DE715865C - Vorrichtung zum Herstellen loser, mit Stiefeleisen versehener Absaetze - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen loser, mit Stiefeleisen versehener Absaetze

Info

Publication number
DE715865C
DE715865C DEN40124D DEN0040124D DE715865C DE 715865 C DE715865 C DE 715865C DE N40124 D DEN40124 D DE N40124D DE N0040124 D DEN0040124 D DE N0040124D DE 715865 C DE715865 C DE 715865C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
nail
awls
lining
iron
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEN40124D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Wollny
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NOLLESCHE WERKE KG
Original Assignee
NOLLESCHE WERKE KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NOLLESCHE WERKE KG filed Critical NOLLESCHE WERKE KG
Priority to DEN40124D priority Critical patent/DE715865C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE715865C publication Critical patent/DE715865C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D79/00Combined heel-pressing and nailing machines

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Herstellen loser, mit Stiefeleisen versehener Absätze Es ist -bereits bekannt, zur Herstellung loser, mit Stiefeleisen versehener Absätze das Eisen, den Futterfleck und :die Absatzflecke in einer Form miteinander zu vereinigen. Für die Verarbeitung von -Lappeneisen hat man auch schon vorgeschlagen, die Befestigungslappen des Eisens zusammen reit dem vorher eingelegten und vorgehefteten Futterfleck durch einen besonderen Dorn vorzulochen und dann erst die Befestigungsnägel einzuschlagen. Diese Arbeit wurde meistens von Hand vorgenommen. Es ist schließlich auch schon bekannt, mit Hilfe einer Maschine das Vorheften, Vorlochen und Eintreibender Befestigungsnägel in bestimmter Reihenfolge von einer Maschine aus selbsttätig zu bewirken, welche dann auch den fertib,-en Absatz auf den Stiefel aufnagelt. Derartige Maschinen sind mit getrennten, ein- und ausschwenkbaren Treiberplatten ausgestattet, von denen die eine zum' _Vorlochen und Verheften des Futterflecks und die andere zum Eintreiben der Befestigungsstifte - dient: Dadurch sind diese Maschinen in ihrem Aufbau sehr verwiclicelt und in der Anschaffung kostspielig, so daß sie sich insbesondere in kleinen Betrieben. nicht mit .genügender Wirtschaftlichkeit anwenden Lassen.
  • Erfindungsgemäß wird zum Zusammenbauen eines Lapp.eneisens mit einem Futterfleck und mehreren Absatzflecken im Nagelkopf eine verstellbare Platte angeordnet, welche in der einen Stellung das Vorlöchen des Lappeneisens mit-Hilfe von Ahlen und gleichzeitig das Verheften des Futterflecks mit den Absatzflecken ermöglicht und in der anderen Stellung das Herausnehmen der Ahlen, worauf nach Ersatz der Ahlen. durch Nageltreiber und Zurückbeweügen der Platte in die Anfangsstellung das Eintreiben der Befestigungsstifte, die den Futterfleck, das Eisen und die Absatzflecke miteinander vereinigen, mit derselben Treiberplatte erfolgt.
  • Dadurch ergibt sich ein sehr einfacher Auf bau der Vorrichtung, der ihre Anschaffung und auch ihre Handhabung wesentlich erleichtert, so @daß die Vorrichtung insbesondere für kleinere Betriebe sehr gut geeignet ist. Zweckmäßig wird die -verstellbare Platte im Nagelkopf .zwischen der die Köpfe zier Treiber und der Ahlen übergreifenden Halteplatte und der- Treiberplatte drehbar gelagert und mit dem Nagelmuster entsprechenden Ausnehmungen versehen, so daß sie ;in ihrer einen Endlage,die Treiber und Vorlochdorne in der Arbeitsstellung abstützt und in ihrer anderesi Endlage diese Teile zur Auswechselung freigibt. Auf diese Weise läßt sich die Auswechselung der Treiber und Lochdorne ohne Hilfswerkzeuge leicht und schnell durchführen. Zur Herstellung einer größeren Anzahl gleichartiger Absätze werden zunächst alle Futterflecke gemeinsam mit dem Eisen vorgelocht und angeheftet, und dann erfolgt in einem besonderen Arbeitsgang das eigentliche Vernageln des Eisens mit dem Futterfleck und den Absatzflecken. Das Vorlochen der bereits auf dem Absatzflecken liegenden Lappeneisen ist dabei insofern günstig, als der an den Lochstellen entstehende Grat das nachträgliche Verschiebendes Eisens auf :dem Ab- satzstumpf verhindert.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in einer beispielsweisen Ausführungsform in der beiliegenden Zeichnung -dargestellt, und zwar .zeigt Abb. i einen Längsschnitt durch einen Nagelkopf mit eingesetzten Vorlochdornen in der Ruhestelhing, .
