier Eisenbahnwagen, sondern gleichzeitig auch zum Verbinden der an denselben befindlichen Theile der Bremsrohrleitungen dienen. Zur gleichzeitigen Herstellung dieser beiden Verbindungen hat die Kuppelung die folgende Einrichtung erhalten.
Es bezeichnet 1 den fest am Eisenbahnwagen befindlichen sogenannten Zugkopf, welcher in seinem vorstehenden Theil einen Hohlraum 2, Fig. 3 und 7, besitzt, welcher nach oben hin durch eine in die Durchbrechung 3, Fig. 7, eingelegte Platte 4 mit Ansätzen 5 verschlossen werden kann. Nach aufsen bezw. nach vorn hin schliefst sich an diesen Hohlraum eine trichterförmige Oeffnung. 19, Fig. 2 und 3, durch welche das Kuppelungsglied 20, Fig. ι und 2, eingeführt werden kann.
Es befindet sich nun in dem Hohlraum 2 jedes Zugkopfes 1 ein Block 6, Fig. 3 und 9 bezw. 10, welcher nach der trichterförmigen Durchbrechung 19 des Zugkopfes hin eine ebenfalls gering trichterartige Durchbrechung 8, Fig. 9, besitzt. Der an diese Durchbrechung sich anschliefsende Hohlraum im Block 6 ist nach unten hin zu einer Luftkammer 9, Fig. 2, ausgebildet, welche gegen den über ihr. befindlichen Theil des Raumes durch eine mit Durchbrechung 11 versehene Membran 10 abgeschlossen ist, und zwar besitzt diese Membran noch beinartige Ansätze 12, mit welchen sie sich auf den Boden der Luftkammer 9 stützt.
Bei der dargestellten Ausführungsform besteht jeder Block 6 aus zwei über einander liegenden Theilen, welche durch Schrauben 7, Fig. 2, verbunden sind. In dem unteren Theil ist bei 14 die Bremsrohrleitung 15 eingeschlossen, welche durch eine Durchbrechung 12 in der unteren Seite des Zugkopfes 1 frei beweglich hindurchgeführt ist, und zwar ist diese Durchbrechung so grofs, dafs dem Block 6 im Hohlraum 2 nicht nur eine senkrechte Bewegung, sondern auch seitliche Bewegungen, nach beiden Richtungen hin ermöglicht sind. In den oberhalb der Membran 10 gelegenen Theil des Hohlraumes im Block 6 greift nun das abgerundete Ende 24, Fig. 2, des mit Längskanal 22 versehenen Zuggliedes 20, welches nahe seinen beiden Enden noch seitliche Ansätze 21 besitzt, die bei 31 abgeschrägt sind. Die beiden Endöffnungen 23, Fig. 5, des Zuggliedes 20 treten nach der unteren Seite heraus, und zwar gerade oberhalb der Durchbrechung 11 in der Membran ι o, so dafs durch den Längskanal 22 die beiden Bremsrohrleitungen 15 in Verbindung gebracht sind. Herrscht nun in der Bremsrohrleitung Druck, so wirkt dieser natürlich auch auf die beiden Membranen 10 der beiden gegenüberstehenden Zugköpfe und es werden diese Membranen gegen die untere Seite der beiden Enden des Kuppelungsgliedes geprefst, so dafs hier keine Luft ungenützt entweichen kann. Um ferner den betreffenden Kuppelungsglied-Enden innerhalb des Hohlraumes in dem Bloclrö keine ungehörige senk-
rechte Bewegung zu erlauben, sind in dem oberen Theil dieser Blöcke Stahlplatten 17 eingelassen, welche durch die Schrauben 18 verstellt bezw. nachgestellt werden können, wenn im Laufe der Zeit eine Abnutzung eingetreten: ist. Für denselben Zweck sind auch die Membranen to an der vorderen Kante mit einer Metalleinlage 13, Fig. 2, versehen.
