DE71520C - Verbindungsklammer für Bretter - Google Patents
Verbindungsklammer für BretterInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B5/00—Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
- E04B5/02—Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units
- E04B5/10—Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units with metal beams or girders, e.g. with steel lattice girders
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 37: Hochbauwesen.
Die Erfindung betrifft eine Klammer zum Befestigen von senkrecht oder waagrecht stehenden
Verschalbrettern, Blindbodenbrettern und dergleichen unter einander, sowie auf oder
unter einer Unterlage, wie z. B. einen I-Balken.
In den Fig. 2a, 2b und 2c ist in Vorder-,
Seiten- und Oberansicht die Klammer in seiner einfachsten Ausführung dargestellt; dieselbe besteht
aus einem Steg α, einem von diesem zweckmäfsig im rechten Winkel abgebogenen
Fufs b und aus zwei keilförmigen und scharf zulaufenden Ansätzen oder Vorsprüngen c c.
Zweckmäfsig ist die Keilform dieser Ansätze so gewählt, dafs die obere Fläche rechtwinklig
zum Steg, die untere aber etwas schräg zu diesem steht, damit beim Einschlagen der zu
befestigende Gegenstand an der Unterlage festgezogen wird.
Während in der Fig. 2 die beiden Ansätze oder Keile c in einer Richtung liegen (siehe
Fig. 2c), sind sie bei der in den Fig. 3 a, 3 b und 3 c gezeichneten Abänderung versetzt angeordnet,
so dafs seitlich am Steg α hinter jedem Keil eine Anschlagfläche für den Hammer
entsteht.
Zu demselben Zweck empfiehlt es sich, auch über den Keilen als Verlängerung des Steges
einen besonderen Aufsatz d mit seitlichen Anschlagflächen zu bilden, wie aus den Fig. 1,
4 und 7 ersichtlich.
Bei Verwendung der Klammer zum Befestigen von Brettern auf I-Balken wird zuerst
die Klammer mit dem einen Keil in die Kante des einen Brettes eingetrieben und hierauf das
zweite Brett gegen die andere Keilschneide gebracht und festgeschlagen (s. Fig. 3 a). Dabei
umgreift der Fufs b die Unterlage (I-Balken in Fig. 1) und übernimmt gleichzeitig beim
Einschlagen die Führung, so dafs ein Schiefeinschlagen der Klammer nicht vorkommen
kann. Durch diese mit doppelten Keilen versehenen Klammern werden daher die Bretter unter
sich und auch mit dem I-Balken verbunden.
Fig. 4 a und 4 b zeigen eine Klammer, deren Aufsatz d breiter als der Steg α gehalten ist.
Dadurch wird einerseits eine erhöhte Haltbarkeit der Klammer und Versteifung der Keile
erzielt und andererseits ermöglicht, durch gewählte Breite des Ansatzes die Gröfse der Brettfugen
zu bestimmen, was besonders bei der Befestigung von Blindbodenbrettern erwünscht ist.
Sollten dagegen bei Verbretterungen keine oder nur schmale Fugen vorkommen, so wird
die in Fig. 7a, 7b, 7c und 7d gezeichnete
Klammer angewendet, dessen Aufsatz d nur . schmal ist oder auch fortgelassen werden kann,
und dessen Steg α seitliche Messerschneiden (s. den Querschnitt Fig. 7d) besitzt, so dafs
beim Einschlagen die Klammer fast ganz in das Holz eintritt.
Während die bisher besprochenen Klammern aus einem Stück geschmiedet dargestellt
sind, bestehen die in den Fig. 5 und 6 angegebenen aus starkem Eisendraht, der in die
gekennzeichnete Form zurechtgebogen und zugeschärft ist. Die Klammer in Fig. 5 entspricht
in ihrer Anordnung der in Fig. 4 und die in Fig. 6 mit ihren versetzt stehenden Keilspitzen c der in Fig. 3.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:Eine Verbindungsklammer für Bretter, gekennzeichnet durch ein Winkelstück, dessen einer Schenkel (Steg a) an zwei entgegengesetzten Seiten senkrecht zu der Abbiegungsrichtung des anderen Schenkels (Fufs b) stehende, scharf oder spitz zulaufende Ansätze oder Keile (c) besitzt, derart, dafs die entgegengesetzt gerichteten Keile zum Zusammenhalten zweier Bretter oder dergleichen dienen und der Fufs; die zusammengehaltenen Bretter an einer Unterlage (z. B. einem I-Träger) festhält.
Bei der unter i. gezeichneten Klammer die Anordnung eines besonderen Aufsatzes (d), der als Schlagfläche dient und gleichzeitig auch als Fugenlehre benutzt werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE71520C true DE71520C (de) |
Family
ID=344817
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT71520D Expired - Lifetime DE71520C (de) | Verbindungsklammer für Bretter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE71520C (de) |
-
0
- DE DENDAT71520D patent/DE71520C/de not_active Expired - Lifetime
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