DE259186C - - Google Patents

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DE259186C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D25/00Special casting characterised by the nature of the product
    • B22D25/02Special casting characterised by the nature of the product by its peculiarity of shape; of works of art
    • B22D25/023Casting chains or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVs 259186-KLASSE 31c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Juli 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Ketten, bei denen in geteilten senkrechten Formen Kettenglieder zum Verbinden bereits fertiger, wagerecht in verschiedenen parallelen Ebenen liegender Kettenglieder zwischen diese gegossen werden. Das Neue der Erfindung ist darin zu sehen, daß die Formen für die zu gießenden Kettenglieder in verschiedenen parallel zueinander verlaufenden Ebenen liegen und sich seitlich gegenseitig überschneiden.
Eine solche Vorrichtung besteht beispielsweise aus einem feststehenden und einem darüber liegenden losen Formteil, zu dessen beiden Seiten je zwei Formteile übereinänderliegen, die mittels Kniehebel nach und von den beiden ersteren Teilen längs Kurvennuten zugleich wagerecht, senkrecht und drehend bewegt werden. Die Höhlungen der Formteile werden vorteilhaft nach . den Teilflächen zu winklig ausgezogen.
Eine Ausführuhgsform der Erfindung, welche besonders geignet ist, Kettenglieder mit verstärkten Enden zu gießen, ist auf der Zeichnung veranschaulicht, in welcher darstellen:
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 einen Grundriß und
Fig. 3 die Endansicht, teilweise geschnitten, entsprechend der Linie A-A von Fig. 2,
Ein unterer Formteil α ist fest im Rahmen b gelagert, während der dazugehörige obere Teil c beweglich an einer Stange d befestigt ist und so in oder außer Eingriff mit dem Unterteile a gebracht werden kann, wobei Dübel e das genaue Zusammenpassen der Teile bewirken. Zu beiden Seiten der Teile α und c liegen zwei weitere Formteile f und g, von denen der Teil f Augen h hat, die eine Stange i umfassen, während der Teil g ähnliche Augen j aufweist, ' die mit der Stange k in Verbindung stehen. Außerdem trägt jeder Teil f und g an beiden Enden Zapfen m, wie in Fig. 1 erkennbar ist. Die Teile f und g können einmal die Stellung einnehmen, die auf der rechten Seite in Fig. 3 dargestellt ist, wobei sie voneinander getrennt sind, und das andere Mal können sie aneinandergebracht und in Eingriff mit den Teilen a und c gebracht werden, wie in Fig. 3 links zu sehen ist. Die Bewegung dieser Teile f und g von der einen in die andere Stellung ist durch Kurvenbahnen η für die durchgehenden Achsen i und k und Kurvenbahnen c für die Zapfen m gerichtet.
Es ist klar, daß die Formteile f und g bei der Bewegung von der einen in die andere Stellung eine zusammengesetzte Bewegung in wagerechter, senkrechter und geneigter Richtung ausführen, um in die Öffnung von fertigen Kettengliedern u1, mit denen die zu gießenden Glieder verkettet werden sollen, ein- und wieder aus-

Claims (3)