  • Abb. 2 eine Teilansicht des Kopfes in der Endstellung mit eingetriebenem Futterheftstift nach beendeter Lochung durch den Vorlochdorn, Abb. 3 eine Teilansicht .des Kopfes mit ausgewechseltem Vorlochdorn vor dem Fertignageln des Futterfleckes und Eisens, Abb. q. eine Aufsicht auf den Kopf mit der Absatzschablone, Abb. 5 einen Querschnitt durch den Nagelkopf nach der Linie A-B der Abb. i, Abb. 6 einen der Abb. 5 entsprechenden Schnitt, nach welchem sich. die Zwischenplatte in der das Auswechseln lder Vorlochdorne ermöglichenden Stellung befindet, Abb. 7 einen Teilschnitt durch -einen fertig genagelten Absatz.
  • Der auswechselbare Nagelkopf besteht aus der Nagelplatte i, welche mit Treiberlöchern z versehen ist. Die Nageltreiber 3 und die Vorlochdorne 4. sind in eine Halteplatte 5 eingesetzt, welche durch vier Schrauben 6 auf einer Treiberplatte 7 befestigt ist. Zwischen, der Halteplatte 5 und der Treiberplatte 7 ist eine drehbare Zwischenplatte 8 gelagert, welche den Zweck hat, den Nageldruck der Vorlochdorne und Treiber aufzunehmen: Die Zwischenplatte 8 ist finit Löchern 9 versehen, welche in einer besonderen Stellung der Zwischenplatte 8,das Herausnehmen der Vorlochdorne q. ermöglichen. Am Rande der Zwischenplatte 8 befinden sich zwei Rasten 8', in -welche eine auf der Treiberplatte 7 befestigte Blattfeder io eingreift. Hierdurch kann die Zwischenplatte 8 in zwei verschiedenen Stellungen gesperrt wenden, von denen diejenige nach Aibb. 5 der Arbeitsstellung der Treiber entspricht. Bei der Stellung der Zwischenplatte nach Abb. 6 kann,das Auswechseln der Vorlochdorne erfolgen, denn hierbei können ,die Vorlochdorne durch die Löcher 9 nach unten durch die Bohrungen 7' der Treiberplatte 7 hindurchfallen. Die Treiberplatte 7 wind durch zwei Bolzen i i geführt, welche in die Nagelplatte i. eingeschraubt sind. Die auf den Bolzen vorgesehenen Druckfedern 1a bewirken, daß die Treiberplatte 7 _ sich in der Ruhestellung immer gegen die Köpfe der Führungsbolzen i i anlegt.
  • Die Nagelplatte i ist durch die Führungsbolzen i i mit der Treiberplatte 7 zu einem in sich geschlossenen Ganzen verbunden. Dieser in sich geschlossene Aufnagelkopf wird in eine Kopfhülse 13 eingesetzt, wobei die mittlere Bohrung :der Treiberplatte 7 den Zapfen i4.' des Kolbens 14 .aufnimmt. In seiner richtigen Lage in der Kopfhülse wird der Aufnagelkopf durch Klinken 15 .gehalten, welche mit Nasen in Bohrungen i' der Nagelplatte i eingreifen. Diese Klinken sind um einen Bolzen 16 drehbar an .der Kopfhülse gelagert und werden durch Druckfedern 17 in ihrer den Nagelkopf festlegenden Stellung gehalten. Um den Nagelkopf aus der Kopfhülse herauszunehmen, ist nur das Beiseitedrücken der Klinken 15 erforderlich. Der Nagelkopf läßt sich also ohne Zuhilfenahme eines Werkzeuges schnell aus der Kopfhülse entfernen. Desgleichen lassen -sich die Vorlochdorne durch Verdrehen der Zwischenplatte 8 ebenfalls ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen herausnehmen und durch Nageltreiber ersetzen.
  • Zur Zentrierung des Eisens 25 auf dem Nagelkopf ist eine der äußeren Form des Eisens entsprechende Schablone 18 vorgesehen. Diese Schablone wird lose auf zwei an der Nagelplatte i befestigte Stifte i9 aufgesetzt. Auf der Schablone befinden sich mehrere mit exzentrischen Bohrungen versehene Anschlagringe 2o, die mit Schrauben 21 befestigt werden. Diese Anschläge dienen dazu, :den Absatz in der richtigen Lage zum Eisen auszurichten. Für die Begrenzung des Absatzes nach vorn dient ein ebenfalls exzentrisch ausgebildeter Begrenzungsstift 22, welcher sich in der Nagelplatte i befindet. Der Arbeitsvorgang mit dein Nagelkopf spielt sich folgendermaßen ab: In die Halteplatte 5 sind vorher .die V