Die seitlichen Knaggen 21 des Kuppelungsgliedes 20 sind nach den zu ihnen gehörigen Zugköpfen hin auf. der oberen Seite abgeschrägt. Mittels dieser Ansätze wird der Halt des Kuppelungsgliedes in den beiden gegenüberstehenden Zugköpfen bezw. überhaupt die Kuppelung dieser Theile bewirkt, und zwar sind zu diesem Zweck in den Zugköpfen Durchbrechungen und Kanäle 28, Fig. 3, 6 und 7, vorgesehen, in welche die Stäbe 27, Fig. 8, eingeführt werden können, wobei sich dann die Ansätze 21 hinter diesen Stäben befinden.
Die Stäbe 27 sind am oberen Ende mit einer Verstärkung 29 versehen, die eine gekrümmte Fläche 30 besitzt. Die Stäbe werden stets so in die Kanäle 28 eingeführt, dafs die schrägen Flächen 30 nach vorn gerichtet sind, derart, dafs beim Gegenführen der schrägen Flächen 3 1 der Ansätze 21 ein. selbstthätiges Anheben der Stäbe 27 eintritt, so dafs also auf diese Weise eine selbstthätige Kuppelung der Theile beim Gegeneinanderbewegen herbeigeführt wird.
Zwischen den Durchbrechungen 28, Fig. 6 und 7, im Zugkopf befindet sich eine Durchbrechung 32, welche zur Einführung gewöhnlicher Kuppelungsbolzen benutzt werden kann, sofern die Kuppelungsglieder 20 mit ihrer Einrichtung zur Verbindung der Bremsrohrleitungen unter Umständen nicht Verwendung finden sollen, und kann man dann die Stäbe 27, Fig. ι und 8, unten mit Splinten 26 versehen.
Da nun dem Kuppelungsglied 20 in den beiden · Blöcken 6 eine gewisse Längsverschiebung und da ferner diesen Blöcken selbst in dem Zugkopf sowohl eine Längsverschiebung, als auch eine seitliche Verschiebung und schliefslich auch eine verticale Bewegung möglich ist, so kann die sichere Kuppelung sowohl der Wagen selbst, wie auch ihrer Bremsleitungen auch dann bewirkt werden, wenn sich die gegenüberstehenden Zugköpfe zweier Wagen nicht in genau derselben waagrechten Ebene befinden. Ferner aber wird bei dieser Einrichtung durch das Aufeinanderstofsen: der Wagen bezw. durch das Auseinanderziehen derselben in keiner Weise eine Veränderung der guten Dichtung der Bremsrohrleitungsverbindungen verursacht, da die Membran 10 diesem stets erfolgreich entgegenwirkt.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    Eine vereinigte Eisenbahnwagen- und Bremsrohrkuppelung, bei welcher die Bremsrohrleitungen (15) an die in dem Hohlräum (2) der Zugköpfe (1) sowohl axial als seitlich verschiebbar angeordneten, mit Luftkammern (9) versehenen Kuppelungsblöcke (6) angeschlossen sind, wobei die gegenüberstehenden Kuppelungsblöcke zweier Zugköpfe durch ein mit Längskanal (22) versehenes Kuppelungsglied (20) verbunden werden, dessen Kanalöffnungen (23) mit den Luftkammern (9) correspondiren.
  2. 2. Eine vereinigte Eisenbahnwagen- und Bremsrohrkuppelung der unter 1. gekennzeichneten Art, bei welcher die Luftkammern (9) von Membranen (10) mit Durchbrechungen (11) überdeckt werden, welch letztere mit den Kanalöffnungen (23) durch Endtheile (24) der Kuppelungsglieder (20) correspondiren.
  3. 3. ' Eine vereinigte Eisenbahnwagen- und Bremsrohrkuppelung der unter 1. gekennzeichneten Art, bei welcher die Kuppelungsglieder (20) seitliche Ansätze (32) besitzen, welche von ausschaltbaren, in den Zugköpfen 1 gelagerten Stäben (17) gehalten werden.
  4. 4. Eine vereinigte Eisenbahnwagen- und Bremsrohrkuppelung der unter 1. gekennzeichneten Art, bei welcher die Zuggliedansätze (32), sowie die Stäbe (27) mit schrägen Flächen (31) bezw. (30) versehen sind, durch welche beim Gegeneinanderführen zweier Kuppelungshälften das selbstthätige Eingreifen derselben bewirkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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