treten zu können. Die Stangen i und k bei jedem Formteilpaar sind durch Federn p miteinander verbunden, so daß sie stets in Eingriff mit ihren Kurvenbahnen η bleiben. Die Bewegung der Teile f und g kann duich die verschiedensten Hilfsmittel ausgeführt werden, vorzugsweise aber wird sie durch Kniehebel herbeigeführt, die aus gebogenen Gliedern q bestehen, welche einmal mit den Stangen i bzw. k und das ίο andere Mal mit auf den Wellen s befestigten gekröpften Hebelarmen r, an die sie durch Bolzen s1 angelenkt sind, in Verbindung stehen, wobei je einer der gekröpften Hebelarme r auf jeder Welle s mit einem Handgriff t versehen ist. Die Wirkungsweise der Kniehebel läßt sich ohne weiteres erkennen, wenn man die rechte und die linke Seite der Fig. 3 betrachtet. Jeder Formteil α, c, f, g besitzt Aussparungen v, die so angeordnet sind, daß, sobald die Form geschlossen ist, diese einzelnen Teile zwei Gliederformen in Ebenen parallel zueinander bilden, wobei die Formausnehmungen seitlich je die nächste überschneiden, so daß sie geeignet sind, ovale Glieder v1 von gewöhnlicher Form mit verdickten Enden zu erzeugen. Diese Formteile enthalten noch andere Aussparungen, die so gelegt sind, daß bei geschlossener Form freie Räume u zur Aufnahme der bereits fertigen Glieder u1 entstehen, die durch die in die Aussparungen ν gegossenen Glieder miteinander verkettet werden sollen. Mit u1 sind die Kettenglieder bezeichnet, die zwischen die Teile a, c, f und g zu Beginn eingefügt sind, um beim Gießen vereinigt zu werden; v1 bezeichnet die gerade gegossenen Glieder, um die vorhergenannten aneinander zu ketten, und w die bereits vereinigten Kettenglieder. Die Formteile f und g haben geneigte zusammenpassende Flächen, die verschiedenen Ebenen angehören, wie in Fig. 1 und 3 mit χ und y bezeichnet ist, und tragen Dübel z, die dazu dienen, die Teile mit den Teilen α und c richtig zusammenzupassen. Der durch die Kniehebel beim Schließen ausgeübte Druck dient dazu, sämtliche Formteile fest zusammenzuhalten. Ein besonderer Einguß 1 ist für jede Reihe von hintereinander liegenden Gliedern vorgesehen und in der gleichen Weise wie die Aussparungen für die Glieder zum Teil in dem Teil α und c und zum Teil in den Teilen f und g angebracht. Der Verlauf des Einlaufes i" vom Einguß aus ist deutlich in Fig. 1 durch gestrichelte Linien gezeigt, ebenso wie die Verbindungen zwischen Einguß und Formaussparungen. In der gleichen Weise sind Steiger 2 in den Formteilen c und f vorgesehen für jede Aussparung bzw. jedes ι Glied ι»1. Mit 3 (Fig. 1) sind Einschnürungen ! der Steiger und mit 4 Einschnürungen der Verbindungskanäle bezeichnet, die den weiter oben beschriebenen Zweck haben, aber nicht einen Teil der Erfindung bilden. Diese Einschnürungen sind vorzugsweise lang und schmal, um die Eingüsse und Steiger leicht von den gegossenen Gliedern entfernen zu können. Ein Teil von den schmiedeeisernen oder Gußstahlgliedern einer Kette, z. B. die ersten, dritten, fünften usw. können mit Hilfe eines andern als des eben beschriebenen Verfahrens hergestellt werden. Zum Beispiel können sie geschmiedet oder geschnitten oder gepreßt aus dem Ganzen werden, wobei der Abfall, der bei dieser Herstellungsweise entsteht, zum Gießen der Glieder b1, die die gepreßten oder geschnittenen miteinander Verbinden sollen, benutzt werden kann. Die Kettenglieder können lang oder kurz mit und ohne Steg hergestellt werden, und dabei können diese Stege aus einem Stück mit den Gliedern selber oder auch nicht sein. Paten τ-An Sprüche:
1. Vorrichtung zur Herstellung von Ketten, bei denen in geteilten senkrechten Formen Kettenglieder zum Verbinden bereits fertiger, wagerecht in verschiedenen parallelen Ebenen liegender Kettenglieder zwischen diese gegossen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Formen für die zu gießenden Kettenglieder in verschiedenen parallel zueinander verlaufenden Ebenen liegen und sich seitlich gegenseitig überschneiden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten eines feststehenden Formteiles (a) und eines darüber liegenden -losen Formteiles (c) je zwei Formteile ff, g) übereinanderliegen, die mittels Kniehebel (q, r) nach und von den beiden ersteren Teilen (a, c) ■ längs Kurvennuten fn, 0) zugleich wagerecht, senkrecht und drehend bewegt werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhlungen der Formteile nach den Teilflächen zu winklig ausgezogen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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