orlochdorne q. eingesetzt -worden. Außerdem befinden sich in dieser Platte noch drei Treiberstifte 3. Es werden nun zunächst drei Nägel 23, welche zum Vorheften des FutterfleCks 24. dienen, in die Treiberlöcher eingesetzt. Hierauf wird der Futterfleck 2.4 gemainsam mit dem Lappeneisen 25 zwischen die -Schablone i8 auf die Nagelplatte i aufgelegt. Hierüber wind der Absatz 26 zwischen die Anschläge 2o' gelegt. Durch mechanische oder Handbetätigung wird nunmehr der Kolben 14 nach oben gedrückt. Hierbei wird -der Nagelkopf mitsamt der Kopfhülse ,gegen den Druckstempel 27 bewegt, bis :der Absatz 26 an diesem Druckstempel zur Anlage kommt. Während der Weiterbewegung des Kolbens 14 geht unter Zusammendrückung der Federn i2 die Treiberplatte 7 und mit ihr die Vorlochdorne 4 und die Treiber 3 weiter aufwärts bis in die in Abb. 2 gezeichnete Lage. Hierbei werden die - Vorheftstifte 23 .durch den Futterfleck in den Absatz eingetrieben, während die Vorlochdorne, welche eine entsprechende Länge besitzen, den Butterfleck und die Lappen des Stiefeleisens durchbohren. Nach Beendigung dieser Arbeit wird der Kolben 14 wieder in seine Anfangslage zürückgef:ührt,wobei die Federn 12 die Platten -5 bis 7 mit den Treibern und Vorlochdornen nach unten drücken. Auf diese Weise werden sämtliche Absätze einer Größe auf dem Nagelkopf beärbäitet. Durch das Vorheftendes Futterfleckes wird das Eisen schon jetzt behelfsmäßig .auf dem Absatz befestigt.
  • Nachdem dieser Arbeitsgang mit allen Absätzen beendet ist, werden nach Herausnähme des Nagelkopfes aus der Kopfhülse die Vorlochdorne 4 -in der bereits vorher beschriebenen Weise herausgenommen und an ihrer Stelle Nageltreiber3'eingesetzt. Nach dem Wiedereinsetzen des Kopfes -werden die Befestigungsstifte 28 über den Nageltreibern 3' eingefüllt und die Absätze mit den bereits vorgehefteten Eisen zum zweiten Male zwischen die Schablone i8 des Nagelkopfes gelegt. Beim Aufwärtsbewegen des Kolbens 14 werden jetzt die Befestigungsnägel28 durch den vorgelochten Futterfleck und die vorgelochten Lappen des Eisens 25 in den Absatz 26 eingetrieben, wodurch die endgültige Befestigung des Eisens erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Herstellen loser, mit Stiefeleisen versehener Absätze, bei welcher,das Eisen, der Futterfleck und die Absatzflecke in einer Form miteinander vereinigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zusammenbauen eines Lappeneisens mit einem Futterfleck und mehreren Absatzflecken eine verstellbare Platte im Nagelkopf -angeordnet ist, welche in . der einen Stellung :das Vorlochen des Lappeneisens -mit Hilfe von Ahlen und gleichzeitig das Verheften des Futterflecks mit den Absatzflecken ermöglicht und- üi der anderen Stellung das Herausnehmen der Ahlen, -,vorauf nach Ersatz der Ahlen durch Nageltreiber und Zurückbewegen der Platte in die Anfangsstellung das Eintreiben der Befestigungsstifte, die den Futterfleck, das Eisen und die Absatzflecke miteinander vereinigen, mit derselben Treiberplatte erfolgt. @. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die verstellbare Platte (8) im Nagelkopf z--vsschen der die Köpfe der Treiber .und der Ahlen übergreifenden Halteplatte (5) und der Treiberplatte (7) drehbar ,gelagert und mit dem Nagelmuster entsprechenden Ausnehmungen versehen ist, so daß sie in ihrer einen Endlage die Treiber und Vorlochdorne in der Arbeitsstellung abstützt und @in ihrer anderen ,Endlage. diese Teile zur Auswechselung- freigibt. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Treiberplatte (7) dem Nagelmuster entsprechende Ausnehmungen (7') aufweist, welche in der Arbeitsstellung des Nagelkopfes durch die Zwischenscheibe (8) abgedeckt sind und zum Auswechseln der Ahlen und Treiber mit den Ausnehmungen (g) der Zwischenscheibe (8) in Übereinstimmung gebracht -werden.
DEN40124D 1936-12-05 1936-12-05 Vorrichtung zum Herstellen loser, mit Stiefeleisen versehener Absaetze Expired DE715865C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEN40124D DE715865C (de) 1936-12-05 1936-12-05 Vorrichtung zum Herstellen loser, mit Stiefeleisen versehener Absaetze

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEN40124D DE715865C (de) 1936-12-05 1936-12-05 Vorrichtung zum Herstellen loser, mit Stiefeleisen versehener Absaetze

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE715865C true DE715865C (de) 1942-01-08

Family

ID=7348125

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN40124D Expired DE715865C (de) 1936-12-05 1936-12-05 Vorrichtung zum Herstellen loser, mit Stiefeleisen versehener Absaetze

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE715865C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE715865C (de) Vorrichtung zum Herstellen loser, mit Stiefeleisen versehener Absaetze
DE1232917B (de) Stanzvorrichtung zum Fertigen von genauen Blechteilen durch repassierendes Nachschneiden
DE896904C (de) Vorrichtung zum Nachbearbeiten von praezisionsgeschmiedeten Zahnraedern od. dgl.
DE431287C (de) Mutternpresse mit einem durch Kurbel oder Exzenter bewegten Stempelschlitten
DE289518C (de)
AT154641B (de) Vorrichtung zum Abschneiden des beim Ausstanzen von Formen in mehreren Reihen aus Tafeln od. dgl. stehenbleibenden Abfalles.
DE590768C (de) Nietvorrichtung mit einem im Doepper verschiebbaren Stauchstempel fuer den Nietschaft
DE668941C (de) Maschine zum Ausleisten von Schuhwerk
DE361591C (de) Loch- und Nietvorrichtung zur Verbindung von Metallteilen
DE2530282C3 (de) Vorrichtung zum Befestigen von Teilen an Schuhwerk, insbesondere von Absätzen an Schuhen mit langen Schäften
DE405041C (de) Nietmaschine
DE814878C (de) Aushauer fuer Dichtungsringe
DE372987C (de) Maschine zur Herstellung und Nagelung von Hacken vor ihrer Anbringung auf Schuhwerk
DE653351C (de) Nagelkopf fuer Absatzaufnagelmaschinen
DE399606C (de) Gestellpfeiler fuer Uhrwerke
DE645000C (de) Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine
DE649808C (de) Stempel fuer Innenbohrungen
DE555688C (de) Nietmaschine mit selbsttaetiger Zufuhr des Nietmaterials
DE272914C (de)
DE514226C (de) Nagelvorrichtung fuer Schuhmaschinen, insbesondere fuer Fersenzwickmaschinen
DE331C (de) Maschine zum Poliren und Aufputzen der Sohlenränder an Stiefeln und Schuhen
DE1527145C (de) Raumvorrichtung mit Einrichtung zum Werkstuckwechsel
DE232486C (de)
AT76390B (de) Maschine zur Herstellung von Absätzen.
DE716100C (de) Maschine zum Reiben und Schneiden von Kartoffeln